DE370985C - AErztlicher Behandlungs- und Streckapparat - Google Patents
AErztlicher Behandlungs- und StreckapparatInfo
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- DE370985C DE370985C DEM75370D DEM0075370D DE370985C DE 370985 C DE370985 C DE 370985C DE M75370 D DEM75370 D DE M75370D DE M0075370 D DEM0075370 D DE M0075370D DE 370985 C DE370985 C DE 370985C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H1/00—Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
- A61H1/02—Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising
- A61H1/0218—Drawing-out devices
- A61H1/0229—Drawing-out devices by reducing gravity forces normally applied to the body, e.g. by lifting or hanging the body or part of it
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Description
- Ärztlicher Behandlungs- und Streckapparat. Die Erfindung betrifft einen ärztlichen Behandlungs- bzw. Streckapparat, der für individuelle Benutzung geeignet ist und den Körper unter Spannung vom Kopfe bis zu den Füßen hält, was durch das eigene Gewicht des Körpers geschehen kann.
- Gemäß der Erfindung zeichnet sich der Apparat von l:ekannten Einrichtungen dieser Art dadurch aus, däß die Halter aus einem Paar federnder Bogenteile bestehen, die drehbar miteinander verbunden sind und die für Transport- und Lagerzwecke vollständig zusammengelegt werden können.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt: Abb. i eine perspektivische Ansicht des reuen ärztlichen Behandlungsapparates mit einer darin aufgehängten Person, Aihb. :2 einen -Grnin.dr,iß des Ap-parat@es nadi Abb. i, wobei die Person fortgelassen ist, Ab#b. 3 eine An.sI,cht ents.pi@ech-enr l d',er Abb. i, wobei die Unterstützungsvorrichtung für den Körper fortgelassen ist, Aub. 4 einen vergrößerten Querschnitt durch ein Rahmenende, um die abnehmbare Verbindung für die Rahmenteile und .d°ii Aufhängehalten für eins der den Körper tragenden Glieder zu zeigen, Abb. 5 eine innere Seitenansicht davon, Abb. 6 eine perspektivische Ansicht eines der Fußblöcke, Abb. 7 einen Längsschnitt durch den Fußblock, Mb. 8 @eiln:en Grwndniß teilweiis,e im Schnitt des Kinnhalters, Abb.9 einen Querschnitt nach der Linie 9-9 der Abb. 8, .
:11>h. io einen teilweisen Grundrtß der ein- stellbaren Fußstange, wol:ei die Haltevorrich- tung in gestrichelten Linien angedeutet ist, Ahb. i i einen (verschnitt davon. Der Apparat estelit aus einem federnden IN'-ihnien, der aus einem Paar Bogenteilen ge- steht, die finit geraden "Zwischenteilen i ,# und i (i ausgestattet sind, uni auf dein Boden auf- rifen zu können, während nach oben gerich- tete, gekriiinntte oder aiwertindete Halter 1,5f1 und 16,1 nachgiebige Ständer bilden, die sich gegeneinander- Die freien l@ti(ieti der Träger i s, und 16,1 sind finit beweglichen Tragköpfen 17 ausgestattet. Die Teile 1 7 all jedem Ende des Rahmens sind ,, aasgestattet, .1a1.1 sie geei.e:t:n@ler @ra.;<ea, tin e1 «-erden in dieser Stellung durch einen Bolzen 18 gehalten, der konachsial durch die Teile 17 hindurch mittels einer Mutter i 9 o. (111l. festgeklemiat wird. Die inneren Enden der Bolzen sind nach unten gekrümmt, uni Haken 2o zur drehgaren Aufhängung der Kopf- und Fußteile des Apparates züi bilden. Jeder der Bogen besteht zweckmäßig ati.. drei Teilen, einem Hauptteil 15, 16, der ini wesentlichen gerade ist, und gegenüberliegen- den gekrümmten Teilen 15`^ und 16a, die ent- sprechend an den Teilen 15 und 16 befestigt sit:.1. Diese Baaiart .gestattet das sc,b-nelle Auseinandernehmen der Teile für den Trans- port. Die Bogenteile werden unter dein Ge- wicht des die Vorrichtung Benutzenden züi- saininengehalten. Der Kopfteil Besteht aus einem Jocli 21, Glas [J-förinig entsprechend der Kopfausl:il- dung geformt ist, und ist all seinen Zwischen- teilen mit einem Doppelauge 22 versehen, das in den Haken 20 eingehängt werden kann, uni das Joch 21 beweglich aufzuhängen. Auf dein Joch 21 ist ein biegsamer Kopfrahmen 23 aus einem Gewebenetz angc.@r: net, (las eine Tasche zur Aufnahme des Hinterkopfes bildet, uni diesen in dein Joch 21 zu halten. Die freien Enden des Jochs 21 sind nach außen züi Handgriffen 2.4 atiseinandergebogen, die sich @ , ;ei von Ivn S.eit.en dies Kopfteile. aius erstreck und die von dein Benutzer des Apparates er- griffen werden können, uni den Körper zu unterstützen bzw. den Kopf und den Nacken aus ihrer Spannung züi befreien. Der Kopf wird in der Tasche 23 durch einen Kinnrah- illeil25 gehalten, der, wie besonders in den Abb.8 und y dargestellt ist, aus einem Strei- fen besteht, der mit seinen freien Enden 26 all den gegenüberliegenden Seiten des Jochs 21 drehbar befestigt ist, uni nach innen und nach unten in (leih offenen Ende des Jochs aus- schwingen zu können, und uni zum Halten des Kopfes unter das Kinn gelegt züi werden. Der Streifen 25 ist an seinem geschlossenen Ende zweckmäßig finit einem Luftkissen 27 von ge- dein Körper des Halters 32 erstrecken, um den Fuß oder die Ferse zu fassen und um den l#'uß im Halter festzuhalten.iiiigcncler 1_änge ausgestattet, so claß es unter (las Kinn und gegeit die Seiten des Backen- knochells greifen kann, uni die direkte Berüh- rung des Streifens 25 finit der Haut züi ver- hüten. Der Fußbefestigungsteil 1)e steht aus einer Kette 28 oder irgendeiner anderen liie"sam.:i Vorrichtung, die mittels eines Doppelatil-res 21) li')sbar an dein anderen Halsen 2o des Rahmen. -ehängt -sein kann. Die Kette -28 stellt z -tu f t" eine Längsreihe von Ringen oder Schleifen dar, uni einen Haken 5o einstclll?ar aufnehmet, züi kiinnen, der in verschiedene Stellungen niit Rücksicht auf seine Entfernung voni Halten 2o eingestellt werden kann. Der Haken 30 ist schwinggar finit einem Querarm ",i verl-,tnden. der sich quer zur Kette 28 erstreckt. Der Haken 30 kann in irgendeiner geeig- neten U'eise finit dein Querarill 31 verbunden Ier @la@s @c'liiviv@ren l!:s Hakens 3o bei der Hin- und Herl=ewegung rler Füße gestat- tet, während die ganze Vorrichtung eine Um- drehung ausführt, wobei (las Einhängen bzw. I.5 sen der @-erbin ltlligsl<ette 28 in bzw. att. <leni Haken 30 schnell vonstatten gebt. Der Querarm 31 triht auf seinem @e@eil- überliegenden Ende Stall-,",-" 32, die dazu @IiL- nen, die Füße des Benutzers aufzunehmen und zu halten, um den oberen Teil des Körper: durch die Füße stützen zu lassen. Wie am besten in den Ahb. 6 und ; gezeigt ist, um- faßt jeder Fußteil ein Paar Seitenglierler in der Forin von Streifen, welche alt ihrem schmaleren Eitd.e zti:sant:n.erngeliä-ht sind, u#it:l zwar einer -Naht 33 entlang, wobei die Naht 33 sich quer Üther 1e Se:tentieilc 3 2 au s1)rcit:et uiit nach oben hin gebogen ist, uni einen ge- krümmten, bogenförmigen Halt für die Fuß- sohle zu bieten und so dein Fuß ein l-eqtteines Auflager zu gewähren. Die oberen Enden der Seitenteile 3-2 sind zweckmäßig umgeschlagen, und zwar unter 45', um seitwärts vorspringende Ansätze 34 zu Milden, mit (ffnungen 35, in gleitet] die Endteile 36 der Querstan-ell 31 drehbar ruhen. An einem @ler Seitenglieder 32 ist ein Ver- schlußstreifell37 angeordnet, der genügen(! lang ist, uni über die auseinanderge:,ogenen ;@@@@e.ren Erden d!er Seit.en.teile züi reklien, iiiirl der durch entsprechende Befestigungseinricl- tiln@geIl 38 0. ,11l. in s-ei:i:er Labe gelm.lten tver- ien kann. Die Fußstützeil können inin :.lie Errd1011 36 dier Querstangen 31 sCh-w'111,UM fen richtigen Winkel für die Füfe bei !er :ltlfiliällgt1:n; ,tiil=I fü.r,liie l#=ntingen am Apparat c i 11 zju@s tiel1l ell. Diese Stützen oder Halter 32 sind biegsam und passen sich (len Füßen alt, so daß sie einen erhältnismäßig bequemen und sicheren Fuß- halter darstellen. Natürlich kann sich das Halte':and 37 in jedem passenden Winkel voll - Falls es gewünscht wird, kann der Apparat mit einem Halter-39 in Form einer Hängematte oder einer anderen geeigneten biegsamen Anordnung ausgestattet sein. Dieser Halter 39 ist am Kopfende zusammengefaßt und mit einem Haltebande 4o ausgestattet, das Schlaufen 41 hat, die ül-er die Handgriffe 2.1 gestreift werden können, uni (las Kopfende der Hängematte 39 auf dein Jochstück 21 zu halten. Die Hängematte 39 ist mit Armschlaufen q2 an den gegenüberliegenden Kanten versehen. Das Fußende der Hängematte 39 ist an den gegenüberliegenden Kanten mit Längsansätzen .1.5 ausgestattet, die mit ihren freien Enden an einem Bogenteil .I6 befestigt sind, uni so (las Fußteil der Hängematte zti stützen.
- Die Schlaufen .I2 an den gegenüberliegenden Seiten der Hängematte bzw. der Halter 39 S.: n.-1 ,so anige:@i@:1.niet. (laß wie aius Al)"b. i @uiia.l. a ersichtlich ist, die Vorderarme durch die Schlaufen gesteckt werden können, wol:ei diese die Vorderarme ein kurzes Stück unter den Ellbogen umfassen. In dieser Stellung können die Vorderarme nach unten oder rechtwinklig zu den Schultern ausgeschwungen werden, uni auf die Schlaufen 4.2 einen Zug auszuüben und so den Körper gegenüber der Hängematte zu halten, wo]-.ei der \ acken und der Kopf von allen Zugbeanspruchungen frei werden.
- Die Querstange 31 ist über ihre Enden 36 hinaus mit Ringen oder Schlaufen .I8 ausgestattet, durch die hindurch die Ansätze .45 greifen, um die Hängematte oder den Halter 39 in der richtigen Lage gegenüber den Stützen 32 zu halten. Der Mittelteil .I9 der Hängematte ist schmaler und erstreckt sich unter der Kette 28 hindurch, wobei er an dein Bogen 4.6, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, befestigt sein kann. Um die Hängematte 39 vom Apparat abzunehmen, ist es nur notwendig, den Halten 47 aus den Augen 29 auszuhängen und die Schlaufen 4r von den Handgriffen 24 abzuziehen. Wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, ist der Halter 39 fortgenommen, und die Kette 28 ist an ihrem Ende frei und wird lediglich zum Halten der Fußstützen 32 benutzt.
- Die Seitenteile 15,1 und 1611 des Rahmens werden gegen ein Auseinanderspreizen ül-er die vorgeschriebene Entfernung hinaus durch biegsame Bänder 5o gehalten, die an zweckinäßig gegenüberliegenden Enden ides Rzhinens entsprechend befestigt sind, um die Bogenteile gegen A!usspneizen zu schützen. Für die Benutzung des Apparates legt die betreffende Person die Füße in die Stützen 32 und befestigt die Haltebänder 37 über Aden Füßen, ,um diese sidlier min ihren. Stützen zu halben. Der Kopf wird in das Joch 21 eingelegt, so daß er in dem Halter bzw. der Tasche 23 ruht. Das Kinnband 25 wird nun nach unten über das Gesicht geschoben und unter ;lein Kinn befestigt, uni den Kopf in dem Kopfhalter zu halten. Während der Benutzung der Vorrichtung 'kain in der Operateur die Haiir,1!-griffe 2.4 erfassen und das obere Ende des Körpers anheben, um den Kopf und den NTakken, von dien Beamspr-Li-liurngen freiizau,niacli:en, denen sie beim Unterstützen des Körpers unterliegen.
- Wenn, wie in den Abb. i und 2 gezeigt ist, die Hängematte benutzt wird, kann der Körper während der Behandlung in der Hängeniatte völlig ruhen, die auch zur Unterstützung während der Pausen, wenn die zu behandelnde Person ermüdet .ist, benutzt werden kann. Es ist klar, daß hei der in Abb. 1 und 2 gezeigten Einrichtung der Körper in verschiedenster Weise ausgeschwungen, gedreht und verdreht werden kann, um die gewünschte Wirkung, nämlich das Spiel sonst iven:g benuazte.r Muskeln, zu erreichen.
- Es ist auch aus Abb. 3 ersichtlich, daß, wenn die Hängematte oder der Halter 39 fehlt, .-ler Körper größtre Bew@e@b tn;sfre@:h@e:'t ihat und die Körperbewegungen leichter beobachtet werden können. Die Hängematte oder der Halter 39 ist in verschiedene Streifen oder Unterteile q.5 und 49 unterteilt, um genügend Raum zu schaffen, durch den hindurch die Beine und Füße gesteckt werden können, uni die Füße in den Haltern zu befestigen und um die verschiedenen Übungen auszuführen.
- Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß der Apparat sehr leicht ,ist, und insofern nachgiebig, als die Halter an: den Enden des Rahanen:s gegeneinander- u@n;di iaraiseijnianid-e@rgeh,oigen werden können. Außerdem kann die Vorri.dh@üuing schnell und',le@iciht -auf schioralem Raum zusammengelegt und aus dem Wege geräumt werden, und auch ihre Versandmöglichkeit ist :siehr bequem.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCfI: Ärztlicher Behandlungs- und Streckapparat, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter aus einem Paar federnder Bogenteile bestehen, die drehbar miteinander verbunden sind und die für Transport- und Lagerzwecke vollständig zusammengelegt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM75370D DE370985C (de) | 1921-10-11 | 1921-10-11 | AErztlicher Behandlungs- und Streckapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM75370D DE370985C (de) | 1921-10-11 | 1921-10-11 | AErztlicher Behandlungs- und Streckapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370985C true DE370985C (de) | 1923-03-09 |
Family
ID=7316285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM75370D Expired DE370985C (de) | 1921-10-11 | 1921-10-11 | AErztlicher Behandlungs- und Streckapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370985C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2815022A (en) * | 1954-07-20 | 1957-12-03 | Thomas F Krumm | Body traction device |
-
1921
- 1921-10-11 DE DEM75370D patent/DE370985C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2815022A (en) * | 1954-07-20 | 1957-12-03 | Thomas F Krumm | Body traction device |
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