DE3713299A1 - Vorrichtung zum entfernen bzw. abschleifen einer schutzschicht von rohren - Google Patents
Vorrichtung zum entfernen bzw. abschleifen einer schutzschicht von rohrenInfo
- Publication number
- DE3713299A1 DE3713299A1 DE19873713299 DE3713299A DE3713299A1 DE 3713299 A1 DE3713299 A1 DE 3713299A1 DE 19873713299 DE19873713299 DE 19873713299 DE 3713299 A DE3713299 A DE 3713299A DE 3713299 A1 DE3713299 A1 DE 3713299A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lower jaw
- pipe
- grinding
- attachment
- base carriage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 title claims abstract description 17
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims abstract description 9
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims abstract description 4
- 238000007790 scraping Methods 0.000 claims description 14
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 3
- ATUOYWHBWRKTHZ-UHFFFAOYSA-N Propane Chemical compound CCC ATUOYWHBWRKTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 231100000331 toxic Toxicity 0.000 description 2
- 230000002588 toxic effect Effects 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 244000089486 Phragmites australis subsp australis Species 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 239000003517 fume Substances 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 230000036541 health Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 239000006223 plastic coating Substances 0.000 description 1
- 239000001294 propane Substances 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/02—Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
- B08B9/023—Cleaning the external surfaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
- B24B9/007—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor for end faces of tubes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen bzw.
Abschleifen einer Schutzschicht von Rohren, insbesondere des
Kunststoffmantels von Stahlrohren.
Insbesondere im kommunalen Bereich werden unterirdisch Stahl
rohre verlegt, die zur Verhinderung einer Korrossion mit ei
nem Kunststoffmantel versehen sind. Da derartige Rohre nur
eine endliche Länge besitzen und somit vor Ort an den Stirn
seiten aneinandergeschweißt werden müssen, ergeben sich Prob
leme mit der Kunststoffummantelung. Für ein einwandfreies
Verschweißen und auch wegen der dabei entstehenden Verdam
pfung des Kunststoffes, wobei giftige Dämpfe entstehen, muß
deshalb die Schutzschicht an den Enden vorher entfernt wer
den. Bei Normlängen der Rohre wird diese Schicht bereits
beim Hersteller entfernt. Problematisch sind jedoch An
schluß- und Übergangsstücke, bei denen auf mühsame Weise vor
Ort die Schutzschicht vor dem Verschweißen entfernt werden
muß. Bisher erfolgt dies im allgemeinen dadurch, daß man mit
einer Flamme aus einer Propangasflasche die noch mit der
Kunststoffummantelung versehenen Enden auf ca. 90 bis 100°C
erwärmt, wobei der Kunststoff erweicht. Mit einem
Messer kann er dann geschnitten und in der gewünschten Länge
abgeschält werden. Neben einem entsprechend hohen Zeitauf
wand hierfür ist auch dabei nicht auszuschließen, daß bei
dieser Temperatur bereits giftige Dämpfe frei werden, die zu
Gesundheitsschäden führen können.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde
eine Vorrichtung zum Entfernen einer Schutzschicht von Roh
ren zu schaffen, mit der dies auf einfache Weise und ohne
die Notwendigkeit einer Erwärmung erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Grund
wagen, der mit auf das Rohr aufsetzbaren Roll- oder Gleitele
menten und mit einem einstellbaren Aufsatz mit einem von ei
nem Motor angetriebenen Schleif- oder Abkratzwerkzeug ver
sehen ist, und einer an der dem Grundwagen gegenüberliegen
den Seite des zu bearbeitenden Rohres angreifenden und mit
Gleit- oder Rollelementen versehenen Unterbacke, wobei der
Grundwagen und die Unterbacke seitlich durch einen Längsträ
ger abstandseinstellbar miteinander verbunden sind, und wo
bei die Gleit- oder Rollelemente derart angeordnet sind, daß
die Vorrichtung über den Umfang des zu bearbeitenden Rohres
drehbar ist.
Praktisch besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung im Grund
aufbau aus einer schraubzwingenartigen Einrichtung, die je
doch im Gegensatz zu einer normalen Schraubzwinge nicht fest
auf dem zu bearbeitenden Rohr sitzt, sondern durch die
Gleit- oder Rollelemente über den Umfang des zu bearbeiten
den Rohres verschoben werden kann. Auf diese Weise kann das
Schleif- oder Abkratzwerkzeug um das Rohr herumbewegt werden
und entfernt dabei in einer Breite, die der Breite bzw.
Dicke des Werkzeuges entspricht die Schutzschicht von dem
Rohr. Je nach der Breite des Schleif- oder Abkratzwerkzeuges
ist ggf. ein einziger Arbeitsgang ohne eine axiale Verschie
bung der Vorrichtung in Rohrlängsrichtung ausreichend.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auf schnelle und
einfache Weise die Schutzschicht ohne dessen vorangegangene
Erwärmung und ohne weitere Handarbeit entfernt werden.
Dadurch, daß der Abstand zwischen dem Grundwagen und der
Unterbacke einstellbar ist, läßt sich die erfindungsgemäße
Vorrichtung auf unterschiedliche Rohrdurchmesser ausrichten.
Es sollte lediglich dabei dafür gesorgt werden, daß die Ver
änderung des Abstandes mit einfachen Mitteln und möglichst
schnell erfolgt. Sollte nur ein bestimmter Rohrdurchmesser
zu bearbeiten sein, kann die Abstandseinstellbarkeit evtl.
entfallen.
Zur Einstellung bzw. Regelung des Anpressdruckes des auf dem
Aufsatz befestigten Schleif- oder Abkratzwerkzeuges ist der
Aufsatz einstellbar mit dem Grundwagen verbunden.
In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann vorge
sehen sein, daß der Grundwagen mit auf Abstand voneinander
angeordneten Rollen versehen ist, die auf Achsen angeordnet
sind, welche parallel zur Längsachse des zu bearbeitenden
Rohres liegen.
Durch die erfindungsgemäß angeordneten Rollen läßt sich die
Vorrichtung aufgrund entsprechend geringer Reibung leicht in
Umfangsrichtung des zu bearbeitenden Rohres um dieses herum
verschieben.
Hierzu kann vorgesehen sein, daß in Längsrichtung - bezogen
auf das zu bearbeitende Rohr - auf Abstand voneinander ange
ordnet zwei Achsen mit jeweils zwei auf Abstand voneinander
liegenden Rollen angeordnet sind.
Durch diese Ausgestaltung ist der Grundwagen sicher auf dem
Rohr geführt, denn die beiden Achsen liegen beidseits der
Längsachse des Rohres.
Zur Einstellung auf unterschiedliche Rohrdurchmesser kann
vorgesehen sein, daß der Abstand zwischen den beiden paral
lel zur Rohrlängsachse liegenden Achsen zueinander einstell
bar ist.
Eine weitere Reduzierung der Reibung und damit eine weitere
Erleichterung der Verdrehung der Vorrichtung wird erreicht,
wenn auch die Unterbacke wenigstens mit zwei Rollen versehen
ist, die auf Abstand voneinander im Bereich des vorderen En
des der Unterbacke liegen. Selbstverständlich kann im Be
darfsfalle auch nur eine einzige Rolle oder ein einfaches
Gleitelement ausreichend sein.
In einer sehr vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann
hierbei vorgesehen sein, daß zwei Rollen in Form von Tandem
rollen derart angeordnet sind, daß sie an den freien Enden
wenigstens eines Winkelhebels angeordnet sind, der schwenk
bar im Bereich des vorderen Endes der Unterbacke befestigt
ist.
Da die zu bearbeitenden Rohre nicht in jedem Falle vollstän
dig rund sind, kann durch die erfindungsgemäße Ausbildung
der Rollen als Tandemrollen bzw. von zwei Rollen, die in
einer Tandemachse aufgehängt sind, derartigen Ungenauigkei
ten Rechnung getragen werden. Die Rollen und damit die Unter
backe können sich nämlich entsprechend einstellen.
Die einstellbare Verbindung des Aufsatzes mit dem Grundwagen
kann in der Weise erreicht werden, daß der Aufsatz seitlich
- bezogen auf die Rohrlängsachse - über ein Gelenk mit dem
Grundwagen verbunden ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung hierzu kann vorgesehen
sein, daß der Grundwagen und der Aufsatz an der von dem Ge
lenk abgewandten Seite über eine Federeinrichtung miteinan
der verbunden sind, die auf den Aufsatz eine Zugkraft in
Richtung auf den Grundwagen ausübt.
Durch die Federeinrichtung wird eine Anpressung des Schleif
oder Abkratzwerkzeuges auf die Schutzschicht erreicht, wobei
jedoch gleichzeitig eine Elastizität gegeben ist, so daß
durch das Schleif- oder Abkratzwerkzeug das Rohr selbst
beschädigt wird.
Der Aufsatz kann mit einem Flansch versehen sein, an dem ein
Antriebsmotor befestigt oder gelagert ist. Auf diese Weise
sind die für die Erfindung erforderlichen Einrichtungen auf
engem Raum zusammen. So kann z.B. in dem Flansch der Hals
des Motores und/oder die Antriebswelle für das Schleif- oder
Abkratzwerkzeug gelagert sein.
Für eine schnelle Befestigung der erfindungsgemäßen Vorrich
tung auf einem zu bearbeitenden Rohr und auch für eine
schnelle Lösung oder Verschiebung der Vorrichtung auf dem
Rohr kann vorgesehen sein, daß der Unterbacken mit einem
Klemmhebel versehen ist, durch den er an dem Längsträger in
dessen Längsrichtung verschiebbar befestigt ist.
Durch ein einfaches Lösen oder Festklemmen des Klemmhebels
kann damit die Abstandsänderung zwischen dem auf das Rohr
aufzusetzenden Grundwagen und den auf der Unterseite des
Rohres angreifenden Unterbacken verändert werden.
Als Werkzeug zum Bearbeiten des Rohres sind die verschieden
sten Werkzeuge denkbar. Im allgemeinen wird man hierfür eine
Schleifscheibe, eine Drahtbürste oder ähnliche Werkzeuge ver
wenden.
Nachfolgend ist anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung prinzipmäßig dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vor
richtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach der
Fig. 1.
Die Vorrichtung weist einen Grundwagen 1 auf, der an einem
Längsträger 2 befestigt ist. Der Längsträger 2 ragt recht
winklig von dem Grundwagen 1 aus seitlich ab. Im unteren Be
reich des Längsträgers 2 ist dieser durch eine Bohrung in
einer Unterbacke 3 geführt. Die Unterbacke 3 ist mit einem
Klemmhebel 4 versehen, der in einer Gewindebohrung der Unter
backe befestigt ist. Bei einem Lösen des Klemmhebels 4 läßt
sich die Unterbacke 3 entlang des Längsträgers 2 verschie
ben. Bei einem Festklemmen wird dieser über eine Gewinde
schraube 5 des Klemmhebels 4 an dem Längsträger 2 festge
klemmt.
Der Grundwagen 1 ist mit zwei achsparallel zur Längsachse
eines zu bearbeitenden Rohres 6 verlaufenden Achsen 7 und 8
versehen. Die Achsen sind versetzbar oder verschiebbar in
oder an dem Grundwagen 1 befestigt. Auf diese Weise läßt
sich der Abstand der beiden Achsen 7 und 8 zueinander än
dern, so daß Rollen 9, die paarweise auf Abstand jeweils auf
den Achsen an deren äußeren Enden angeordnet sind, auf unter
schiedliche Rolldurchmesser eingestellt werden können. Die
auf Abstand zueinander angeordneten Rollen 9 stellen sicher,
daß die Vorrichtung spielfrei auf dem zu bearbeitenden Rohr
6 mit einem zu entfernenden Überzug 27 abgesetzt werden
kann. Die unterschiedliche Abstandseinstellung der Achsen 7
und 8 kann auf beliebige Weise erfolgen. In einfacher Weise
können die Achsen durch Schrauben mit dem Grundwagen 1 ver
bunden sein, wobei die Schrauben durch Bohrungen in den
Grundwagen gesteckt und in die Achse 7 oder 8 geschraubt
sind. Sind mehrere Bohrungen 10 (in der Fig. 1 gestrichelt
dargestellt) nebeneinander angeordnet, läßt sich stufenweise
der Abstand ändern.
Eine stufenlose Abstandsänderung wird erreicht, wenn hierfür
z.B. eine Gewindespindel verwendet wird, wobei die Achsen 9
an Gewindemuttern befestigt sind, die z.B. durch gegenläu
fige Steigungen bei einem Drehen der Gewindespindel aufeinan
der zu oder voneinander weg bewegbar sind.
Am vorderen freien Ende der Unterbacke 3 sind zwei Rollen 11
auf Abstand voneinander angeordnet, wobei die Längsachsen
der Rollen 11 achsparallel zur Längsachse des zu bearbeiten
den Rohres 6 sind. Die beiden Rollen 11 sind an beiden Enden
jeweils in einem Winkelhebel 12 gelagert, welche wiederum
über ein Gelenk 13 an einem Träger 14 angelenkt sind. Der
Träger 14 ist im Bereich des vorderen freien Endes der Unter
backe 3 auf dieser befestigt. Wie aus der Fig. 1 ersicht
lich ist, können sich die beiden Rollen nach Art einer Tan
demachse auf Ungenauigkeiten oder Unebenheiten des zu bear
beitenden Rohres 6 einstellen.
Ein Stift 15 am unteren Ende des Längsträgers 2 sorgt als
Endanschlag für die Unterbacke 3 und verhindert damit deren
Herausfallen.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist auf dem Grundwagen
1 ein Aufsatz 16 über ein Gelenk 17 gelenkig angeordnet, und
zwar an der Seite, an der auch der Längsträger 2 an dem
Grundwagen 1 befestigt ist. Im mittleren Bereich des Aufsat
zes 16 ragt von diesem ein Flansch 18 heraus, der eine zen
trale Bohrung 19 aufweist, deren eine Achse auf der Längs
achse 20 des Rohres liegt. In der Bohrung 19 ist der Hals
eines Antriebsmotores 21 gelagert. Bei Bedarf kann der An
triebsmotor 21 selbst auch noch auf dem Aufsatz 16 gelagert
sein. Durch die Bohrung 19 erstreckt sich auch die Antriebs
welle 22 des Motores, wobei an derem vorderen Ende ein
Schleif- oder Abkratzwerkzeug 23 befestigt ist. Die Umfangs
wand des Werkzeuges 23 liegt auf der zu entfernenden Schutz
schicht 27 auf.
Für eine elastische Anpressung des Schleif- oder Abkratzwerk
zeuges 23 auf die Schutzschicht 27 dient eine federartige
Einrichtung, die z.B. mehrere nebeneinander angeordnete Fe
dern 24 aufweist. Die Federn 24 sind mit einem Ende in einer
Halterung 25 auf dem Aufsatz 16 befestigt, während die ande
ren Enden der Federn 24 in auf dem Grundwagen 1 angeordnetem
Gegenlager 26 abgestützt sind. Auf diese Weise wird der Auf
satz 16 mit dem Schleif- oder Abkratzwerkzeug 23 über die
Federkraft auf die zu entfernende Schutzschicht 27 gepreßt.
Selbstverständlich sind statt ein oder mehreren Spiralfedern
24 auch noch andere Anpreßmittel oder Einrichtungen möglich.
Wesentlich ist lediglich, daß nach Möglichkeit keine starre
Verbindung bzw. starre Einstellung gegeben ist, damit es zu
keiner Beschädigung des Rohres 6 kommt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung funktioniert nun auf fol
gende Weise:
Der Grundwagen 1 wird auf das zu bearbeitende Rohr 6 aufge
setzt, wobei ggf. die Abstände der beiden Achsen 7 und 8 so
einzustellen sind, daß das Rohr 6 nicht auf der Unterseite
des Grundwagens 1 aufsitzt. Anschließend wird an der gegen
überliegenden Seite des Rohres 6 die Unterbacke 3 bzw. wer
den die Rollen 11 angedrückt. Wenn diese Position erreicht
ist, wird eine Arretierung der Unterbacke 3 relativ zu dem
Längsträger 2 durch eine entsprechende Festklemmung auf die
sem über den Klemmhebel 4 vorgenommen.
Wird nunmehr der Antriebsmotor 21 eingeschaltet, so kann der
Abschleifvorgang der Schutzschicht 27 durch das Schleif
oder Abkratzwerkzeug 23 erfolgen. Gleichzeitig wird hierzu
die gesamte Vorrichtung z.B. in Pfeilrichtung A über die
Umfangswand des Rohres 6 gefahren, womit entsprechend der
Breite B des Schleif- oder Abkratzwerkzeuges 23 die
Schutzschicht 27 von dem Rohr 6 entfernt wird. Durch die
vier Rollen 9 und 11 wird dabei eine exakte Führung der
Vorrichtung erreicht.
Abschließend wird die Unterbacke 3 über den Klemmhebel 4 ge
löst, wonach die Vorrichtung von dem Rohr 6 abgenommen wer
den kann oder - falls man die Schutzschicht auf einem länge
ren Bereich entfernen möchte, entsprechend um die Breite B
zurückversetzt und anschließend nochmals auf dem Rohr festge
klemmt wird.
Wie ersichtlich, ist die Vorrichtung so ausgelegt, daß diese
relativ gewichtsarm ist und von einem Arbeiter bedient wer
den kann. Mit einer Hand kann die Antriebseinrichtung betä
tigt und mit der anderen Hand der Klemmhebel 4 verstellt
werden.
Um eine Ruhestellung zu erhalten, ist es von Vorteil, wenn
der Aufsatz gegen die Zugkraft der Federeinrichtung in einer
oberen Position arretierbar ist, in der das Schleif- oder
Abkratzwerkzeug 23 von der Schutzschicht 27 abgehoben ist.
Dies kann z.B. durch eine Raststellung oder durch eine Exzen
tereinstellung (nicht dargestellt) erreicht werden.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Entfernen bzw. Abschleifen einer Schutz
schicht von Rohren, insbesondere des Kunststoffmantels von
Stahlrohren,
gekennzeichnet durch
einen Grundwagen (1), der mit auf das Rohr (6) aufsetzbaren
Roll- oder Gleitelementen (9) und mit einem einstellbaren
Aufsatz (16) mit einem von einem Motor (21) angetriebenen
Schleif- oder Abkratzwerkzeug (23) versehen ist, und einer
an der dem Grundwagen gegenüberliegenden Seite des zu bear
beitenden Rohres (6) angreifenden und mit Gleit- oder Roll
elementen (11) versehenen Unterbacke (3), wobei der Grund
wagen (1) und die Unterbacke (3) seitlich durch einen Längs
träger (2) abstandseinstellbar miteinander verbunden sind,
und wobei die Gleit- oder Rollelemente (9, 11) derart angeord
net sind, daß die Vorrichtung über den Umfang des zu bearbei
tenden Rohres (6) drehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundwagen (1) mit auf Abstand voneinander angeordneten
Rollen (9) versehen ist, die auf Achsen (7, 8) angeordnet
sind, welche parallel zur Längsachse des zu bearbeitenden
Rohres (6) liegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
in Längsrichtung - bezogen auf das zu bearbeitende Rohr -
auf Abstand voneinander angeordnet zwei Achsen (7, 8) mit
jeweils zwei auf Abstand voneinander liegenden Rollen (9)
angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand zwischen den beiden parallel zur Rohrlängsachse
liegenden Achsen (7, 8) zueinander einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Unterbacke (3) wenigstens mit zwei Rollen (11) versehen
ist, die auf Abstand voneinander im Bereich des vorderen
freien Endes der Unterbacke (3) liegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwei Rollen (11) in Form von Tandemrollen derart angeordnet
sind, daß sie an den freien Enden wenigstens eines Winkel
hebels (12) angeordnet sind, der schwenkbar im Bereich des
vorderen Endes der Unterbacke (3) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufsatz (16) seitlich - bezogen auf die Rohrlängsachse -
über ein Gelenk (17) mit dem Grundwagen (1) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundwagen (1) und der Aufsatz (16) an der von dem Ge
lenk (17) abgewandten Seite über eine Federeinrichtung (24)
miteinander verbunden sind, die auf den Aufsatz (16) eine
Zugkraft in Richtung auf den Grundwagen (1) ausübt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufsatz (16) mit einem Flansch (18) versehen ist, an dem
ein Antriebsmotor (21) befestigt oder gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Unterbacken (3) mit einem Klemmhebel (4) versehen ist,
durch den er an dem Längsträger (2) in dessen Längsrichtung
verschiebbar befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Schleifwerkzeug (23) eine Metallbürste ist.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873713299 DE3713299A1 (de) | 1987-04-18 | 1987-04-18 | Vorrichtung zum entfernen bzw. abschleifen einer schutzschicht von rohren |
DE8706383U DE8706383U1 (de) | 1987-04-18 | 1987-05-05 | Vorrichtung zum Entfernen bzw. Abschleifen einer Schutzschicht von Rohren |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873713299 DE3713299A1 (de) | 1987-04-18 | 1987-04-18 | Vorrichtung zum entfernen bzw. abschleifen einer schutzschicht von rohren |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3713299A1 true DE3713299A1 (de) | 1988-11-03 |
Family
ID=6325971
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873713299 Withdrawn DE3713299A1 (de) | 1987-04-18 | 1987-04-18 | Vorrichtung zum entfernen bzw. abschleifen einer schutzschicht von rohren |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3713299A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10336392A1 (de) * | 2003-08-06 | 2005-03-03 | Paar, Ulrich, Dipl.-Ing. | Fahrgestell zur Führung von Werkzeugen |
-
1987
- 1987-04-18 DE DE19873713299 patent/DE3713299A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10336392A1 (de) * | 2003-08-06 | 2005-03-03 | Paar, Ulrich, Dipl.-Ing. | Fahrgestell zur Führung von Werkzeugen |
DE10336392B4 (de) * | 2003-08-06 | 2005-11-03 | Paar, Ulrich, Dipl.-Ing. | Fahrgestell zum Führen von Werkzeugen |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE1922344C3 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten und Festklemmen von Rohren oder rohrförmigen Körpern | |
EP0623421B1 (de) | Vorrichtung zum endseitigen Ausformen von rohrförmigen Werkstücken mit unterschiedlichen Durchmessern | |
DE2213779C3 (de) | Vorrichtung für die Demontage und Montage von Reifen auf Felgen | |
EP0027224A1 (de) | Spanneinrichtung zum zentrischen Spannen von Werkstücken | |
EP2916984A2 (de) | Vorrichtung zum halten einer fräs- und/oder schleifmaschine | |
DE2060595A1 (de) | Rohr-Klemmvorrichtung | |
DE102011118654A1 (de) | Abdrückvorrichtung zum Herausdrücken von gebogenen Rohren aus Biegesegmenten von Biegeeinrichtungen | |
DE102008005854A1 (de) | Pressring sowie Zange zur Verwendung mit einem solchen Pressring | |
DE2334028B2 (de) | Schweißmaschine | |
DE7932466U1 (de) | Einrichtung zum verschweissen von koaxial liegenden rohren oder fittings aus kunststoff | |
DE2335390C3 (de) | Radialspannfutter | |
EP0159649A1 (de) | Schweisszange zum Verbinden von zwei aneinanderstossenden Rohrenden durch Lichtbogenschweissung | |
DE3713299A1 (de) | Vorrichtung zum entfernen bzw. abschleifen einer schutzschicht von rohren | |
DE844851C (de) | Biegevorrichtung fuer Rohre | |
DE102014116388A1 (de) | Rohrschneidevorrichtung und Rohrschneidemaschine mit einer solchen | |
DE2835405B2 (de) | Handhebelrohrbieger | |
DE3412494C1 (de) | Rohreinschweißvorrichtung | |
DE8706383U1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen bzw. Abschleifen einer Schutzschicht von Rohren | |
DE3123558A1 (de) | Vorrichtung zum halten von stahlstaeben | |
DE3004644C2 (de) | Schlüssel für Bohrfutter | |
EP0802036A2 (de) | Vorrichtung zum Stumpfschweissen von thermoplastischen Kunststoffrohren | |
DD134609B1 (de) | Vorrichtung zum zentrischen spannen von rohren und flanschen | |
DE419614C (de) | Vorrichtung zum zentrischen Einspannen und Drehen von zylindrischen Glaskoerpern | |
AT508148B1 (de) | Vorrichtung zum unterstützenden halten von gegenständen mit im wesentlichen kreisbogenförmiger kontur | |
DE8807261U1 (de) | Spannhand |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |