DE369940C - Fallschirmschleuder- und Auffanggeschicklichkeitsspielzeug - Google Patents

Fallschirmschleuder- und Auffanggeschicklichkeitsspielzeug

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DE369940C
DE369940C DEG55524D DEG0055524D DE369940C DE 369940 C DE369940 C DE 369940C DE G55524 D DEG55524 D DE G55524D DE G0055524 D DEG0055524 D DE G0055524D DE 369940 C DE369940 C DE 369940C
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DEG55524D
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ARNO GRUNER
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ARNO GRUNER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B65/00Implements for throwing  ; Mechanical projectors, e.g. using spring force
    • A63B65/12Ball-throwing apparatus with or without catchers ; Mechanical projectors, e.g. using spring force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 24. FEBRUAR 1923
R E IC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 369940 KLASSE 77a GRUPPE 26
Arno Grüner in Charlottenburg.
Fallschirmschleuder- und Auffanggeschicklichkeitsspielzeug.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1921 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geschidklichkeitsspielzeug, bei welchem durch ein neuartig ausgebildetes Schleuderspielrzieugigehäuse ein Fallsdbirmigeschoß hochgeworfen bzw. geschleudert wird, dessen Fallschirm sich beim Fallen öffnet und: den Fall abbremst, so daß der Spieler den herabsdbwebenden Fallschirm mit dem Schletuderspielzeuig auffangen und je nach Geschicklichkeit den Fallschirm1 unablässig bzw. wiederholt hochtreiben oder hochschleudern kann.
Die Fallschirme können in verschiedenerlei
Färbung hergestellt werden, um so ein Zusammenspiel, ähnlich den 'bekannten Ballspielen (Tennis usw.), zu erzielen, indem mehrere Spieler bestrebt sind, die Fallschirme gegenseitig hochzuschleudern und dementsprechend aufzufangen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt ίο 'Abb. ι einen Schnitt durch das Fallschirmschleudergehäuse mit eingestecktem Fallschirm in Ruhestellung.
A'bb. 2 izeigt die Ansicht und Handhabung des Spielzeuges in Abzugs- bzw. Schleuderstellung und
Abb. 3 eine Ansicht auf das Spielzeug von oben.
In einem Gehäuse α befindet sich die trichterförmige öffnung b, an 'welche sich eine zylindrische Bohrung c anschließt, die durch ein mit kugelförmiger Aushöhlung· d versehenes Bodenstück e abgeschlossen wird. Um ein Durchführen und Bewegen des Schleuderseiles f zu ermöglichen, ist in dem Gehäuse a der durchgehende Schlitz g so angeordnet, daß er durch die Mitte des Gehäuses α bzw. Bohrung c geht und in der Höhe von dem Bodenstück d bis über den Schleuderseilbefestigungsstift h und den Führerstift i reicht. Das Schleuderseil / wird an dem Stift h innerhalb des Füh rungs schlitz es g 'befestigt und zugleich über dem Führerstift i, welcher, wie auch der Stift h, in geeigneter Weise in dem Gehäuse« angeordnet ist, geführt, wobei am Ende ein Holzknebel k als Handhabe vorgesehen ist. Auf dem Schleuderseil / lagert die mit einer Rille / zum Halten des Seiles versehene Kugel m, welche beim Anziehen des Schleuderseiles in der zylindrischen Bohrung· c auf dem Schleuderseil f rollt bzw. in der Bohrung c hochgetrieben wird und so den mit einem Stock 0 versehenen Fallschirm η hochschleudert.
Die Kugel m wird aus möglichst schwerem Material hergestellt, so daß sie beim Nachlassen des Schleuderseiles / dieses anzieht und sich in die kugelförmige Ausnehmung- des Bodenstückes e legt.
Die Handhabung des Spielzeuges geschieht wie folgt:
!Der Spielende nimmt das Gehäuse α in der auf der Zeichnung angedeuteten Weise in die Hand; und zieht mit einem schnellen Ruck mittels der anderen Hand an der Handhabe k des Schleuderseiles. Dadurch wird dieses zwischen den Stiften h und i verkürzt bzw. gespannt, wobei die Kugel m in der zylindrischen Bohrung· mit einer der Schnelligkeit des Ruckes entsprechenden Geschwindigkeit hochgetrieben wird, so daß der auf der Kugel ruhende Fallschirtnstock aus dem Gehäuse heraus in die Luft geschleudert wird. Sobald die Steiigkraft des Fallschirmes nachläßt, bläht sich der Fallschirmbezug auf, so daß der Fallschirm langsam herabschwebt, mit dem Spielzeuggehäuse aufgefangen und sofort wieder in die Höhe geschleudert werden kann.
Auf diese Weise läßt sich auch ein Zusammenspiel mit mehreren derartigen Spielzeugen nach der Art der bekannten Ballspiele ermöglichen..
Für den Erfkidungsgedanken ist es gleichgültig, in welcher Größe, Form und Material das Spielzeug ausgeführt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Fallschirmschleuder- und Auffanggeschicklidhlkeitspielzeug, dadurch gekennzeichnet, daß an die in einem handgerecht geformten Gehäuse (a) angebrachte trichterförmige Öffnung (b) sich eine zylindrische Bohrung (c) anschließt, die durch eine halblkugelförmige Aushöhlung (d) in dem Bodenstück (e) begrenzt wird, so daß eine Kugel (m), welche nach Anzug des über dem Führerstift (*) inerhalb des Schlitzes (g) geführten und an dem Stift Qi) befestigten Schleuderseiles ff) in der Bohrung (c) hochgetrieben wird, wodurch der mit einem Stock (0) versehene Fallschirm («), 'welcher in der Bohrung (c) steckt und auf der Kugel (m) aufliegt, aus dem· Gehäuse (a) in die Luft geschleudert wird.
  2. 2. Fallschirmschleuder- und Auffanggeschicklichkeitsspielzeug nach1 Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (m) aus möglichst schwerem Material besteht, so daß sie das an dem Stift (h) befestigte und in dem Führungsschlitz (g) über dem Führerstift (i) geführte Zugschleuderseil (/) stets selbsttätig in die Ruhelage zurückzieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG55524D 1921-12-25 1921-12-25 Fallschirmschleuder- und Auffanggeschicklichkeitsspielzeug Expired DE369940C (de)

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