DE367168C - Gelenkige Verbindung des Nadelbalkens mit dem Schalldosengehaeuse mit Hilfe von Blattfedern - Google Patents

Gelenkige Verbindung des Nadelbalkens mit dem Schalldosengehaeuse mit Hilfe von Blattfedern

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DE367168C
DE367168C DEC30775D DEC0030775D DE367168C DE 367168 C DE367168 C DE 367168C DE C30775 D DEC30775 D DE C30775D DE C0030775 D DEC0030775 D DE C0030775D DE 367168 C DE367168 C DE 367168C
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springs
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DEC30775D
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

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  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Gelenkige Verbindung des Nadelbalkens mit dem Schalldosengehäuse mit Hilfe vön Blattfedern. Die Erfindung bezieht sich auf eine gelenkige Verbindung des Nadelbalkens mit dein Schalldosengehäuse mittels Blattfedern und bezweckt eine solche Ausbildung dieser Art der Verlyindung, daß auf den Nadelbalken wirkende Stöße durch die Federverbindung abgefangen werden, wodurch die Reinheit der Tonwiedergabe bei Sprechmaschinen gesteigert wird, ohne daß die Schwingungsfähigkeit der Nadel beeinträchtigt wird. Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß der Nadelbalken mit dem Schalldosengehätise durch zwei Blattfedern oder durch zwei Sätze von in dieser Art ori entierten Blattfedern, die in zueinander senkrecht stehenden und die Federn halbierenden oder nahezu halbierenden Ebenen liegen, verbunden ist und das eine Paar der Blattfedern in der Membranebene oder nahezu in dieser Ebene liegt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht des Nadelbalkens und seiner Gelenkverbindung mit der Schalldose, welche in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
  • Abb. 2 ist eine schaubildliche Darstellung der Gelenkvdrbindung in größerem Maßstabe. Abb. 3 veranschaulicht eine abgeänderte Form der Schalldose und des Nadelbalkens. Der Nadelbalken i besitzt an seinem unteren Ende einen Ansatz 2-, welcher im wesentlichen senkrecht zur Membran des Schalldosengehäuses 3 liegt. Der Ansatz:2 besitzt einen hochstehenden Teil 4 und einen Zapfen 5, welcher das Nadellager bildet. Das obere Ende des Nadelbalkens i ist starr mit der Membran verbunden.
  • Eine Platte 7, welche durch Schrauben 8 an der Schalldose befestigt ist, ist mit dem Ansatz2 durch zwei Blattfederng verbunden, welche mit-Bezug auf die Membran so angeordnet sind, daß sie im wesentlichen in der gleichen Ebene wie die letztere liegen. Andere Blattfedern io, welche rechtwinklig zu den Blattfedern 9 stehen, sind mit dein hochstehenden Teil 4 und einem weiteren Teil i i verbunden, welcher an der Platte 7 sitzt und für gewöhnlich parallel zum Teil 4 angeordnet ist. Die Abmessungen und die Anordnung der Blattfedern io ist #sG, daß ihr norrnaler schwingungsfähiger Teil im wesentlichen in der Ebene der Membran liegt. Auch der normale schwingungsfähige Teil der Blattf edern 9 liegt in der gleichen Ebene, so daß beide Sätze von Blattfedern ihre Schwingungen im wesentlichen in der gleichen Ebene vollführen, und zwar in einer Ebene, welche mit derjenigen der Membran zusammenfällt.
  • Das Nadellager 5 ist so angeordnet, daß seine Nadel 1:2, welche darin in üblicher Weise durch eine Schraube 13 gehalten wird, im wesentlichen in der Ebene der Mernbran un-1 der Blattf edern 9 liegt.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei dieser Anordnung ein Druck- auf die Nadel 12 als Schub auf die Blattfedern 9 aufgenommen wird, durch den für gewöhnlich keine Biegung der Federn hervorgerufen wird. Wenn jedoch verhältnismäßig heftige Stöße der Nadel erteilt werden, welche hinreichen, um eine Biegung der Blattfedern 9 herbeizuführen, dann zeigen die Blattfedern io das Bestreben, einer solchen Biegung Widerstand zu leisten und derartige ungewöhnliche Stöße aufzunehmen. Die normalen Schallschwingungen, welche den Nadelbalken in einer Ebene, welche rechtwinklig zu der Ebene der Membran liegt, in Schwingung versetzen, können dieses störungsfrei durch Biegung beider Sätze von Blattfedern tun.
  • In Abb. 3 ist die Schalldose 3 derart angeordnet, daß ihre Membran parallel zur Schallplatte 14 liegt. Der Nadelbalken i besitzt ebenfalls einen Ansatz 2 und einen hochstehenden Teil 4, das Nadellager 5 aber liegt im wesentlichen in der Verlängerung des Ansatzes:2. Wie in der oben beschriebenen Ausführungsform sind zwei Sätze von Blattfedern 9 und io vorgesehen, um die Gelenkverbindung des Nadelbalkens mit der Platte 7 herbeizuführen. Die Nadel liegt jetzt im wesentlichen in der Ebene der Blattfedern ioi anstatt in derjenigen der Blattfedern 9, wie bei dem oten erörterten Fall.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform hat sich gezeigt, daß die ,Neigung, Welche die Schalldose bei der Ausführungsform nach Abb. i zeigte, um eine Achse geschwungen zu werden, welche annähernd in der Ebene liegt, jetzt völlig fortfällt, was zur Folge hat, daß eine noch weitere Verbesserung im Ton und in der Reinheit der erzeugten Töne erhalten wird. Der Schalltrichter 15 wird zweckmäßig als Bestandteil des Schalldosengehäuses selbst hergestellt oder starr damit verbunden.
  • Da beide Sätze von Blattfedern starr in den Teilen befestigt sind, an denen sie sitzen, 7. B. durch Silberlot oder auf sonstige Weise, so wird von außen kommendes Geräusch, wie es oftmals auftritt, wo Lagerzapfen oder ähnliche Einrichtungen benutzt werden, um die Gelenkverbindung des Nadelbalkens zu sichern, vermieden. Derartige von außen kommende Geräusche entstehen z. B. aus der Reibung der Nadelspitze auf der Schallplatte; bei Zapfenlagerung oder ähnlicher Gelenkverbindung des Nadelbalkens wird eine geringe Bewegung der Zapfen und eine Unregelmäßigkeit in der Oberfläche der Schallplatte auf die Membran als Kratzgeräusch übertragen. Solche Geräusche fallen bei der vorliegenden AusfArung fort, und die reinen Töne, welche durch die Membran erzeugt werden, bleiben unbeeinträchtigt durch von außen hinzutretende schädliche Geräusche erhalten.
  • Gewünschtenfalls braucht nur ein Satz von Blattfedern benutzt zu werden, welcher dann die gesamte Gelenkverbindung darstellt. Als ein solcher einziger Blattfedersatz kann z. B. der Satzg dienen. In diesem Fall ist es wichtig, daß die biegungsfähige Zone der Blattfedern in der Ebene der Membran oder im wesentlichen in dieser Ebene liegt.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i.
  2. Gelenkige Verbindung des Nadelbalkens mit dem Schalldosengehäuse mit Hilfe von Blattfedern, welche an dem Nadelbalken in der Nähe des Nadellagers angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Teile zwei Blattfedern (9, io) oder zwei Paare oder zwei Sätze solcher Federn vorgesehen sind, welche mit ihren Flächen in zwei zuein-. ander senkrecht stehenden und die Federn halbierenden oder nahezu halbierenden Ebenen liegen und von denen die eine Feder (9) oder die Federn eines Paares oder Satzes in oder nahezu in der Ebene der Membran liegen. 2-.
  3. Gelenkige Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelbalken (i) an seinem unteren bzw. äußeren Ende mit einem Ansatz (2) ausgerüstet ist, an welchem die Blattfedernpaare (9, io) oder Sätze-von Blattfedern so angreifen, daß die Schnittlinie der Ebenen, welche die Blattfedernpaare oder Federsätze enthalten, annähernd in der Ebene der Membran liegt. 3. Gelenkige Verbindung nach Anel spruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Nadel (12-) völlig oder nahezu in der Ebene der beiden den Ansatz (2) des Nadelbalkens (i) mit der Platte (7) des Schalldosengehäuses (3) verbindenden Federn (9) liegt.
  4. 4. Gelenkige Verbindung nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelachse in der Ebene der beiden senkrecht oder nahezu senkrecht zur Mernbranebene stehenden Federn (io) liegt (Abb. 3).
DEC30775D 1920-07-29 1921-06-16 Gelenkige Verbindung des Nadelbalkens mit dem Schalldosengehaeuse mit Hilfe von Blattfedern Expired DE367168C (de)

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