DE3719339A1 - Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit - Google Patents
Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeitInfo
- Publication number
- DE3719339A1 DE3719339A1 DE19873719339 DE3719339A DE3719339A1 DE 3719339 A1 DE3719339 A1 DE 3719339A1 DE 19873719339 DE19873719339 DE 19873719339 DE 3719339 A DE3719339 A DE 3719339A DE 3719339 A1 DE3719339 A1 DE 3719339A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coating
- condensation
- hydrolysis
- reaction medium
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C17/00—Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
- C03C17/22—Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with other inorganic material
- C03C17/23—Oxides
- C03C17/25—Oxides by deposition from the liquid phase
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C17/00—Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
- C03C17/22—Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with other inorganic material
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C2217/00—Coatings on glass
- C03C2217/20—Materials for coating a single layer on glass
- C03C2217/21—Oxides
- C03C2217/229—Non-specific enumeration
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C2217/00—Coatings on glass
- C03C2217/20—Materials for coating a single layer on glass
- C03C2217/21—Oxides
- C03C2217/23—Mixtures
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C2218/00—Methods for coating glass
- C03C2218/10—Deposition methods
- C03C2218/11—Deposition methods from solutions or suspensions
- C03C2218/111—Deposition methods from solutions or suspensions by dipping, immersion
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C2218/00—Methods for coating glass
- C03C2218/10—Deposition methods
- C03C2218/11—Deposition methods from solutions or suspensions
- C03C2218/112—Deposition methods from solutions or suspensions by spraying
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Surface Treatment Of Glass (AREA)
- Glass Compositions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Gläsern mit erhöhter Bruchfestigkeit und die auf diese Weise
herstellbaren Gläser.
Die Festigkeit von Glas wird hauptsächlich durch den Zustand
der Glasoberfläche bestimmt. Für niedrige Glasfestigkeiten
sind in erster Linie Oberflächendefekte verantwortlich, die
zu Mikrorissen und schließlich zum Bruch des Glases führen.
Um die Bruchfestigkeit von Glas zu erhöhen, sind verschiedene
Methoden bekannt, die auf der Erzeugung von Druckspannungen
an der Glasoberfläche beruhen, beispielsweise durch
thermisches Abschrecken oder Ionenaustausch. Diese Methoden
sind jedoch aufwendig, erfordern hohe Behandlungstemperaturen
und lange Austauschzeiten.
Es ist auch bereits bekannt, daß durch Aufbringen von
Druckspannungsschichten auf Glasoberflächen die Festigkeit
des Glases deutlich erhöht werden kann. Der Effekt dieser
Druckspannungsschichten besteht darin, daß die zur Rißbildung
führenden Oberflächendefekte erst bei wesentlich höherer
Biegebelastung zum Bruch führen als im Falle von
unbeschichteten Gläsern, die keiner Druckspannung unterliegen.
Diese Druckspannungsschichten, deren Dicke gewöhnlich 10
bis 50 µm beträgt, werden in der Praxis gelegentlich für
Spezialgläser angewandt. Das Verfahren des Ionenaustausches
hat jedoch den Nachteil, daß es sehr langwierig ist und
manchmal mehrere Stunden beansprucht. Außerdem muß in
Salzschmelzen zwischen 300 und 500°C gearbeitet werden,weshalb
sich das Verfahren in der Praxis für Massengläser nicht
durchsetzen konnte. In Fällen, in denen eine Schicht aus einem
Glas mit geringerer thermischer Ausdehnung auf das Grundglas
aufgebracht wird, besteht darüber hinaus die Gefahr einer
Erweichung des Grundglases, da Gläser mit geringer thermischer
Ausdehnung in der Regel eine höhere Transformationstemperatur
Tg haben. Hierdurch verliert das Grundglas seine
Formbeständigkeit. Bei Anwendung eines Pulver-Sprayverfahrens
sind die Temperaturen, bei denen die Formbeständigkeit des
Grundglases noch gewährleistet sind, nicht ausreichend für
eine homogene Verglasung der Beschichtung, und es kommt zur
Bildung einer Orangenhaut.
Ziel der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung
von Gläsern mit erhöhter Festigkeit, insbesondere
Bruchfestigkeit, bereitzustellen, das einfach und schnell
durchführbar ist und bei dem keine Gefahr einer Erweichung
des Grundglases besteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man
- a) auf das Grundglas eine Beschichtung aus einer Zusammensetzung aufbringt, die erhalten worden ist durch Hydrolyse und Kondensation von im Reaktionsmedium löslichen Verbindungen mindestens eines Elementes aus der Gruppe Si, Al, Ti und Zr gegebenenfalls in Kombination mit im Reaktionsmedium löslichen Verbindungen mindestens eines Elementes aus der Gruppe der Alkalimetalle, Erdalkalimetalle und Bor in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel gegebenenfalls in Gegenwart eines Kondensationskatalysators und
- b) die erhaltene Beschichtung thermisch verdichtet.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die
erfindungsgemäßen, nach dem sogenannten Sol-Gel-Verfahren
hergestellten Beschichtungen eine Festigkeitserhöhung des
behandelten Glases bis zum Faktor 4 ermöglichen, auch wenn
diese Beschichtungen nur einige Mikron stark sind. Selbst
bei Beschichtungen von 0,1 µm Dicke konnte eine
Festigkeitserhöhung um den Faktor 2 festgestellt werden.
Daß mit solch dünnen Schichten ein derart ausgeprägter Effekt
erzielt werden kann, war nicht vorhersehbar und beruht
vermutlich auf dem günstigen Zusammenwirken mehrerer
Mechanismen.
Derzeit wird angenommen, daß zum einen ein Rißheilungseffekt
und zum anderen ein Druckspannungseffekt vorliegen. Während
der erstgenannte Effekt die für die niedrige
Ausgangsfestigkeit verantwortlichen Oberflächendefekte und
Mikrorisse beseitigt, bewirkt der letztgenannte Effekt eine
Festigkeitserhöhung bei Verwendung einer
Beschichtungszusammensetzung mit geringerem thermischem
Ausdehnungskoeffizienten als das Grundglas, indem sich bei
Verdichten der glasartig erstarrten Beschichtung eine
Druckspannung an der Glasoberfläche aufbaut.
Als Ausgangsverbindungen für die Beschichtungszusammensetzung
eignen sich im Reaktionsmedium lösliche Verbindungen der
genannten Elemente, z.B. Hydroxide, Alkoxide, Halogenide
(Fluoride, Chloride, Bromide, Jodide), Säuren, Salze mit
organischen oder anorganischen Säuren oder Basen und
Komplexverbindungen.
Die Ausgangsverbindungen werden in Wasser oder einem
organischen Lösungsmittel gelöst und der hydrolytischen
Polykondensation unterworfen. Organische Lösungsmittel sind
im Hinblick auf die erzielbaren besseren
Beschichtungseigenschaften bevorzugt, wobei mit Wasser
zumindest teilweise mischbare Lösungsmittel besonders
bevorzugt sind. Beispiele für geeignete organische
Lösungsmittel sind ein- oder mehrwertige Alkohole, wie Methanol,
Ethanol, n-Propanol, Isopropanol, n-Butanol, tert-Butanol,
Glykol oder Glycerin, Ether, wie Dimethoxyethan,
Tetrahydrofuran oder Ethylenglykolmonomethylether, Ester,
wie Dimethylglykolacetat, Ketone, wie Aceton oder
Methylethylketon, Kohlenwasserstoffe, wie Benzol oder Toluol,
Halogenkohlenwasserstoffe, wie Kohlenstofftetrachlorid, und
Dimethylformamid.
Die Hydrolyse und Polykondensation kann in einem Schritt
in Gegenwart mindestens der zur vollständigen Hydrolyse der
vorhandenen hydrolysierbaren Gruppen stöchiometrisch
erforderlichen Wassermenge durchgeführt werden. Alternativ
kann man zunächst eine Vorkondensation in Gegenwart einer
geringeren Wassermenge als der zur vollständigen Hydrolyse
der vorhandenen hydrolysierbaren Gruppen stöchiometrisch
erforderlichen Menge und anschließend eine Weiterkondensation
unter Zugabe mindestens der Wassermenge, die zur Hydrolyse
der verbliebenen hydrolysierbaren Gruppen erforderlich ist,
durchführen.
Die Polykondensation kann gegebenenfalls in Gegenwart eines
Kondensationskatalysators durchgeführt werden, z.B. einer
Protonen oder Hydroxylionen abspaltenden Verbindung oder
eines Amins. Spezielle Beispiele sind organische oder
anorganische Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure,
Phosphorsäure, Ameisensäure oder Essigsäure, sowie organische
oder anorganische Basen, wie Ammoniak, Alkali- oder
Erdalkalimetallhydroxide, z.B. NaOH, KOH oder Ca(OH)2 und
im Reaktionsmedium lösliche Amine, z.B. niedere Alkylamine
oder Alkanolamine. Hierbei sind flüchtige Säuren und Basen,
insbesondere Salzsäure, Ammoniak und Triethylamin, besonders
bevorzugt. Die Gesamt-Katalysatorkonzentration kann z.B.
bis zu 5 Mol/Liter betragen.
Die Konzentration der Ausgangsverbindungen, bezogen auf das
Lösungsmittel, wird so eingestellt, daß eine für die
anschließende Beschichtung geeignete Viskosität der
Beschichtungslösung gewährleistet ist. Die Mengenverhältnisse
der Ausgangsverbindungen untereinander werden so abgestimmt,
daß die nach der thermischen Verdichtung schließlich erhaltene
Beschichtung ein glasartig erstarrtes Oxidsystem darstellt,
dessen thermischer Ausdehnungskoeffizient vorzugsweise
niedriger ist als der des Grundglases. Wie vorstehend
erläutert wurde, tritt in diesem Fall eine Festigkeitserhöhung
aufgrund des Druckspannungseffektes an der Glasoberfläche
auf. Der thermische Ausdehnungskoeffizient kann zu diesem
Zweck z.B. in an sich bekannter Weise durch Variation des
Alkaligehaltes der Beschichtungszusammensetzung geeignet
eingestellt werden. Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch
auch möglich, Beschichtungen mit einem höheren thermischen
Ausdehnungskoeffizienten als dem des Grundglases anzuwenden.
In diesem Fall beruht die Festigkeitserhöhung allein auf
dem genannten Rißheilungseffekt.
Die Hydrolyse und teilweise Kondensation wird üblicherweise
bei Raumtemperatur durchgeführt, jedoch können auch höhere
Temperaturen, vorzugsweise bis zum Siedepunkt des verwendeten
Lösungsmittel angewandt werden. Die Reaktionsbedingungen werden
so eingestellt, daß die für die Beschichtungslösung gewünschte
Viskosität von 2 bis 5 mPas möglichst über einen langen
Zeitraum konstant bleibt.
Die erhaltene Beschichtungslösung wird dann auf übliche Weise
auf das zu behandelnde Grundglas aufgebracht, vorzugsweise
durch Tauchen oder Aufsprühen. In einer speziellen
Ausführungsform wird die Beschichtungslösung direkt auf das
noch heiße Grundglas aus dem Fertigungsprozeß aufgebracht.
Die Auftragmenge wird so gewählt, daß die Schichtdicke der
erhaltenen Gelschicht etwa 0,05 bis 10 µm, vorzugsweise
0,1 bis 6 µm und insbesondere 0,1 bis 1 µm beträgt.
In der anschließenden Verfahrensstufe wird die auf das
Grundglas aufgebrachte Beschichtung verdichtet, z.B. durch
Wärmebehandlung in einem Ofen, durch Bestrahlen mit Laserlicht
(gewöhnlich aus einem CO2-Laser) oder durch Behandeln mit
einer heißen Flamme ähnlich dem Feuerpoliturverfahren, wobei
sich die Schichtdicke bis auf maximal die Hälfte ihres
ursprünglichen Wertes verringert.
Bei Beschichtungszusammensetzungen, die einen ähnlichen
Transformationsbereich wie handelsübliche Grundgläser aufweisen
(z.B. 500 bis 600°C), genügt eine Wärmebehandlung bei einer
Temperatur innerhalb des Transformationsbereiches. Bei
Hochtemperatursystemen, wie SiO2 oder SiO2/TiO2, wird
vorzugsweise eine kurzzeitige Oberflächenerhitzung mit
Laserstrahlen oder einer heißen Flamme angewandt, um eine
Erweichung des Grundglases zu vermeiden.
Der vorstehend beschriebene Behandlungszyklus aus Beschichten
und Verdichten kann gegebenenfalls ein- oder mehrmals
wiederholt werden, um Mehrfach-Beschichtungen auszubilden.
Hierdurch läßt sich eine besonders ausgeprägte
Festigkeitserhöhung erzielen; so ergibt z.B. eine elffache
Beschichtung mit jeweils dazwischen erfolgender Verdichtung
eine Erhöhung der Bruchfestigkeit um den Faktor 4 (siehe
Beispiel 10 und Fig. 2).
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zur Behandlung
beliebiger Grundgläser. Typische Beispiele sind
handelsübliche Gläser, wie Natronkalkglas und
Borosilikatgläser, z.B. Natrium- oder
Natriumalumoborosilikatglas. Das Grundglas kann in beliebiger
Form vorliegen, z.B. als Platten, Stäbe, Behälter oder
Flaschen.
Von besonderem Interesse ist das erfindungsgemäße Verfahren
für die Behandlung von Gläsern mit niedriger Festigkeit,
z.B. Behälterglas. Es wird nicht nur eine generelle
Festigkeitserhöhung erzielt, sondern auch die statistische
Festigkeitverteilung der behandelten Gläser wird durch die
erfindungsgemäße Beschichtung enger.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie
zu beschränken.
212 ml Ethanol, 25 ml Tetramethoxysilan und 12,5 ml 0,01N
Salzsäure werden bei Raumtemperatur miteinander vermischt.
Die Lösung wird 2 Tage aufbewahrt und dann zum Beschichten
verwendet.
Durch Variation des HCl-Gehalts und durch Zugabe von Glycerin
(2 bis 30 Gewichtsprozent der Gesamtlösung) können
verschiedene Beschichtungslösungen hergestellt werden.
63,3 ml Ethanol, 47,6 ml Essigsäure, 33,4 ml Tetraethoxysilan,
2,8 ml Tetraethyltitanat und 10,0 ml 1N Salzsäure werden
miteinander vermischt. Die Lösung wird bei Raumtemperatur
aufbewahrt und kann etwa 6 Stunden zum Beschichten verwendet
werden.
Natriumsilikat-Beschichtungen der in der folgenden Tabelle
1 genannten Zusammensetzung werden dadurch hergestellt, daß
man entsprechende Mengen Tetraethoxysilan und Natriummethylat
in Methanol mit Wasser in kleinen Anteilen unter Rühren
versetzt. Die erhaltenen klaren Lösungen können bis zu 4
Stunden zum Beschichten verwendet werden.
Natriumborosilikat-Beschichtungen werden nach zwei
verschiedenen Methoden hergestellt:
- 1) 9,8 ml Tetramethoxysilan werden in 90 ml Methanol gelöst. Daneben wird eine Lösung von 1,33 g Borsäure in 10 ml Methanol hergestellt. Die Borsäurelösung und 4,8 ml Wasser werden zu der Tetramethoxysilanlösung gegeben. Die erhaltene Mischung wird 1,5 Stunden in einem geschlossenen Behälter bei Raumtemperatur gerührt und schließlich mit 0,33 g Natriumhydroxid in 1 ml Wasser versetzt.
- 2) 19,6 ml Tetraethoxysilan in 40 ml Methanol werden mit 2,87 ml Wasser und 2 ml 1N Salzsäure vermischt. Nachdem 1,5 Stunden gerührt worden ist, gibt man 11,58 ml Borsäuretributylester, 2,32 ml Wasser und 40 ml Methanol zu. Schließlich werden 0,66 g Natriumhydroxid in 6 ml Wasser zugetropft.
Die erhaltenen Lösungen sind klar und etwa 30 Minuten stabil
und können während dieser Zeit zum Beschichten verwendet
werden.
1,43 g Borsäure werden in 47,66 g Ethanol gelöst und mit
27,38 g Tetraethoxysilan, 2,50 g Wasser und 0,22 g 1N
Salzsäure vermischt und 30 Minuten gerührt. Daneben wird
eine Lösung von 5,30 g Borsäuretributylester, 0,48 g
Aluminiumtributoxid und 2 g Ethanol hergestellt. Beide
Lösungen werden miteinander vermischt und die Mischung wird
5 Minuten bei 25°C gerührt. Schließlich tropft man 0,65 g
Natriumhydroxid in 3,00 g Wasser zu. Nach weiterem Rühren
für 2 Stunden erhält man eine klare Lösung, die 20 Stunden
stabil ist und zur Beschichtung verwendet werden kann.
Das Verfahren von Beispiel 5 wird wiederholt, jedoch verwendet
man Kaliumhydroxid anstelle von Natriumhydroxid.
50 ml Ethanol, 50 ml Essigsäure und 10 ml Titantetraethoxid
werden 3 Stunden bei Raumtemperatur vermischt. In diesem
Fall wird kein Wasser zugegeben, da bei der zwischen Ethanol
und Essigsäure stattfindenden Veresterungsreaktion Wasser
abgespalten wird. Es entsteht eine klare Lösung, die etwa
3 Stunden stabil ist und zur Beschichtung verwendet werden
kann.
In der folgenden Tabelle 1 sind die
Beschichtungszusammensetzungen aus den Beispielen 1 bis 6,
die verwendeten Ausgangsmaterialien und Lösungsmittel sowie
die Transformationstemperaturen und thermischen
Ausdehnungskoeffizienten der beim Verdichten dieser
Beschichtungszusammensetzungen entstehenden Glassysteme
angegeben.
Die in den vorstehenden Beispielen hergestellten
Beschichtungslösungen werden durch Tauchen auf Glasstäbe
aufgebracht. Die beschichteten Glasstäbe werden 30 Minuten
bei Raumtemperatur bewahrt und dann in einem Ofen mit einer
Geschwindigkeit von 2 K min-1 auf 600°C erhitzt. Nach einer
Wärmebehandlung von 30 Minuten bei 600°C läßt man mit einer
Geschwindigkeit von 0,27 K min-1 abkühlen.
In der folgenden Tabelle 2 ist die durchschnittliche
Biegebruchfestigkeit B | % | zusammen mit der
Standardabweichung x | % | angegeben. Zum Vergleich sind auch
die entsprechenden Werte für unbeschichtete Glasstäbe genannt.
Die Messung erfolgt im Vierpunkt-Biegetest nach DIN 52303.
Glasstäbe (x i : x o = 15 mm : 45 mm) werden durch Tauchen mit
den Natriumsilikat-Beschichtungen aus Beispiel 3 versehen und
wie in Beispiel 8 wärmebehandelt. Die Schichtdicke der
erhaltenen Beschichtung beträgt jeweils 0,35 µm.
Die Verteilung der gemäß Beispiel 8 ermittelten
Festigkeitswerte der beschichteten Glasstäbe ist zusammen mit
den entsprechenden Werten für unbeschichtete Glasstäbe in
Fig. 1 graphisch dargestellt.
Glasstäbe (x i : x o = 30 mm : 45 mm) werden durch Tauchen mit
der Natriumalumoborosilikat-Zusammensetzung aus Beispiel 5
beschichtet und dann wie in Beispiel 8 wärmebehandelt. Die
Schichtdicke der Beschichtung beträgt 0,4 µm.
Um den Einfluß von Mehrfachbeschichtungen auf die
Glasfestigkeit zu untersuchen, wurde der
Beschichtungs/Verdichtungs-Zyklus 3×, 6×, 8× bzw. 11×
wiederholt. Die Ergebnisse sind zusammen mit den
Festigkeitswerten von unbeschichteten Glasstäben in Fig. 2
graphisch dargestellt. Hierbei bedeutet "Wärmebehandlung a",
daß die thermische Verdichtung gemäß Beispiel 8 durchgeführt
worden ist. "Wärmebehandlung b" bezieht sich auf eine
Verfahrensweise, bei der sofort auf 650°C erhitzt und
anschließend mit Luft abgeschreckt wird.
Die in Fig. 2 dargestellten Festigkeitswerte zeigen, daß mit
jeder zusätzlichen Beschichtung eine Erhöhung der Festigkeit
verbunden ist.
Claims (13)
1. Verfahren zur Herstellung von Gläsern mit erhöhter
Bruchfestigkeit, dadurch gekennzeichnet,
daß man
- a) auf das Grundglas eine Beschichtung aus einer Zusammensetzung aufbringt, die erhalten worden ist durch Hydrolyse und Kondensation von im Reaktionsmedium löslichen Verbindungen mindestens eines Elementes aus der Gruppe Si, Al, Ti und Zr gegebenenfalls in Kombination mit im Reaktionsmedium löslichen Verbindungen mindestens eines Elementes aus der Gruppe der Alkalimetalle, Erdalkalimetalle und Bor in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel gegebenenfalls in Gegenwart eines Kondensationskatalysators und
- b) die erhaltene Beschichtung thermisch verdichtet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man die Hydrolyse und Kondensation in Stufe (a) in einem
Schritt in Gegenwart mindestens der zur vollständigen
Hydrolyse der vorhandenen hydrolysierbaren Gruppen
stöchiometrisch erforderlichen Wassermenge durchführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man in Stufe (a) zunächst eine Vorkondensation in
Gegenwart einer geringeren Wassermenge als der zur
vollständigen Hydrolyse der vorhandenen hydrolysierbaren
Gruppen stöchiometrisch erforderlichen Menge und
anschließend eine Weiterkondensation unter Zugabe
mindestens der Wassermenge, die zur Hydrolyse der
verbliebenen hydrolysierbaren Gruppen erforderlich ist,
durchführt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Hydrolyse und Kondensation
in Stufe (a) in einem Alkohol, Ether, Ester, Keton,
Kohlenwasserstoff, Halogenkohlenwasserstoff oder
Dimethylformamid als Reaktionsmedium durchführt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß man als im Reaktionsmedium lösliche
Ausgangsverbindungen Hydroxide, Alkoxide, Halogenide,
Säuren, Salze oder Komplexe der genannten Elemente
verwendet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Hydrolyse und Kondensation
in Stufe (a) in Gegenwart eines sauren oder basischen
Kondensationskatalysators durchführt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Beschichtung durch Tauchen
oder Sprühen aufbringt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die aufgebrachte Beschichtung eine
Schichtdicke von 0,1 bis 6 µm, vorzugsweise 0,1 bis 1 µm,
hat.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß man die thermische Verdichtung in
Stufe (b) durch Wärmebehandlung, mit Laser-Strahlen
oder mit einer heißen Flamme durchführt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß man die thermische Verdichtung in
Stufe (b) bei einer Temperatur im Transformationsbereich
der Zusammensetzung durchführt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß man das Grundglas in mehreren
Beschichtungs-/Verdichtungs-Zyklen mit einer
Mehrfachschicht beschichtet.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Beschichtung einen niedrigeren
thermischen Ausdehnungskoeffizienten als das Grundglas
hat.
13. Gläser mit erhöhter Bruchfestigkeit, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine nach einem der Ansprüche
1 bis 12 erhältliche Beschichtung aufweisen.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873719339 DE3719339A1 (de) | 1987-06-10 | 1987-06-10 | Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit |
| PCT/EP1988/000519 WO1988009776A1 (fr) | 1987-06-10 | 1988-06-10 | Procede de fabrication de verres a resistance elevee a la rupture |
| JP63505700A JPH01503624A (ja) | 1987-06-10 | 1988-06-10 | 破壊強さが増強されたガラスの製造法 |
| DE8888109278T DE3870040D1 (de) | 1987-06-10 | 1988-06-10 | Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit. |
| EP88109278A EP0294830B1 (de) | 1987-06-10 | 1988-06-10 | Verfahren zur Herstellung von Gläsern mit erhöhter Bruchfestigkeit |
| AT88109278T ATE74887T1 (de) | 1987-06-10 | 1988-06-10 | Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873719339 DE3719339A1 (de) | 1987-06-10 | 1987-06-10 | Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3719339A1 true DE3719339A1 (de) | 1988-12-22 |
Family
ID=6329412
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873719339 Ceased DE3719339A1 (de) | 1987-06-10 | 1987-06-10 | Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit |
| DE8888109278T Expired - Lifetime DE3870040D1 (de) | 1987-06-10 | 1988-06-10 | Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8888109278T Expired - Lifetime DE3870040D1 (de) | 1987-06-10 | 1988-06-10 | Verfahren zur herstellung von glaesern mit erhoehter bruchfestigkeit. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0294830B1 (de) |
| JP (1) | JPH01503624A (de) |
| AT (1) | ATE74887T1 (de) |
| DE (2) | DE3719339A1 (de) |
| WO (1) | WO1988009776A1 (de) |
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3817240A1 (de) * | 1988-05-20 | 1989-11-23 | Cristalux Kirchberger Glas Gmb | Brandschutz-sicherheitsglas (bssg) sowie verfahren zur herstellung von brandschutz-sicherheitsglas |
| DE4003627C1 (de) * | 1990-02-07 | 1991-06-13 | Kerasal Oberflaechenschutz Gmbh, 4650 Gelsenkirchen, De | |
| DE4105235A1 (de) * | 1991-02-20 | 1992-08-27 | Merck Patent Gmbh | Beschichtetes system |
| DE4218657A1 (de) * | 1991-06-05 | 1992-12-10 | Nissan Motor | Verfahren zum bilden eines wasserabweisenden metalloxidfilms, der auf ein glassubstrat aufgetragen ist |
| WO1993024424A1 (de) * | 1992-05-26 | 1993-12-09 | Institut für Neue Materialien Gemeinnützige GmbH | Verfahren zur herstellung von glassubstraten mit verbesserter langzeitstandfähigkeit bei erhöhten temperaturen |
| DE4323654A1 (de) * | 1993-07-15 | 1995-01-19 | Ver Glaswerke Gmbh | Verfahren zur Herstellung einer wenigstens eine Schicht aus einem Metalloxid vom n-Halbleitertyp aufweisenden beschichteten Glasscheibe |
| DE4331082C1 (de) * | 1993-09-13 | 1995-04-13 | Schott Glaswerke | Brandsichere Glasscheibe und Verfahren zur Herstellung einer solchen Glasscheibe |
| DE4326947C1 (de) * | 1993-08-11 | 1995-04-20 | Schott Glaswerke | Verfahren zur Herstellung von optischen TiO¶2¶-enthaltenden Interferenz-Schichten |
| DE10019355A1 (de) * | 2000-04-18 | 2001-10-31 | Schott Glas | Glaskörper mit erhöhter Festigkeit |
| RU2189952C2 (ru) * | 2000-07-05 | 2002-09-27 | Общество с ограниченной ответственностью "Опытный стекольный завод" | Состав для матирования стеклоизделий |
| DE102009058650A1 (de) | 2009-12-16 | 2011-06-22 | Leibniz-Institut für Neue Materialien gemeinnützige GmbH, 66123 | Magnetische Kompositpartikel |
| DE102021106783A1 (de) | 2020-03-20 | 2021-09-23 | Neotechnology Llc | Vorrichtung zur Erwärmung eines Stoffs, insbesondere eines Fluids |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3744368C1 (de) * | 1987-12-29 | 1989-08-03 | Schott Glaswerke | Verfahren zur Herstellung von festen optischen Einfach- und Mehrfach-Interferenz-Schichten |
| DE68919834T2 (de) * | 1988-08-01 | 1995-04-20 | Stanford Res Inst Int | Verfahren zur erhöhung der glasstärke durch herstellung einer keramischen schicht und so erhaltener gegenstand. |
| JPH02178601A (ja) * | 1988-12-28 | 1990-07-11 | Toshiba Glass Co Ltd | 光学用ガラス |
| EP0400796B1 (de) * | 1989-05-30 | 1994-03-16 | Ford Motor Company Limited | Nichtreflektierender Belag, der Fluoride von Leichtmetall enthält |
| DE4230149A1 (de) * | 1992-09-09 | 1994-03-17 | Heraeus Noblelight Gmbh | Verfahren zur Herstellung von oxydischen Schutzschichten |
| US5536857A (en) * | 1994-07-05 | 1996-07-16 | Ford Motor Company | Single source volatile precursor for SiO2.TiO2 powders and films |
| DE4432235A1 (de) * | 1994-09-10 | 1996-03-14 | Bayerische Motoren Werke Ag | Kratzfeste Beschichtung auf einem thermisch beständigen Substrat und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| FR2730726B1 (fr) * | 1995-02-16 | 1997-04-30 | Quartz & Silice | Composition d'ensimage ceramifiable pour fils continus mineraux, fils revetus de cette composition et procede d'ensimage et de traitement thermique mettant en oeuvre cette composition |
| WO1999042863A1 (fr) | 1998-02-18 | 1999-08-26 | Seiko Epson Corporation | Procede de fabrication de miroir multicouche a reflexion repartie |
| DE19846660A1 (de) | 1998-10-09 | 2000-04-13 | Inst Oberflaechenmodifizierung | Hochtemperaturbeständige polymerisierbare Metalloxidpartikel |
| FI120832B (fi) | 2007-12-03 | 2010-03-31 | Beneq Oy | Menetelmä ohuen lasin lujuuden kasvattamiseksi |
| FR2944007B1 (fr) * | 2009-04-03 | 2012-06-08 | Sgd Sa | Procede de fabrication d'un recipient en verre et recipient correspondant. |
| US9976230B2 (en) * | 2014-09-19 | 2018-05-22 | Corning Incorporated | Method for forming a scratch resistant crystallized layer on a substrate and article formed therefrom |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1941191B2 (de) * | 1969-08-13 | 1971-01-14 | Jenaer Glaswerk Schott & Gen | Verfahren zur Herstellung von transparenten,glasigen,glasig-kristallinen oder kristallinen anorganischen Mehrkomponentenstoffen,vorzugsweise in duennen Schichten,bei Temperaturen weit unterhalb des Schmelzpunktes |
| DE3443624A1 (de) * | 1983-12-19 | 1985-07-04 | Hoya Corp., Tokio/Tokyo | Verfahren zur erhoehung der waermestossfestigkeit von phosphatlaserglas |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IE53173B1 (en) * | 1981-08-17 | 1988-08-03 | Westinghouse Electric Corp | Clear aluminium oxide solutions and glasses |
-
1987
- 1987-06-10 DE DE19873719339 patent/DE3719339A1/de not_active Ceased
-
1988
- 1988-06-10 AT AT88109278T patent/ATE74887T1/de not_active IP Right Cessation
- 1988-06-10 WO PCT/EP1988/000519 patent/WO1988009776A1/de not_active Ceased
- 1988-06-10 DE DE8888109278T patent/DE3870040D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1988-06-10 EP EP88109278A patent/EP0294830B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1988-06-10 JP JP63505700A patent/JPH01503624A/ja active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1941191B2 (de) * | 1969-08-13 | 1971-01-14 | Jenaer Glaswerk Schott & Gen | Verfahren zur Herstellung von transparenten,glasigen,glasig-kristallinen oder kristallinen anorganischen Mehrkomponentenstoffen,vorzugsweise in duennen Schichten,bei Temperaturen weit unterhalb des Schmelzpunktes |
| DE3443624A1 (de) * | 1983-12-19 | 1985-07-04 | Hoya Corp., Tokio/Tokyo | Verfahren zur erhoehung der waermestossfestigkeit von phosphatlaserglas |
Cited By (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3817240A1 (de) * | 1988-05-20 | 1989-11-23 | Cristalux Kirchberger Glas Gmb | Brandschutz-sicherheitsglas (bssg) sowie verfahren zur herstellung von brandschutz-sicherheitsglas |
| DE4003627C1 (de) * | 1990-02-07 | 1991-06-13 | Kerasal Oberflaechenschutz Gmbh, 4650 Gelsenkirchen, De | |
| DE4105235A1 (de) * | 1991-02-20 | 1992-08-27 | Merck Patent Gmbh | Beschichtetes system |
| DE4218657C2 (de) * | 1991-06-05 | 2001-10-31 | Nissan Motor | Verfahren zum Bilden eines wasserabweisenden Metalloxidfilms auf einem Glassubstrat |
| DE4218657A1 (de) * | 1991-06-05 | 1992-12-10 | Nissan Motor | Verfahren zum bilden eines wasserabweisenden metalloxidfilms, der auf ein glassubstrat aufgetragen ist |
| WO1993024424A1 (de) * | 1992-05-26 | 1993-12-09 | Institut für Neue Materialien Gemeinnützige GmbH | Verfahren zur herstellung von glassubstraten mit verbesserter langzeitstandfähigkeit bei erhöhten temperaturen |
| DE4323654A1 (de) * | 1993-07-15 | 1995-01-19 | Ver Glaswerke Gmbh | Verfahren zur Herstellung einer wenigstens eine Schicht aus einem Metalloxid vom n-Halbleitertyp aufweisenden beschichteten Glasscheibe |
| DE4326947C1 (de) * | 1993-08-11 | 1995-04-20 | Schott Glaswerke | Verfahren zur Herstellung von optischen TiO¶2¶-enthaltenden Interferenz-Schichten |
| DE4331082C1 (de) * | 1993-09-13 | 1995-04-13 | Schott Glaswerke | Brandsichere Glasscheibe und Verfahren zur Herstellung einer solchen Glasscheibe |
| DE10019355A1 (de) * | 2000-04-18 | 2001-10-31 | Schott Glas | Glaskörper mit erhöhter Festigkeit |
| RU2189952C2 (ru) * | 2000-07-05 | 2002-09-27 | Общество с ограниченной ответственностью "Опытный стекольный завод" | Состав для матирования стеклоизделий |
| DE102009058650A1 (de) | 2009-12-16 | 2011-06-22 | Leibniz-Institut für Neue Materialien gemeinnützige GmbH, 66123 | Magnetische Kompositpartikel |
| WO2011072838A1 (de) | 2009-12-16 | 2011-06-23 | Leibniz-Institut Für Neue Materialien Gemeinnützige Gmbh | Magnetische kompositpartikel |
| US9040154B2 (en) | 2009-12-16 | 2015-05-26 | Neotechnology Llc | Magnetic composite particles |
| DE102021106783A1 (de) | 2020-03-20 | 2021-09-23 | Neotechnology Llc | Vorrichtung zur Erwärmung eines Stoffs, insbesondere eines Fluids |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1988009776A1 (fr) | 1988-12-15 |
| JPH01503624A (ja) | 1989-12-07 |
| ATE74887T1 (de) | 1992-05-15 |
| EP0294830A1 (de) | 1988-12-14 |
| EP0294830B1 (de) | 1992-04-15 |
| DE3870040D1 (de) | 1992-05-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0294830B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Gläsern mit erhöhter Bruchfestigkeit | |
| EP0642475B1 (de) | Verfahren zur herstellung von glassubstraten mit verbesserter langzeitstandfähigkeit bei erhöhten temperaturen | |
| EP1342702B1 (de) | Glaskörper mit poröser Beschichtung | |
| EP1181256B1 (de) | Vorgespanntes, mit einer wischfesten, porösen sio2-antireflex-schicht versehenes sicherheitsglas und verfahren zu dessen herstellung | |
| EP1284307B1 (de) | Verfahren zum Versehen einer metallischen Oberfläche mit einer glasartigen Schicht | |
| DE3408342A1 (de) | Niedertemperaturverfahren zum erhalt duenner glasschichten | |
| DE1596947B2 (de) | Verfahren zur herstellung eines gegenstandes aus alkalihaltigem glas mit durch alkalimetallionenaustausch bewirkter erhoehter mechanischer festigkeit | |
| DE1941191B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von transparenten,glasigen,glasig-kristallinen oder kristallinen anorganischen Mehrkomponentenstoffen,vorzugsweise in duennen Schichten,bei Temperaturen weit unterhalb des Schmelzpunktes | |
| EP0897898B1 (de) | Verfahren zur Abscheidung optischer Schichten | |
| EP1430001A2 (de) | Glas mit einer porösen antireflex-oberflächenbeschchtung sowie verfahren zur herstellung des glases | |
| EP0732388A2 (de) | Gelbildner, Brandschutzgele und Brandschutzgläser | |
| DE1923729C3 (de) | Lötglas des Systems ZnO-B2 O3 -V2 O5 mit Fasererweichungstemperaturen zwischen 525 und 575 Grad C und Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen 44 und 48 χ 10-7/CnKl C (O-300 Grad C) | |
| DE102007009785B4 (de) | Verfahren zur Herstellung von beschichtetem Glas mit erhöhter Festigkeit, sowie verfahrensgemäß hergestelltes Glaserzeugnis | |
| DE1421866B2 (de) | Verfahren zur herstellung eines mechanisch sehr festen glas kristall mischkoerpers mit relativ niedrigem waermeausdehnungs koeffizienten | |
| DE102006056088B9 (de) | Verfahren zur Festigkeitssteigerung von Lithium-Alumino-Silikat-Glaskeramik durch Oberflächenmodifikation und durch dieses Verfahren hergestellte Lithium-Alumino-Silikat-Glaskeramik | |
| DE10223531A1 (de) | Substrat mit einer Titanoxid/Ceroxid-Schutzschicht | |
| EP0914300A2 (de) | Glaszusammensetzung mit einem phononenspektrum niedriger energie, verfahren zu deren herstellung sowie deren verwendung | |
| DE3405812A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines glasprodukts mit einem brechungsindexgradienten | |
| DE3405816A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines glasprodukts mit einem brechungsindexgradienten | |
| DE1596839C (de) | Verfahren zur Herstellung von Form korpern aus Glasern bei einer Temperatur unterhalb der üblichen Schmelztemperatur | |
| DE1941191C (de) | Verfahren zur Herstellung von transpa renten, glasigen, glasig kristallinen oder kristallinen anorganischen Mehrkomponenten stoffen, vorzugsweise in dünnen Schichten, bei Temperaturen weit unterhalb des Schmelz Punktes | |
| DE1596904C3 (de) | Glaskeramikkörper auf der Basis von SiO tief 2 - Al tief 2 O tief 3 - Na tief 2 O ZnO und/oder MgO und einer seine Festigkeit erhöhenden Glasur und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1421866C (de) | Verfahren zur Herstellung eines mecha msch sehr festen Glas Kristall Mischkorpers mit relativ niedrigem Warmeausdehnungskoef fizienten | |
| DE1496626B2 (de) | Verfahren zur Erhöhung der chemischen Widerstandsfähigkeit von alkalihaltigem, einem Ionenaustausch unterworfenem Glas | |
| DE1596947C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes aus alkalihaltigem Glas mit durch Alkalimetallionenaustausch bewirkter erhöhter mechanischer Festigkeit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |