DE368117C - Vorrichtung zur Festlegung und zur Verbindung der Rohrstraenge zur seitlichen Begrenzung der Rippen bei einer Eisenbeton-Plattenbalkendecke - Google Patents

Vorrichtung zur Festlegung und zur Verbindung der Rohrstraenge zur seitlichen Begrenzung der Rippen bei einer Eisenbeton-Plattenbalkendecke

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DE368117C
DE368117C DEK56591D DEK0056591D DE368117C DE 368117 C DE368117 C DE 368117C DE K56591 D DEK56591 D DE K56591D DE K0056591 D DEK0056591 D DE K0056591D DE 368117 C DE368117 C DE 368117C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/18Spacers of metal or substantially of metal

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Festlegung und zur Verbindung der Rohrstränge zur seitlichen Begrenzung der Rippen bei einer Eisenbeton-Plattenbalkendecke. Die Erfindung bezieht sich auf eine Eisenbeton-Plattenbalkendecke, in der zwei Rohrstränge zur seitlichen Begrenzung der Rippen vorgesehen sind, und betrifft eine Vorrichtung zur Festlegung der Rohrstränge untereinander, zur Verbindung der Rohrstöße bei einer derartigen Decke und zur Festlegung der Eiseneinlagen.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem aus federndem Draht oder ähnlichem Baustoff gebogenen Bügel von U-förmiger Gestalt, der nach Art einer Lehre zur Aufnahme von Eiseneinlagen eingerichtet und an seinen beiden Enden mit rahmenartigen Festhalteteilen quer zu der Bügelel;ene versehen ist, mit denen er in die festzulegenden Rohrkörper, und zwar in etwa der Höhe fier Nullinie des Betonbalkens, eingreift.
  • Zur Aufnahme weiterer Eiseneinlagen, insbesondere der Druckeisen, wird ein zweiter, in ähnlicher Weise gestalteter U-förmiger Bügel aus federndem Draht verwendet, der mit dem ersten Bügel durch Hülsen verbunden wird, die über die die Schenkel der (-Form bildenden Teile des ersten Bügels gesteckt werden. Zur Festlegung der Eiseneinlagen dienen mit den erforderlichen Aussparungen versehene hülsenartige Blechkörper, die von einem Schenkel jedes Bügels bis zum anderen Schenkel reichen.
  • Eine derartige Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß der Beton bequem eingestampft werden kann, weil sie aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, von denen der obere Teil erst aufgesetzt zu werden braucht, wenn der untere Teil des Balkens fertig gestampft ist. Ferner können die Eisen wegen der Zweiteiligkeit der Drahtlehren in der Zugschicht der Decke bequemer und übersichtlicher verlegt werden, als wenn die Drahtlehren aus einem einzigen Stück bestehen würden. Da auch der obere Bügel einstellbar ist, so ergibt die Vorrichtung eine einfache Regelbarkeit der Höhenlage der oberen Verstärkungseisen, was wichtig ist, da bei verschiedenen Deckenstärken infolge größerer oder geringerer Spannweite der Decken die oberen Verstärkungseisen verschieden hoch liegen müssen.
  • Drahtlehren der vorliegenden Art sind einfach herstellbar, und es können beliebig viele Eisen in jeder gewünschten Lage zueinander festgelegt werden. Infolgedessen sind solche Drahtlehren auch zur Herstellung von Eisen-4)etori-Plattenbalkendecken brauchbar, bei denen zwischen den Balken noch eine einfache durchlaufende Eisenbetonplatte eingelegt ist und bei denen zwei sich kreuzende Schichten von Rohrsträngen vorhanden sind.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt in der Seitenansicht den zwei Rohrstränge verbindenden Drahtbügel vor seiner Benutzung.
  • Die Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Eisenbeton-Plattenballcendecke mit ein-, gesetzter Festlegungseinrichtung für die unteren und oberen Eiseneinlagen.
  • Die Abb.3 gibt einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb.2 wieder.
  • Die Abb. 4. zeigt im Querschnitt eine Eisenbeton-Plattenbalkendecke, bei der zwischen den Balken noch eine einfache durchlaufende Eisenbetonplatte eingelegt ist.
  • Die Abb. 5 gibt einen Grundriß des Gerippes dieser Decke wieder und die Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb.4, in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles gesehen.
  • Zur Verbindung von je zwei Rohrsträngen j einer in den Abb. i bis 3 dargestellten Eisenheton-Plattenhalkendecke dient ein aus federndern Draht gebogener Bügel a, von der aus den Abb. i und 3 ersichtlichen Gestalt. Der Bügel a ist an seinen beiden Enden mit quer zu der Bügelebene stehenden rahmenartigen Befestigungsteilen b versehen. Die die Schenkel der (-Form bildenden Teile c und d des Bügels verlaufen bei dem Bügel a vor seiner Benutzung nicht parallel, sondern wie aus der Abb. i ersichtlich ist, etwas j schräg zueinander.
  • Bei der Herstellung der Decke werden die Bügel a derart angeordnet, daß ein Bügel, wie aus der Abb. 3 ersichtlich ist, je vier Rohre miteinander verbindet. Die Bügel a dienen, wie aus der Abb.2 ersichtlich ist, weiterhin zur Festlegung der Zugeisen e, die selbstverständlich in mehrfacher Anzahl vorhanden sein können und die unverschiebbar durch Hülsen f festgelegt werden, die entsprechende Aussparungen g besitzen und auf die Bügel a l aufgesteckt werden. Dadurch, daß die Teile c und d der Bügel vor der Benutzung etwas schräg zueinander stehen, werden die hülsenartigen Klammern f nach dem Aufstecken durch die Federung zwischen den Teilen c und d vollkommen festgelegt und sichern hierdurch die Eiseneinlagen e gegen jedes Verschieben, also auch nach oben hin.
  • Nachdem so die unteren Rundeisen verlegt sind, wird der Zwischenraum zwischen den beiden Rohrsträngen mit Beton ausgestampft, und hierauf werden an geeigneten Stellen über die Teile c und d der Bügel rohrartige Hülsen i mit Löchern k geschoben. Die Höhenlage der Hülsen i wird mittels Sperrstifte 1, die durch je zwei Löcher k hindurchgehen, geregelt (siehe Abb. 2). Alsdann werden in die Hülsen i die oberen, in entsprechender Weise gebogenen Bügel m mit ihren nach abwärts reichenden Enden hineingesteckt, die zur Aufnahme der Rundeisen der Druckschicht dienen. Letztere werden wieder durch querliegende Klammern n festgehalten, die ebenso wie die Klammern f ausgebildet sein können.
  • Die Höhenlage der Bügel na kann dadurch geregelt werden, daß beispielsweise noch zwei Sperrstifte verwendet werden, die durch j e zwei Löcher k jeder Hülse i oberhalb der Stifte 1 in der Abb. 2 hindurchgesteckt werden. Die Bügel in können dann nicht mehr so tief in die Hülsen i hineingesteckt werden, wie dies gezeichnet ist, und infolgedessen würden auch die Eiseneinlagen h entsprechend höher liegen.
  • Nach Anbringung der oberen Bügel m, Einlegen der Rundeisen la und Überstülpen der Klammern n kann alsdann der betreffende Teil der Decke fertig gestampft werden.
  • Wie aus der Abb. 2 ersichtlich ist, können die Stege o der Bügel etwa in der Nullinie des Betonbalkens angeordnet werden, wodurch eine Querteilung des Betonbalkens vermieden wird.
  • Bei der in den Abb. q. bis 6 gezeichneten Ausführungsform einer Decke sind Drahtlehren von ähnlicher Ausführungsform, wie die oben beschriebene, verwendet.
  • Das Gerippe der in diesen Abbildungen dargestellten Decke besteht aus Rohrsträngen p, q, die parallel zu den Betonbalken der Decke verlaufen, und aus Rohrsträngen r, die unterhalb der Rohrstränge p, q liegen und senkrecht zu diesen stehen.
  • Außer der oberen Betonplatte s ist entsprechend der Abb. q. bei dieser Decke noch eine weitere durchlaufende Betonplatte t vorhanden, worin die Rohrstränge r eingebettet sind.
  • Die Rohrstücke der Robrstränge p und q sind bei der dargestellten Decke durch Bügel u verbunden, die im wesentlichen die Gestalt und Ausbildung der in den Abb. i bis 3 mit a bezeichneten Bügel besitzen. In gleicher Art und Weise sind die Rohrstränge y an den Rohrstößen durch Bügel v verbunden (Abb. 5 und 6), die in entsprechender Weise ausgebildet sind. Zur Verbindung zweier in derselben Linie liegender Rohrkörper r durch den Betonbalken hindurch dienen Lehren w aus federndem Draht, die ähnlich wie die Lehren zc ausgebildet `sind und sich von diesen im wesentlichen nur durch die Ausbildung der rahmenartigen Halteteile x unterscheiden (Abb. 5), die so ausgebildet sind, daß sie von der Stirnfläche der Rohrkörper aus in diese eintreten können und hierbei die Bügel w festlegen.-

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Festlegung und zur Verbindung der Rohrstränge zur seitlichen Begrenzung der Rippen bei einer Eisenbeton-Plattenbalkendecke, gekennzeichnet durch einen aus federndem Draht oder ähnlichem Baustoff gebogenen Bügel (a) von im wesentlichen U-förmiger Gestalt, der zum Halten der Eiseneinlagen eingerichtet und an seinen beiden Enden mit quer zu der Bügelebene stehenden rahmenartigen Befestigungsteilen (b) versehen ist, mit denen er in die festzulegenden Rohrkörper etwa in der Nullinie eingreift.
  2. 2: Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Hülsen (i), die mit Löchern (k) versehen sind, auf die die Schenkel (c, d) der U-Form bildenden Teile des Bügels (a) aufgesteckt werden und U-förmig gebogene Drahtbügel (m) zum Halten der Druckeisen der Decke aufnehmen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage der oberen Drahtbügel (m) und damit der Druckeisen durch Sperrstifte ,(1), die in die Löcher (k) der Hülsen (i) eingesteckt werden, einstellbar ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bei einer Eisenbeton-Plattenbalkendecke, bei der zwischen den Balken noch eine einfache, durchlaufende Eisenbetonplatte eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht gegen die Eisenbetonbalken laufenden Rohre (r) durch Bügel (w) aus federndem Draht miteinander verbunden sind, welche gleichzeitig die unteren Eiseneinlagen der Betonbalken tragen.
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