DE3642127A1 - Band fuer tueren, fenster und dergleichen - Google Patents
Band fuer tueren, fenster und dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Band der dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Ein solches Band ist aus der DE-PS 34 18 138 be
kannt. Hierbei ist der Bandzapfen in dem Scharnierteil
in zwei ineinandergesteckten Bandzapfenbüchsen gelagert,
deren Innenbohrungen zu ihrem Außenumfang jeweils um das
gleiche Maß exzentrisch angeordnet sind. Durch gegensei
tiges Verdrehen der Bandzapfenbüchsen kann eine gewisse
Verlagerung des Bandzapfenbolzens gegenüber dem Schar
nierteil vorgenommen werden, wie es zum Beispiel bei der
Montage von Türen oder Fenstern zur Überbrückung von
Fertigungs- und Montagetoleranzen und zur sauberen Justie
rung des Flügels im feststehenden Rahmen notwendig sein
kann.
Die durch Doppelexzenterbuchsen erreichbaren Ver
stellbeträge senkrecht zur Achse des Bandzapfens sind
begrenzt und wirklich nur zu Überbrückung von Toleranzen
innerhalb ein und desselben Fabrikats geeignet. Es gibt
jedoch auch Bedarfsfälle, bei denen die Lage der Befesti
gungsstellen der Bandlappen in größerem Maße unterschied
lich ist, zum Beispiel wenn mit ein und demselben Band
verschiedene Tür- oder Fensterfabrikate bestückt werden
sollen und durch unterschiedliche konstruktive Ausbildung
die gegenseitige Anordnung der Befestigungsstellen auf
dem feststehenden Rahmen und dem Flügel stärker voneinan
der abweichen.
Es ist zwar schon versucht worden, die Bandlappen
in sich verstellbar zu machen (US-PS 28 39 778). Doch
treten dabei neue Probleme mit der sicheren Festlegung
der Teile des Bandlappens aneinander und seiner Befesti
gung auf dem feststehenden Rahmen bzw. Flügel auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Band
der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art
so auszugestalten, daß der Bandzapfen innerhalb minde
stens eines Scharnierteils um größere Strecken quer zu
seiner Achse verstellbar ist, als es bei Doppelexzenter
buchsen möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
Kennzeichen des Anspruchs 1 wiedergegebenen Merkmale ge
löst.
Die Geradführung kann einen solchen Verstellweg er
halten, wie es durch die äußere Gestalt des betreffenden
Scharnierteils überhaupt nur möglich ist. Sie kann ferner
so gestaltet werden, daß eine sichere Festlegung des
Bandbolzens an ihr ermöglicht ist.
In der bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Ge
radführung gemäß Anspruch 2 eine Ausnehmung, in die der
Bandbolzen eingreift.
In einer ersten in Betracht kommenden Ausführungs
form besitzt der Bandbolzen einen abgeflachten Führungs
teil (Anspruch 3).
In einer alternativen Ausführungsform besitzt der
Führungsteil kreisförmigen Querschnitt und ist in der
Ausnehmung abrollbar (Anspruch 4).
Um die Verlagerung längs der Geradführung herbei
zuführen, kann gemäß Anspruch 5 eine Antriebseinrichtung
mit einem Gewindeelement vorgesehen sein.
Das Gewindeelement kann in einer ersten Ausführungs
form in der Ausnehmung angeordnet sein und den Führungs
teil quer durchgreifen (Anspruch 6), wobei zusätzliche
Führungszapfen für den Führungsteil (Anspruch 7) und
konternde zusätzliche Gewindestifte (Anspruch 8) zweck
mäßig sind.
Bei einer anderen Ausführungsform ist der Führungs
teil zylindrisch und weist eine Verzahnung auf, die in
eine Verzahnung an einer der Flanken der Ausnehmung ein
greift (Anspruch 9). Diese Verzahnung kann in der Flanke
der Ausnehmung ausgebildet (Anspruch 10) oder durch das
mit einem Teil seines Umfangs in die Ausnehmung vorste
hende Gewindeelement (Anspruch 11) gegeben sein.
Eine besonders stabile Ausführung ist Gegenstand
des Anspruchs 12. Das Gewindeelement greift auf seiner
ganzen Erstreckung in das Antriebsstück ein, welches eben
falls in einem großen Bereich mit der Verzahnung des Füh
rungsteils zusammenwirken kann, so daß die Kräfte auf
großen Flächen übertragen werden.
Es empfiehlt sich, daß die Scheitel der Verzahnun
gen parallel zur Bandzapfenachse verlaufen, weil dadurch
die Verzahnungen in der Ausnehmung des Scharnierteils
bei dem Strangpressen des den das Scharnierteil umfas
senden Bandlappen ergebenden Profils sogleich mitgepreßt
werden können.
Ein die Antriebseinrichtung bildendes Gewindeele
ment kann natürlich selbsthemmend ausgebildet werden, so
daß der Führungsteil in der Geradführung schon dadurch
arretiert ist.
In manchen Fällen empfiehlt sich jedoch eine zu
sätzliche Arretiereinrichtung (Anspruch 14), die bei
spielsweise durch eine Klemmschraube gebildet sein (An
spruch 15).
Statt die Verlagerung des Führungsteils an der Ge
radführung durch ein Gewindeelement zu bewerkstelligen,
kann auch ein Schwenkglied nach Anspruch 16 vorgesehen
sein, welches den Bandzapfen beispielsweise gabelförmig
umfassen kann (Anspruch 17).
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung an Bän
dern beschränkt, die jeweils nur zwei übereinanderlie
gende Scharnierteile aufweisen. Vielmehr kann die Erfin
dung beispielsweise auch an Scharnierbändern Verwendung
finden, bei denen ein Bandlappen mit seinem Scharnier
teil zwischen einen darunter gelegenen und einen darüber
gelegenen Scharnierteil des anderen Bandlappens eingreift.
In diesem Fall kann der Führungsteil in dem mittle
ren Bandlappen vorgesehen sein (Anspruch 18), oder es kön
nen zwei Führungsteile an den Enden des Bandzapfens vor
handen sein, die in die beiden äußeren Scharnierteile
eingreifen (Anspruch 19).
Die erfindungsgemäße Verstellung des Bandzapfens in
dem Scharnierteil kann sowohl parallel zur Flügelfläche
erfolgen, um die Anordnung des Flügels in der lichten
Öffnung des feststehenden Rahmens zu justieren, als auch
senkrecht zur Flügelfläche, um verschiedene Aufdeckmaße
zu bewältigen und den Anpreßdruck der Dichtungen einzu
stellen.
Wenn in dieser Beschreibung von "oben" und "unten"
sowie "vorn" und "hinten" die Rede ist, so ist damit das
Band in seiner Einbaustellung, gesehen von einem vor der
Tür oder dem Fenster stehenden Beobachter, gemeint.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Er
findung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Bandes in verti
kaler Richtung, teilweise im Schnitt, in einer horizon
talen Ebene;
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Bandes nach Fig. 1
von unten, teilweise im Schnitt nach der Linie II-II in
Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine entsprechende Ansicht einer an
deren Ausführungsform;
Fig. 4 zeigt eine Teilansicht entsprechend der lin
ken Hälfte des unteren Bandlappens nach Fig. 3 einer ab
gewandelten Ausführungsform;
Fig. 5 zeigt einen Vertikalschnitt nach der Linie
V-V in Fig. 6 einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie VI-VI
in Fig. 5;
Fig. 7 bis 9 zeigen Teilansichten entsprechend der
linken Hälfte des rechten Bandlappens in Fig. 1 mit wei
teren Ausführungsformen;
Fig. 10 zeigt einen Schnitt entlang der Achse des
Bandzapfens einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 11 zeigt eine Teilansicht entsprechend den
Fig. 7 bis 9 einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 12 zeigt einen Schnitt nach der Linie XII-XII
in Fig. 11.
Das in Fig. 1 als Ganzes mit 100 bezeichnete Band
besteht aus einem Bandlappen 1, der auf der Vorderfläche
2 des feststehenden Rahmens 3 befestigt ist, und einem
Bandlappen 4, der auf der Vorderfläche 5 des Flügelrah
mens 6 befestigt ist. Die Befestigung erfolgt mittels
Schrauben 7. Der Bandlappen 1 besitzt einen ausladenden
Scharnierteil 8, der von dem ausladenden Scharnierteil 9
des Bandlappens 4 übergriffen ist, der sich auf ihm in
der vertikalen Richtung abstützt. In dem Überdeckungsbe
reich sind die Scharnierteile 8, 9 von einem als Ganzes
mit 10 bezeichneten vertikalen Bandzapfen durchgriffen,
der die Schwenkachse für die gegenseitige Verschwenkung
der Bandlappen 1, 4 bildet. In dem unteren Bandlappen 1
ist eine vertikale Bohrung 11 angebracht, in der eine
Bandzapfenbüchse 12 sitzt, deren ausladender oberer Rand
13 auf der Oberseite des Bandlappens 1 aufliegt und die
Stützfläche für die Unterseite 14 des Bandlappens 4 bil
det. In der Bandzapfenbüchse 12 sitzt der zylindrische
untere Teil 15 des Bandzapfens 10, dessen oberes in den
Bandlappen 4 eingreifendes Ende als Führungsteil 16 mit
einander und zur Achse des zylindrischen Teils 15 paral
lelen Seitenflächen 17 ausgebildet ist, die zwischen den
einander und zur Flügelfläche parallelen Flanken 18 einer
Ausnehmung 20 des Bandlappens spielfrei geführt sind und
parallel zur Flügelfläche zwischen den Flanken 18 glei
tend verschiebbar sind. Die Flanken 18 bilden eine Gerad
führung für den Bandzapfen quer zu seiner Achse. Die Län
ge 19 des Führungsteils 16 in Führungsrichtung ist gerin
ger als die Länge 21 der Ausnehmung 20, so daß eine Verla
gerung des Bandbolzens 10 gegenüber dem Bandteil 4 um
einen entsprechenden Betrag stattfinden kann. Die Verla
gerung wird durch ein in dem Ausführungsbeispiel als
Kopfschraube ausgebildetes Gewindeelement 22 bewerkstel
ligt, welches in der Ausnehmung 20 angeordnet ist, sich
mit seinen Enden gegen die in Führungsrichtung gelegenen
Enden der Ausnehmung 20 abstützt und den Führungsteil 16
in einer Gewindebohrung 23 durchgreift. Der Kopf 24 ent
hält einen Innenmehrkant, der durch eine Bohrung 25 in
der gemäß den Fig. 1 und 2 rechten Begrenzung der Aus
nehmung 20 zugänglich ist. Die einmal erreichte Einstel
lung des Führungsteils 16 in der Ausnehmung 20 kann durch
zusätzliche Gewindestifte 26, die oberhalb und unterhalb
des Gewindeelements 22 angeordnet sind und den Führungsteil 16
in Gewindebohrungen durchgreifen, gesichert werden. Die Gewindestifte 26
setzen sich beim Eindrehen gegen die gemäß Fig. 2 linke Begrenzungswandung
der Ausnehmung 20 und kontern das Gewindeelement 22. Sie wirken an der
Geradhaltung des Führungsteils 16 mit.
In den folgenden Figuren sind funktionell gleiche
Teile mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
Bei dem Band 200 der Fig. 3 ist der zylindrische
Teile 15 des Bandzapfens 10 in seiner Bandbüchse 12 in
dem oberen, am Flügelrahmen befestigten Bandlappen 4 an
geordnet und erfolgt die Verstellung des Bandzapfens 10
im unteren, am feststehenden Rahmen befestigten Bandlap
pen 1.
Der Führungsteil 16 ist wieder mit parallelen Sei
tenflächen versehen, die an den einander parallelen Flan
ken 18 einer Ausnehmung 20 des unteren Bandlappens 1 ge
führt sind. Der Führungsteil 16 weist ebenso wie in den
Fig. 1 und 2 einen im wesentlichen rechteckigen Quer
schnitt auf und kann in der Ausnehmung 20 gemäß Fig. 3
horizontal verlagert werden, wobei dies durch das Gewinde
element 22 bewerkstelligt werden kann. Statt der Maden
schrauben 26 in Fig. 2 sind hier allerdings oberhalb und
unterhalb des Gewindeelements 22 glatte Führungszapfen 27 vor
gesehen, die in Richtung der Geradführung verlaufen und
in die in dieser Richtung einander gegenüberliegenden
Endflächen der Ausnehmung eingreifen. Die Führungszapfen
27 durchgreifen den Führungsteil 16 in zylindrischen Boh
rungen und stabilisieren ihn.
In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform dar
gestellt, bei welcher der Führungsteil 16 an zwei Verti
kalabstand voneinander aufweisenden Gewindeelementen 22
bewegbar ist.
In den Fig. 5 und 6 ist ein sogenanntes Scharnier
band dargestellt, bei welchem ein mittlerer Bandlappen 34
mit seinem Scharnierteil 29 zwischen den unteren Schar
nierteil 28 und den oberen Scharnierteil 32 eines Band
lappens 31 eingreift, der auf dem feststehenden Rahmen be
festigt ist. Der als Ganzes mit 30 bezeichnete Bandzapfen
umfaßt zylindrische Teile 35, die in den unteren und obe
ren Scharnierteil 28 bzw. 32 eingreifen und durch einen
im Querschnitt rechteckigen Führungsteil 36 verbunden sind,
in den sie mit Zapfenansätzen 33 von oben bzw. unten ein
greifen. In dem Bandlappen 34 ist wieder die Ausnehmung 20
mit einander parallelen Flanken 18 gebildet, zwischen de
nen der Führungsteil 36 mit seinen Flachseiten geführt und
mittels der Gewindeelemente 22 gemäß Fig. 6 horizontal
verstellbar ist.
Bei den Ausführungsformen der Fig. 7 bis 9 ist die
Geradführung keine Gleitführung, sondern wird der Band
zapfen längs der Ausnehmung parallel zu sich selbst hin
und hergerollt. Die Ausnehmung 40 in Fig. 7 ist gemäß
Fig. 7 oben und unten durch parallele Flanken 38 begrenzt,
die einen dem Durchmesser des Bandbolzens 50 entsprechen
den Abstand haben. Der Bandzapfen 50 weist an seinem
Umfang eine Verzahnung 39 auf, in die ein seitlich neben
der Ausnehmung 40 in Führungsrichtung angeordnetes Gewin
deelement 42 in Gestalt einer Kopfschraube eingreift. Das
Gewindeelement ragt mit seinem Außenumfang teilweise in
das Innere der Ausnehmung vor und greift dort in die Ver
zahnung 39 ein. Der Kopf der Kopfschraube sitzt in einer
Ausnehmung 41 und ist dort durch einen Sprengring 43 ge
sichert, so daß das Gewindeelement 42 in beiden Achsrich
tungen unverrückbar ist.
Das Gewinde 39 auf dem Bandzapfen 50 ist auf einer
diese umgebenden Büchse 44 angebracht, von der ein Gewin
dezapfen 45 senkrecht zur Achse vorsteht, die die Flanke
38 bildende Wandung in einem Schlitz 46 durchgreift und
auf dem äußeren Ende eine Mutter 47 trägt, durch deren
Anziehen die Büchse 44 und damit der Bandbolzen 50 gegen
die untere Flanke 38 der Ausnehmung 40 angezogen und da
mit arretiert werden kann. Der Schlitz 46 trägt der Ver
lagerung des Bandzapfens 50 Rechnung.
Bei der Ausführung nach Fig. 8 weist die Ausnehmung
40 an der unteren Flanke eine Verzahnung 48 auf, die sich
parallel zur Achse des Bandbolzens 50 erstreckt, der an
seinem Umfang ebenfalls eine Verzahnung 39 aufweist, die
eingerollt oder eingefräst sein kann und auf der der Ver
zahnung 48 gegenüberliegenden Seite in die Verzahnung 49
eines Antriebsstücks 51 eingreift, welches in einer ent
sprechenden Ausnehmung seitlich neben der Ausnehmung 40
verschiebbar angeordnet und von einem Gewindeelement 52
durchgriffen ist, welches bei seiner Drehung das Antriebs
stück 51 und damit den Bandzapfen 50 in Führungsrichtung
mitnimmt. Das Antriebsstück 51 wird nach Erreichen der ge
wünschten Stellung des Bandzapfens 50 durch die Klemm
schraube 58 arretiert, die das Antriebsstück 51 von außen
gegen den Umfang des an der Verzahnung 48 abgestützten
Bandzapfens 50 drückt.
In der Ausführungsform nach Fig. 9 weist die obere
Flanke der Ausnehmung 40 eine feste Verzahnung 48 parallel
zur Zapfenachse auf und besitzt der Bandzapfen 50 auf
seinem der Verzahnung 48 zugewandten Umfangsbereich eine
entsprechende Verzahnung 53, während er auf der gegenüber
liegenden Seite zylindrisch ist. Die zylindrische Seite
greift in eine flache zylindrische Ausnehmung eines Gleit
stücks 54 ein, welches gegen eine Platte 55 anliegt, die
durch eine Klemmschraube 56 gemäß Fig. 9 nach oben ver
lagerbar ist. Durch Verdrehen des Bandzapfens 50 an dem
Schraubschlitz 57 erfolgt eine Verlagerung in Führungs
richtung, wobei die erreichte Einstellung durch Anziehen
der Klemmschraube 56 arretiert werden kann.
Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 10 handelt
es sich um ein Scharnierband, bei welchem der mittlere
Bandlappen 34 mit seinem Scharnierteil 29 zwischen die
Scharnierteile 28, 32 eines äußeren Scharnierteils greift.
Im Unterschied zu der Ausführung nach den Fig. 5
und 6 befindet sich die Verstelleinrichtung für den als
Ganzes mit 60 bezeichneten Bandzapfen in den beiden äus
seren Scharnierteilen 28, 32, die beide ein Gewindeelement
22 enthalten, mittels welchem der jeweilige Führungsteil
16 an den beiden Enden des Bandzapfens 16 verstellbar ist.
Die Führungsteile weisen dem mittleren Bandlappen zuge
wandte Kugelpfannen 61 auf, in die Kugeln 62 eintreten
können, die in einer vertikalen Bohrung des mittleren
Bandlappens 34 geführt sind und durch ein Drehglied 63
nach oben bzw. unten zwangsweise verlagerbar sind, wo
durch der Eingriff erfolgt. In der dargestellten Stellung
ist das Drehglied 63 gegenüber der Eingriffsstellung um
90° verdreht, so daß die Kugeln 62 zurückgezogen sind und
der mittlere Bandlappen 34 herausgenommen werden kann,
ohne daß es des vertikalen Herausschiebens oder Heraus
schlagens eines Bandzapfens bedarf.
Während in den bisherigen Ausführungsformen die Ver
lagerung des Führungsteils des Bandzapfens mittels eines
Gewindeelements erfolgte, geschieht dies in der Ausfüh
rungsform der Fig. 11 und 12 mittels eines Schwenkgliedes
62. Der Bandzapfen 70 hat kreisförmigen Querschnitt und
sitzt in einer Ausnehmung 80, deren Flanken 68 zueinander
und zur Achse des Bandzapfens 70 parallel sind und einen
dem Durchmesser des Bandzapfens 70 entsprechenden Abstand
voneinander aufweisen.
Die Ausnehmung 80 ist nur im unteren Teil des Band
lappens 4 vorgesehen, während darüber eine zylindrische
Ausnehmung 69 vorgesehen ist, deren Grundfläche größer
als der Umriß der Ausnehmung 80 ist und in die der Band
zapfen 70 mit einem oberen Ansatz 71 hineinragt. In der
Mitte seitlich außerhalb der Längsmittelebene der Ausneh
mung 80 ist ein zum Bandzapfen 70 paralleler Schwenk
stift 73 vorgesehen, um welchen das Schwenkglied 72 schwenk
bar ist. Das Schwenkglied 72 ist gabelförmig ausgebildet
und erfaßt den Ansatz 71 zwischen seinen Gabelschenkeln 64.
Durch Verschwenken des Schwenkgliedes 72 kann also der
Bandzapfen 70 längs der Ausnehmung 80 hin - und herbewegt
werden. Das Schwenkglied 72 ist mit dem Schwenkstift 73
fest verbunden, der in einer Abschlußplatte 65, die die
Ausnehmung 69 nach oben abschließt, verdrehbar gelagert
ist.
Der Ansatz 71 ist als zu dem Bandzapfen exzentri
scher zylindrischer Bolzen ausgebildet. Dies hat aber nur
Platzgründe und dient dazu, den Schwenkstift 73 möglichst
dicht an die Achse des Bandzapfens heranrücken zu können.
Für die Funktion ist die Exzentrizität in diesem Fall
nicht wesentlich.
Claims (19)
1. Band für Türen, Fenster und dergleichen,
mit einem ersten auf der Vorderfläche des festste henden Rahmens der Tür, des Fensters oder dergleichen be festigten Bandlappen,
mit einem zweiten auf der Vorderfläche des Flügels, der Tür, des Fensters oder dergleichen befestigten Band lappen, der einen Scharnierteil des ersten Bandlappens mit einem Scharnierteil übergreift und dort durch einen vertikalen, die Scharnierteile durchgreifenden Bandzap fen mit dem ersten Bandlappen schwenkbar verbunden ist,
und mit einer Verstelleinrichtung, mittels deren das Band durch Veränderung der Position des Bandzapfens senkrecht zu seiner Achse in mindestens einem der Schar nierteile hinsichtlich der Lage der Befestigungsstellen auf den Vorderflächen des feststehenden Rahmens bzw. des Flügels anpaßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einem der Scharnierteile eine Geradführung vorgesehen ist, an der der Bandzapfen (10, 30, 50, 60, 70) senkrecht zu seiner Achse verlagerbar ist.
mit einem ersten auf der Vorderfläche des festste henden Rahmens der Tür, des Fensters oder dergleichen be festigten Bandlappen,
mit einem zweiten auf der Vorderfläche des Flügels, der Tür, des Fensters oder dergleichen befestigten Band lappen, der einen Scharnierteil des ersten Bandlappens mit einem Scharnierteil übergreift und dort durch einen vertikalen, die Scharnierteile durchgreifenden Bandzap fen mit dem ersten Bandlappen schwenkbar verbunden ist,
und mit einer Verstelleinrichtung, mittels deren das Band durch Veränderung der Position des Bandzapfens senkrecht zu seiner Achse in mindestens einem der Schar nierteile hinsichtlich der Lage der Befestigungsstellen auf den Vorderflächen des feststehenden Rahmens bzw. des Flügels anpaßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einem der Scharnierteile eine Geradführung vorgesehen ist, an der der Bandzapfen (10, 30, 50, 60, 70) senkrecht zu seiner Achse verlagerbar ist.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geradführung eine parallel zu ihrer Richtung
durch einander parallele Flanken (18, 38, 68) begrenzte
Ausnehmung (20, 40, 80) in dem Scharnierteil umfaßt, in
die der Bandzapfen (10, 30, 50, 60, 70) mit einem Führungs
teil (16) gleicher Breite eingreift.
3. Band nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsteil (16) zur Achse und einander paral
lele Seitenflächen (17) in einem der Breite der Ausneh
mung (20) entsprechenden Abstand aufweist, die zwischen
den Flanken (18) der Ausnehmung (20) gleitend geführt
sind.
4. Band nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsteil im wesentlichen kreisförmigen Quer
schnitt von einem der Breite der Ausnehmung (40, 80)
entsprechenden Durchmesser aufweist und in der Ausneh
mung (40, 80) abrollbar ist.
5. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Antriebseinrichtung mit einem
parallel zur Geradeführung sich erstreckenden Gewinde
element (22, 42, 52) vorgesehen ist, mittels dessen der
Bandzapfen längs der Geradführung verlagerbar ist.
6. Band nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewindeelement (22) in der Ausnehmung (20) an
geordnet ist, den Führungsteil (16) quer durchgreift und
sich in Längsrichtung an den Enden der Ausnehmung (20)
abstützt.
7. Band nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzliche den Führungsteil (16) quer durchgreifen
de Führungszapfen (27) vorgesehen sind.
8. Band nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß zusätzliche den Führungsteil (16) quer
durchgreifende Gewindestifte (26) vorgesehen sind, mit
tels deren das Gewindeelement (22) konterbar ist.
9. Band nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Führungsteil im wesentlichen zylin
drisch ist und am Umfang eine Verzahnung (39, 53) aufweist,
die in eine Verzahnung an einer der Flanken der Ausnehmung
(40) eingreift.
10. Band nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzahnung (48) in der Flanke der Ausnehmung (40)
ausgebildet ist.
11. Band nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Verzahnung durch das mit einem Teil
seines Umfangs in die Ausnehmung (40) vorstehende Gewinde
element (42) gegeben ist.
12. Band nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem neben der Ausnehmung (40)
sich erstreckenden Gewindeelement (52) ein verzahntes
Antriebsstück (51) angeordnet ist, welches in die Ver
zahnung (39) des Führungsteils eingreift, die ihrerseits
in eine Verzahnung (48) in der dem Gewindeelement (52)
gegenüberliegenden Flanke der Ausnehmung (40) eingreift.
13. Band nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheitel der Verzahnungen (48)
parallel zur Bandzapfenachse verlaufen.
14. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Arretiereinrichtung vorgesehen
ist, mittels deren der Bandzapfen (10, 30, 50, 60, 70) in dem
Scharnierteil in einer bestimmten Stellung festlegbar
ist.
15. Band nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß eine quer zur Ausnehmung (20, 40) verlaufende Klemm
schraube (45, 56, 58) zum Angriff an dem Führungsteil vor
gesehen ist.
16. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein um eine parallel zur Bandzapfen
achse außerhalb der Längsmittelebene der Ausnehmung (80)
angeordnete Schwenkachse verschwenkbares Schwenkglied
(72) vorgesehen ist, welches an dem Bandzapfen (70) an
greift und diesen längs der Ausnehmung (80) verlagert.
17. Band nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schwenkglied (72) gabelförmig ausgebildet ist
und den Bandzapfen (70) zwischen den Gabelschenkeln (64)
erfaßt.
18. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einem Scharnierband der Bandzapfen
(30) zwei Hälften (35, 35) aufweist, zwischen denen der
Führungsteil (36) angeordnet ist und in den mittleren
Bandlappen (34) eingreift.
19. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einem Scharnierband der Bandzapfen
(60) an den Enden zwei Führungsteile (16, 16) aufweist,
die in die über bzw. unter dem mittleren Bandlappen (34)
gelegenen Scharnierteile (32 bzw. 28) eingreifen.
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