DE367237C - Verfahren zur Befestigung von Griffen, Stielen u. dgl. an Kuechengeraeten - Google Patents
Verfahren zur Befestigung von Griffen, Stielen u. dgl. an KuechengeraetenInfo
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Befestigung von Griffen, Stielen u. dgl. an Küchengeräten. Gegenstand der Erfindung isst ein neues Verfahren zur Befestigung von Stielen; Griff,n und sonstigen Handhaben an Küchengeräten aus Metall und an anderen Metallgefäßen.
- Gegenwärtig werden die Griffe, Stielre u. idgl., idie zum Ergreifen der Gefäße und Küchengeräte nötig sind, gewöhnlich in, der Weise befestigt, idaß ein oder mehrere Niete durch den Stiel und die anschließenden Teilre der Gefäßwand hinidurchgetr-ieb°in werden. Hierdurch wird die Wand an der Befestigungsstelle ge:sch#wächt, und ;es entstehen erfahrungsgemäß nach längerem oder kürzerem Gebrauch an idiesen Stellian Spalten oder Reisse, die,die Geräte unbrauchbar machen. Außer-,dem hängt tdie Dichtheit der Gefäße an idiesen Stellen ausschließlich von der vorhandenen Emaille- oder Zinnschicht ab und, ist nicht mehr vorhanden, sobalid' diese Schicht verletzt ist.
- Es ist ,nun allerdings bereits vorgeschlagen worden, idiese Übelstände dadurch zu vermeiden, daß die Befestigung ider Griffe, Henkel oder Stiele an mnetalliiechen Küchengeräten und ähnlichen Gefäßen :mittels einer aus ider Gefäßwanidumg nach außen ausgestanzten oder gepreßten Erhöhung in Form eines hohlen Zapfens bewirkt wind'. Da jedoch bei den bisher bekannten Biefestiguingen dieser Art die hohlen Zapfen lediglich zur Lagerung eines besonideren, rdas Griff- odier Henkelende aufnehmenden Hilfsteils dienen. und, zu diesem Zweck durchlocht sein müssen, so ist eine un-#beidingte Dichtheit idurch diese Art edier BiefestigUng doch nicht sicher gewährleistet. V eilmehr kann auch bei diesen. bekannten Defe:sti:-ungen immer noch Flüssigkeit in die vorhandenen feinen Nuten und Lücken der Gefäßwanidung eindringen und idureh Rost-oder Grü:nispanbnldumg ideren Dichtheit gefährden.
- Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung ist diesen Befestigungen gegenüber ein erster Linie .darin zu erblicken, idäß der Hohlzapfen vollkommen geschlossen au sgestanzt uindi mach Aufstecken ides mit einer entsprechenden Augenöffnung versehenen iGr:iffes durch Stauchung übler edlen Rand ,der Augenöffnung ge-
bördielt wind, wobei in den dies hohlen Zapfens gegebenenfalls ein hauben- odier in !bekannter Weise soh:eibenförmiges, gleichzeitig als Verschlußstück für ;die Zap- fenhöhlung (dienendes Wiederlager eingesetzt werden kann. Die auf idiiese Weiise bewirkte Verbindung zwischen: Gefäß und Griff bietet, abgesehen von. ihrer Einfachheit und; Dauer- haftigkeit, vor allem ;den Vorteil, daß sie den Zutritt der Flü s-sigkeit zu der Befestgungs- stelle vollkommen unmöglich macht und, dd.- dur ch einem Undiohtwend@en des Gefäßes in- folge Lockerung (der Verbindung oder infolge Rost- oder Grünispa::nbülidung sicher vorbeugt. Auf edier Zeichnung iiist die Durchführung dies neuen Verfahrens in mehreren beispiels- weisen Ausfüihrungsformien dargestellt. Abb. i zeigt die alte Befestigungsart mittels Nieten; Abb. 2 zeigt idie Herstellung -der Ausibuch- tungnach dem neuen Verfahren; Abb. 3 zeigt die beiden, Formen ider Ein- lagen zum Ausspreizen ider Ausbuchtung; Ab-b- ¢ zeigt die Einlage in ider Ausbuch- tung vor edlem Pressen dies Gefäßes; Abb. 5 zeigt Idas fertige Gefäß, bei dem Idas Metall durch Drücken oder Ziehen um dien Griff herumgelegt woridian ist und so idessen sichere Befesbiigung herbeiführt, woben idie Einlage die Ausspr:eizung :der Wände bewirkt; Aihb. 6 zeigt eine andere Ausführungsform unter Ain,wenidunig eines kegeleigen Ringes; Abb. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein Einsatz idien Ring umfaßt; # Abb. 8 zeigt die Anordnung nach Abb. 7 im Fertigzustand, wobei ider Einlegering von ,der Einsatzscheibe umgeben wind; Abb. 9 zeigt eine andere Ausführungsform, bei ider die Scheibe einfach über idie Rändier ,des Griffes gedrückt ist; Abb. io zeigt leine Ausführungsform, bei der (die Scheiibe leinen: vierkantig ausgebildeten Teil enthält, 'der die Drehung edles. Griffes ver- hindert, und außerdem lein mit Gewinde ver- sehener Teil vorgesehen: Ist, in den ein den Greiff festpressender Stiel eingeseh.raubt wer- id@en kann; . Abb. i i zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Schraube idurch leinen Niet ersetzt Ist, der nach rdem Festpressen idäs. Metall (des Griffes iiibiergreift unid diesen festhält. Um !denn Stiel 2 mit 'dem Gefäß i zu ver- binden, wird aus der Gefäßwand i reine Aus- buchtung 3 ih@erausgeidrückt, auf @die edier Stiel 2, ,der mit deinem entsprechenden Ausschnitt ver- sehen ist, aufgesteokt wird!. Man führt idan.n von. innen in ;di-e Ausbuchtung 3 Beine der Ein- laigen q. nach Abb. 3 ein, preßt Idas Ganze mit Hilfeeines geeigneten Werkzeugs, wüte einer Presse, eines Balanciers o. idgl., zusammen und lerhält so das fertige Gefäß nach Allib. 5, bei idem der Griff durch das Aufpressle.n (dies M e- talles tder Ausibuchtumg auf @da.s Metall 'des Griffes fes,tgeh:alten winde. Von innen wind (die Ausbuchtung voll- ,ständig idurch idie Binlaiaeq. gesch109sIen, und es können sich sio .keine Hohlräume bilden, die die Reinigung des @Giefäß.e.s erschweren würden. Die Einlage 4 könnte auch sofort nach dem Ausdrücken edier Ausbuchtunig 3 eingesetzt und durch einfaches Pressen befestigt werden. Bin licgelförmiM Ring 5 (Aibrb.6), der vor idern Priessen .in reinen Ausschnitt rder Enden eines Einsatzles:6 (Abt. 7) eingesetzt wird, terhält nach idem Zusammenpressen @die in Abb..8 dargestellte Form. Eine ähnliche Befestigung- wird gemäß Abb..9 !durch einen einfachen Ring 7 ohne einten weiteren Einsatz oder :Deckel ,bewirkt, während rdie Scheibe 8 (A'bb. io) mit einem w=ierl@nfiigten@ Teil, der das Drehen lies Stils verhindert, und, mit einem mit Gewinde versi:henen Teil versehen ist, auf iden (die Mutter 9 aufgeschraubt wird, welche .so den, Griff fes'sdhält. Nach Aibib. i i wird rrnit rder Scheibe 8 ein Nietschaft io verbunden, rder @nach idem Zu- samr>Imenpressiendien ,Stiel vollkommen festhült. Diese Befestigungsweiee von Griffen, Stielen, Henkeln u. ,dg1. kann für alle Geräte Verwendung finden, (deren Herstellstoffe die A.Übring ung seiner Ausbuchtung idlurch Drük- ken, Ziehen u. dgl., zuläßt. Die Form edier Ausbuchtung, (die Form der Einlagen, ihre Abmessungen und alle sonsti- gen Einzeliheiten könmen je mach Erfordernis verändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
i. Verfahren zur Befestigung von Griffen,, Stielen .u. (dgl. an metallischen Küchengeräten unid .ähnlichen Gefäßzen mittels einer aus id,er,Gefäßwandung nach außen ausg esrtameten oder gepreßten Er- hähumg in Formt reines (hohlen Zapfens, da- rdurch gekennzeichnet, @daß edier Hohlzap- fen (3) vollkommen geschlossen ausge- stanzt und nach Aufstecken des mit einer ,enbspreäheniden Augenöffhung versehenen Griffes (2) idurdh Stauchurog über den Rand< <der Augenöffnung rgeböndelt wind, wobei in idien Hohlraum des Hohlzap- fens (3) ein hauten- öder in. bekannter Wsise scheibenförmiiges, gleichzeitig als Verschdußsitück für die Zapfenhöhlung dienendes Wiederlager (q.) reingesetzt wer- den kann. 2. Ausführungsform ides Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß idie Verbindung .zwischen rdem Hoihl- zapf:en (3) undi dem Griff (2) !durch einen. innerhalb der erweiterten Augenöffnung ,des Griffes auf 'den HoMzapfen aufgescho:- ,benien (zylindrischen Ring (7) erfo b-it, wel- ch-er mit seinem nach außen umgebördelten Ranvd Iden Griff -sichert und selbst idadurch gesichert wird, daß ;der Hohlzapfen (3) g"ejstiauaht und' hieridurch über den eint e- [schnürten unteren Rand ides Ringes ge- böndelt wird (Abt. 9). 3. Ausführungsform dies Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, idaß idie Verbindüng zwischen idem Hohl- zapfen (3) unid,dem Griff (2) durch einen an .seinem äußeren Ranid erweiterten R 'eng (5) sowie eine Iden Ring (5) mit ,ihrem nach iinnen. umg ebör,delten P"anrd um- fassende Haube (6) erfolgt, indem sowohl edier Ring (5) alis auch edier Rand der Haube (6) Idürch Stauchung in idie zu diesem Zwoeck kegelföTmigerweiterte Augenöffnung ides Griffes (2) h'nein- gepreßt werden., niachdem beide durch Iden gleichfalls 6 sitaudhten und, hier'durch um- gebördelten Rand rdes Hohlzapfens (3) ge- -sichert worden sind (Abt. 6 bis 8). q.. Atisfühxunasform des Verfahrens nach Anspruch i, idäidurah b-ekennz°.nchn-et, idaß die Ver!binrdung (des Hohlzapfens (3) mit (dem Griff (2) (durch Beine an ihrer Innenseite mit einer untersdhni:btemien Aus- sparung versehene Schieibe (8) erfolgt, in welche edier Hohlzapfen unter entsprechen- der Ver,'breiterung seines Randes hinein- gestaucht @wiirä und welche an (ihrer Außen- fläche mit reinem vierkantigen Ansatz ver- sehen List, (der sich beim Aufstecken des Griffes (2) rin eineng entsprechenden Aus- schnitt (des Griffes. geigt rund hierdurch eine Drehung tdes idurch eine S@chraubiem:- mutGer (9) oder einen Nietkopf (ro) ge- haltenen Griffes verhindert (Abt. io, II).
Priority Applications (1)
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