DE368699C - Motorpflug oder Maschine zum Ausheben von Graeben - Google Patents
Motorpflug oder Maschine zum Ausheben von GraebenInfo
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- DE368699C DE368699C DEB101786D DEB0101786D DE368699C DE 368699 C DE368699 C DE 368699C DE B101786 D DEB101786 D DE B101786D DE B0101786 D DEB0101786 D DE B0101786D DE 368699 C DE368699 C DE 368699C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/02—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel
- A01B33/021—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel with rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 9. FEBRUAR 1923
■ RE ICH S P ATE NTAMT-
r—JVi 368699 -■
KLASSE 45 a GRUPPE
■ ~ . (Βίοιj<$6IIIl45a?)
Den bis jetzt bekannt gewordenen Maschinen
zum Pflügen oder Ausheben von Gräben in schwerem und fettigem, Tön- oder
. Lehmboden haften wesentliche Übelstände an, insofern sie das aijsgehobene Erdreich nicht
von den Grab- oder Förderorganen entfernen können oder in ihrer Wirkung durch die anwesende
Vegetation behindert werden. Der immer verfolgte Zweck, die gelockerte und'
ίο ausgehobene Erde unbehindert seitlich abzulagern,
wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erzielt, daß die Grabschaufeln die
Erde wie bei bekannten rotierenden Grabwerkzeugen ausschneiden und heben, dieselbe
j 5 dann aber unter der Wirkung der Zentripetalkraft
festhalten, bis die Erde durch einen festen oder beweglichen Abstreicher unter
der Wirkung eigener Geschwindigkeit oder der summierten Geschwindigkeiten der Erde und
des Abstreichers aus dem rotierenden Grabwerkzeuge hinausbefördert wird.
Die bekannten rotierenden Grabwerkzeuge für leichten Boden beruhen auf dem auch bei
Baggern angewandten Prinzip, nach welchem die Erde ausgehoben und der Becher bzw. die
Schaufel darauf umgekehrt wird, so daß die Erde beispielsweise auf eine Schurre fällt.
Derartige Maschinen können auch Bei sehr
geringer Geschwindigkeit gut arbeiten. Bei
der Maschine gemäß der Erfindung aber würde die Erde bei zu geringer Hebe- und
* Abstreichgeschwindigkeit in den Graben zurückfallen oder an dem Grabwerkzeuge
- haften bleiben.
Gemäß der Erfindung ist das rotierende Grabwerkzeug mit einer oder mehreren bewegbaren Schaufeln versehen, die durch
eigene Schwere oder dadurch, daß sie eine zwangläufige Bewegung ausführen, die Grablage
einnehmen und sich nach Aushebung der Erde mit der Innenseite sofort zur Achse
kehren, so daß die Erde infolge ihrer Geschwindigkeit mit der Schaufel in die Höhe
geht. Ah der Innenseite der Schaufelbahn ist
ein Abstreicher oder Pflugschar vorgesehen, welcher die Erde hinausbefördert.
Wenn man nicht mit einer genügend hohen Umfangsgeschwindigkeit arbeiten kann, diese
Geschwindigkeit aber dazu ausreicht, die Erde in die Höhe zu bewegen, kann man auch
dem Abstreicher eine schwingende Bewegung erteilen, so daß derselbe jedesmal einer
passierenden Schaufel entgegenbewegt und
die Erde mit summierter Geschwindigkeit von der Schaufel abhaut und von sich selbst abrutschen
läßt.
Um zu verhindern, daß die Erde zu weit
' wegfliegt, kann man zur Seite des rotierenden 'Grabwerkzeuges noch Prallwände vorsehen.
Der Abstreicher kann die ausgehobene Erde einseitig oder aber auch zweiseitig hinausbefördern.
Der Wagen kann neben den oder über dem auszuhebenden Graben fahren, d. h. zur Seite
oder in der Symmetrieebene des rotierenden Grabwerkzeuges, angeordnet sein. Weiter
kann man den Abstreicher entsprechend der Eigenart des zu bearbeitenden Bodens und
der Bauart der Vorrichtung gegenüber dem aufwärts oder gegenüber dem abwärts bewegenden·
Teile oder aber am Scheitel des rotierenden Grabwerkzeuges anordnen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι ist die Draufsicht eines Teiles der Maschine,
Abb. 2 eine Seitenansicht und
ίο Abb. 3 eine Ansicht in radialer Richtung des Abstreichers.
ίο Abb. 3 eine Ansicht in radialer Richtung des Abstreichers.
Das rotierende Grabwerkzeug ist um eine im Gestell ι ο gelagerte Achse ir drehbar und
besteht aus Speichen 12, deren Enden mittels Streben 13 verbunden sind. In den Enden
der Speichen 12 sind die Grabmesser 14 drehbar gelagert; die Hubbegrenzung derselben
erfolgt durch die Streben 13 und durch Anschläge 15, mit welchen die zylindrischen
schaufeiförmigen Verlängerungen 16 der
Messer 14 zusammenarbeiten. Sobald die Messer 14 mit ihren Schneiden oder mit den
seitlich angeordneten Vorschneidemessern das Erdreich anschneiden, nehmen- sie selbsttätig
die in der Zeichnung dargestellte Grablage ein und schneiden eine Erdschicht ab, wobei
die zylindrischen Schaufeln 16 sich gegen die Anschläge 15 abstützen. Sobald aber der
Bodenschnitt erfolgt ist, schwingt das Messer um seine Drehzapfen und nimmt eine derartige
Lage ein, daß die zylindrische Schaufel 16 konzentrisch zur Welle 11 zu liegen
kommt. Die Erdschicht hat aber durch die Schaufelbewegung des Messers und' durch
Adhäsion eine so große Geschwindigkeit erhalten, daß sie der Aufwärtsbewegung des
Messers folgt.
Zwischen den Radspeichen befindet sich der Abstreicher oder die Pflugschar 19, welche
mittels der .Arme 18 auf der Welle 11 befestigt
ist. Die Schaufeln 16 und Messer 14
bewegen sich an diesem Pflugschar entlang, so daß die an ihnen haftende bzw. gegen sie
gedrückte Erde abgestrichen wird. Dies erfolgt mit einer derartigen Geschwindigkeit,
daß die Erde keine Gelegenheit hat, sich auf
- dem Abstreicher festzusetzen, sondern im Gegenteil von demselben hinausgeschleudert
wird.
■ Auf einfache und naheliegende Weise kann man der Welle 11 eine Schaukel- und Drehbewegung
erteilen, so daß der Abstreicher selbst eine Art Haubewegung· ausführt. Bei
jeder Umdrehung des Grabwerkzeuges muß dann der Abstreicher eine der Anzahl der
Messer entsprechende Anzahl von Schaukelbewegungen ausführen.
Die Schneide 20 des Abstreichers liegt schräg in bezug auf die Schaufeln 16, damit
die Erdschicht leicht aufgeschnitten werden 6c kann.
Das Gestell 10 ist mittels einer Achse 21
an einem ' Motorwagen aufgehängt, dessen Motor gleichzeitig als Kraftquelle für das
Grabwerkzeug dient; die Höhenlage desselben 6j kann man mittels Handrades 22 mit Schraubenspindel
ändern.
Der Bewegungsmechanismus des Grabwerkzeuges hat mit der eigentlichen Erfindung
nichts zu tun. Es ist aber zu bemerken, daß 7c man die Messer 14 mittels Schubstangen in
der gleichen Weise betätigen könnte, wie bei den Greifern der Räder gewisser Motorpflüge
oder bei den Wasserrädern von Raddämpfern üblich ist. Die Messer führen dann eine
zwangläufige Bewegung aus, im Gegensatz zu der Bewegung unter dem Einfluß der Schwere,
wie in der Zeichnung vorausgesetzt.
Des weiteren kann man dem Abstreicher eine etwas gerauhte Oberfläche geben und
hierdurch das Abgleiten des Tones erleichtern.
Die Eigenart der Wirkung der neuen Maschine könnte auch darin erblickt werden, daß
die Erde mit großer Geschwindigkeit ausgehoben und mit einer im festen Boden unerreichbar
großen Geschwindigkeit gepflügt ■ wird.
Claims (2)
1. Motorpflug oder Maschine zum Ausheben von Gräben, gekennzeichnet durch
ein rotierendes Grabwerkzeug mit einem oder mehreren zylindrischen Grabmessern
oder Schaufeln, die nach ihrer Grabwirkung mit der kreisförmig gebogenen Tragfläche
für die Erde konzentrisch zur Drehachse eingestellt werden, sowie durch
einen an der Innenseite der Schaufelbahn vorgesehenen Abstreicher bzw. Pflug- 10c
schar, welcher derart ausgebildet und angeordnet ist, daß die ausgehobene Erde
von ihm von den Schaufeln abgestrichen und durch ihre Geschwindigkeit seitlich
des ausgehobenen Grabens abgelagert ioj
wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreicher während
des Grabens um die Achse des Grabwerkzeuges eine Haubewegung ausführt. 11c
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB101786D DE368699C (de) | 1921-09-29 | 1921-09-29 | Motorpflug oder Maschine zum Ausheben von Graeben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB101786D DE368699C (de) | 1921-09-29 | 1921-09-29 | Motorpflug oder Maschine zum Ausheben von Graeben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE368699C true DE368699C (de) | 1923-02-09 |
Family
ID=6990247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB101786D Expired DE368699C (de) | 1921-09-29 | 1921-09-29 | Motorpflug oder Maschine zum Ausheben von Graeben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE368699C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930715C (de) * | 1952-10-22 | 1955-07-21 | Gustav Jaeger | Vorrichtung zum Reinigen und Offenhalten von Graeben, insbesondere Entwaesserungsgraeben |
| DE1033451B (de) * | 1955-11-08 | 1958-07-03 | Karl Johansen Raadahl | Einrichtung zum Ziehen von Graeben |
-
1921
- 1921-09-29 DE DEB101786D patent/DE368699C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930715C (de) * | 1952-10-22 | 1955-07-21 | Gustav Jaeger | Vorrichtung zum Reinigen und Offenhalten von Graeben, insbesondere Entwaesserungsgraeben |
| DE1033451B (de) * | 1955-11-08 | 1958-07-03 | Karl Johansen Raadahl | Einrichtung zum Ziehen von Graeben |
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