DE364615C - Weissgoldlegierung - Google Patents
WeissgoldlegierungInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C5/00—Alloys based on noble metals
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Description
- Weißgoldlegierung. Gegenstand der Erfindung sind Weißgoldlegierungen, und zwar hauptsächlich Verbesserungen einer schon früher von dem Erfinder angegebenen Zusammensetzung von Weißgold aus einem größeren Teil Gold, einem kleineren Teil Nickel und einem noch kleineren Teil Zink. Die neue Weißgoldlegierung besitzt wie jene ältere das äußere Aussehen von Platin und kann, namentlich für Goldschmiedezwecke, als Ersatz für Platin verwendet werden. Das neue Weißgold ist zähe und viel duktiler und hämmerbarer als die obenerwähnte ältere Legierung und eignet sich für gewisse Zwecke, für welche die ältere Legierung ungeeignet ist. Während man beispielsweise Weißgold nach der Erfindung älteren Datums in massiven Draht ausziehen kann, kann man es ebensowenig wie irgendeine andere der bekannten Weißgoldlegierungen in Rohre oder nahtlose Rohre ausziehen. Die neue Weißgoldlegierung dagegen kann infolge ihrer großen Zähigkeit, Duktilität und Hämmerbarkeit nicht nur in massiven Draht, sondern auch in Rohrform, insbesondere in nahtlose Rohrform, gezogen werden. Dies macht sie für Verwendungszwecke geeignet, für die alle bekannten Weißgoldlegierungen nicht in Frage kommen.
- Bei der Herstellung der neuen Legierung werden Gold, Nickel, Zink, vorzugsweise als reine Metalle, und eine geringe Menge von Platin in einem geeigneten Tiegel geschmolzen und während des Schmelzens gründlich zusammen gemischt. Die Legierung kann für den Markt auf jede geeignete Weise und in jeder geeigneten Form vorbereitet werden. Wenn man versucht, die bisher bekannten Weißgoldlegierungen in nahtlose Rohre auszuziehen, kracht oder reißt die Legierung, was das Ausziehen iii nahtlose Rohre unmöglich macht: Die neue Legierung kann ausgezogen werden und schafft dadurch die neue Wirkung, daß man nahtlose Rohre aus ihr herstellen kann. Dies macht sie für Zwecke geeignet, für welche die bisherigen Weißgoldlegierungen gänzlich ungeeignet sind, beispielsweise zur Herstellung goldener Bleistifte, Füllfederhalter, von nahtlosen Stößen bei Uhren usw. Versuche haben gezeigt, daß, wenn man Platin in einer Menge von mehr als '-]2 Prozent verwendet, die Legierung porös und blasig und damit für die obengenannten Verwendungszwecke ungeeignet wird.
- Die neue Legierung besteht aus einem größeren Teil Gold, kleineren Teilen Nickel .und Zink, wobei das Zink vorzugsweise in kleineren Mengen als das Nickel verwendet wird, und Platin in verhältnismäßig winziger Menge, die :'/,Prozent oder weniger beträgt. Gute Ergebnisse werden erzielt, wenn man das Gold in einer urenge von ungefähr 75 bis 85 Prozent, Nickel in einer Menge von ungefähr to bis 18 Prozent, -Zink in einer lIenge von ungefähr 2 bis g Prozent und Platin weniger als Prozent,- vorzugsweise in einer Menge von bis % Prozent verwendet.
Claims (1)
- PATENT-ANSPI2tTCit: Weißgoldlegierung, bestehend aus einem größeren Teil Gold, einem kleineren Teil Nickel, einem noch kleineren Teil Zink und einem ganz geringen, unter 1-/, Prozent bleibenden Teil Platin.
Applications Claiming Priority (1)
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| US364615XA | 1919-10-24 | 1919-10-24 |
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|---|---|
| DE364615C true DE364615C (de) | 1922-11-28 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB95900D Expired DE364615C (de) | 1919-10-24 | 1920-09-14 | Weissgoldlegierung |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE364615C (de) |
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1920
- 1920-09-14 DE DEB95900D patent/DE364615C/de not_active Expired
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