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Vorrichtung zum Abblenden elektromagnetischer Wellen,. die von dem
Zündungsstromkreis einer Explosionskraftmaachine ausstrahlen. Die Erfindung bezieht
sich auf elektrische Zündkerzen und. bezweckt eine Einrichtung, um. die ausgestrahlten
elektromagnetischen Wellen: oder andere elektrische Ausstrahlungen alhzublenden,
die von gewöhnlich exponierten: Teilen, wie dem Pol der Zündkerze und seiner Stromzuleitung,
,ausgehen; eine solche Blende soll verhindern, daß 7d-ie Ausstra#hilurngen feine
Apparate stören, die als Empfänger dienen oder auf andere elektrische Ausstrahlungen
ansprechen sollen. Die Hauptanwendu@nig der Erfindung liegt in dem Ab-blenden
von Zündkerzen ibei Maschinen für Flugzeuge, um .die Störungen vom drahtlbsen Empfängern
empfindlicher Natur, die von dem Flugzeug getragen werden, zu verhindern. Es ist
festgestellt -wordendaß bei der zunehmenden Feinheit .der neueren Apparate der Wirkungsbereich
und die Empfindlichkeit, wenn der Apparat auf dem Flugzeug befestigt ist, durch
die Ausstrahlungen gestört werden, die von .den Polen der Zündkerzen der Maschi-,nen
und der unmnttelbarbenachbarten Teile ,ausgehen, wobei .es nicht ,genügt., :daß
die Stromzuleitungen für die .Zündkerzen in metallische Röhren bloß auf den größerten
Teil ihrer Länge eingeschlossen, werden.
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Die vorIegende Erfinldiumg schafft für eine Zündkerze und ihre Stronvzulleitungeine
metallische Blende, )die zwischen dem Körper der Zündkerze und ider Stromquelle
derart angeordnet ist, daß sie den Pol der Zündkerze und die Stromzuleitung (indem
man der Blende im wesentlichen Röhrenform gibt) zwischen den .genannten Grenzen
umgibt und daher eine elektrisch vollkommene Abblendung erreicht.
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Der AusIdsuck »elektrisch vollkommene Abblendung« wird angewendet,
um eine Wirkung zu bezeichnen, die die Störung von für
Signalzwecke
verwendeten drahtlosen Apparaten durch das Zündungssystem der Maschine verhindert.
Wo die S.tromzuleitung metallisch umhüllt ist, wird gemäß der Erfindung die Zündkerze
.unid die metallische Umhüllung der Stram:zuleitung mit einer metallischen Blende
verbunden, die den Pol der Zündkerze zwischen ihrem Körper und der genannten Hülle
umgibt, und zwar als Umhüllung für diejenigen Teile ider Zündherze, diie aus dem
Körper herausstehen, und für den Teil der Zuleitung, die aus der Umhüllung heraussteht,
#wodurch in jeder Richtung eine vollständige physikalische Zusammengehörig-keit
geschaffen wird, um das :elektrisch vollkommene Abblenden für die eingeschlossenen
Teile herzustellen. In diieser Vereinigung schafft die Erfindung im besonderen eine
Zündkerze, ideren Körper mit einem Gewindeteil an .dem Ende versehen ist, der von
der Funkenstrecke abgelegen, ist, um die metallische Blende unmittelbar durch Schraubeneingriff
aufzunehmen.
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Eine Ausführungsform der Erfindung ;ist in der Zeichnung dargestellt,
und: zwar zeigt Abb. i einen Aufriß,teilweise im Schnitt, Alb. 2 ein Schaubild.
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Die Zünd ikerze i ist von gewähnllicher Bauart mit der Ausnahme, daß
Ider Körper an dem Ende, der von der Funkenstrecke abgelegen ist, und jenseits des
gewöhnlichen Sechskants mit einem zylindrischen mit Außengewinde versehenen Teil
2 von kurzer achsialer Länge ausgestattet ist.. Außerdem ist der Pol der Zündkerze
nicht so eingerichtet, daß er die Stromzuleitung unter einer Mutter in üblicher
Weise festklemmt, sondern wird in bekannter Weise als schlanker Kegel 3 ausgebildet,
der achsial aus -dem Körper der Zündkerze hervorspringt.
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Eine .röhrenförmige metallische Blende q., ,die an dem einen Ende
5 mit Innengewinde versehen ist, wird unmittelbar auf dien Gewindeteil 2 des Körpers
der Zündkerze aufgeschraubt und ist an (demanderen Enid,e mit einem halbzylindrischen
Teil 6 von solchem Durchmesser versehen, ,daß er gerade die Stromzuleitung 7 aufnimmt,
die von, einem dichten Metallgeflecht 8 @umgeben wird. Der zylindrische Teil ist
bei g :aufgeschlitzt und mit einem Spannring io versehen, so daß, wenn die Metallhülle
8 in den: zvlindrüschen Teil eingesetzt .und der Ring zusammengezogen wird, das
Geflecht fest umschlossen und ein guter elektrischer Kontakt zwischen .dem Geflecht
und dem Körper der Zündkerze hergestellt wird. Die Abmessungen der Teile in achsialer
Richtung sind iderartige, daß die vorspringende Spitze 3 des Zündkerzenpoles sich
in den Kern der Leitung hineindrückt und so einen elektrischen Kontakt zwischen
(der Zündkerze und dar Leitung herstellt. Durch Lockerung des geschlitzten Teiles
bei Anspannen des Ringes io kann die Zuleitu11-z-n 7 mehr oder weniger in die Blendenumhüllung
4. hineingestoßen weriden.
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Es ist ersichtlich, daß,wenn d nie Teile zusammengesetzt sind, eine
metallische Bleitilde von d ,em Geflecht und der metallischen Hülle für die Zuleitung
gebiiddet wird, .die sich von dem Körper der Zündkerze Ibis zu der Quelle der Stromzuleitung
erstreckt. Es ist darauf zu achten, daß d(er Abstan1d` zwischen dem Ende der Kerzenklemme
oder einem anderen stromerfülten Teil und ,der Hülle ausreicht, um .die Funli:en:bildung
zwischen den. genannten Teilen der Hülle zu verhindern. Es liegt ferner innerhalb
idies Bereiches der Erfindung, an dem Generaborende fier Stromzuleitung eine Blende
anzuordnen, die nach Wirkung und Bauart derjenigen gleicht, welche an dem Zündkerzenende
der Zuleitung angeordnet ist. Die vorbeschriebene Bauart kann so abgeändert werden,
um sie für zweipolige Zündkerzen anwendbar zu machen. Außerdem kann die Blende jede
Form annehmen, die das elektrisch vollkommene Abblenden sichert, ob jene phvsdkalisch
vollkommen ist oder nicht, z. B. indem man das Geflecht mit mehr oder weniger offener
Maschung versieht.