DE363880C - Vorrichtung zum Projizieren von Reklame-, Zeit- und Signalanzeigen - Google Patents

Vorrichtung zum Projizieren von Reklame-, Zeit- und Signalanzeigen

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DE363880C DEB99646D DEB0099646D DE363880C DE 363880 C DE363880 C DE 363880C DE B99646 D DEB99646 D DE B99646D DE B0099646 D DEB0099646 D DE B0099646D DE 363880 C DE363880 C DE 363880C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor

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  • Projection Apparatus (AREA)

Description

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Es sind Vorrichtungen zum Projizieren von gehenden Uhren, besonders für Reklamezwecke, bekannt, bei denen die Uhr mittels fest aufgestellter Projektionsapparate episkopisch oder diaskopisch in bekannter Weise gegen einen Schirm oder eine andere sich bietende Fläche projiziert wind. Die Hauptschwierigkeit bei diesen Einrichtungen bietet die schattenlose Zuführung des Böwegungsgestänges zu den Uhrzeigern. Diese Schwierigkeit hat man bei diaskopischer Projektion dadurch überwunden, daß man jeden der Uhrzeiger auf eine Glasplatte malte und diese vom Rande aus durch da:s Uhrwerk antrieb. Eine andere Ausführung läßt jeden der beiden Zeiger von einem äußeren Zahnkranz nach der Mitte des Zifferblattes ragen und treibt gleichfalls die beiden Zahnkränze vom Uhrwerk aus an. Die episkopische Projektion von solchen Uhren hat man im allgemeinen vermieden, weil bei dieser die erforderlichen Lichtstärken ganz erheblich größer sind als bei der diaskopischen; trotz- *dem ist für den vorliegenden Zweck die episkopische Projektion an sich besonders geeignet, da sie ohne weiteres das Schattenwerfen ider Antriebsgestänge zu den Zeigerdrehpunkten vermeidet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Projizieren von Reklame-, Zeit- und Signalanzeigen, bei der eine elektrische Taschenlampe mit einer Projektionsuhr verbunden ist. Das Uhrwerk kann mechanisch oder auch von der Taschenbatterie aus elektrisch angetrieben wenden. Ist die Projektionseinrichtung epiiskopisch, so soll das Zifferblatt, welches gleichzeitig als Träger der Anzeigen anderer Art dienen kann, als Plan- oder Hohlspiegel ausgebildet werden, und die Zeiger der Uhr sowie die Stundenzahlen und auch die anderen Anzeigen müssen mit nichtreflektierender Oberfläche versehen werden. Hierdurch wird es möglich, auch bei dieser Projektionsart mit denselben geringen Lichtstärken auszukommen, wie bei der diaskopischen Projektion.
Wählt man die diaskopiscihe Projektion, so soll der störende Schatten der Antriebsmittel der Uhrzeiger und auch anderer Anzeigen dadurch vermieden werden, daß diese Gestänge durch Durchbohrungen der Koradensatorlinsen achsial zum Uhrwerk geführt werden. Die Lichtquelle wird in diesem Falle um das Gestänge herum gleichmäßig· verteilt oder als Ringglühlampe ausgebildet, und das Uhrwerk selbst liegt hinter der Lichtquelle. Die zu proj izierende Uhr kann in gewöhnlicher Weise durch Spannen (Aufziehen) einer Feder in Gang gehalten werden, oder aber so eingerichtet sein, daß sie durch den elektrischen Strom der Batterie so lange angetrieben wird, bis die 'Batterie erschöpft ist und durch eine neue ersetzt wenden muß.
Abb. ι zeigt ein Beispiel der episkopischen Projektion gemäß der Erfindung: b ist die Taschenbatterie, 5 der Plan- oder Hohlspiegel, auf dem die Stundenzahlen der Uhr und gegebenenfalls auch die Reklamen angebracht sind, s sind1 die Uhrzeiger, die von 'dem Uhrwerk w angetrieben- wenden.- Die Lichtquelle I ist entweder exzentrisch wie in Abb. ι angebracht, ader wie in Abb. 2 unterteilt. Zur Vermeidung einer Abbildung des Fadens der Glühlampen wind man an geeigneter Stelle Mattscheiben einschalten oder die Birnen der Glühlampen selbst mattieren. Abb. 3 zeigt ein Beispiel, wie bei diaskopisoher Projektion das Übertragungsgestänge für die Uhrzeiger durch Bohrungen der Kondensatorlinsen c achsial zum Uhrwerk w geführt ist. In diesem Falle wind man die Zahlen der Uhr und gegebenenfalls auch die Reklamen auf der vonderen Seite der vorderen Kondensatorlinse anbringen.
Der elektrische Antrieb der Projektionsuhr kann in verschiedener Weise erfolgen. Kommt es auf große Genauigkeit des Ganges der Uhr nicht an, so kann man, wie Abb. 4 zeigt, eine Antriebsart wählen, die von der Stärke der Batterie nicht ganz unabhängig ist. Kommt es auf größere Genauigkeit des Ganges an, so wird man den elektrischen Antrieb nach dem in Abb. 5 angegebenen Prinzip ausführen, nach welchem der Gang der Uhr durchaus unabhängig von der Stromstärke ist, vorausgesetzt, daß diese ein bestimmtes Minimum nicht unterschreitet.
Der elektrische Antrieb geschieht nach dem Beispiel. Abb. 4 in folgender Weise: Die Unruhe u trägt an ihrem Rande (die Klinke k, die durch die weiche Feder f gewöhnlich in radialer Richtung gehalten wird; I und r stellen die Klinke in ihren End- oder Umkehrlagen dar; g ist ein, an einer Feder befestigtes Gleitstück aius hartem Material (z. B. Achat), auf dessen Oberfläche mehrere
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feine Rillen angebracht sind,- über welche die Klinke k beim Schwingen der Unruhe hinwegschleift, indem sie sich aus der radialen Stellung etwas seitlich umlegt. Sobald eich aber die 'Amplitude der Schwingungen derart verkleinert hat, daß k nicht mehr vollständig über g 'hinweggeführt wird, stemmt sich beim Rückgang der Unruhe die Klinke in eine der Rillen des Gleitstückes g und
ίο drückt dieses für einen Augenblick radial nach außen. Dadurch wind bei c ein kurzer elektrischer Kontakt geschlossen, der den Elektromagneten, e kurz erregt; e zieht den mit der Unruhe verbundenen Anker α an und erteilt somit der Unruhe einen so starken Impuls, daß 'sie wieder einige Zeit mit größerer Amplitude schwingt. Der Öffnungsfunke wird in bekannter Weise verhindert.
Der elektrische Antrieb nach Abb. 5 geschieht nach folgendem Prinzip: Mit der Unruhe u ist die Kontaktnadel η verbunden, die in ihrer End- oder Umkehrlage zwischen den Polen N und £ eines Elektromagneten hindurch und durch ein in der Mitte der Ankerplatte α vorgesehenes Loch schwingt. Die Ankerplatte α wird gewöhnlich durch die Feder / gegen die Anschlagschrauibe b gedrückt, während die Kontaktfeder c sich mit ihrer Kontaktplatte auf den Isolierring i des Ankers α legt. Sobald die schwingende Nadel η die Kontaiktplatte der Feder c erreicht, schließt sie einen elektrischen Strom, der den Elektromagneten erregt, so daß die Ankerplatte α an die Pole N und i" herangezogen wird. Nadel η drückt die Feder c unter ständigem Kontakt weiter zurück bis zum Umkehrpunkt. Beim Rückwege bleibt die Nadel η auf einem längeren Wöge mit der Kontaktfeder c in Berührung als beim Hinwege, denn die Feder c findet mit ihrer Kontaktpilatte den Anker α nicht an seiner normalen Stelle, sondern um das konstante Stück von der Anschlagsahraube b bis zum Anschlag an die Pole N und 5 versetzt. Während dieses Weges wird der Unruhe durch die Feder c bei jeder Schwingung ein neuer, stets gleichbleibender Impuls erteilt, der von der Stärke der Erregung des Magneten unabhängig ist. Hat die Nadel η sich bei der Rückschwingung von 'der Kontaktplatte c getrennt, so springt die Ankerplatte α durch die Kraft ihrer Feder / wieder in ihre Normallage bis an die Anschlagschraube b und nimmt dabei die Kontaktplatte der Feder c mit. Das Entstehen des Öffnungsfunkens wird auch bei dieser Konstruktion in bekannter Weise verhindert. Die Kontaktnadel η erhält ihre Stromzuführung durch die in der Zeichnung fortgelassene Schwingungsfeder der Unruhe.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Projizieren von Zeit- und Signalanzeigen, insbesondere für Reklamezweoke, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrische Taschenlampe mit einer Projektionsuhr verbunden ist, deren Uhrwerk mechanisch oder von der Taschenbatterie aus elektrisch angetrieben wird, wobei außer den Zeitangaben auch noch Signal- oder Reklameanzeigen auf dem Zifferblatt angebracht sein können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch' 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei episkopisoher Projektion das Zifferblatt als Plan- oder Hohlspiegel ausgebildet ist und die Stundenzahlen sowie gegebenenfalls Reklamen oder Signalanzeigen auf dem Spiegel so angebracht sind, daß sie, wie auch die Uhrzeiger, von nicht reflektierender Oberfläche sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .daß bei diaskopisciher Projektion der störende Schatten der Antriebsmittel des Uhrwerks oder der Übertragungsgestänge für Reklaimeträger und die Zeiger der Uhr dadurch vermie- 90 ' den wird, 'daß das -Gestänge achsial durch Bohrungen der Kondensatorlinsen zum Uhrwerk führt, welches hinter der zweckmäßig um die Achse des Gestänges gruppierten Lichtquelle liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unruhe (u) eine Kontoktnadel (n) trägt, die in ihrer einen Umkehrstellung zwischen zwei Polen (N und S) eines Elektromagneten hindurch -und durch ein in einer Ankerplatte i(a) vorgesehenes Loch schwingt, .dabei die Kontaktplatte einer Feder (c) von ihrer Anlage an einen Isolierring (i) abhabt, während durch den KontaktscMuß die Ankerplatte (α) an die Pole des Magneten herangezogen wird, so daß die Feder (c) 'beim Beginn der Rüdcschwingung der Unruhe den Isolierring· (i) um ein Stück von der Länge des Weges der no Ankerplatte nach der Richtung zum Magneten hin versetzt vorfindet und daher beim Rückwege mehr Arbeit an die Unruhe abgibt, als sie beim Hinwege dadurch, 'daß sie von der Nadel weggebogen wunde, aufgenommen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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