DE3744C - Neuerung an der SCHÖNHERR'schen Schufs-Spulmaschine - Google Patents
Neuerung an der SCHÖNHERR'schen Schufs-SpulmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
- B65H54/10—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
- B65H54/14—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers on tubes, cores, or formers having generally parallel sides, e.g. cops or packages to be loaded into loom shuttles
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- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
1878.
ABEGG & ADOLFF in STUTTGART. Neuerungen an der Sch ö η h er r'sehen Schursspulmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1878 ab.
Längste Dauer: 21. December 1891.
Es giebt zweierlei Systeme von Spulmaschinen für denselben Zweck. Beide spulen das Schufs-
oder Eintragegarn von Strängen oder Strähnen auf Schiffchenspulen. Diese beiden Systeme
sind ein älteres, das in der Schweiz und in Sachsen gebräuchlich ist und ein neueres,
das in England angewendet wird. Die zu beschreibende Verbesserung betrifft das ältere
System. Während bei dem neueren oder englischen System die Spindeln, auf denen die
Spulen aufgesteckt sind, vertical stehen, sind dieselben bei dem älteren System horizontal
angebracht. Dieses letztere System konnte man nur für die bekannten Holzspulen brauchen. Da
diese Holzspulen, wie Fig. 1 und 2 zeigen, an einem Ende einen Konus haben, so ging
nicht viel Garn auf eine Spule und es handelte sich darum, Mittel zu finden, um das Garn eben
so fest auf cylindrische oder nahezu cylindrische Spulen ohne Konus zu wickeln, dies ist durch
vorliegende Erfindung erreicht worden, indem die bisher gebrauchte Fadenleitrolle B1 umgestaltet
wurde.
Zunächst soll beschrieben werden, wie diese Rolle bisher gewirkt hat.
Die Spulen, gleichviel ob cylindrisch oder konisch, werden durch eine mechanische Vorrichtung,
die hier nicht in Frage kommt, getrieben und zwar in der in Fig. 1 durch einen Pfeil angedeuteten
Richtung, wodurch der Faden aufgewickelt wird. Der Faden wird dadurch hin- und hergeleitet, dafs die Schraube A auf dem Gewinde
der Fadenleitrolle B' sitzt und eine hin- und hergehende
Bewegung von α bis b macht, Fig. 2. So oft nun die Leitrolle B' in ihrer äufsersten
Stellung b anlangt, berührt sie die während der Herbewegung schon aufgewickelten Faden, und
durch diese Berührung mit der im Gange befindlichen Spule wird sie so lange auf der
Schraube zurückgedreht, bis sie aufser Berührung mit den aufgewickelten Fäden kommt und dann
stille steht. Die Schraube A tritt dann die Hinbewegung oder Rückwärtsbewegung an bis a
und kehrt dann wieder um. Bei der Wiederkehr leitet sie dann aber den Faden schon nicht
mehr bis b, weil sie vorher nach rechts gerückt wurde und sie trifft dann auch wieder auf eine
neue Auflage von Fäden, durch deren Berührung sie wieder nach rechts getrieben wird. Die
Schraube macht immer dieselben Bewegungen; auf diese Weise wird die konische Spule vollgewickelt.
Um nun auf nahezu cylindrische Spulen Garn zu wickeln, werden die Leitrollen B'2 und B3,
Fig. 3 und 4, angewendet, welche so gestellt sind, dafs sie mit ihrem Konus den Winkel ergänzen,
der durch die alten Spulen C gebildet wurde, dadurch wird bezweckt, dafs die Leitrolle
den Faden beim Anfange auf einem gröfseren Durchmesser berührt und langsamer als bisher nach rechts geführt wird. Sobald
aber der konische Ansatz (s. Fig. 4) gebildet ist, berührt das Garn den großen wie den
kleinen Durchmesser der Leitrolle und treibt letztere mit mittlerer Geschwindigkeit, so oft die
Berührung stattfindet.
Es geschieht also, ehe der Ansatz gebildet ist, die Schaltung langsamer, damit sich das Garn
zunächst mehr anhäufen kann, und wenn der Garnansatz fertig ist, erfolgt die Leitung wie
gewöhnlich.
Der Vortheil dieser Erfindung liegt darin, dafs die Spulen C'2 und C3 ungefähr noch ein
mal so viel Garn fassen, als die Spulen C und demnach nicht so oft gewechselt zu werden.
brauchen. Es kann der Arbeiter also eine .gröfsere Anzahl Spindeln in der Spulerei und
eine gröfsere Anzahl Webstühle in der Weberei versehen.
Die verwendeten Spulen sind gewöhnlich von Papier, sie können indessen aus jedem anderen
geeigneten Material angefertigt werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3744C true DE3744C (de) |
Family
ID=282666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3744D Active DE3744C (de) | Neuerung an der SCHÖNHERR'schen Schufs-Spulmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3744C (de) |
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0
- DE DENDAT3744D patent/DE3744C/de active Active
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