DE366271C - Elektrische Widerstandsschweissmaschine - Google Patents

Elektrische Widerstandsschweissmaschine

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DE366271C DEM74643D DEM0074643D DE366271C DE 366271 C DE366271 C DE 366271C DE M74643 D DEM74643 D DE M74643D DE M0074643 D DEM0074643 D DE M0074643D DE 366271 C DE366271 C DE 366271C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/31Electrode holders and actuating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

Richard Mack in Berlin-Tempelhof. . Elektrische Widerstandsschweißmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1921 ab.
Die Erfindung" .betrifft eine elektrische Schweißmaschine, bei welcher ein Teil des Eisenblechpaketes zu dem Zweck das Antriebes der Sahweißeinrichtung als Magnetanker ausgebildet ist.
Gemäß 'der Erfindung ist bei einer derartigen Schweißmaschine eine derartige Anordnung getroffen, daß; bevor die Tätigkeit des Magnetankers zur Ausübung des Schweißdruckes einsetzt, die Scbweißeilektrqden iu> abhängig vom Anker durch 'entsprechende Betätigung des schwingbaren Stromleiters einander nähergebracht werden, und1 daß dieser Vorgang vermittels desselben Hebels erfolgt, welcher auch zum Einschalten 'des Schiweißstromes und1 zur Ent- und Verriegelung Ides Magnetankers dient. Die bisher .mit derartigen Schweißmaschinen ohne praktische Anwendung des ErfindUngsgegenstandes gemachten Erfahnungen haben gelehrt, daß der Antrieb der Schweißelektroden mit zu großer Geschwindigkeit erfolgt, iwodurch dieselben schnell abgenutzt werden.
In den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt. Die Abb. 1 zeigt das Ausführungsbeispiel im Aufriß und! im Ruhezustand1, die Abb. 2 dasselbe in Tätigkeit und in gleicher Ansicht. Die Einzelelemente sind wie folgt mit Buchstaben bezeichnet:
Blechpaketa mit zugehörigem als Miagnetanker ausgebildeten Teil b, Hebel c drehbar in Achse m und zu einem Stück mit Teil b verbunden, Sekundärwindung d, schwingbarer Stromleiter e, an der Sekumdärwindumg befestigter Arm /, Gestänge g mit verstellbarer Fader h, Kniehebelstück vWinlkelhebel k dreh- : bar gelagert auf Achse m, Zugstange· Z zum Strecken und Eindrücken der Hebel i, g, ■ Achse m zur Lagerung des Ankers b und des Hebels k, Sperrklinke η zur Verriegelung des : Ankers b, Zugfeder 0, Stange p zur Auslösung der Sperrklinke 0, Elektroden q, Werk- ; stücker, 'bestehend aus zwei Blechplatten, ! Schaltvorrichtung s, Strotnl eitungsnetz1 t. Soll ; die Schweißmaschine gemäß Ausfühirungsbei- i spiel in Tätigkeit gesetzt wenden, dann wer- 1 den nach der ersten Bewegung des Hebels k j von Hand!· ader durch Fuß vermittels Zug- j stange I die Kniehebel! i, g gestreckt und j gleichzeitig die Elektroden q einander genähert (ΑΊΑ». 2). Nachdem nunmehr der Zweck erreicht ist, die Sohweifielektrodbn mat zweckmäßiger Geschwindigkeit zusammenzuführen, wird am Ende des Weges des Hebels k auch der Primärstromkreis geschlossen und daraufhin der Anker b angezogen und damit die Fader h gespannt. Die Feder h ist derart angeordnet, daß sie ihren Druck vermittels Hebel e auf die Elektroden überträgt. Inzwischen hat aber auch.die Sperrklinke η den Aniker am Ende des Hebels c vierriegelt, so daß der Schweißdruck auch dann, bestehen bleibt, wenn der Strom durch Nachlassen des Habeis k oder in anderer Weise unterbrochen wurde. Erst durch weiteres Nachlassen des Hebels k wird vermittels der Stange p in gewalltem Augenblick die Klinke» ausgelöst, worauf der Anker b in seine !ursprüngliche Lage zurücktritt. Zu dem Zweck, daß auch der durch die große Anzugsgieschwindigkeit bewirkte tinangenehmeScblag gemindert wird', ist der Anker trapezförmig ausgebildet (AbIb. 3), so daß die Stfoßflächen zwischen Kern und Anker beispielsweise einen Winkel von 30° zur Bewegungsrichtung bilden. Es steht fest, daß der Schlag in vorliegendiem Falle weniger hart ist, als wenn, die Stoßflächen rechtwinklig zur Bewegungsrichtung angeordnet sind. Außerdem wird durch die Trapezform in vorteilhafter Weise ein größerer Luftquerschnitt erreicht.

Claims (3)

  1. Patent- Ansprüche :
    i. Elektrische Widerstiamdsschweißmaschine, bei welcher das, Transformator-Blechpaket zum Teil als Magnetaniker zum Antrieb der Schweißelektroden ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß, be- go vor die Tätigkeit des 'Magnetankers zur Ausübung des Schweißdruckes einsetzt, die Schweißelektroden unabhängig vom Anker durch entsprechende Betätigung des Schweißanmes einander näher gebracht wenden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hebel zur Einschaltung des .Schiweißstromes gleichzeitig auch der schwingbare Sahweißarm und die Vorrichtung zur Verriegelung des Magnetankers betätigt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Anker ausgebildete Teil des Blechpaketes Trapezform aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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