DE3735694C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
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- H03K17/94—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektronisches, berührungslos arbeitendes
Schaltgerät mit einem von außen beeinflußbaren Bauelement, vorzugsweise
mit einer von außen beeinflußbaren Spule, einem dem Bauelement bzw. der
Spule nachgeschalteten Schaltverstärker und einem von dem Bauelement
bzw. der Spule über den Schaltverstärker steuerbaren elektronischen
Schalter, z. B. einem Transistor, einem Thyristor oder einem Triac.
Elektronische Schaltgeräte der zuletzt beschriebenen Art sind kontaktlos
ausgeführt und werden in zunehmendem Maße anstelle von elektrischen, mecha
nisch betätigten Schaltgeräten, die kontaktbehaftet ausgeführt sind, in
elektrischen Meß-, Steuer- und Regelkreisen verwendet; es handelt sich um
sogenannte Annäherungsschalter. Mit solchen Annäherungsschaltern wird in
diziert, ob sich ein Beeinflussungselement, für das der entsprechende An
näherungsschalter sensitiv ist, dem Annäherungsschalter hinreichend weit
genähert hat. Hat sich nämlich ein Beeinflussungselement, für das der ent
sprechende Annäherungsschalter sensitiv ist, dem Oszillator hinreichend
weit genähert, so steuert der Oszillator den elektronischen Schalter um;
bei einem als Schließer ausgeführten Schaltgerät wird der zunächst nicht
leitende elektronische Schalter nunmehr leitend, während bei einem als
Öffner ausgeführten Schaltgerät der zunächst leitende elektronische Schal
ter nunmehr sperrt. (Mit Schaltgeräten der in Rede stehenden Art kann auch
indiziert werden, ob eine physikalische Größe eines Beeinflussungsmediums,
für die das Schaltgerät sensitiv ist, einen entsprechenden Wert erreicht
hat.)
Wesentlicher Bestandteil von Schaltgeräten der zuvor beschriebenen Art ist
der von außen beeinflußbare Oszillator, der meistens so ausgeführt ist, daß
er induktiv beeinflußt werden kann; es handelt sich dann um induktive An
näherungsschalter (vgl. z. B. die deutschen Offenlegungsschriften bzw. Aus
legeschriften bzw. Patentschriften 19 51 137, 19 66 178, 19 66 213, 20 36 840,
21 27 956, 22 03 038, 22 03 039, 22 03 040, 22 03 906, 23 30 233, 23 31 732,
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36 05 499).
Bei den üblichen induktiven Annäherungsschaltern gilt für den Oszillator,
solange ein Metallteil einen vorgegebenen Abstand noch nicht erreicht hat,
K×V=1 mit K = Rückkopplungsfaktor und V = Verstärkungsfaktor, d. h.
der Oszillator schwingt. Erreicht das entsprechende Metallteil den vorgege
benen Abstand, so führt die zunehmende Bedämpfung des Oszillators zu einer
Verringerung des Verstärkerfaktors V, so daß K×V <1 wird, d. h. der
Oszillator hört auf zu schwingen (bzw. die Amplitude der Oszillatorschwin
gung unterschreitet einen vorgegebenen Schwellwert).
Übliche induktive Annäherungsschalter, die dadurch ansprechen, daß bei
schwingendem Oszillator das elektromagnetische Wechselfeld in dem Metallteil,
das als Beeinflussungselement verwendet wird, dämpfend wirkende Wirbelströme
induziert, sind noch unter verschiedenen Gesichtspunkten verbesserungsbe
dürftig:
Einerseits muß die ohne angenähertes Metallteil vorhandene Dämpfung möglichst
gering sein, damit die beim Annähern des Metallteils an den Annäherungs
schalter durch Wirbelströme auftretende Dämpfung ausgewertet werden kann.
D. h., daß die üblichen Annäherungsschalter nicht ohne weiteres so ansprech
empfindlich sind, wie dies wünschenswert ist. Insbesondere dürfen die übli
chen Annäherungsschalter nicht allseitig metallisch geschlossen sein und
können solche induktiven Annäherungsschalter nicht durch dämpfendes paramag
netisches Material, z. B. durch Gehäusewände aus Aluminium, hindurch ferro
magnetische Beeinflussungselemente detektieren. Andererseits sprechen die
üblichen induktiven Annäherungsschalter sowohl auf Beeinflussungselemente
aus paramagnetischem Material als auch auf solche aus ferromagnetischem
Material an.
Im übrigen ist ein induktiver Annäherungsschalter bekannt (vgl. die DE-OS
33 12 756), bei dem mindestens eine Spule in einer Brückenschaltung ange
ordnet ist; im Ausführungsbeispiel sind zwei Spulen in einer Brückenschal
tung angeordnet. Dabei ist die Brückenschaltung so ausgelegt, daß sie nach
Einbau in ein Gehäuse abgestimmt ist, wobei Metall des Gehäuses oder son
stiges in der Nähe des Gehäuses befindliches Metall berücksichtigt ist.
Nähert sich der Spule bzw. den Spulen ein weiteres Metall, so kommt die
Brückenschaltung aus dem Gleichgewicht, was mittels einer Auswerteeinheit
festgestellt wird.
Schließlich ist bereits vorgeschlagen worden (vgl. die DE-OS 35 13 403), zur
Reduzierung des Temperaturverhaltens des Schwingkreises eines induktiven
Annäherungsschalters die Schwingkreisgüte mit einem Strom konstantgehalten
wird, der durch eine zweite, mit der ersten Spule gegensinnig in Reihe ge
schaltete Spule fließt. Dabei ist der Verbindungspunkt der beiden Spulen mit
dem Eingang eines Schaltverstärkers verbunden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches, berührungs
los arbeitendes Schaltgerät, vorzugsweise einen induktiven Annäherungsschal
ter, anzugeben, der besonders ansprechempfindlich ist und der vorzugsweise
durch paramagnetisches Material ferromagnetische Beeinflussungselemente detek
tieren kann oder vorzugsweise nur auf paramagnetisches Material, also nicht
auf ferromagnetisches Material anspricht.
Das erfindungsgemäße elektronische, berührungslos arbeitende Schaltgerät ist
nun zunächst und im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites von
außen beeinflußbares Bauelement bzw. eine zweite von außen beeinflußbare
Spule vorgesehen ist, die beiden Bauelemente bzw. die beiden Spulen unter
schiedlich beeinflußbar und gegensinnig in Reihe geschaltet sind und der Ver
bindungspunkt der beiden Bauelemente bzw. der beiden Spulen mit dem Eingang
des Schaltverstärkers - direkt oder indirekt - verbunden ist. Wesentlich für
die Lehre der Erfindung ist, daß erfindungsgemäß zwei von außen beeinflußbare
Bauteile bzw. zwei von außen beeinflußbare Spulen vorgesehen sind, daß die
beiden Bauteile bzw. die beiden Spulen unterschiedlich, wenn auch gering
fügig unterschiedlich beeinflußt werden und daß dadurch, daß die beiden
Bauelemente bzw. die beiden Spulen gegensinnig in Reihe geschaltet sind,
ein Differenzsignal gewonnen wird, das besonders gut ausgewertet werden kann,
so daß das erfindungsgemäße elektronische, berührungslos arbeitende Schalt
gerät besonders und in besonderer Weise ansprechempfindlich ist.
Die Lehre der Erfindung läßt sich besonders gut bei einem elektronischen,
berührungslos arbeitenden Schaltgerät der in Rede stehenden Art anwenden,
bei dem die Spule Schaltungsteil eines von außen beeinflußbaren, einen Os
zillatorverstärker und eine Rückkopplung aufweisenden Oszillators ist. Dann
besteht die Lehre der Erfindung darin, die Reihenschaltung der beiden Spulen
als Rückkopplung oder - neben einer anderweitig realisierten Rückkopplung -
als zweite Rückkopplung vorzusehen und in den Ausgangskreis des Oszillator
verstärkers zu legen und den Verbindungspunkt der beiden Spulen mit dem
Eingang des Oszillatorverstärkers zu verbinden. Während also bei den üblichen
induktiven Annäherungsschaltern, von denen die Erfindung ausgeht, die durch
das elektromagnetische Wechselfeld in dem als Beeinflussungselement verwen
deten Metallteil induzierten Wirbelströme zu einer Dämpfung führen und diese
Dämpfung ausgewertet wird, werden bei dem zuvor beschriebenen erfindungsge
mäßen elektronischen Schaltgerät zwei Spulen beeinflußt, und zwar unterschied
lich stark beeinflußt, und wird die Differenz der Auswirkungen dieser Beein
flussungen ausgewertet. Diesem gemeinsamen Erfindungsgedanken sind unterge
ordnet die beiden konkreten, zuvor wiedergegebenen Lehren, wobei im ersten
Fall die eigentliche Rückkopplung beeinflußt wird, während im zweiten Fall
neben der eigentlichen Rückkopplung eine zweite Rückkopplung vorgesehen ist,
die beeinflußt wird.
Das erfindungsgemäße elektronische, berührungslos arbeitende Schaltgerät
kann in qualitativ unterschiedlicher Weise sensitiv sein.
Bei einer ersten Ausführungsform wird die unterschiedliche Beeinflussung der
magnetischen Kreise der beiden Spulen ausgewertet; diese Ausführungsform ist
in der Lage, durch paramagnetisches Material ferromagnerische Beeinflussungs
elemente zu detektieren. Bei einer zweiten Ausführungsform wird die unter
schiedliche Bedämpfung der beiden Spulen ausgewertet; diese Ausführungsform
kann so ausgelegt sein, daß sie nur auf Beeinflussungselemente aus paramag
netischem Material anspricht.
Zuvor ist verdeutlicht worden, daß unter die Lehre der Erfindung verschie
dene Ausführungsformen fallen, und zwar einerseits auch Ausführungsformen,
bei denen das Differenzsignal der beiden Spulen anders als im Rahmen eines
Oszillators ausgewertet wird, andererseits auch Ausführungsformen, bei denen
das Differenzsignal der beiden Spulen durch unterschiedliche Bedämpfung der
beiden Spulen gewonnen wird.
Im folgenden werden nun die Lehre der Erfindung sowie Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Lehre der Erfindung anhand eines zeichnerisch dargestell
ten Ausführungsbeispiels näher erläutert, bei dem das Differenzsignal der
beiden Spulen im Rahmen eines Oszillators ausgewertet wird, wobei dieses
Differenzsignal durch Beeinflussung des magnetischen Kreises der beiden Spu
len gewonnen wird; es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen elektronischen, be
rührungslos arbeitenden Schaltgerätes,
Fig. 2 ein Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines Oszilla
tors des elektronischen, berührungslos arbeitenden Schaltgerä
tes nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform der beiden zu dem Oszillator nach
Fig. 2 gehörenden Spulen.
Das in Fig. 1 mit Hilfe eines Blockschaltbildes dargestellte elektronische
Schaltgerät 1 arbeitet berührungslos, d. h. es spricht auf ein sich annähern
des, nicht dargestelltes ferromagnetisches Beeinflussungselement an, und ist
über einen Außenleiter 2 an einen Pol 3 einer Betriebsspannungsquelle 4
und nur über einen weiteren Außenleiter 5 an einen Anschluß 6 eines Verbrau
chers 7 angeschlossen, - während der andere Anschluß 8 des Verbrauchers 7
an den anderen Pol 9 der Betriebsspannungsquelle 4 angeschlossen ist. Mit
anderen Worten ist das dargestellte Schaltgerät 1 in bekannter Weise über
insgesamt nur zwei Außenleiter 2, 5 einerseits an die Betriebsspannungs
quelle 4 und andererseits an den Verbraucher 7 angeschlossen.
Wie die Fig. 1 zeigt, besteht das dargestellte Schaltgerät 1 in seinem grund
sätzlichen Aufbau aus einem von außen beeinflußbaren Oszillator 10, einem
dem Oszillator 10 nachgeschalteten Schaltverstärker 11, einem von dem Oszil
lator 10 über den Schaltverstärker 11 steuerbaren elektronischen Schalter 12,
z. B. einem Transistor, einem Thyristor oder einem Triac, und einer Speise
schaltung 13 zur Darstellung der Speisespannung für den Oszillator 10 und
den Schaltverstärker 11. Eingangsseitig ist noch eine Gleichrichterbrücke 14
vorgesehen, weil es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel bei der Be
triebsspannungsquelle 4 um eine Wechselspannungsquelle handelt.
Die Lehre der Erfindung beschäftigt sich nicht mit der Ausgestaltung des
Schaltverstärkers 11 und nicht mit der Ausgestaltung der Speiseschaltung 13,
so daß insoweit die Figuren Details nicht zeigen.
Der Fig. 2 ist nun zu entnehmen, daß der Oszillator 10 zunächst einen Oszil
latorverstärker 15 und eine Rückkopplung 16 aufweist und daß eine zweite
Rückkopplung 17 vorgesehen ist und die zweite Rückkopplung 17 zwei gegensinnig
in Reihe geschaltete, von außen beeinflußbare Spulen 18, 19 aufweist, die
Reihenschaltung der Spulen 18, 19 im Ausgangskreis des Oszillatorverstärkers 15
liegt und der Verbindungspunkt 20 der beiden Spulen 18, 19 mit dem Eingang 21
des Oszillatorverstärkers 15 verbunden ist.
Weiter oben ist ausgeführt worden, daß bei dem erfindungsgemäßen elektroni
schen Schaltgerät 1 die magnetischen Kreise der beiden Spulen 18, 19 beein
flußt werden, und zwar unterschiedlich stark beeinflußt werden. Das gilt
auch dann, wenn, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel, die beiden Spu
len 18, 19 in einem im wesentlichen beiden Spulen 18, 19 gemeinsamen magne
tischen Kreis liegen, was im dargestellten Ausbildungsbeispiel, wie die
Fig. 3 zeigt, dadurch realisiert ist, daß beiden Spulen 18, 19 ein gemein
samer Eisenkern 22 zugeordnet ist. Dabei ist der Eisenkern 22 im Querschnitt
E-förmig ausgeführt, nämlich topfförmig ausgeführt, und sind die beiden
Spulen 18, 19 in Beeinflussungsrichtung, also in Achsrichtung des topfförmig
ausgeführten Eisenkerns 22, hintereinander angeordnet. Der Abstand der Spu
le 18 zum Boden 23 des Eisenkerns 22, der Abstand der Spule 19 zum Boden 23
des Eisenkerns 22, der Abstand zwischen den beiden Spulen 18 und 19, der
Durchmesser D des Eisenkerns 22 und die Höhe des Eisenkerns 11 sind Parame
ter, mit deren Hilfe die Empfindlichkeit des erfindungsgemäßen elektronischen
Schaltgerätes 1 beeinflußt werden kann. Je nach Vorgabe einzelner Parameter
kann der Fachmann durchschnittlichen Könnens die anderen Parameter im Sinne
einer Optimierung der Empfindlichkeit des erfindungsgemäßen elektronischen
Schaltgerätes empirisch ermitteln.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, bei dem erfindungsgemäßen elektroni
schen Schaltgerät die zweite Rückkopplung 17 im Sinne einer Mitkopplung zu
schalten. Dargestellt ist jedoch ein Ausführungsbeispiel, bei dem die zweite
Rückkopplung 17 im Sinne einer Gegenkopplung geschaltet ist.
Damit bei dem erfindungsgemäßen elektronischen Schaltgerät 1 der Oszilla
tor 10 mit einer bestimmten Frequenz, der Eindringtiefe wegen vorzugsweise
mit einer Frequenz f = 10 kHz, schwingt, ist, wie Fig. 2 zeigt, der Oszilla
torverstärker 15 frequenzselektiv ausgeführt, nämlich mit einem RC-Glied 24
als frequenzbestimmendem Schaltungsteil versehen. Im übrigen gilt für das
in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel des Oszillators 10 des erfindungs
gemäßen Schaltgerätes 1, daß der Oszillatorverstärker 15 einen Eingangstran
sistor 25 aufweist, daß im Emitterkreis des Eingangstransistors 25 ein Emit
terwiderstand 26 liegt und der Verbindungspunkt 20 der beiden Spulen 18, 19
mit dem Emitter 27 des Eingangstransistors 25 verbunden ist und daß das RC-
Glied 24 an den Kollektor 28 und an die Basis 29 des Eingangstransistors 25
angeschlossen ist. Weiter kann man der Fig. 2 entnehmen, daß im dargestell
ten Ausführungsbeispiel der Oszillatorverstärker 15 einen Ausgangstransi
stor 30 aufweist und daß im Emitterkreis des Ausgangstransistors 30 die Rei
henschaltung aus einem Emitterwiderstand 31 und den beiden Spulen 18, 19
liegt. Schließlich zeigt die Fig. 2 noch insoweit ein bevorzugtes Ausführungs
beispiel, als zwischen dem Kollektor 28 des Eingangstransistors 25 und der
Basis 32 des Ausgangstransistors 30 ein Koppelkondensator 33 vorgesehen
ist und daß zwischen dem Kollektor 34 des Ausgangstransistors 30 und dem dem
Kollektor 28 des Eingangstransistors 25 fernen Ende des Koppelkondensators 33
als Rückkopplung 16 ein Rückkopplungswiderstand geschaltet ist.
Claims (18)
1. Elektronisches, berührungslos arbeitendes Schaltgerät mit einem von
außen beeinflußbaren Bauelement, vorzugsweise mit einer von außen beein
flußbaren Spule, einem dem Bauelement bzw. der Spule nachgeschalteten
Schaltverstärker und einem von dem Bauelement bzw. der Spule über den
Schaltverstärker steuerbaren elektronischen Schalter, z. B. einem Tran
sistor, einem Thyristor oder einem Triac, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein zweites von außen beeinflußbares Bauelement
bzw. eine zweite von außen beeinflußbare Spule vorgesehen ist, die beiden
Bauelemente bzw. die beiden Spulen unterschiedlich beeinflußbar und gegen
sinnig in Reihe geschaltet sind und der Verbindungspunkt der beiden Bau
elemente bzw. der beiden Spulen mit dem Eingang des Schaltverstärkers
- direkt oder indirekt - verbunden ist.
2. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 1, wobei die Spule Schaltungs
teil eines von außen beeinflußbaren, einen Oszillatorverstärker und eine
Rückkopplung aufweisenden Oszillators ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Reihenschaltung der beiden Spulen als Rückkopplung vorgesehen ist und
im Ausgangskreis des Oszillatorverstärkers liegt und der Verbindungspunkt
der beiden Spulen mit dem Eingang des Oszillatorverstärkers verbunden ist.
3. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 1, wobei die Spule Schaltungs
teil eines von außen beeinflußbaren, einen Oszillatorverstärker und eine
Rückkopplung aufweisenden Oszillators ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Reihenschaltung der beiden Spulen (18, 19) als zweite Rückkopplung (17)
vorgesehen ist und im Ausgangskreis des Oszillatorverstärkers (15) liegt
und der Verbindungspunkt (20) der beiden Spulen (18, 19) mit dem Eingang (21)
des Oszillatorverstärkers (15) verbunden ist.
4. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Spulen (18, 19) in einem im wesentlichen
beiden Spulen (18, 19) gemeinsamen magnetischen Kreis liegen.
5. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß beiden Spulen (18, 19) ein gemeinsamer Eisenkern (22) zugeordnet ist.
6. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eisenkern (22) im Querschnitt E-förmig ausgeführt ist.
7. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eisenkern (22) topfförmig ausgeführt ist.
8. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Spulen (18, 19) in Beeinflussungsrichtung
hintereinander angeordnet sind.
9. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Rückkopplung im Sinne einer Mitkopplung
geschaltet ist.
10. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Rückkopplung (17) im Sinne einer Gegen
kopplung geschaltet ist.
11. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Oszillatorverstärker (15) frequenzselektiv ausge
führt ist.
12. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oszillatorverstärker (15) als frequenzbestimmenden Schaltungsteil
ein RC-Glied (24) aufweist.
13. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 12, wobei der
Oszillatorverstärker einen Eingangstransistor aufweist, dadurch gekennzeich
net, daß im Emitterkreis des Eingangstransistors (25) ein Emitterwider
stand (26) liegt und der Verbindungspunkt (20) der beiden Spulen (18, 19)
mit dem Emitter (27) des Eingangstransistors (25) verbunden ist.
14. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 11 und 12 und ggf. 13, da
durch gekennzeichnet, daß das RC-Glied (24) an den Kollektor (28) und an
die Basis (29) des Eingangstransistors (25) angeschlossen ist.
15. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Oszillatorverstärker (15) einen Ausgangstransi
stor (30) aufweist.
16. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß im Emitterkreis des Ausgangstransistors (30) die Reihenschaltung aus
einem Emitterwiderstand (31) und den beiden Spulen (18, 19) liegt.
17. Elektronisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 14 und nach
Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kollektor (28)
des Eingangstransistors (25) und der Basis (32) des Ausgangstransistors (30)
ein Koppelkondensator (33) vorgesehen ist.
18. Elektronisches Schaltgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Kollektor (34) des Ausgangstransistors (30) und dem dem
Kollektor (28) des Eingangstransistors (25) fernen Ende des Koppelkonden
sators (33) als Rückkopplung (16) ein Rückkopplungswiderstand vorgesehen
ist.
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