DE354978C - Bleiantimonlegierung - Google Patents

Bleiantimonlegierung

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DE354978C
DE354978C DES56725D DES0056725D DE354978C DE 354978 C DE354978 C DE 354978C DE S56725 D DES56725 D DE S56725D DE S0056725 D DES0056725 D DE S0056725D DE 354978 C DE354978 C DE 354978C
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lead antimony
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C11/00Alloys based on lead
    • C22C11/08Alloys based on lead with antimony or bismuth as the next major constituent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

  • Bleiantimonlegierung. Man weiß, welche physikalischen Veränderungen die Eigenschaften des metallischen Bleies erhalten durch die Anwesenheit kleiner Mengen Antimon. Das weiche, dehnbare Metall wird hart und ,bleibt dabei jedoch licht schmelzbar. Die Eigenschaften des antimonhaltigen Bleies genügen jedoch nicht immer allen Ansprüchen; es ist nicht unter allen Umständen widerstandsfähig gegen Säure und ist noch zu bildsam, um daraus Gegenstände herzustellen, die auf Reibung beansprucht werden, wie z. B. Kolbendichtungsringe oder Hahnkörper.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Bleiantimonlegierung, welches die Eigenschaften des Bleiantimons denen des Eisens oder der Eisenlegierungen vergleichbar macht in bezu;g auf Widerstand, Härte und Zähigkeit. Das nach der Erfindung hergestellte Metall bildet selbst einen Teil der Erfindung, unabhängig von dem Verfahren der Herstellung. Dies c Metallmischung wird erhalten durch die Legierung von Bleiantimon mit gewissen Mengen besonderer Eisensorten, und zwar insbesondere Ferromangan. Abgesehen von jeder chemischen Erwägung über die Ralle des einen oder anderen. Metalles erhält man das in Frage stehende Metall auf folgende Weise: r. schmilzt man zoo Teile reines Blei, 2. bringt man in einen Schmelztiegel ro bis 2o Gewichtsteile Ferromangan, das zu einem äußerst feinen Staub verarbeitet ist; und 9o bis 8o Teile Antimon in Pulverform, indem man Sorge trägt, das Ferromangan zwischen zwei gleichen Lagen Antimon anzuordnen. Man bringt den zweiten Tiegel auf die Schmelztemperatur des Antimons (45o°)- Es entsteht eine Art von Lösung des Ferromanganstaubes.. In diesem Augenblick gießt man in das geschmolzene und entschäumte Blei den Inhalt,des zweiten Tiegels im Verhältnis von 5 bis 1o Teilen auf roo Teile Blei, indem rrian die Mischung energisch umrührt.
  • Das erhaltene Metall kann in jede gewünschte Form gegossen werden und hat eine charakteristische Härte. Es klingt wie Bronze und ist nicht mehr hämmerba-r. Es widersteht starken Säuren und wird unter ihrer Einwirkung nicht blind noch nutzt es sich ab. Infolgedessen ist es besonders geeignet zur Herstellung von Gegenständen, die reibender Beanspruchung ausgesetzt sind oder die irgendeine Bewegung in einer säurehaltigen Umgebung auszuführen haben, sowie zur Herstellung von Gefäßen. Man wendet es vorteilhaft an für Hähne, Kolbendichtungsringe, Kalben, Pumpenkörper, Schwimmer, Laufrollen, Ventile, Spurlager, Filter usw. und andere Apparate, bei welchen eine Berührung zwischen Metall und, Säure stattfindet.
  • Wie bereits obqn erwähnt, soll hier keine Theorie über die Rolle des Ferromangans oder anderer Eisenarten, welche an seiner Stelle verwendet werden können, aufgestellt werden. In das Bereich der Erfindung gehören alle bekannten Eisenlegierungen nach Art des Ferroaluminiums, Ferronickels, Ferrovanadins, Ferröwolframs usw. Die Wahl der besonderen Eisensorte und der Gehalt an Eisen, ebenso wie .die Veränderung der zum Bleiantimon zugefügten Menge, erlauben die Zusammensetzung und infolgedessen auch die Verwendung des erhaltenen Metalles in weiten Grenzen zu verändern. Charakteristisch für die Erfindung ist eine Legierung aus Bleiantimon und einer Eisenlegierung nach Art der obenerwähnten.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcIiE: -i. Bleiantimonlegierungen mit einem Zusatz einer Eisenlegierung, wie z. B, Ferromangan, Ferroaluminium, Ferron:ickel, Ferrovan@adin, Ferrowolfram u. a.
  2. 2 . Verfahren zur Herstellung von Bleiantimonlegierungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenlegierung in Form feinen Staubes in einem Tiegel mit Antimon bis zum Schmelzen des Antimons unter Umrühren .erhitzt wird, und daß .diese Schmelze zu reinem geschmolzenem Blei hinzugefügt wird.
DES56725D 1921-06-19 1921-06-19 Bleiantimonlegierung Expired DE354978C (de)

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