DE369055C - Holzwebschuetzen - Google Patents
HolzwebschuetzenInfo
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- DE369055C DE369055C DEE26418D DEE0026418D DE369055C DE 369055 C DE369055 C DE 369055C DE E26418 D DEE26418 D DE E26418D DE E0026418 D DEE0026418 D DE E0026418D DE 369055 C DE369055 C DE 369055C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Coating By Spraying Or Casting (AREA)
Description
- Holzwebschützen. Die Erfindung betrifft einen Schützen; -der; während er im ganzen aus Holz besteht, mit einer dünnwandigen und trotzdem widerstandsfähigen Bekleidung versehen ist. Erfordernis bei einem Webschützen ist bekanntlich eine harte, .glatte und dem Absplittern widerstehende Außenhaut. Bisher hat man hauptsächlich ausländische Harthölzer als Baustoff verwendet und, vielfach die Außenseiten des Schützens zwecks Erhöhung der Haltbarkeit mit einem als Schutzmantel dienenden Belag von Vulkanfiber, Leder u. dgl. überzogen. Auch hat man Zelluloid und Stahlblech als Baustoff vorgeschlagen. Gemäß vorliegender Erfindung ist die neue Bauart dadurch gekennzeichnet, daß der Holzkörper des Schützens mit einer dichten und fest anhaftenden Metallbekleidung durch das bekannte (Schoopsche) Spritzverfahren überzogen wird; .dieses Verfahren wird z. B. in der Weise ausgeführt, daß auf flüssiges bzw. schmelzendes Metall behufs Zerstäubung durch Druckluft oder Gase Druck ausgeübt und das fein zerteilte Metall auf die zu be-' handelnden Flächen gespritzt wird. Es bildet sich auf dem bespritzten Körper eine nahtlose relativ harte Metallhaut, die außerdem eine nachträgliche Glättung durch Politur o. dgl. erfahren kann.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines; Schützens in Oberansicht, Ab,b._ z, und Seitenansicht, Abb. 2, dargestellt, während Abb.3 einen Querschnitt zeigt.
- Der Schützen h (Abb. 3) ist im ganzen aus Holz gefertigt und besitzt die bekannte Durchbruchausnehmung c, die sich nach dem Spulenaufnahmeraum e (Abb. 3) hin fortsetzt. Der Schützen, dessen Außenfläche mit a -und dessen Innenfläche mit i bezeichnet ist, soll zweckmäßig in seiner fertigen Form mit allem Zubehör, einschließlich der üblichen Metallbesch.lagspitzen b, d hergestellt sein, ehe man ihn dem Überzugverfahren unterwirft. Durch das Spritzverfahren wird nun, nachdem der Holzkörper vorteilhaft aufgerauht ist, entweder nur die Außenfläche a oder diese und die Innenfläche i mit einem Metall, beispielsweise Messing, überzogen, wobei die so erzeugte metallene Haut, die nahtlos alle Teile überdeckt, nur auf die Dicke eines Bruchteils eines Millimeters gebracht zu sein braucht. Diese Hartmetallschicht wird geglättet oder poliert und haftet auf dem Holz, welches gewöhnliches Holz sein kann, mit außerordentlicher Festigkeit derart, daß sowohl .die erforderliche Widerstandsfähigkeit gegen Beanspruchung und Abnutzung als auch der Schutz gegen Absplittern und Rißbildung gesichert ist.
- Der Holzkörper des Schützens kann unzusammengesetzt aus einem Stück bestehen, und es entfallen alle äußeren Befestigungsmittel (Schrauben und Nietstifte), die sonst zur Verbindung von Beschlägteilen nötig sind. Auch die Spitzenteile b, d können bündig in. die Spritzmetallbekleidung eingelassen oder mitüberzogen sein.
- Als Metall zur Bekleidung eignet sich Messing, Eisen bzw. Stahl oder eine Bronzelegierung, die mit Zähigkeit eine genügende Härte und Glätte verbindet. An den meist beanspruchten Seiten und, Flanken kann eine verstärkte Auflage des Spi#itzmetalls vorgesehen werden. In dem Falle wo man auch die Innenseite i mit der Spritzmetallverkleidung versieht, kann die Holzwandung li des Schützenkörpers besonders dünn ausgeführt werden (Abb. 3), weil die beiderseitige Metallauflage eine wirksame Stegversteifung "abgibt. Indem die Wandung bei h' (Abb. 3) stärker gelassen wird, kann ein zweckmäßiges Querschnittprofil mit geräumiger Aussparung für die Spule geschaffen werden. Es ist ersichtlich, daß, wenn das Holz so mit nahtloser metallener Innen- und Außenbekleidung versehen ist, der Schützen gegen Feuchtigkeit völlig unempfindlich wird, so daß er direkt zum Naßweben verwendet werden kann. Durch die Metallbekleidung- wird auch der Schützen relativ schwerer, was ebenfalls von Vorteil ist, weil, j e schwerer ein Webschützen ist, der Lauf .desselben desto besser und sicherer ausfällt. Die durch das Spritzverfahren erzeugte Metallauflage kann durch ein Galvanisierverfahren oder eine andere Methode des Metallüberzuges verstärkt oder mit zusätzlicher .Deckschicht versehen werden. So könnte z. B. ein Verstählen der Oberfläche zum Zwecke der Erhöhung der ,Haltbarkeit vorteilhaft sein.
- Die äußere Bauart, Gestaltung und Ausrüstung des Schützens kann nach bekannten Typen ausgeführt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANspRÜCHE: i. Holzwebschützen, dadurch gekennzeichnet, daß der Holzkörper mit einer dichten und fest anhaftenden Metallbekleidung durch das, bekannte (Schoopsche) Spritzverfahren überzogen wird. z. Ausführungsform des Holzwebschützens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur die Außenseite, sondern auch die Innenseite ,des Schützens mit der Metallbekleidung gemäß ,dem Spritzverfahren überzogen wird, wodurch trotz Dünnwandigkeit des Holzkörpers und Vergrößerung des Spulenraumes die Haltbarkeit gewährleistet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE26418D DE369055C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Holzwebschuetzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEE26418D DE369055C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Holzwebschuetzen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE369055C true DE369055C (de) | 1923-02-14 |
Family
ID=7072145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE26418D Expired DE369055C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Holzwebschuetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE369055C (de) |
-
1921
- 1921-03-27 DE DEE26418D patent/DE369055C/de not_active Expired
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