DE371C - Vorrichtung an doppelcylindrigen rotirenden Dampfmaschinen zur Steuerung bezw. Umsteuerung derselben - Google Patents

Vorrichtung an doppelcylindrigen rotirenden Dampfmaschinen zur Steuerung bezw. Umsteuerung derselben

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DE371C
DE371C DE371DA DE371DA DE371C DE 371 C DE371 C DE 371C DE 371D A DE371D A DE 371DA DE 371D A DE371D A DE 371DA DE 371 C DE371 C DE 371C
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/344Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member

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Description

1877.
A. von LIEBHABER in TEGEL.
Vorrichtung an doppelcylindrigen, rotirenden Dampfmaschinen zur Steuerung, bezw. Umsteuerung derselben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1877 ab.
Diese Maschine besteht aus dem doppelten Cylinder e, dessen Bohrungen sich berühren, den gufseisernen Kolben f in Form gerade gedrehter Walzen mit den Stahlwellen g und den Stahlflügeln h; dieselben liegen excentrisch zur Bohrung der Cylinder und laufen fest gegen einander und bilden durch letzteres eine sichere Dichtung (ohne Ende) zwischen der Dampfeinströmung und Ausströmung.
Ferner den Umsteuerungsschiebern i mit Stellmechanismus, dem Schiebergehäuse k mit dem Absperrventil υ und den Stopfbüchsen für die Abdampfrohre /, den Cylinderdeckeln m mit angeschraubtem Excenter η, Stopfbüchse und Lagerconsolen, dem Dampfrohr 0 mit Schrauben /, den Lagern q mit Keilvorrichtung u und dem Stirnräderpaar r.
Der Dampf tritt, wie durch Stellung der Schieber auf Zeichnung angegeben, durch das Dampfrohr ο und das geöffnete Ventil ν in das untere Schiebergehäuse k, geht um die Schieber i herum durch die offenen drei mittleren Einströmungs-Kanäle in die beiden Cylinder und drückt gegen die Flügel h und dreht dadurch die Kolben in der angegebenen Pfeilrichtung herum. Bei den oberen, äufseren (nur zur Dampfausströmung dienenden) Kanälen angelangt, entweicht der Dampf, durch dieselben, sowie auch durch die drei mittleren Kanäle, sodann durch den Schieber i und das Dampfabgangs-Rohr /. Will man mit geringerer Füllung arbeiten, so stelle man die Schieber so, dafs nur der mittlere Kanal geöffnet bleibt und die bieden seitlichen Emströmungs-Kanäle ge-, schlossen sind. Die Dampfausströmungs-Kanäle sind in den Schiebern so weit gehalten, dafs diese Schieberstellung den freien Dampfaustritt nicht hindert.
Werden die Schieber behufs Umsteuerung in Bewegung gesetzt, so legt sich der am Schieber befindliche Ansatz χ gegen den Zapfen des Ventilkegels υ und öffnet das Ventil. Da nun die Schieberbewegung eine einander entgegengesetzte ist, so wird das Ventil auf der anderen Seite geschlossen. Der Dampf wirkt jetzt auf dieselbe Weise wie vorhin und dreht die Kolben in entgegengesetzter Richtung herum. Die Ventile ν haben vorzüglich auch noch den Zweck, denjenigen Schieber, welcher beim Gange der Maschine für die Ausströmung gestellt ist, zu entlasten und das Ansammeln von Wasser im Schieberkasten zu verhindern. Die an die Cylinderdeckel angeschraubten Excenter sitzen centrisch mit der Cylinderbohrung und dienen dazu, die Flügel h beim Anlassen der Maschine gegen die Cylinderwandung zu halten. Beim Gange der Maschine kommen die Excenter weniger zur Geltung, da dann die Flügel durch die Centrifugalkraft nach aufsen geschleudert werden.
Das Stirnräderpaar r dient dazu, die Kolben stets in gleichlaufender Bewegung zu halten und die Kraft beider zu vereinigen.
Die auf Zeichnung dargestellte Maschine ist für ca. 10 Ps. Ihre Leistungsfähigkeit ist im Verhältnifs zu ihrem geringen Dampfverbrauch eine bedeutende.
Durch den geringen Raum, den die Maschine einnimmt, durch den schnellen Gang und die Möglichkeit der Bewegungsumkehrung würde sich die Maschine besonders gut zu Schiffsoder auch Förderungsmaschinen eignen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE371DA 1877-07-05 1877-07-05 Vorrichtung an doppelcylindrigen rotirenden Dampfmaschinen zur Steuerung bezw. Umsteuerung derselben Expired - Lifetime DE371C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0083955A1 (de) * 1982-01-12 1983-07-20 Machinefabriek C. Rijkaart B.V. Pumpeneinrichtung für das Fördern dickflüssiger Medien

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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