DE371773C - Getreide-Beizvorrichtung - Google Patents

Getreide-Beizvorrichtung

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DE371773C
DE371773C DEK82826D DEK0082826D DE371773C DE 371773 C DE371773 C DE 371773C DE K82826 D DEK82826 D DE K82826D DE K0082826 D DEK0082826 D DE K0082826D DE 371773 C DE371773 C DE 371773C
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pickling
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Kalker Trieurfabrik & Fabrik G
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Kalker Trieurfabrik & Fabrik G
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C1/00Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
    • A01C1/08Immunising seed

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. MÄRZ 1923
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JVi 371773 -KLASSE 45 b GRUPPE 1
(K 82826III\4sl·)
Kalker Trieurfabrik & Fabrik gelochter Bleche Mayer & Co. in Köln-Kalk.
Getreide-Beizvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1922 ab.
Das Beizen von Saatgetreide in geeigneten
Beizflüssigkeiten verursacht bei solchen Körnerfrüchten, welche leichter als Wasser sind, Schwierigkeiten, da die Körner, bei-
S spielsweise Hafer, auf der Flüssigkeitsoberfläche schwimmen und nicht untertauchen wollen. Bei solchen Beizvorrichtungen also, die mit einer in der Flüssigkeit liegenden schrägen Beizschnecke arbeiten, deren unteres Ende bis zum Grunde des Beiztroges reicht,
war es bisher schwierig oder unmöglich, die erwähnte Art von Saatgetreide dem unteren Ende der Beizschnecke zuzuführen.
Die Erfindung betrifft eine Beizvorrichtung, bei welcher dieser Nachteil vermieden ist. Das Merkmal der Erfindung besteht darin, daß innerhalb einer in die Beizflüssigkeit hinabreichenden schmalen Rinne eine beiderseits glatte oder gerauhte Platte, welche
ίο zwangläufig in der Rinne auf und ab beweg L wird, das in die letztere oben zugeführte Getreide dem Auftrieb entgegen in die Flüssigkeit abwärts fördert und der Beizsdhnecke o. dgl. zuführt. Wird die Platte entsprechend schnell auf- und abwärts 'bewegt, so nimmt sie durch die Reibung jedesmal das Getreide nach abwärts mit, wobei das oben aufgegebene Gut nachdrängt und das Gewicht des trockenen Gutes auf das bereits nasse Gut nach unten drückt. Durch die Benetzung der Körner wird das Getreide schwerer und der Auftrieb verringert. Bei jedesmaligem Aufwärtsgang zieht sich die Platte aus dem abwärts geförderten Getreide wieder zurück, worauf das Spiel sich wiederholt, indem das Gut in dem verhältnismäßig engen Kanal sich staut und ruckweise weiter abwärts befördert wird. Die Einrichtung bietet den Vorteil, daß sie in jede vorhandene Beizvorrichtung nachträglich eingebaut werden kann, wodurch die Beizvorrichtung für Getreide aller Art verwendbar wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
Das Getreide a, beispielsweise Hafer, ,gelangt aus dem Aufgabetrichter b mit Hilfe der sich drehenden Förderwalze c in dünnem und entsprechend breitem Strahl in das obere Ende der verhältnismäßig schmalen Rinne d, deren beide Wände d und O1 ungefähr parallel zueinander laufen. Senkrecht zur Zeichnungsebene besitzt die Rinne eine beliebige Breite. In diese schmale Rinne reicht eine Platte e, die an den Schmalwänden der Rinne längsgeführt ist und durch das Kurbelgetriebe f verhältnismäßig schnell auf- und abwärts tewegt wird. Die Platte e ist auf beiden Seiten glatt oder gerauht oder auch mit Widerständen versehen, die etwa durch die 1 herausgestanzten Zungen g gebildet werden. Die Wandungen d und ^1 der Rinnen können durchlocht sein, so daß die Flüssigkeit innerhalb der Rinne ebenso hoch steht als außerhalb. Das in die Rinne oben aufgegebene Getreide wird jedesmal beim Abwärtsgang der Platte e innerhalb des engen Kanals d dem Auftrieb entgegen abwärts gefördert, indem es durch Reibung oder durch die Widerstände g mitgenommen wird. Der Kanal d muß zu diesem Zweck entsprechend eng sein, damit sich das Gut in ihm staut. Das oben stets neu aufgegebene noch trockene Saatgut drückt durch sein Gewicht auf das bereits nasse Saatgut innerhalb der Rinne d, so daß dem Auftrieb stets eine entsprechende Kraft entgegensteht. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Platte β darf nicht zu langsam vor sich gehen. Bei jedesmaligem Abwärtsgang der Platte e unterliegt das Gut innerhalb der Rinne einer Art Stoßwirkung und wird hierdurch abwärts gefördert, während beim Rückgang die Platte sich in dem Gut zurückzieht. Infolge dieser Wirkung wandert das Gut in der Rinne d allmählich abwärts und wird dem zylindrischen Behälter h zugeführt, innerhalb dessen die Beizschnecke i arbeitet. Auf diese Weise ist es möglich, das Korn, selbst wenn es leichter ist als Wasser, der Beizschnecke i zuzuführen.
Der Antrieb der Platte e kann im übrigen in jeder beliebigen Weise erfolgen. Die Einrichtung ist so einfach, daß sie, wie erwähnt, in jede vorhandene Beizmaschine nachträglich eingebaut werden kann.

Claims (1)

  1. 85 Patent-An Spruch:
    Getreide-Beizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer in die Beizflüssigkeit hinabreichenden schmalen Rinne {d, d^) eine beiderseits glatte oder gerauhte oder mit einseitig wirkenden Widerständen (g) versehene und zwangläufig auf und ab bewegte Platte (e) das in die Rinne oben zugeführte Getreide dem Auftrieb entgegen in die Flüssigkeit abwärts fördert und der Beizschnecke (i) 0. dgl. zuführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK82826D 1922-07-28 1922-07-28 Getreide-Beizvorrichtung Expired DE371773C (de)

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