DE367237C - Verfahren zur Befestigung von Griffen, Stielen u. dgl. an Kuechengeraeten - Google Patents

Verfahren zur Befestigung von Griffen, Stielen u. dgl. an Kuechengeraeten

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DE367237C
DE367237C DEB96222D DEB0096222D DE367237C DE 367237 C DE367237 C DE 367237C DE B96222 D DEB96222 D DE B96222D DE B0096222 D DEB0096222 D DE B0096222D DE 367237 C DE367237 C DE 367237C
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DE
Germany
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handle
hollow
edge
edier
handles
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DEB96222D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/06Handles for hollow-ware articles
    • A47J45/061Saucepan, frying-pan handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Befestigung von Griffen, Stielen u. dgl. an Küchengeräten. Gegenstand der Erfindung isst ein neues Verfahren zur Befestigung von Stielen; Griff,n und sonstigen Handhaben an Küchengeräten aus Metall und an anderen Metallgefäßen.
  • Gegenwärtig werden die Griffe, Stielre u. idgl., idie zum Ergreifen der Gefäße und Küchengeräte nötig sind, gewöhnlich in, der Weise befestigt, idaß ein oder mehrere Niete durch den Stiel und die anschließenden Teilre der Gefäßwand hinidurchgetr-ieb°in werden. Hierdurch wird die Wand an der Befestigungsstelle ge:sch#wächt, und ;es entstehen erfahrungsgemäß nach längerem oder kürzerem Gebrauch an idiesen Stellian Spalten oder Reisse, die,die Geräte unbrauchbar machen. Außer-,dem hängt tdie Dichtheit der Gefäße an idiesen Stellen ausschließlich von der vorhandenen Emaille- oder Zinnschicht ab und, ist nicht mehr vorhanden, sobalid' diese Schicht verletzt ist.
  • Es ist ,nun allerdings bereits vorgeschlagen worden, idiese Übelstände dadurch zu vermeiden, daß die Befestigung ider Griffe, Henkel oder Stiele an mnetalliiechen Küchengeräten und ähnlichen Gefäßen :mittels einer aus ider Gefäßwanidumg nach außen ausgestanzten oder gepreßten Erhöhung in Form eines hohlen Zapfens bewirkt wind'. Da jedoch bei den bisher bekannten Biefestiguingen dieser Art die hohlen Zapfen lediglich zur Lagerung eines besonideren, rdas Griff- odier Henkelende aufnehmenden Hilfsteils dienen. und, zu diesem Zweck durchlocht sein müssen, so ist eine un-#beidingte Dichtheit idurch diese Art edier BiefestigUng doch nicht sicher gewährleistet. V eilmehr kann auch bei diesen. bekannten Defe:sti:-ungen immer noch Flüssigkeit in die vorhandenen feinen Nuten und Lücken der Gefäßwanidung eindringen und idureh Rost-oder Grü:nispanbnldumg ideren Dichtheit gefährden.
  • Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung ist diesen Befestigungen gegenüber ein erster Linie .darin zu erblicken, idäß der Hohlzapfen vollkommen geschlossen au sgestanzt uindi mach Aufstecken ides mit einer entsprechenden Augenöffnung versehenen iGr:iffes durch Stauchung übler edlen Rand ,der Augenöffnung ge-
    bördielt wind, wobei in den
    dies
    hohlen Zapfens gegebenenfalls ein hauben-
    odier in !bekannter Weise soh:eibenförmiges,
    gleichzeitig als Verschlußstück für ;die Zap-
    fenhöhlung (dienendes Wiederlager eingesetzt
    werden kann. Die auf idiiese Weiise bewirkte
    Verbindung zwischen: Gefäß und Griff bietet,
    abgesehen von. ihrer Einfachheit und; Dauer-
    haftigkeit, vor allem ;den Vorteil, daß sie den
    Zutritt der Flü s-sigkeit zu der Befestgungs-
    stelle vollkommen unmöglich macht und, dd.-
    dur ch einem Undiohtwend@en des Gefäßes in-
    folge Lockerung (der Verbindung oder infolge
    Rost- oder Grünispa::nbülidung sicher vorbeugt.
    Auf edier Zeichnung iiist die Durchführung
    dies neuen Verfahrens in mehreren beispiels-
    weisen Ausfüihrungsformien dargestellt.
    Abb. i zeigt die alte Befestigungsart mittels
    Nieten;
    Abb. 2 zeigt idie Herstellung -der Ausibuch-
    tungnach dem neuen Verfahren;
    Abb. 3 zeigt die beiden, Formen ider Ein-
    lagen zum Ausspreizen ider Ausbuchtung;
    Ab-b- ¢ zeigt die Einlage in ider Ausbuch-
    tung vor edlem Pressen dies Gefäßes;
    Abb. 5 zeigt Idas fertige Gefäß, bei dem Idas
    Metall durch Drücken oder Ziehen um dien
    Griff herumgelegt woridian ist und so idessen
    sichere Befesbiigung herbeiführt, woben idie
    Einlage die Ausspr:eizung :der Wände bewirkt;
    Aihb. 6 zeigt eine andere Ausführungsform
    unter Ain,wenidunig eines kegeleigen Ringes;
    Abb. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei der
    ein Einsatz idien Ring umfaßt;
    # Abb. 8 zeigt die Anordnung nach Abb. 7
    im Fertigzustand, wobei ider Einlegering von
    ,der Einsatzscheibe umgeben wind;
    Abb. 9 zeigt eine andere Ausführungsform,
    bei ider die Scheibe einfach über idie Rändier
    ,des Griffes gedrückt ist;
    Abb. io zeigt leine Ausführungsform, bei
    der (die Scheiibe leinen: vierkantig ausgebildeten
    Teil enthält, 'der die Drehung edles. Griffes ver-
    hindert, und außerdem lein mit Gewinde ver-
    sehener Teil vorgesehen: Ist, in den ein den
    Greiff festpressender Stiel eingeseh.raubt wer-
    id@en kann; .
    Abb. i i zeigt eine Ausführungsform, bei
    welcher die Schraube idurch leinen Niet ersetzt
    Ist, der nach rdem Festpressen idäs. Metall (des
    Griffes iiibiergreift unid diesen festhält.
    Um !denn Stiel 2 mit 'dem Gefäß i zu ver-
    binden, wird aus der Gefäßwand i reine Aus-
    buchtung 3 ih@erausgeidrückt, auf @die edier Stiel 2,
    ,der mit deinem entsprechenden Ausschnitt ver-
    sehen ist, aufgesteokt wird!. Man führt idan.n
    von. innen in ;di-e Ausbuchtung 3 Beine der Ein-
    laigen q. nach Abb. 3 ein, preßt Idas Ganze mit
    Hilfeeines geeigneten Werkzeugs, wüte einer
    Presse, eines Balanciers o. idgl., zusammen und
    lerhält so das fertige Gefäß nach Allib. 5, bei
    idem der Griff durch das Aufpressle.n (dies M e-
    talles tder Ausibuchtumg auf @da.s Metall 'des
    Griffes fes,tgeh:alten winde.
    Von innen wind (die Ausbuchtung voll-
    ,ständig idurch idie Binlaiaeq. gesch109sIen, und
    es können sich sio .keine Hohlräume bilden, die
    die Reinigung des @Giefäß.e.s erschweren würden.
    Die Einlage 4 könnte auch sofort nach dem
    Ausdrücken edier Ausbuchtunig 3 eingesetzt
    und durch einfaches Pressen befestigt werden.
    Bin licgelförmiM Ring 5 (Aibrb.6), der
    vor idern Priessen .in reinen Ausschnitt rder
    Enden eines Einsatzles:6 (Abt. 7) eingesetzt
    wird, terhält nach idem Zusammenpressen @die
    in Abb..8 dargestellte Form. Eine ähnliche
    Befestigung- wird gemäß Abb..9 !durch einen
    einfachen Ring 7 ohne einten weiteren Einsatz
    oder :Deckel ,bewirkt, während rdie Scheibe 8
    (A'bb. io) mit einem w=ierl@nfiigten@ Teil, der
    das Drehen lies Stils verhindert, und, mit
    einem mit Gewinde versi:henen Teil versehen
    ist, auf iden (die Mutter 9 aufgeschraubt wird,
    welche .so den, Griff fes'sdhält.
    Nach Aibib. i i wird rrnit rder Scheibe 8 ein
    Nietschaft io verbunden, rder @nach idem Zu-
    samr>Imenpressiendien ,Stiel vollkommen festhült.
    Diese Befestigungsweiee von Griffen,
    Stielen, Henkeln u. ,dg1. kann für alle Geräte
    Verwendung finden, (deren Herstellstoffe die
    A.Übring ung seiner Ausbuchtung idlurch Drük-
    ken, Ziehen u. dgl., zuläßt.
    Die Form edier Ausbuchtung, (die Form der
    Einlagen, ihre Abmessungen und alle sonsti-
    gen Einzeliheiten könmen je mach Erfordernis
    verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Befestigung von Griffen,, Stielen .u. (dgl. an metallischen Küchengeräten unid .ähnlichen Gefäßzen mittels einer aus id,er,Gefäßwandung nach außen ausg esrtameten oder gepreßten Er- hähumg in Formt reines (hohlen Zapfens, da- rdurch gekennzeichnet, @daß edier Hohlzap-
    fen (3) vollkommen geschlossen ausge- stanzt und nach Aufstecken des mit einer ,enbspreäheniden Augenöffhung versehenen Griffes (2) idurdh Stauchurog über den Rand< <der Augenöffnung rgeböndelt wind, wobei in idien Hohlraum des Hohlzap- fens (3) ein hauten- öder in. bekannter Wsise scheibenförmiiges, gleichzeitig als Verschdußsitück für die Zapfenhöhlung dienendes Wiederlager (q.) reingesetzt wer- den kann. 2. Ausführungsform ides Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß idie Verbindung .zwischen rdem Hoihl- zapf:en (3) undi dem Griff (2) !durch einen. innerhalb der erweiterten Augenöffnung ,des Griffes auf 'den HoMzapfen aufgescho:- ,benien (zylindrischen Ring (7) erfo b-it, wel- ch-er mit seinem nach außen umgebördelten Ranvd Iden Griff -sichert und selbst idadurch gesichert wird, daß ;der Hohlzapfen (3) g"ejstiauaht und' hieridurch über den eint e- [schnürten unteren Rand ides Ringes ge- böndelt wird (Abt. 9). 3. Ausführungsform dies Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, idaß idie Verbindüng zwischen idem Hohl- zapfen (3) unid,dem Griff (2) durch einen an .seinem äußeren Ranid erweiterten R 'eng (5) sowie eine Iden Ring (5) mit ,ihrem nach iinnen. umg ebör,delten P"anrd um- fassende Haube (6) erfolgt, indem sowohl edier Ring (5) alis auch edier Rand der Haube (6) Idürch Stauchung in idie zu diesem Zwoeck kegelföTmigerweiterte Augenöffnung ides Griffes (2) h'nein- gepreßt werden., niachdem beide durch Iden gleichfalls 6 sitaudhten und, hier'durch um- gebördelten Rand rdes Hohlzapfens (3) ge- -sichert worden sind (Abt. 6 bis 8). q.. Atisfühxunasform des Verfahrens nach Anspruch i, idäidurah b-ekennz°.nchn-et, idaß die Ver!binrdung (des Hohlzapfens (3) mit (dem Griff (2) (durch Beine an ihrer Innenseite mit einer untersdhni:btemien Aus- sparung versehene Schieibe (8) erfolgt, in welche edier Hohlzapfen unter entsprechen- der Ver,'breiterung seines Randes hinein- gestaucht @wiirä und welche an (ihrer Außen- fläche mit reinem vierkantigen Ansatz ver- sehen List, (der sich beim Aufstecken des Griffes (2) rin eineng entsprechenden Aus- schnitt (des Griffes. geigt rund hierdurch eine Drehung tdes idurch eine S@chraubiem:- mutGer (9) oder einen Nietkopf (ro) ge- haltenen Griffes verhindert (Abt. io, II).
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