DE366348C - Moertelmischmaschine - Google Patents

Moertelmischmaschine

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DE366348C
DE366348C DEF41214D DEF0041214D DE366348C DE 366348 C DE366348 C DE 366348C DE F41214 D DEF41214 D DE F41214D DE F0041214 D DEF0041214 D DE F0041214D DE 366348 C DE366348 C DE 366348C
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DE
Germany
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rack
drum
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mixing
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DEF41214D
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LEWIS R FERGUSON
RUDOLPH J WIG
WILLIAM AINSWORTH MC INTYRE
Original Assignee
LEWIS R FERGUSON
RUDOLPH J WIG
WILLIAM AINSWORTH MC INTYRE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/02Controlling the operation of the mixing
    • B28C7/028Controlling the operation of the mixing by counting the number of revolutions performed, or by measuring the mixing time

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Mörtelmischmaschine. Die Erfindung betrifft eine Mörtelmischmaschine zum Mischen von Materialien aller Art, bei welcher die Zeitdauer der Mischung ganz unabhängig vom Maschinenwärter geregelt wird; sie kennzeichnet sich in der Weise, daß durch Heben der Beschickungsvorrichtung in die Beschickungsstellung, die Entleerungsvorrichtung mittels geeigneter Zwischenvorrichtungen in unwirksame Stellung gebracht wird und so lange in dieser Stellung verriegelt bleibt, bis die Trommel ihre entsprechende Anzahl Umdrehungen gemacht hat, so daß dann erst die Verriegelung freigegeben wird und die Ausladevorrichtung in die Entleerungsstellung übergehen kann.
  • Die vorliegende Erfindung hat den großen Vorteil, daß außer der schon bekannten Tourenregelung der Trommel die Ein- und Ausladevorrichtung durch zweckmäßige Mittel voneinander in ihrer Wirkungsweise abhängig gemacht worden sind, während bei anderen derartigen Maschinen es dem Maschinenwärter vollständig anheim stand, zu einer Zeit, ganz nach seinem Gutdünken, die Entleerung der Trommel vorzunehmen, wobei jedoch niemals eine vollkommen gleichmäßige Mischung erhalten werden konnte.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einer Zementmörtelmischmaschine zur Darstellung gebracht, welche jedoch nur als Ausführungsbeispiel dienen soll, da die Erfindung in gleicher Weise auch auf andere Mischapparate Anwendung finden kann. In der Zeichnung ist Abb. r eine Vorderansicht der rotierenden Trommel für Mörtelmischmaschinen mit Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle der einzelnen Operationen, Abb. a eine Einzelheit im vergrößerten Maßstab, Abb. 3 eine Draufsicht der Regelungsvorrichtung von Abb.2 bei eingerückter Kupplung, Abb.4 eine weitere Einzelheit im vergrößerten Maßstab in Draufsicht bei ausgerückter Kupplung; Abb. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie 5-5 von Abb. 4, Abb.6 eine Einzelheit der Kupplung.
  • In den Abbildungen der Zeichnung ist die zylindrische Mischtrommel oder Kammer A auf dem Rahmenwerk C auf Rollen B laufend angeordnet. Die Trommel wird durch bekannte Mittel in Umdrehung versetzt, welche in der Zeichnung nicht angegeben sind. Ein Beschickungstrichter D ist mit der Welle d verbunden, vermittels deren er auf der einen Seite des Rahmens gelenkig befestigt ist; wird der Trichter D gehoben, so entläd er die in ihm befindlichen Materialien in die Trommel A. Ein Abgabekanal E ist ferner mit der Welle F verbunden, die ebenfalls von dem Rahmenwerk an dem einen Ende der Trommel, und zwar auf der dem Einführungstrichter entgegengesetzten Seite getragen wird. Der genannte Abgabekanal verbleibt in seiner unwirksamen Stellung, welche in Abb. i in ausgezogenen Linien dargestellt ist, so lange als die Trommel .3 in Umdrehung versetzt wird, um die einzelnen Materialien zu mischen und wird erst, wie Abb.2 zeigt, in die Entladestellung gebracht, wenn der fertige Mörtel aus der Trommel entnommen werden soll. Sämtliche der vorgenannter. Einzelteile haben die bei Mörtelmischmaschinen übliche Gestalt und sollen daher nicht näher beschrieben werden.
  • An der Seite der Trommel A ist in ihrer Längsrichtung verschiebbar eine Stange i vorgesehen. welche in den Führungen ja läuft, die ihrerseits an den Stangen i6 des Rahmens C befestigt sind. Auf der Stange ib ist in der Nähe des Beschickungstrichters eine Kurvenscheibe 2 vorgesehen, welche durch einen starr mit ihr verbundenen Hebelarm 2a mit der Zugstange 26 und dem Lenker 2e verbunden ist, der auf der Welle d befestigt ist, an der auch der Beschickungstrichter P angeschlossen wird. Die Wälzfläche der Kurvenscheibe 2 kann mit einer Rolle je am Ende der Stange i in Berührung kommen, wodurch die letztere in ihrer Längsrichtung bewegt wird, sobald der Beschickungstrichter D sich hebt.
  • Am anderen Ende der Stange i ist ebenfalls eine Kurvenscheibe 3 vorgesehen, welche in dem Lager 3" sich dreht und einen Arm 36 besitzt, der durch eine Gelenkstange 3e mit dem Hebel 3f verbunden ist. Letzterer ist auf der Welle f befestigt, an der auch der Abgabekanal E angebracht ist. Vermittels der Rolle ilf am Ende der Zahnstange i kann letztere in Eingriff mit der Wälzfläche der Kurvenscheibe 3 treten.
  • Sämtliche Teile sind derart angeordnet und miteinander verbunden, daß, sobald der Beschickungstrichter gehoben wird, um neu zu verarl:eitendes Material in die 1l:ischtronimel <d zu befördern, die Welle d sich infolge der Hebung des Trichters dreht und vermittels des Lenkers 2e der Verbindungsstange 26 und der Kurvenscheibe 2 die Zahnstange i nach rechts verschiebt. Hierbei tritt die Zahnstange i mit der rechtsbefindlichen zweiten Kurvenscheibe 3 in Eingriff und hält dadurch den Abgabekanal E in unwirksamer Stellung fest, wie in ausgezogenen Linien der Abb. i ersichtlich. Diese Lage dauert so lange an, als die Zahnstange i nicht wieder nach links bewegt wird. Sobald nun der Ladetrichter P gesenkt wird, geht die Kur-Venscheibe 2 in ihre Normalstellung zurück, läßt dabei jedoch die Kurvenscheibe 3 durch die Zahnstange i in der verriegelten Stellung und damit den Abgabekanal in der unwirksamen Lage stehen. Der Rückgang der Zahnstange i kann jetzt selbsttätig v eranlaßt werden, wodurch die Kurvenscheibe 3 und auch infolgedessen der Abgabekanal E frei wird. Der Ausladetrichter kann jetzt mittels des Handhebels 3f in die Ausladestellung gebracht werden.
  • Die Zahnstange i wird in folgender Weise nach links bewegt: Die Zähne je der Zahnstange i stehen in Eingriff mit dem Triebstock 4.a der Welle .4, die ihrerseits in Lagern 5 der Seitenrahmen ib der genannten Maschine sich drehen. Der Triebstock 4a dreht sich lose auf der Welle 4, hat jedoch eine Kupplung 6e, durch ,welche er mit der Welle 4. gekuppelt werden kann. Um den Triebstock normalerweise in der Kupplungsstellung zu erhalten, dient die Feder 5a (Abb. -.).
  • Auf der Welle 4. ist ein Schneckenrad j an ihrem Ende aufgekeilt. Dieses Schneckenrad steht in Eingriff mit der Schnecke 6 der Welle 6a, die ihrerseits in besonderen Lagern sich dreht. Am entgegengesetzten Ende der Welle 6a ist ein Stiftenrad 66 aufgesetzt, das durch auf die Trommel aufgesetzte Stifte 6e oder Rollen gedreht wird. Während der Drehung der Trommel A wird das Stiftenrad 66 allmählich immer weiter umgedreht und diese Drehung durch das Schneckengetriebe auf die Welle q. übertragen; ist nun durch die Kupplung 6e der Triebstock 4.a mit der Welle 4 gekuppelt, so wird der Triebstock 4.a gedreht und zieht die Zahnstange i allmählich immer mehr von der Kurvenscheibe 3 ab. Wie aus Abb. .4 ersichtlich, kann- die Kupplung für den Triebstock .4.a durch einen Winkelhebel 7, welcher bei 7" drehbar gelagert ist, 'ein- und ausgerückt werden. Im ausgerückten Zustande kann sich das Rad 4.e lose auf der Welle drehen. Der freie Arm 76 des Winkelhebels 7 kann durch einen Daumen 8a betätigt werden; dieser Daumen 8a befindet sich auf einer Gleitstange 86, die in den Lagern ja, if parallel mit der Zahnstange i gelagert ist. Die Gleitstange 86 ist ferner durch ein Gelenkstück 8c mit der Kurvenscheibe 2 gekuppelt, und zwar derart, daß, sobald der Beschickungstrichter D gehoben wird, die Gleitstange 86 bewegt wird und damit den Daumen 8a mit dem Arm 76 des Winkelhebels in Eingriff bringt, wodurch die Kupplung 6e ausgerückt wird, bevor noch die Kurvenscheibe 2 mit der Zahnstange i in Verbindung tritt.
  • Die Kupplung 6e muß so lange in der ausgerückten Stellung verharren, bis die Zahnstange i ihre äußerste rechte Stellung eingenommen hat. Zu diesem Zwecke ist der freie Arm 76 des Winkelhebels 7 mit einer Verlängerung 7e versehen, die derart bemessen ist, daß, nachdem der Daumen 8a den Arm 76 bewegt und dadurch die Kupplung ausgerückt hat, der genannte Daumen sich an den Fortsatz.7e legt und dadurch die Kupplung in der ausgerückten Lage erhält, wohingegen die Gleitstange 8b sowie auch die Zahnstange i sich weiter nach rechts bewegen, bis die Rolle id die Wälzfläche 31 der Kurvenscheibe 3 erreicht hat. Der Daumen 8a gibt dabei die Verlängerung 7a frei und die Feder 5a, im Drehpunkte des Hebels 7, bewirkt, daß sich die Kupplung von selbst wieder schließt.
  • Wird der Aufgabetrichter D gesenkt, so geht die Kurvenscheibe :2 in ihre Normallage zurück, während die Zahnstange i in ihrer äußersten Rechtsstellung verbleibt und die Kurvenscheibe 3 festhält. Die Gleitstange 8b dagegen ist durch die Bewegung der Kurvenscheibe zurückbewegt, wobei der Daumen 8a leer über den Ansatz 7c des Armes 7b des Kupplungshebels ? gleitet, bis er vollständig von dem Fortsatz abgefallen ist. Der Daumen 8a wird in seiner Stellung erhalten, sobald die Gleitstange 8b sich infolge des Stiftes 8e nach rechts bewegt; bewegt sich die Gleitstange 8b dagegen nach links, so kann der Daumen 8a nachgeben und gleitet über die Verlängerung 7e.
  • Sobald die Mischtrommel sich umdreht, bewegt der Stift 6e am Umfange derselben nacheinander die Stifte des Stiftenrades 6b, dreht dadurch die Schneckenspindel, welche ihrerseits vermittels der Kupplung 6e und der Welle 4 den Triebstock 4a in Umdrehung versetzt, der in die Zähne je der Zahnstange i eingreift und diese dadurch nach links bewegt. Der gezahnte Teil je der Zahnstange i ist so lang gehalten, daß, nachdem die Stange i in ihre äußerste linke Stellung gelangt ist, dadurch dem Abgabekanal gestattet wird, in seine wirksame Stellung zu treten, wobei der Triebstock 4a in eine Aussparung der Stange i eintritt und dadurch trotz weiterer Drehung die Stange nicht mehr nach _ links verschiebt. Die Entleerung der Trommel kann jetzt stattfinden und mit dem Hebel der Beschickungsvorrichtung, d. h. Wiederauffüllen der Trommel, kehren dieselben mechanischen Vorgänge wieder.
  • Aus dem vorstehenden geht hervor, daß, sobald die Mischtrommel A beschickt worden ist, sie nicht eher geleert werden kann, bis sie eine vorher bestimmte Anzahl von- Umdrehungen ausgeführt hat, da die Zahnstange i dem Ausladetrichter solange die Bewegung versperrt, was zweckmäßig in der oben beschriebenen Weise geschieht.
  • Obgleich im vorhergehenden die Erfindung in Anwendung auf eine Mörtelmischmaschine beschrieben ist, so ist doch ohne weiteres klar, daß die Anordnung auch auf andere Maschinen, z. B. Waschmaschinen, angewandt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: z. Mörtelmischmaschine, bei welcher die Mischdauer in der Weise der Willkür des Arbeiters entzogen ist, daß die mechanisch angetriebene Mischtrommel erst nach einer vorgeschriebenen Anzahl Umdrehungen entleert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung der Beschickungsvorrichtung (D) in die Beschickungsstellung unter Vermittlung geeigneter mechanischer Zwischenglieder die Entleerungsvorrichtung (E) in die die Entleerung verhindernde Stellung gebracht und darin verriegelt wird, worauf durch die Drehung der Mischtrommel (A) erst nach der vorschriftsmäßigen Anzahl von Umdrehungen die Verriegelung (i, 3) der Entleerungsvorrichtung so weit gelöst wird, daß diese Vorrichtung in die Entleerungsstellung gebracht werden kann.
  2. 2. Ausführungsform der Mischmaschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung der Entleerungsvorrichtung in der die -Entleerung verhindernden Stellung eine von der Beschickungsvorrichtung bei der Bewegung in dieBeschickungsstellung bewegte Zahnstange (i) dient, welche darauf durch ein von der ständig umlaufenden Mischtrommel aus angetriebene Zahnrad (qa) wieder in die zur Freigabe der Entleerungsvorrichtung führende Stellung (Abb.2) zurückbewegt wird, wobei, um trotz der, ständigen Bewegung der Trommel, die gegenläufige Bewegung der Zahnstange zu ermöglichen, im Beginn der Bewegung der Beschickungsvorrichtung in ihre Arbeitsstellung eine Kupplung (6c) zwischen Zahnrad (4a) und- Welle (q.) vorgesehen ist und so lange gelöst wird, bis die Zahnstange in die Verriegelungsstellung gelangt ist, worauf die Kupplung sich von selbst wieder herstellt.
DEF41214D 1916-09-07 1916-09-07 Moertelmischmaschine Expired DE366348C (de)

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