DE372131C - Stativ mit Klemmvorrichtung fuer mehrteilige Stativbeine - Google Patents

Stativ mit Klemmvorrichtung fuer mehrteilige Stativbeine

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DE372131C
DE372131C DEL55425D DEL0055425D DE372131C DE 372131 C DE372131 C DE 372131C DE L55425 D DEL55425 D DE L55425D DE L0055425 D DEL0055425 D DE L0055425D DE 372131 C DE372131 C DE 372131C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/10Telescoping systems
    • F16B7/14Telescoping systems locking in intermediate non-discrete positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Es sind eine Reihe von Vorrichtungen zum Festklemmen der ausziehbaren Schenkel von mehrbeinigen Stativbeinen bekannt, die jedoch ihren Zweck teilweise nur unvollkommen erfüllen. Dies trifft besonders dann zu, wenn die Klemmvorrichtungen mit Hilfe von Federn oder anderen kraftschlüssigen — nicht zwangläufig wirkenden — Elementen arbeiten.
ίο Die Erfindung betrifft eine neuartige Vor- ; richtung zum Festklemmen der ausziehbaren Schenkel der Stativbeine, die sich besonders für Metallstative eignet. Die Neuerung
besteht im wesentlichen darin, daß die Klemtnstücke als Flächen ausgebildet und vor oder hinter oder beiderseits der in ihrem Querschnitt doppel-T-förmigen, ausziehbaren unteren Stativbeinteile angeordnet sind1.
Die Zeichnung, zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar:
Abfoi. ι die Vorrichtung in der Draufsicht,
Abbi. 2 die Vorrichtung im wagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 die Klemmstücke im der Draufsicht,
Abb. 4 die Klemmstücke im wagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3,
Abb. 5 eine andere Ausführungsformi der Klemmstücke in· der Draufsicht,
Abb. 6 einen wagerechten Schnitt durch die Klemmistücke nach Abb. 5,
Abb. 7 die Vorrichtung in einer anderen Ausführungsform im Schnitt wie Abb. 2.
Der Schenkel 1 von der Form eines Doppel-T läßt sich1 in den festen Schenkeln 2, 3, die U-förmig gestaltet sind, verschieben. Zur Befestigung der beiden Schenkel 2, 3 miteinander an ihrem» einen freien Ende dient die Querverbindung 4.
Um den Schenkel 1 an den beiden U-Scheukein 2,3 festzuklemmen, sind die Klemmstücke 5, 6, 7, 8 (Abb. 2) vorgesehen. Je
zwei Klemmstücke werden zusammengelegt (vgl. Abb. 3). Sie haben in der Ebene der Berührungsflächen konische Ausbohrungen (vgl. Abb. 2 und 7). Zwei Klemmstücke bilden eine Einheit; sie können durch Stifte 9, 10 verbunden sein, die z. B. im Klemmstück 8 fest angebracht sind und in der entsprechenden Bohrung des Klemmstücks 7 lose sitzen. Auf diese Weise haben die Klemmstücke in einer Richtung Bewegungsfreiheit. Die Klemmstücke 5, 6 werden auf der einen Seite des Schenkels 1 und die Stücke 7, 8 auf der anderen Seite des Schenkels 1 angelegt. In die konische Ausbohrung der Klemmstücke 5,6 wird ein gegen Verdrehung gesicherter Kegel 11 (Abb. 2) gesteckt, der an seinem verjüngten Ende mit einem Gewindebolzen 12 versehen ist. Die konische Ausbohrung der Klemmstücke 7, 8 dient zur Aufnahme eines .20 Kegels 13 mit Knebel! 14. Dieser Kegel trägt in seinem verjüngten Ende ein Innengewinde, das auf den Gewindebolzen 12 paßt. Werden die Kegel 11 und 13 einander durch Verschrauben genähert, so werden sie die Klemmstücke 5,6, 7, 8 in der Richtung der Pfeile (Abb. 2) auseinanderdrücken. Da die U-förmigen Schenkel 2 und! 3 bis zu einem gewissen Grade federnd sind, so legen sie sich! unter der Druckwirkung der Klemmstücke fest gegen den starren Doppel-T-Schenkel 1, und zwar in einer Weise, die ein Verschieben des Schenkels 1 ganz unmöglich macht.
Statt zweier Kliemmstückpaare kann man auch eines verwenden, etwa das Paar 7,8. In diesem Fall ist auch nur ein Kegel notwendig, etwa der Kegel 13, der dann auf einen im Schenkel 1 fest angebrachten Gewindebolzen aufgeschraubt wird1. Ebenso ist es ohne grundsätzliche Änderung der Erfindung möglich, den Gewindebolzen statt im Kegel 11 im Kegel 13 anzubringen.
Eine weitere Ausführungsform besteht darin, die Klemmstücke 5, 6, 7, 8 an ihren den Schenkeln 2, 3 der oberen Stativfußteile zugekehrten Druckflächen abzuschrägen (vgl. Abb. 7). Dies hat den Vorzug, daß die Schenkel 2,3 nicht nur seitlich an den Schenkel 1, sondern zugleich nach der durch die Linie C~D angedeuteten, senkrecht stehenden Mittelebene des Schenkels 1 geklemmt werden.
Ferner ist es nicht unbedingt notwendig, die Klemmstücke in den Berührungsebenen zur Aufnahme von Klemmkegeln konisch auszubohren.· Statt dessen können die Klemm- 1 backen, wie in Abb. 5 und 6 dargestellt, an ihren Innenkanten von oben nach unten gleichmäßig verlaufende Abschrägungen haben, die zur Aufnahme eines Keiles dienen, der, wenn er in die durch die Abschrägungen gebildete Ausfräsung gepreßt wird1, die durch die Pfeile in Abb. 2 gekennzeichnete Wirkung verursacht.

Claims (5)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Stativ mit Klemmvorrichtung für mehrteilige Stativbeine, bei der am; oberen Ende der unteren Stativbeinteile durch ein keilförmiges Glied nach beiden Seiten ■drückbare Klemmstücke angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (15, 16 oder S, 6, 7, 8) als Flächen ausgebildet und vor oder hinter oder beiderseits der in ihrem Querschnitt dbppet-T-förmigen, ausziehbaren unteren Stativbeinteile angeordnet sind, und daß das keilförmige Glied (11), wie bei anderen Klemmvorrichtungen bekannt, mit einem Schraubenbolzen (12) versehen ist, so daß beim Anziehen der Schraubenmutter (14) die Klemmflächen (5,6, 7,8 oder 15, 16) mit ihren Seitenflächen gegen die U-förmigen Schenkel (2,3) der oberen Stativfußteile preßbar sind.
  2. 2. Stativ nach Anspruch 1 mit von beiden Seiten wirkender Klemmschraube, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Klemmflächen (5, 6, 7,8) den beiden Kegeln (11 und: 13) der Klemmschraube angepaßte konische Ausbohrungen haben.
  3. 3. Stativ nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das (11) oder die keilförmigen Glieder (11 und 13) als hochstehende Längskeile ausgebildet sind 9S und die Innenkanten der Klemmflächen (S bis 8 oder 15, 16) von oben nach unten gleichmäßig verlaufende Abschrägungen haben (vgl. Abb. 5 und 6).
  4. 4. Stativ nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (S, 6, 7, 8 oder is, 16) durch Leitstifte (9, 10) miteinander verbunden sind.
  5. 5. Stativ nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (5,6,7,8 oder 15, 16) an den den Schenkeln (2,3) der oberen Stativ- * fußteile zugekehrten Druckflächen abgeschrägt uird daß die diesen Druckflächen gegenüberliegenden Flächen der U-Schen- n° kel (2,3) entsprechend schräg gestellt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEL55425D 1922-04-16 1922-04-16 Stativ mit Klemmvorrichtung fuer mehrteilige Stativbeine Expired DE372131C (de)

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