DE367922C - Elektromagnetisches Umlaufraederwechselgetriebe - Google Patents

Elektromagnetisches Umlaufraederwechselgetriebe

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DE367922C
DE367922C DEC29262D DEC0029262D DE367922C DE 367922 C DE367922 C DE 367922C DE C29262 D DEC29262 D DE C29262D DE C0029262 D DEC0029262 D DE C0029262D DE 367922 C DE367922 C DE 367922C
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gears
shaft
gear
sun
armature
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DEC29262D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0202Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being electric
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2716/00Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices
    • F16H2716/08Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices the control being electric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Umlaufräderwechselgetriebe. Es sind- von Elektrama@gneten beeinflußte Umlaufräd'erwechselgetriebe allgemein bekannt. Auch sind rein mechanisch wirkende Umlaufräderweehselgetriebe bekannt, bei denen in einem auf der Motorwelle festsitzen.-den Schwungrade Umlaufräder gelagert sind, die mit auf der anzutreibenden Welle lose sitzenden und .mit ihren Naben ineinandergeschobenen Sonnenrädern @dauernd in. Ein, griff stehen. Erfindungsgemäß werden nun, bei Getrieben der erstgenannten Art die Elektromagnete so angeordnet, daß jedes Sonnenrads welches mit je einen der im Schwungrade gelagerten Umlaufräder kämmt, unter der Wirkung eines der Elektromagnete steht, von den ebensoviel als Sonnenräder vorhanden sind, und die sämtlich an einer Seitenwand des Getriebekastens, mit dieser fest verbunden; zu einer :in der senkrechten Ebene bündig oder annähernd bündig verlaufenden Ringgruppe vereinigt sind. In derselben Weise bilden auch die mit den Naben der Sonnenräder verbundenen Anker der Magnete eine in der Höhenebene vereinigte Ringgruppe. Mit diesen beiden Ringgruppen wird der anzutreibenden Welle die jeweils bestimmte, von der Motorwelle unterschiedliche Geschwindigkeit erteilt sowie der Rücklauf bewerkstelligt.
  • Für die unmittelbare Geschwindigkeitsübertragung der Motorwelle auf die anzutreibende ist noch ein besonderer Elektromagnet vorgesehen, der auf der Scheibenplatte eines Sonnenrades befestigt ist und allein zur Herbeiführung einer starren Verbindung dieses Sonnenrades mit dem benachbarten. Sonnenrade dient, wodurch die mit diesen beiden in Eingriff stehenden, im Schwungrade gelagerten Umlaufräder gesperrt werden. Wohl :ist eine solche Sperrung von Umlaufrädern für die unmittelbare Kraftübertragung schon bekannt, aber sie ist nur bei Getrieben angewendet, deren kegelförmige Umlaufräder .auf schrägen, zwischen der antreibenden und. der angetriebenen Welle angeordneten Armen gelagert sind.
  • Die neue Anordnung bietet den bekannten Ausführungen gegenüber mannigfache Vorteile, von welchen diie folgenden besonders hervorzuheben sind: i. Für jede Geschwindigkeit braucht man nur einen Elektromagneten an Stelle von zwei, woraus sich einerseits. Stro@niersparnis und Abnutzungsverminderung,der in Berührung tretenden Teile und anderseits die Möglichkeit ergibt, jedem Elektromagneten,die am besten passende Abmessung mit Bezug auf das Widerstandsmoment zu geben.
  • 2. Der Getrietekasten kann eine kurze, gedrungene Bauart erhalten, weil alle Magnete, mit Ausnahme des einzigen für die unmittelbare Übertragung, .in einer einzigen Gruppe dicht an der Seitenwand des Kastens untergebracht sind.
  • Die treibende Motorwelle i und die mit dieser in gleicher Achse liegende angetriebene Welle 2 sind, wie üblich, mit allen Teilen .der Vorrichtung in einem festen Gehäuse 3 unter-,gebracht.
  • Auf die Welle i ist ein hohles, auf seinem inneren Ende von der Scheibenplatte 5 be grenztes Schwungrad 4 gekeilt, das parallel zur Welle i gelagerte und rings um diese verteilte Achsen 6 aufnimmt. Auf dieser Achsen 6 sind Umlaufräder io 1i 12, i und 14 befestigt, die mit den Sonnenrädern 2o, 21, 22, 23 und 24 in Eingriff stehen. Von den letzteren sind die ersten vier auf den gleichachsig ineinandergeschobenen, und auf .der Welle 2 frei laufenden Hülsen 30, 34 32, 33 und das fünfte 24 auf einer mit der Welle :2 unmittelbar fest verbundenen Platte 34 befestigt. Die Hülsen 30, 34 32, 33 sind zugleich die Träger von Scheibenplatten 40, 41, 42, 43, die mittels elastischer Metallstücke 5o, 5i, 52, 53 eine Verbindung mit gleichachsigen Ringkränzen 6o, 6i, 62, 63 herstellen, die die Anker von Elektromagneten 70, 74 72, 73 bilden. Diese Magnete sind auf .der Deckelseite des Gehäuses 3, in der senkrechten Ebene, bündig oder annähernd bündig verlaufend, angeordnet. Außerdem ist noch ein von der Scheibenplatte 41 und -dem Metallstück 5 i gehaltener Ringkranz 65 vorhanden, der für einen auf die Scheibe 4o aufgebrachten Elektromagneten 75 als Anker dient.
  • Der Strom wird durch die Stange 26, .den Kollektorring 27 und den Leiter 28 dem Elektromagneten 75 zugeführt.
  • Jeder der Elektromagnete 70, 74 72, 73 empfängt den Strom durch eine ähnliche Anordnung, nämlich durch eine Anschlußstange 29 und den metallischen Kontakt 36, der den Magnet 72 mittels des Leiters 37 speist. Die Stromrückführung kann durch -die Masse oder ähnliche Leitungsteile stattfinden.
  • Eine gegebenenfalls mit Regelungswiderstand versehene Schaltwalze sendet den Strom in einen der Magnete.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Ausrückung. Wenn keiner der Magnete erregt ist, so laufen die Hülsen 30, 34 32, 33 lose, die Umlaufräder 14 rollen. sich auf dem Sonnenrade 24 ab und die Welle 2 wird nicht mitgenommen.
  • Erste Geschwindigkeit. Es wird Strom in den Elektromagneten 71 geführt, worauf der Anker 6 1 und damit auch die Hülse 31 und das Sonnenrad 21 fest angezogen werden. Die Umlaufräder i i rollen sich auf dem Rade 2i ab, demzufolge der ganze Satz der Umlaufräder um die Achse 6 mitgedreht wird. Infolge des gleichzeitigen Eingriffs. der Räder 14,:24 entsteht dadurch, @dlaß die Achsen 6 um die Welle i laufen, für die Welle 2 eine rückwärts gehende Bewegung, und .da ferner das Rad i i ein wenig größer ist wie das Rad 14, so wird sich die Welle 2 zwar in gleicher Richtung, aber mit verminderter Geschwindigkeit wie die Welle i drehen.
  • Zweite Geschwindigkeit. Man leitet den Strom in den Elektromagneten 72, so daß der Anker 62, die Hülse 32 und Idas Planetenrad a2 angezogen und festgestellt werden. Da die Umlaufräder i2 größeren Durchmesser haben als die Räder i i, so werden sich die Wellen 6 mit geringerer Geschwindigkeit als -im vorhin erwähnten Falle drehen. Die rückläufige Geschwindigkeitskomponente für die Welle 2 wird schwächer seiht, und :dia die Geschwindigkeitskomponente nach vorwärts infolge Mitnah nie der Achsen 6 um die Welle i immer dieselbe ist, so ergibt sich für die Welle 2 eine Bewegung in gleichem Drehsinne wie die der Welle i, aber mit größerer Geschwindigkeit als vorher.
  • Dritte Geschwindigkeit. Der Elektromagnet 73 wird mit Strom ;gespeist und somit der Anker 63 angezogen; dieser wiederum hält die Hülse 33 und das Sonnenrad1 23 fest. Da :die Umlaufräder 13 größer sind als die Räder 12, so werden die Achsen 6 weniger schnell wie im vorhergehenden Beispiel um. die Achse i laufen. Die entsprechende rückläufige Geschwindtigkeitskomponente wird) folglich noch. kleiner ausfallen und die Welle :2 wird in der Richtung nach vorwärts, gegenüber :den beiden vorhin in Betracht kommenden Fällen, mit noch mehr verminderter Geschwindigkeit mitb enommen.
  • Unmittelbare Geschwindigkeitsübertragung. Man führt den Strom .durch die :Stange26 hin.-durch in den Elektromagneten 75. Der Anker 65 wird angezogen, und in :diesem Falle werden beide Hülsen 3a und 31 sowie die Sonnenräder 2o und 21 festgehalten. Da die Umlaufräder io und. ii auf einer Achse festsitzen, so kann sich der ganze Rädersatz nicht mehr um dlie eigene Achse drehen, er bleibt fest auf dem. Schwurgrade, und) das Umlaufrad 14 wirkt jetzt auf :das Rad 24 als einfacher Mitnehmen. Die Welle 2 wird also durch unmitelbaren Eingriff mit :der Geschwindigkeit der Hauptwelle i gedreht.
  • Rückwärtslauf. Führt man dem Magneten 70 Strom zu, so zieht .,er den Anker 6o an, wodurch die Hülse 30 und das. Sonnenrad; 2o festgehalten werden. Das Rad io rollt uni das Rad 2o herum, die Achsen 6 machen ihre Drehung um sich selbst in derselben Zeit, in der sie die geometrische Achse der Welle i umlaufen. Da die Räder 14 größer sind als die Räder io, so fällt die durch die Mitnahme der Achsen 6 um die Welle i entstehende Geschwindigkeitskomponente nach vorwärts geringer aus al'is die aus der Drehung ,der Achsen 6 um ihre eigene Achse hervorgerufene rückläufige Geschwindigkeitskomponente; die Folge davon ist, daß die Welle 2 sich in umgekehrter Richtung mit entsprechend verminderter Geschwindigkeit drehen wird.
  • Durch; Vermehrung oder Verringerung der auf j edle der Achsen 6 aufgebrachten Umdaufrädler kann man die Zahl der Geschwindigkeiten nach; vorn oder rückwärts ändern. In dem Falle, daß die Vorrichtung zum. Geschwindigkeitswechsel mit einem Riemen arbeiten soll, kann man :das Schwungrad als Scheibe ausbilden, um die der Riemen gelegt wird.
  • Die elastischen Metallscherben 50, 51, 52, 53, die den Ankern eine leichte Längsverschiebung gestatten, können durch andere demselben Zwecke,dienende Mittel ersetzt sein, etwa durch starre Träger mit passend eingefügten Federn.
  • Um einen sanften, stoßfreien Eingriff aufrechtzuerhälten, können,die Zähne der Sonnen-und - Umlaufräder nach; einem schiwachen Winkel zu den Erzeugenden der Zylindermäntel geschnitten sein:

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Elektromagnetisches Umlaufräderwechselgetriebe, :dessen Umlaufräder in einem auf der treibenden Weile befestigten Schwun.grade gelagert sind und mit :dien auf der .anzutreibenden. Welle lose und mit ihren Naben- ineinandergeschoben sitzen-,den Sonnenrädern: in: Eingriff stehen, dadurch-.gekennzeichnet, däß jedes :der mit dien Umlaufrädern (IC), 11, 12, 13) kämmenden Sonnenräder (2o, 21, 22, 23) vermittels Anker (6o bzw. 61, 62, 63) unter der Einwirkung eines der an einer Seitenwand des Getriebekastens befestigten Elektromagnete (7o bzw. 71, 72, 73) steht, wobei alle Magnete und: Anker zu j e einer in,der senkrechten Ebene bündig oder annähernd bündig verlaufenden Ringgruppe vereinigt sind.
  2. 2. Elektromagnetische Umlaufräderwechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die unmittelbare Kraftübertragung noch, e -in besonderer, auf einer Scheibenplatte (40) :des Sonnenrades (2o) befestigter Elektromagnet (75) vorgesehen is.t, der durch Anziehendes zuge-IZ'örigen, mit dem, benachbarten Sonnenrad`e (21) verbundenen Ankers (65) diese beidien Räder (2o, 21) miteinander starr verbindet und dadurch zugleich -dile in dem Schwurgrade (4) gelagerten Umlaufräder (io bis 13) feststellt.
DEC29262D 1920-06-26 1920-06-26 Elektromagnetisches Umlaufraederwechselgetriebe Expired DE367922C (de)

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DE (1) DE367922C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946764C (de) * 1949-02-15 1956-08-02 Fritz Ohle Dipl Ing Umlaufraeder-Schaltgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE946764C (de) * 1949-02-15 1956-08-02 Fritz Ohle Dipl Ing Umlaufraeder-Schaltgetriebe

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