DE367305C - Verfahren zum Ausbalancieren von rotierenden Koerpern - Google Patents

Verfahren zum Ausbalancieren von rotierenden Koerpern

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DE367305C
DE367305C DEL54450D DEL0054450D DE367305C DE 367305 C DE367305 C DE 367305C DE L54450 D DEL54450 D DE L54450D DE L0054450 D DEL0054450 D DE L0054450D DE 367305 C DE367305 C DE 367305C
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balancing
balancing rotating
drum
bodies
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/32Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels
    • F16F15/34Fastening arrangements therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ausbalancieren von rotierenden Körpern. Beim Ausbalancieren von rotierenden Körpern aller Art, welche gleichmäßig schlagfrei und ruhig laufen müssen, insbesondere Milchzentrifugentrommeln, Dreschmaschinenzvlinder, Räder usw., bedient man sich bisher sogenannter Ausgleichsgewichte, welche an dem auszuwuchtenden Körper durch Klemmen, Schrauben, Schraubenbänder u. dgl. befestigt werden. Die Stelle der Unbalance wird dann durch Kitt o. dgl. ausgeglichen. Dieses Verfahren ist hauptsächlich bei Milchzentrifugentrommeln umständlich und setzt eine besondere Geschicklichkeit der die Auswuchtung vornehmenden Person voraus. Das die Erfindung bildende Verfahren besteht nun darin, die Zentrifugentrommel oder den auszuwuchtenden , Körper durch eine ihn umgebende, elektrisch geladene Spule magnetisch zu machen und kleine Eisengewichtsstückchen an die Stelle der Unbalance aufzulegen, welche daselbst durch die Magnetisierung festgehalten werden. Bei der Anwendung dieses Verfahrens an Zentrifugentrommeln braucht man die letzteren weder von ihrer Spindel abzuheben noch auseinanderzuschrauben. Die Masse der ermittelten Unbalance wird, wie bisher üblich, durch einzulötendes Zinn o. dgl. ersetzt.
  • Durch das neue Verfahren wird somit ein schnelleres und unbedingt sicheres Arbeiten erzielt.
  • In der Zeichnung ist zur beispielsweisen Darstellung des Magnetisierungsverfahrens eine Milchzentrifugentrommel mit über die Trommel gestülptem Magnet veranschaulicht.
  • Nach dem Verfahren wird die Zentrifugentrommel a durch Umgeben mit einer elektrisch geladenen Spule b magnetisch gemacht, worauf kleine Eisengewichtsstückchen an den Stellen, wo es sich erforderlich macht, auf die äußere Wandung der Trommel aufgelegt werden können, die ohne besondere Befestigung durch die Magnetisierung der Trommel an der aufgelegten Stelle haften. Die Trommel braucht weder von der Spindel abgehoben noch auseinandergeschraubt zu werden.
  • In der gleichen Weise lassen sich aber auch andere Körper, bei denen es auf schlag und stoßfreien Gang ankommt, ausbalancieren, indem dieselben in der beschriebenen Weise magnetisch gemacht werden. Die Gewichte der Unbalancen bei derartigen Körpern werden bisher durch Klemmen, Schrauben u. dgl. befestigt, wodurch das Ausbalancieren als mühsam und zeitraubend zu bezeichnen ist.
  • Weiter bietet das Verfahren aber auch eine erhöhte Gewähr, daß beim Auflegen der Eisenstücke die richtige Stelle getroffen ist, da eine nachträgliche Verschiebung des aufgelegten Gewichtsstückes, wie es bisher durch die besonderen Befestigungsmaßnahmen eintreten kann, ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Ausbalancieren von rotierenden Körpern, insbesondere Milchzentrifugentrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper durch eine elektrische Magnetspule vorübergehend magnetisch gemacht werden, wodurch die an den Unbalancen aufzulegenden Eisengewichtsstücke ohne besondere Befestigung haften.
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