DE365729C - Rechenmaschine mit einem verschiebbaren Zaehlwerkschlitten - Google Patents

Rechenmaschine mit einem verschiebbaren Zaehlwerkschlitten

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DE365729C
DE365729C DET25267D DET0025267D DE365729C DE 365729 C DE365729 C DE 365729C DE T25267 D DET25267 D DE T25267D DE T0025267 D DET0025267 D DE T0025267D DE 365729 C DE365729 C DE 365729C
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Germany
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calculating machine
slide
rack
locking
rail
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DET25267D
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Triumphatorwerk M B H
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Description

  • Rechenmaschine mit einem verschiebbaren Zählwerkschlitten. An Rechenmaschinen mit verschiebbarem Zählwerkschlitten oder Stellwerk ist dieser Schlitteg während des Rechnens durch eine Sperre gesichert. Soll der Schlitten um eine oder mehrere Stellen verschoben werden, so muß die Sperre ausgelöst werden. Diese Auslösung erfolgt durch Fingerdruck." Dieser Fingerdruck muß so lange wirken, bis der -Schlitten den gewünschten Weg oder einen Teil davon zurückgelegt hat. Hört der Fingerdruck vorher auf, so fällt die Sperre wieder in ihre alte Rast zurück.
  • Zweck der Erfindung ist, die Sperre sofort nach Ausübung des Fingerdruckes gelöst zu erhalten, so @daß unabhängig von einer bereits begonnenen Verschiebung der Schlitten frei beweglich ist und die Sperrvorrichtung nicht wieder in die alte Rast einfallen kann. Die Sicherung der Sperrvorrichtung in der ausgelösten Stellung kann durch beliebige der bekannten sperrenden Mittel erfolgen.
  • Die Freigabe der Sperrorgane nach dem Verschieben kann dann zu dem gewünschten Zeitpunkt willkürlich oder selbsttätig erfolgen. Sie kann z. B. durch einen besonderen Fingerdruck, aber auch in Verbindung mit anderen Bewegungen erzielt werden.
  • Zwei beispielsweise Ausführungsforrnen der Erfindung sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • In der Maschinengrundplatte i ist in bekannter Weise die gezahnte Rast 2 für die Feststellung des Zählwerkschlittens 3 in seinen verschiedenen Lagen angeordnet. Die Feststellung erfolgt durch ,den im Schlitten sitzenden, in die Rasten einfallenden Schnepper d..
  • Nach Abb. i und 2 sitzt an der Unterseite des Schlittens auf einem Bolzen 5 drehbar die Klinke 6, die von einer Feder 7 unter den Schnepper 4 geschoben wird, sobald dieser angehoben wird.
  • In Höhe der Rasten sind auf der Grundplatte Stifte 8 und 9 angeordnet, in deren Bereich Ansätze io und i i der Klinke 6 reichen. Wird der Schlitten nach links verschol:en, so stößt der Ansatz io gegen einen Stift 8 und steuert die Klinke 6 entgegen der Wirkung der Feder 7 aus der Lage unter dem Schnepper q. fort, so daß letzterer in eine der Zahnlücken einfallen kann, wenn diese überfahren wird. In gleicher Weise wirkt der Ansatz i i auf einen Stift 9 hei umgekehrter Verschiebung des Schlittens.
  • Nach Abb.3 bis 5 ist in der Mitte der Zahnstange 2 eine Sperrschiene 12 gelagert, die übereinstimmend mit 2 als Zahnstange ausge'--ildet ist. Die Verzahnung der Schiene 12 überhöht d::e Zahnung 2; die Schiene 12 steht unter Wirkung der Federn 13 und 14.
  • Wird der Schnepper ,4 ausgehoben, so wird die Schiene 12 durch Wirkung der Federn 13, 14 verschoben, so @daß ein Zahn der Schiene unter den Schnepper tritt, dieser kann daher nicht in seine Rast einfallen. Wird der Schlitten nach links oder rechts verschoben, so gleitet der Schnepper von dem Zahn der Schiene 12, ab und kommt über einen Zahn der Zahnstange 2 zu liegen (Abb. 4.). Beim weiteren Verschieben des Schlittens wird hierdurch die Schiene gegen Wirkung der Feder 13 bzw. 14 mitgenommen, so daß sich die nächste .Rast von 2 öffnet und der Schnepper in diese einfallen kann.
  • Der wesentliche Vorteil einer derartigen Einrichtung besteht darin, daß die Hand sofort nach dem Druck auf die die Sperrklinke aushebende Auslösetaste o. dgl. wieder frei ist und für andere, zur Ausführung der Rechnung erforderliche Maßnahmen verwendet werden kann. Der Rechner ist so in der Lage, die Rechnungsoperationen schneller auszuführen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPR'üCHE: i. Rechenmaschine mit einem verschiebbaren Zählwerkschlitten, der durch eine Sperrvorrichtung (einen Schnepper) in seinen Lagen gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Schnepper eine unter Federwirkung stehende Klinke (6) gelagert ist, die sich beim Anheben des Schneppers unter diesen legt und ihn in seiner Lage festhält, und die Auslösung der Klinke (6) durch auf in der Maschinengrundplatte angeordnete Stifte (8,9) wirkende, an der Klinke sitzende Anschläge (io, ii) bewirkt wird (Abb. i, 2).
  2. 2. Rechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß in der die Sperrung bewirkenden Zahnstange (2) eine ebenfalls verzahnte Sperrschiene (i2) gelagert ist, die durch Federwirkung beim Anheben des Schneppers (4) die Zahnlücken der Zahnstange (2) verschließt (Abb. 3 bis 5).
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschiene (i2) die Zahnstange (2) überhöht, so daß beim Verschieben des Schlittens der Schnepper (q.) in die Schiene (i2) eingreifen kann, diese mitnimmt und so ein Öffnen der Rasten der Zahnstange (2) hewirlrt.
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