DE372172C - Tintenfass mit drehbarem Eintauchtrichter zum Einstellen der Eintauchtiefe - Google Patents

Tintenfass mit drehbarem Eintauchtrichter zum Einstellen der Eintauchtiefe

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DE372172C
DE372172C DER53915D DER0053915D DE372172C DE 372172 C DE372172 C DE 372172C DE R53915 D DER53915 D DE R53915D DE R0053915 D DER0053915 D DE R0053915D DE 372172 C DE372172 C DE 372172C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/001Ink receptacles with adjustable depth of dipping

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Tintenfuß mit :rehbarem Eintauchtrichter .zum Einstellen der Eintauchtiete. Bei den bisher bekannten Tintenfässern mit drehbarem Eintauchtrichter zum Einstellen der Eintauchtiefe wird letzteres durch Verdrehen des Eintauchtrdchters über einem schrägen Boden oder Schräglagerung des Trichters zum Boden ermöglicht. In beiden Fällen ist die volle Ausnutzung des Tintenbehälters hinsichtlich seiner Gesamthöhe zur Tintenfüllung unmöglich. Der Tintenbehälter fällt stets im Hinblick auf seine Aufnahmefähigkeit unverhältnismäßig groß aus. Diesen Nachteil soll die Erfindung dadurch beseitigen, (las mehrere Eintauchtrichter verschiedener Tiefe vorhanden sind, von denen jeweils einer unter die Eintauchöffnung im Deckel einstellbar ist. Da die Eintauchöffnung im Deckel immer an derselben Stelle verbleibt, so bleibt auch die Eintauchstelle-selbsttrotz Verstellung der Eintauchtrichter dieselbe, was für den Gebrauch des Tintenfasses bequemer ist, als wenn, wie bei den bekannten Anordnungen, die Eintauchöffnung bei der Verstellung ihre Lage ändert. Dabei können bei dem neuen Tintenfasse die Eintauchtrichter -mit einer im Boden und Deckel des Gefäßes drehbar gelagerten, den Deckel durchsetzenden Spindel verbunden sein, die in den Gebrauchsstellungen der Trichter durch eine auf dem -Gefäßdeckel angeordnete Sperrvorrichtung festleg= bar ist.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführung dieser Art ist das den Gefäßdeckel durchsetzende Ende der die Eintauchtrichter tragenden Spindel mit einem hinsichtlich der Seitenzahl der Trichterzahl entsprechenden Aufsteckprisma für einen Drehknopf versehen, der einen entsprechenden Sperrkranz besitzt, mit welchem ein Sperrvorsprung auf dem Gefäßdeckel derart zusammenwirkt, daß er den aufgesteckten !Drehknopf über seich drehfrei läßt und erst bei weiterem Senken des Drehknopfes der Eingriff des Gesperres stattfindet. Der Drehknopf kann zugleich als Verschlußpfropfen für die Eintauchöffnung ausgebildet sein, um ihn beständig in Verhindung mit dem Tintenfasse selbst zu halten.
  • In der Zeichnung sind Abb. i ein senkrechter Querschnitt, Abb. z eine Draufsicht des Tintenfasses außer Gebrauch, Abb.3 eine Seitenansicht mit teilweisem Querschnitt von dem gebrauchsfertigen Tintenfaß und Abb. q. eine teilweise Draufsicht, welche die Einstellung der Trichter beim Füllen des Tintenfasses zeigt.
  • Das Tintenfaß a von beliebiger Form ist mit dem abnehmbaren oder eingekitteten Deckel b versehen. In diesem und im Boden des Gefäßes a ist eine Spindel c drehbar, welche als Träger für beispielsweise vier Eintauchtrichter d', d'', d', d"" dient. Das den Deckel b durchsetzende Ende der Spindel bildet in seiner Verlängerung ein Aufsteckprisma, beispielsweise den in der Zeichnung vorgesehenen vier Trichtern entsprechend ein Aufsteckvierkant e, dessen Seitenflächen zweckmäßig den zugehörigen Trichtern zugewandt und mit einer der Trichterzahl entsprechenden Zahl von Marken versehen sind, um die Zugehörigkeit zti dem bestimmten Trichter von außen erkenntlich zu machen und dadurch die Einstellung eines bestimmten Trichters zu erleichtern. Zweckmäßig ist dabei der am wenigsten tiefe Trichter mit i bezeichnet. In Abb. i ist die dem vierten, also tiefsten Trichter zugekehrte Prismenseite ersichtlich und dementsprechend mit vier Strichmarken versehen.
  • Die Trichtertiefen nehmen zweckmäßig der Reihenfolge der Trichter nach gleichmäßig zu, so daß der tiefste Trichter bis zum Gefäßboden oder bis nahe zu diesem reicht, während der am wenigsten tiefe Trichter die Möglichkeit des nicht zu tiefen Eintauchens bei gegefülltem Gefäße a bietet. Durch entsprechendes Drehen der Spindel c kann jeder einzelne der vier Trichter unter die im Deckel angeornete Eintauchöffnung f gebracht werden, die durch einen Pfropfen g verschließbar ist, welcher wie in der Zeichnung gleichzeitig als Drehknopf für die Spindel c ausgebildet sein kann. Er besitzt zu diesem Zwecke eine dem Prisma e entsprechende Vierkantbohrung h, mit welcher er auf das Prisma e aufsteckbar ist. Um auch ein Festlegen des jeweils eingestellten Trichters in der Gebrauchslage zu ermöglichen, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, welche aus einem Sperrvorsprung i auf dem Gefäßdeckel und einem Sperrkranze k am unteren Ende des Drehknopfes g besteht. Beide treten miteinander in Eingriff, wenn der Drehknopf vollständig auf das Aufsteckprisma e der Spindel c aufgesteckt ist. Der Sperrvorsprung i auf dem Deckel ist aber so niedrig bemessen, daß er über sich die freie Drehung des aufgesteckten Drehknopfes zuläßt. Die Ausbildung des Sperrkranzes und des in,ihn eingreifenden Sperrvorsprunges ist beliebig. In der Zeichnung ist der Sperrkranz am Drehknopf entsprechend der Trichterzahl ein Vierkant und diesem entsprechend der Sperrvorsprung mit einer ebenen Fläche als Eingriffsfläche versehen.
  • Außer Gebrauch befindet der Drehknopf sich als Stöpsel in der Eintauch- und Füllöffnung f ; beim Gebrauch des Tintenfasses wird er daraus entfernt und mit seiner Hilfe durch Aufstecken auf die Spindel c die Drehung und Einstellung des Eintauchtrichters mit der gewünschten Tiefe bewirkt, worauf durch Senken des Drehknopfes zum Eingreifen seines Sperrkranzes k mit dem Sperrvorsprung i die Feststellung des eingestellten Trichters in der Gebrauchslage erfolgt (Abb. 3).
  • Zum Füllen des Tintenfasses werden die Trichter so gedreht, daß die Füllöffnung, wie Abb.4 zeigt, sich zwischen zwei Trichtern befindet, so daß das Einfüllen unmittelbar in das Tintenfaß und infolgedessen ungehindert geschehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tintenfaß mit drehbarem Eintauchtrichter zum Einstellen der Eintauchtiefe, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Eintauchtrichter (d' bis d"") verschiedener Tiefe vorhanden sind, von denen jeweils einer unter die Eintauchöffnung im Deckel einstellbar ist. z. Tintenfaß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Gefäßdeckel (b) durchsetzende Ende der Drehspindel (c) mit einem hinsichtlich der Seitenzahl der Trichterzahl entsprechenden Aufsteckprisma (e) für einen Drehknopf (g) versehen ist, der einen entsprechenden Sperrkranz (k) besitzt, mit dem ein Sperrvorsprung (i) auf dem Deckel derart zusammenwirkt, daß er den aufgesteckten Drehknopf über sich drehfrei läßt und erst hei weiterem Senken des Drehknopfes der Eingriff des Gesperres stattfindet. 3. Tntenfaß nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der- abnehmbare Drehknopf für die Trichterspindel als Verschlußpfropfenfür die Eintauchöffnung im Deckel des Tintenfasses ausgebildet ist.
DER53915D 1921-09-06 1921-09-06 Tintenfass mit drehbarem Eintauchtrichter zum Einstellen der Eintauchtiefe Expired DE372172C (de)

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