DE369045C - Verbrennungskraftturbine mit Hilfsfluessigkeit - Google Patents

Verbrennungskraftturbine mit Hilfsfluessigkeit

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DE369045C
DE369045C DES51936D DES0051936D DE369045C DE 369045 C DE369045 C DE 369045C DE S51936 D DES51936 D DE S51936D DE S0051936 D DES0051936 D DE S0051936D DE 369045 C DE369045 C DE 369045C
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Germany
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housing
power turbine
liquid
combustion power
hollow shaft
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Expired
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DES51936D
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ARTHUR LUKE SMITH
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ARTHUR LUKE SMITH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C1/00Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verbrennungskraftturbine tnit Hilfsflüssigkeit. Für, diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni rgr r die Priorität auf Grund der Anmeldung, in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 7. Oktober rgr8 beansprucht. Die Erfindung betrifft Verbrenntingskrafttürbinen, bei welchen der Verbrennungsraum durch einen Flüssigkeitsring gebildet und das Gasgemisch durch die Hohlwelle des Läufers eingeführt wird. Gemäß der Erfindung sind zwei Gehäuse mit j e einer Hohlwelle, die Schaufeln besitzt, vorgesehen, und die Gehäuse sind durch Kanäle miteinander verbunden. Die Flüssigkeit, welche als Treibmittel der Maschine dient, füllt ein Gehäuse nicht ganz aus, so daß bei Drehung des Läufers in dem Gehäuse, in dem sich die Flüssigkeit befindet, ein kleiner" Hohlraum in der Mitte entsteht, in dem, das Gasgemisch sich befindet.-Die Verbindungskanäle werden durch Ventile abwechselnd geschlossen und geöffnet. Durch die Explosion des Gasgemisches wird die Flüssigkeit in das nächste Gehäuse getrieben, in welchem sie in tangentialer Richtung auf die dort umlaufenden Schaufeln auftrifft und dadurch den Antrieb vermittelt. Zu gleicher Zeit wird in dieses Gehäuse,- in -das die Flüssigkeit einströmt, Gas eingeleitet, welches durch die einströmende Flüssigkeit verdichtet und später entzündet wird, um die Flüssigkeit durch den andren Verbindungskanal in das erste Gehäuse zurückzupressen und dort das Schaufelrad anzutreiben. Die Arbeit der Hohlwelle wird mittels Zahnräder auf die Hauptwelle der Maschine übertragen, wobei eine ununterbrochene Drehung der und ein gleichmäßiger Antrie'.) der Hauptwelle erzielt wird. Die Verbrennungsgase entweichen aus jedem Gehäuse, nachdem die Flüssigkeit herausgepreßt worden ist, wobei die Drebung der Schaufeln für das Herausdrängen der Gase förderlich ist.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Grundriß der gemäß der Erfindung hergestellten Kraftmaschine.
  • Abb. 2 ist ein vergrößerter Schnitt nach 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 ist eine Endansicht, wobei Teile weggebrochen sind, um die innere Anordnung bloßzulegen.
  • Abb. 4. ist eine Schnittansicht der Ventile, wobei der Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3 genommen ist.
  • Abb. 5 --ist eine Ansicht der Ventilsteuerscheibe.
  • Abb. 6, 7 und 8 sind Längsschnitte durch die Ventilräume zur Darstellung der Ventile in drei verschiedenen Stellungen.
  • Abb. 9 bis 14. sind schematische Schnittansichten zur Erläuterung der Arbeitsvorgänge, und Abb. 15 ist eine Ausführungsform der Anordnung der Motoren.
  • In der Abb. 9 ist das Gehäuse R teilweise mit Flüssigkeit gefüllt, während die Flüssigkeit durch Drehung der Schaufeln 15 einen mittleren Raum 16 erzeugt, in den ein entzündbares, unlösliches Gas eingeführt wird. Der bei A gezeigte Schieber öffnet die Verbindungsleitung zwischen .den Gehäusen R und L und das Gemisch wird durch einen elektrischen Funken entzündet. Da der Schieber bei B geschlossen ist, wird die Flüssigkeit durch das sich ausdehnende Gas im Raum 16 aus dein Gehäuse R durch die Verbindungsleitung am Schieber A vorbei in das Gehäuse L gedrängt. Die in das Gehäuse L eintretende Flüssigkeit beaufschlagt .die Schaufeln 15 tangential. Ehe die Flüssigkeit in das Gehäuse I_ eindringt, wird eine Ladung von entzündbarem, unlöslichen Gas dort eingeführt, so, daß die Flüssigkeit das Gas auf den kleinen Raum 17 (Abb. 1o) verdichtet. Hierauf verschließt der Schieber A die Leitung in das Gehäuse L und öffnet den Auslaß für das Gehäuse R nach außen, wie in Abb. io dargestellt ist, so daß die Verbrennungsgase aus dem Gehäuse L entweichen können, während die Flüssigkeit im Gehäuse L .die dort befindlichen Schaufeln 15 in Drehung hält. Die Schaufeln 15 im Gehäuse L drehen sich noch, nachdem die Flüssigkeit vollständig entleert wurde, wodurch die Verbrennungsgase durch die Schaufeln in Umdrehung versetzt und die Gase durch die Leitung und zur Atmosphäre am Schieber A vorbei ausgetrieben werden. Der Schieber A schließt dann beide Gehäuse ab, wie in Abb. i i gezeigt ist, wo die Schieber A und B die Verbindungsleitungen vollständig abschließen. Hierauf wird eine Ladung von entzündbarem, imilöslichem Gas in das Gehäuse R eingeführt. Der Schieber B gelangt dann in die Off enstellung und das verdichtete Gas im Raum 17 und des Gehäuses L wird durch einen elektrischen Funken zur Entzündung gebracht, wodurch die Flüssigkeit durch die Verbindungsleitung am Schieber B vorbei in das Gehäuse R gedrängt -wird, wie in Abb. 12 dargestellt ist. Die Flüssigkeit dringt in das Gehäuse R tangential ein und beaufschlagt die Schaufeln 15. Es spielt sich derselbe Vorgang wie zuvor in der Kammer L ab.
  • Da Dampf in der Vorrichtung erzeugt und mit den Abgasen entfernt wird, muß man die Flüssigkeit von Zeit zu Zeit nachfüllen. Dies wird in dem vorliegenden Falle dadurch ausgeführt, daß der Auspuff' in einen Kondensator zur Verdichtung des Dampfes geleitet wird, aus welchem der verdichtete Dampf als heiße Flüssigkeit in die Gehäuse zurückgeleitet wird. Die Verdichtung des Dampfes erzeugt einen teilweisen Unterdruck, der zur Entfernung der Abgase nötig ist. Die Gehäuse R und L können seitlich voneinander angeordnet sein, wie in Abb 9 bis 14 dargestellt ist und die Wellen der Läufer können miteinander verbunden sein. Die Gehäuse können fernerhin sich in Achsdeckung befinden und die Verbindungsleitungen zwischen ihnen können gebogen sein, um den Betriebsanforderungen zu .genügen, wie in Abb. iS angedeutet ist.
  • Eine Ausführungsform ist in den Zeichnungen dargestellt, in welcher die Gehäuse R und L aus den Hälften Rl und R2 -und L' und L2 bestehen, wobei die Hälften durch mit Bolzen verbundeneFlanschen ausgestattet sind, wie aus Abb. 2 hervorgeht. Eine Hohlwelle 18 ist in den Naben der -Gehäuse drehbar gelagert und Kugellager i9 an der Welle nehmen die Drücke auf, die durch. die Gase in den Ge-,häusen verursacht werden. Die Hohlwellen 18 der Gehäuse R und ,L stehen durch Zahnräder 2o und 21 miteinander in Verbindung, so daß die beiden Wellen 18 gleichlaufend angetrieben werden. Auf jeder Hohlwelle 18 in den Gehäusen R und L ist ein Rahmen angeordnet, der a!us der Nabe 22 und einer aus .einer Reihe von strahlenförmig angeordneten parallelen Armpaaren 23 besteht, an deren Enden eine Schaufel angeordnet ist. Die Nabe 22 und die Hohlwelle 18 -sind mit Öffnungen 2,4 ausgestattet, um eine Verbindung nach dem Innenraum des zugehörigen Gehäuses herzustellen, wie in Abb. 2 gezeigt ist. Ein Einlaßventil 25 ist an einem Ende der Hohlwelle z 8 angeordnet, und dieses Ende steht in Verbindung mit einer Muffe 26, und diese Muffen stehlen durch einen Verteiler mit einem Vergaser in Verbindung. In der Hohlwelle 18, gegenüber dem Einlaßventä 25, ist eine Zündkerze 27 vonniederer Spannung vorgesehen, wie aus Abb. 2 hervorgeht. Die Zündkerze ist fest in einer Hülse 28 angeordnet, die in der Längsrichtung verschiebbar -und drehbar in der Hohlwelle vorgesehen ist.
  • Die Hülse 28 ist in der Nabe einer Haube 29 befestigt, die auf das Ende der Hohlwelle 18 aufgeschraubt ist, -tvodttrch bei Drehung der Haube 29 die Hülse 28 in der Längsrichtung in der Hohlwelle 18 verschoben wird. Die Verschiebung wird zum Abschließen der Öffnungen 24 durch das zugekehrte Ende. der Hülse 2$ bewirkt, wenn der Motor sich nicht in Betrieb befindet, um so Feuchtigkeit von der Zündkerze 27 fernzuhalten. Die Haube 29 weist eine isolierende Buchse 30 auf und die Klemme 31 der Zündkerze durchsetzt die Haube durch diese Buchse; sie steht mit einem federnden Leiter 32 in Eingriff, der 'an der Klemmgchraube 33 befestigt ist. Die Zündkerze wird durch die Maschine in der üblichen Weise geerdet. Jedes der .Gehäuse R und List mit Leitungen 34, 35 ausgestattet (Abb. 3), von denen die ersteren den -Leitungen B und die letzteren den Leitungen A der Abb. 9 bis 14 entsprechen. Zwischen den Flanschen dieser Leitungen sirnd Schieber 36 angeordnet und die Schieberräume sind durch' einen Steg 37 verbunden, der ein Lager 38 für die Welle 39 bildet, auf welcher das Zahnrad 21 angeordnet ist. Die mit A und B in den Abb. 9 bis 14 bezeichneten Schieber befinden sich in den Schieberräutnen 36 und jeder Schieber bestehlt aus einem zylindrischen Teil 37, der eine Querbohrung 38 enthält und aus einem Ansatz 3g', wie aus Abb. 6 bis 8 hervorgeht. Die Bohrung 38 kann eine Verbindung zwischen den Leitungen 34, 35 herstellen (Abb.6) -und wie aus Abb.3 hervorgeht, in welcher der eine Schieberraum im Schnitt dargestellt ist, kann .der Zylinderteil 37 .die Leitengen 34,35 (Abb. 7) abschließen, während der Teil 39 nur eine der Leitungen 34 beziehungsweise 35 abschließt, um die andere Leitung mit dein Schieberratim 36 zu verbinden, wie aus Abb. 8 hervorgeht. Die Abgase strömen aus der offenen Leitung 34 oder 35 (Abb. 8) in den Raum 36 und von. dort in die Atmosphäre oder in den Kondensator, wenn einer benutzt wird, durch die Öff-11ttng 40.
  • .Ein Magnet und Stromwender können unmittelbar dem .einen Ende der Welle 39 angeordnet sein oäer von ihr angetrieben. werden, um elektrischen Strom zu erzeugen und diesen, in Übereinstimmung mit den Arbeitsvorgängen, den Zündkerzen zu liefern7. Diese Teile sind von bekannter Bauart und fallen nicht in den Bereich der vorliegenden Erfindung. Die Sch,üeb;er in. den Räumen g6 wenden von einer Steuerscheibe 4r betätigt, die, auf der Welle 39 angeordnet, mit Rollen 42 auf den Spindeln 43 (Abb. 4) zusammenwirken. Die Steuerscheibe 41 verstellt die Schieber kn Übereinstimmung mit den Arbeitsvorgängen (Abb. 9 bis z4). Der Motor wird durch Umdrehung der Welle 39 angelassen, wozu eine fremde Kraftquelle, wie z. B. ein. elektrischer Anlasser, verwendet wird'. Die Kraft kann durch Riemenscheiben oder Zahnräder von der Welle 39 abgeleitet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. /Verbrennungskraftturbine mit Hilfsflüssigkeit zum Verdichten Lind Antreiben, dadurch gekennzeichnet; daß in zwei Gehäusen (L, R) je eine Hohlwelle (a8) mit Schaufeln (r5) vorgesehen isst und die Gehäuse durch Kanäle (34,35) miteinander verbunden sind und in. bekannter Weise ein Gas.gemisoh durch die Hohlwelle in die Gehäuse eingeführt wird und nach dessen Entzündung die Flüssigkeit durch einen der Verbindungskanäle (34,-35) - von einem Gehäuse in das andere getrieben wird, wobei sie in tangentialer Richtung auf das Schaufelrad des anderen Gehäuses auftrifft und dieses dadurch antreibt.
  2. 2. Verbrennungskraftturbine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Kanäle (34, 35), welche die beiden Gehäuse (R, L) miteinander verbinden, durch Schieber (37) gesteuert werden, welche abwechselnd das Eindringen der Flüssigkeit von einem Gehäuse in das andere und auch den Austritt von Verbrennungsrückständen ermöglicht.
  3. 3. Verbrennungskraftturbine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlwellen (i8) durch Stirnräder (2o) die Arbeit auf die Hauptwelle (39) übertragen.
  4. 4. Verbrennungskraftturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch .die Drehbewegun- der Hohlwelle, die im leeren Gehäuse läuft, der Austritt der Verbrennungsgase gefördert wird.
DES51936D 1918-10-07 1920-01-07 Verbrennungskraftturbine mit Hilfsfluessigkeit Expired DE369045C (de)

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