DE369537C - Vorrichtung zum rechnerischen Verwandeln von Kompasskursen - Google Patents

Vorrichtung zum rechnerischen Verwandeln von Kompasskursen

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DE369537C
DE369537C DEP40924D DEP0040924D DE369537C DE 369537 C DE369537 C DE 369537C DE P40924 D DEP40924 D DE P40924D DE P0040924 D DEP0040924 D DE P0040924D DE 369537 C DE369537 C DE 369537C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/20Instruments for performing navigational calculations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum rechnerischen Verwandeln von Kompaßkursen. Der Erfindungsgegenstand hat den Zweck, die Navigierung eines Schiffes, zu vereinfachen und-zu sichern und soll benutzt werden, um i. Kurse zu verwandeln (rechtweisenden in mißweisenden und Kompaßkurs oder mißweisenden in rechtweisenden und Kompaßkurs oder Kompaßkurs in rechtweisenden und mißweisenden Kurs), 2. die Deviation zu bestimmen.
  • Die in der Zeichnung durch Abb. i im Grundriß und durch Abb. 2 im Quers --hnitt nach LinieA-B der Abb. i dargestellte Vorrichtung besteht aus einer Anzahl übereinander angeordneten Scheiben, die auf einem gemeinsamen, durch Abb -3 im Grundriß veroanschaulichten Zapfen - angeordnet und auf ihm zum Teil fest und zum Teil drehbar sind. Die Abflachung z' dieses Zapfens - dient zum Sichern der Scheiben a `#c, e und -, von denen diejenigen c und durch Stifte h (Abb. i) noch besonders miteinander verbunden sind. c ist eine Blindscheibe. Zwischen dieser und den beiden Scheiben c und - sind die drehbaren Scheiben d und f angeordnet, während zwischen den festen Scheiben a. und c eine Scheibe b drehbar ist. Die Oberseite der drehbaren Scheibe 1) ist mit einer Einteilung versehen, welche derjenigen einer Kompaßrose entspricht. Diese Einteilung ist aber zum großen Teil durch die festen Scheiben c und u verdeckt und nur zum Teil sichtbar, weil die Scheiben c und - gleicherweise kreisbogen-221 förmig g ausgeschnitten sind. In der Mitte des so entstandenen "i-Lisschilittes ist an der einen oder anderen oder auch an jeder Scheibe c, g festsitzend ein Zeiger gl angeordnet, welcher gegen die Stricheinteilung der Scheibe b gerichtet ist. Die beiden drehbaren Scheiben d und f sind mit Zeigern d' und fl- sowie mit Armen d2 und f2 versehen. Schließlich sind auf der festen Scheibe g Gradeinteilungen für Kompaßdeviation und Ortsdeklination vorgesehen, auf denen die Scheiben d und f mit den markierten Armen d-' und f-" eingestellt werden können. Die Zeiger gl, d-, fl und die Scheibe- sind mit den erforderlichen Bestimmungsangaben versehen.
  • Die Vorrichtung soll eine Rechnung ersetzen, die an sich zwar einfach ist, aber, wie die Erfahrung zeigt, sehr häufig zu verhängnisvollen Irrtümern führt, weil die in Frage kommenden Größen (Deviation und Deklination) je nach den Umständen mit plus oder minus anzubringen sind. Es ist daher für den Navigateur, der praktisch gleichzeitig soviel zu beachten hat, von großem Wert, daß er nicht bei jeder Arbeit theoretischer Art, wie Kursverwandlung und Deviation, sich erst die Sache bildlich vorstellen muß, um das Richtige zu erfassen. Der Erfindungsgegenstand befreit ihn von dieser Überlegung und führt die Rechnung selbsttätig und unbedingt zuverlässig aus.
  • B e i s p i e 1 e.
  • i. Es sei der recht-,veisende Kurs aus der Karte bekannt, der Kompaßkurs und der mißweisende Kurs sind zu bestimmen.
  • Man trägt den rechtweisend zu steuernden Kurs in die Karte ein, liest Ortsdeklination von der Karte und Kompaßdeviation aus der Deviationstabelle ab und stellt die beiden Zeiger d' und fl auf die abgelesenen Werte ein. Dann dreht man die Scheibe b, bis der Zeiger fl den rechtweisenden Kurs aus der Karte anzeigt. Darauf gibt ohne weiteres der Zeiger d' den zu steuernden Kurs an und der Zeiger gl- den mißweisenden Kurs.
  • 2. Es sei der mißweisende Kurs aus der Kahe bekannt, der Kompaßkurs und der rechtweisende Kurs sind zu bestimmen.
  • Man stellt wieder die beiden Zeiger di und fl- auf die abgelesenen Werte für Deklination und Deviation ein und drehe die Kompaßrose, bis der Zeiger gl den mißweisenden Kurs der Karte anzeigt, worauf die Leiden anderen Zeiger die gesuchten Kurse angeben.
  • 3. Es sei der Kompaßkurs bekannt - wie meist bei Segelschiffen, weil hier der Kurs gewöhnlich vom Wind abhängig ist -, und der rechtweisende und mißweisende Kurs sind züi bestimmen.
  • Man stellt die Zeiger d' und fl- wie bei den Beispielen i und 2 ein. Dann dreht man die Kompaßrose b, bis der Zeiger d- den gesteuerten Kurs anzeigt, worauf die beiden anderen Zeiger die gesuchten Kurse angeben.
  • 4. Es sei die Deviation zu Lestimmeni Man stelle nur den Arm f' für Ortsdeklination auf den abgelesenen Wert, drehe dann die Kompaßrose, bis die rechtweisende Peilung (entnommen aus der Azimuttafel oder errechnet) durch den Zeiger fl angezeigt wird, dann schiebe man den Arm d' für Deviation, bis der Zeiger d-t auf der Kompaßrose die selbst gemachte Peilung anzeigt. -Nun gibt der Arm d' die gesuchte Deviation an.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucH: Vorrichtung zum rechnerischen Vert> wandeln von Kompaßkursen, aus mehreren, konzentrisch übereinander angeordneten festen und drehbaren Scheiben mit Zeigern und Handhaben bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste oder Deckscheibe (g) einen Ausschnitt besitzt, welcher in seiner Mitte mit einer Pfeilzunge (gl) zum Einstellen auf mißweisenden Kurs versehen ist und seitlich derselben die Enden der Zeiger (d1, fl) erkennen läßt, von welchen je ein Zeiger an je einer von zwei unterhalb der Deckscheibe (g) befindlichen und durch eine Blindscheibe (e) getrennten drehbaren Scheiben (d und f) sitzt, und welche zum Einstellen auf Gradeinteilungen der Deckscheibe (g) für Kompaßde-,riation und Ortsdeklination dienen.
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