DE36340C - Neuerung an Magazingewehren - Google Patents
Neuerung an MagazingewehrenInfo
- Publication number
- DE36340C DE36340C DENDAT36340D DE36340DA DE36340C DE 36340 C DE36340 C DE 36340C DE NDAT36340 D DENDAT36340 D DE NDAT36340D DE 36340D A DE36340D A DE 36340DA DE 36340 C DE36340 C DE 36340C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- magazine
- cartridge
- rifle
- housing
- tooth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 238000007634 remodeling Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
- F41A9/64—Magazines for unbelted ammunition
- F41A9/73—Drum magazines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der Erfindung ist der, einen Einzellader in ein Repetirgewehr zu verwandeln,
unter Beibehaltung und ohne jegliche Verlegung der einzelnen Gewehrtheile, wodurch die Haltbarkeit
der Waffe nicht beeinträchtigt wird und Zeit und Kosten der Umgestaltung auf das
geringste Mafs reducirt werden.
Das Magazin kann durch eine einfache Bewegung an das Gewehr angesteckt werden und
läfst sich sodann ganz nach Belieben des Schützen Repetirfeuer geben..
Das Abnehmen des Magazins kann augenblicklich bewerkstelligt werden.
In bergender Zeichnung ist beispielsweise
das Magazin an dem deutschen Infanteriegewehr M/71 angebracht.
Dadurch, dafs das Aufstecken des Magazins ■erst im gegebenen Augenblick zu erfolgen
braucht und das Gewehr auch bei aufgestecktem Magazin immer noch als Einzellader
benutzt werden kann, dafs ferner der Uebergang zum Repetirfeuer durch einen einfachen
Fingerdruck bewerkstelligt wird, sollen Bedenken widerlegt werden, welche gegen ein
vorzeitiges Verschiefsen der Patronen sowie gegen Munitionsverschwendung sich erheben.
Das Repetirfeuer kann nach einer beliebigen Anzahl Schüsse auch rasch wieder eingestellt
werden.
Das Laden und Entladen des Magaziris läfst sich selbst am Gewehr äufserst rasch bewerkstelligen.
Das Magazin, welches sich ziemlich im Schwerpunkt des Gewehrs befindet,, giebt
diesem kein Vorgewicht, und lassen sich auch bei aufgestecktem Magazin die notwendigen
Griffe leicht ausführen.
Die Länge des Magazins hängt von der zur Verwendung kommenden Patrone ' ab. Im vorT
liegenden Falle hat das Magazin die Länge der deutschen Infanteriegewehrpatrone und bei,
sieben Patronenkammern ein Gewicht von 350 g und einen Durchmesser von 55 mm.
Dargestellt ist in:
Fig. ι die Hinteransicht des Magazins in gefülltem
Zustande,
Fig. 2 die Ansicht des Bodens vom Magazin, Fig. 3 der Querschnitt des Magazins,
Fig. 4 die Seitenansicht des Magazins mit dem Schlitz zum Austreten der Patrone,
Fig. 5 der Längsschnitt,
Fig. 6 der Schnitt durch das Federgehäuse,
Fig. 7 die Hinteransicht des Magazins bei abgeschraubtem Knopf,
Fig. 8 die Hülse des Gewehrs mit dem Auswerfer,
Fig. 9 die Seitenansicht des Magazins am Gewehr,
Fig. 10 die Oberansicht des Magazins am Gewehr.
Das Magazin besteht aus:
I. dem aus Stahlblech gefertigten cylindrischen Gehäuse a, Fig. 4, welches der Länge
nach einen Schlitz mit eingebogener Zunge b zum Austreten der Patronen und einen Boden
hat. Am Boden des Gehäuses ist ein mit zahnförmigem Ausschnitt versehener Hebel c,
Fig. 2, aufgeschraubt, in welchen beim Aufziehen der Walze der Zahn der Platte m einschnappt
und so die Walze am Zurückdrehen hindert. An das Gehäuse sind ferner die Krallen
dd, Fig. 4, angeschraubt oder angelöthet;
II. der Walze, welche aus einer Achse e, Fig. 3 und 5, zwei als Patronenlager dienenden
ausgefrästen Stahlscheiben ff einem Theilg"
aus Holz oder Kautschuk, einer Verschlufsplatte h, Fig. 7, einem gerändelten Knopf i und
einer auf die Achse e aufgeschraubten, in einem Ring befestigten Feder k, sowie einer die Feder
verdeckenden Hülse / besteht. Die Walze ist am Boden des Gehäuses mit der Platte m und
der Mutter n, Fig. 2, befestigt;
III. dem Anker 0 mit den aufgeschraubten Zähnen p1 und p11, Fig. 3 und 4, welche durch
Schlitze in das Gehäuse eingreifen. Der Anker dreht sich in zwei Zapfen, welche in den beiden
auf das Gehäuse aufgeschraubten Lagern q q, Fig. g, ruhen;
IV. dem Wirbel r. Fig. 1 und 4, welcher auf einer Achse drehbar an dem Gehäuse befestigt
ist.
Am Gewehr (in diesem Falle System Mauser) wird die Platte s mit einem Prisma t, Fig. 1,
2 und 4, in den Schaft eingelassen und mit zwei Holzschrauben befestigt. Das Auswerfen
der Patronenhülsen vermittelt der Hebel u, welcher in der Hülse des Gewehrs, Fig. 8,
angebracht ist.
Beim Füllen des Magazins erfolgt zuerst durch Umdrehung des Knopfes i nach rechts
ein Aufziehen der Walze, bis der Zahn der Platte m in die correspondirende Ausfräsung
des Hebels c einschnappt. Die Verschlufsplatte /?, Fig. 7, wird sodann durch eine Rechtsdrehung so gestellt, dafs die Oeffnungen für
die Patronen frei werden, worauf das Einschieben der letzteren erfolgt.
Durch eine Drehung der Verschlufsplatte nach links kommen die Spitzen derselben auf
die Mitte der Patronen zu stehen und hindern das Herausfallen derselben.
Soll das Magazin aufgesetzt \verden, so drückt man den Anker 0 in die Höhe, schiebt das
Magazin bei geöffneter Kammer von vorn nach rückwärts auf das am Gewehr befindliche
Prisma t und klappt' den Wirbel r mit seinem Fufs in die Nuth, welche zu diesem Zweck
am Verschlufskopf ausgefräst worden ist. Durch diese Kupplung mufs nun das Magazin die
Vor- und Rückwärtsbewegung der Kammer mitmachen und gelangt beim Zurückziehen derselben
mit seinem Schlitz genau in die Lage, wo das Einfallen der Patrone in die Hülse erfolgen
mufs.
Es erfolgt nun noch kein Austritt der Patrone aus dem Magazin, und kann das Gewehr immer
noch als Einzellader benutzt werden. Soll das Magazin repetiren, so wird durch einen
Druck gegen den Hebel c der Zahn der Platte m ausgelöst, worauf die erste Patrone gegen den
Zahn p1 springt, welcher die Oeffnung noch verschliefst. Beim Zurückziehen der Kammer
gelangt der Anker 0 mit der Fläche, welche auf dem Prisma t anliegt, in den Ausschnitt v,
Fig. 9, worauf der Anker sich senkt, indem die Patrone durch die Triebkraft der Walze auf
der schiefen Fläche der Zunge b gegen den Zahn p1 drängt und die Patrone in die Höhlung
der Hülse springen läfst; gleichzeitig wird nun die nächste Patrone durch den Zahn pn,
welcher beim Fallen des Ankers in das Gehäuse eintritt, gehalten. Beim Vorschieben der
Kammer wird die Patrone in den Lauf geschoben und der Anker durch die schiefe Ebene des Ausschnittes ν gehoben, wodurch
der Zahn p11 die nächste Patrone gegen den
Zahn jj7 springen läfst, wodurch sich das Spiel
wiederholt, bis das Magazin erschöpft ist.
Beim Zurückziehen der Kammer erfolgt das Auswerfen der abgeschossenen Patronen einen
Augenblick eher, als die neue Patrone einspringt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei einem Magazingewehr die Verbindung einer Triebfeder k mit der Walze, welche durch ihre dadurch bewirkte Drehung die Patrone auf die eingebogene Zunge b des Gehäuses drängt, wodurch der Austritt und Sprung der Patrone in den Laderaum erfolgt, und eines Ankers o, welcher das jeweilige Austreten nur einer Patrone gestattet, sowie einer sternförmigen Scheibe h, welche ein Herausfallen der Patronen aus dem Magazin verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36340C true DE36340C (de) |
Family
ID=312156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36340D Expired - Lifetime DE36340C (de) | Neuerung an Magazingewehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36340C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8471473B2 (en) | 2005-11-08 | 2013-06-25 | Koito Manufacturing Co., Ltd. | Arc tube for discharge lamp device |
-
0
- DE DENDAT36340D patent/DE36340C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8471473B2 (en) | 2005-11-08 | 2013-06-25 | Koito Manufacturing Co., Ltd. | Arc tube for discharge lamp device |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69909712T2 (de) | Abzugsmechanismus für Feuerwaffen | |
| DE202019001887U1 (de) | Spielzeugschusswaffe | |
| DE36340C (de) | Neuerung an Magazingewehren | |
| DE85836C (de) | ||
| DE919812C (de) | Automatische Pistole fuer Einzel- und Dauerfeuer, Kal. 6, 35 | |
| DE69613396T2 (de) | Unterwasserpistole für sportzwecke | |
| DE3530368A1 (de) | Pistole | |
| DE38004C (de) | Hinterladegewehr mit der Länge nach verschiebbarem Lauf | |
| DE79090C (de) | Selbsttätige Feuerwaffe mit verschiebbarem gegen eine feste Stofsfläche sich anlegendem Lauf | |
| DE45875C (de) | Mehrladegewehr mit unter dem Lauf liegendem Magazinrohr und hinter diesem liegender Revolver-Walze | |
| AT403523B (de) | Druckgasbetriebene schusswaffe, insbesondere sportwaffe | |
| DE526446C (de) | Ladevorrichtung fuer automatische Feuerwaffen | |
| DE218022C (de) | ||
| DE45570C (de) | Revolverschlofs | |
| DE55990C (de) | Durch den Verschlufscylinder bethätigter beweglicher Abzugsbügel mit Patronenlöffel für Gewehre mit Kastenmagazin | |
| DE549181C (de) | Pistole | |
| DE13377C (de) | Cylinderverschlufs für Hinterladegewehre | |
| DE76571C (de) | Selbsttätige Feuerwaffe mit Verschlufscylinder und Verschlufsgehäuse verkuppelndem Querriegel | |
| DE10412C (de) | Gewehrschlofs für Hinterlader | |
| DE207878C (de) | ||
| AT45225B (de) | Selbstladegewehr. | |
| DE72810C (de) | Gewehr mit durch Querriegel feststellbarem Gradezugverschlufs und einem diesen bethätigenden unter dem Lauf liegenden Handschieber | |
| DE1803814C3 (de) | Abzugsvorrichtung für eine mehrläufige Kippiaufwaffe mit Einabzug | |
| DE24690C (de) | Neuerung an Zielübungs-Patronen | |
| DE83958C (de) |