DE36340C - Neuerung an Magazingewehren - Google Patents

Neuerung an Magazingewehren

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Publication number
DE36340C
DE36340C DENDAT36340D DE36340DA DE36340C DE 36340 C DE36340 C DE 36340C DE NDAT36340 D DENDAT36340 D DE NDAT36340D DE 36340D A DE36340D A DE 36340DA DE 36340 C DE36340 C DE 36340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
cartridge
rifle
housing
tooth
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36340D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. SCHMEISSER in Jena
Publication of DE36340C publication Critical patent/DE36340C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/73Drum magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der Erfindung ist der, einen Einzellader in ein Repetirgewehr zu verwandeln, unter Beibehaltung und ohne jegliche Verlegung der einzelnen Gewehrtheile, wodurch die Haltbarkeit der Waffe nicht beeinträchtigt wird und Zeit und Kosten der Umgestaltung auf das geringste Mafs reducirt werden.
Das Magazin kann durch eine einfache Bewegung an das Gewehr angesteckt werden und läfst sich sodann ganz nach Belieben des Schützen Repetirfeuer geben..
Das Abnehmen des Magazins kann augenblicklich bewerkstelligt werden.
In bergender Zeichnung ist beispielsweise das Magazin an dem deutschen Infanteriegewehr M/71 angebracht.
Dadurch, dafs das Aufstecken des Magazins ■erst im gegebenen Augenblick zu erfolgen braucht und das Gewehr auch bei aufgestecktem Magazin immer noch als Einzellader benutzt werden kann, dafs ferner der Uebergang zum Repetirfeuer durch einen einfachen Fingerdruck bewerkstelligt wird, sollen Bedenken widerlegt werden, welche gegen ein vorzeitiges Verschiefsen der Patronen sowie gegen Munitionsverschwendung sich erheben. Das Repetirfeuer kann nach einer beliebigen Anzahl Schüsse auch rasch wieder eingestellt werden.
Das Laden und Entladen des Magaziris läfst sich selbst am Gewehr äufserst rasch bewerkstelligen.
Das Magazin, welches sich ziemlich im Schwerpunkt des Gewehrs befindet,, giebt diesem kein Vorgewicht, und lassen sich auch bei aufgestecktem Magazin die notwendigen Griffe leicht ausführen.
Die Länge des Magazins hängt von der zur Verwendung kommenden Patrone ' ab. Im vorT liegenden Falle hat das Magazin die Länge der deutschen Infanteriegewehrpatrone und bei, sieben Patronenkammern ein Gewicht von 350 g und einen Durchmesser von 55 mm.
Dargestellt ist in:
Fig. ι die Hinteransicht des Magazins in gefülltem Zustande,
Fig. 2 die Ansicht des Bodens vom Magazin, Fig. 3 der Querschnitt des Magazins,
Fig. 4 die Seitenansicht des Magazins mit dem Schlitz zum Austreten der Patrone,
Fig. 5 der Längsschnitt,
Fig. 6 der Schnitt durch das Federgehäuse,
Fig. 7 die Hinteransicht des Magazins bei abgeschraubtem Knopf,
Fig. 8 die Hülse des Gewehrs mit dem Auswerfer,
Fig. 9 die Seitenansicht des Magazins am Gewehr,
Fig. 10 die Oberansicht des Magazins am Gewehr.
Das Magazin besteht aus:
I. dem aus Stahlblech gefertigten cylindrischen Gehäuse a, Fig. 4, welches der Länge nach einen Schlitz mit eingebogener Zunge b zum Austreten der Patronen und einen Boden hat. Am Boden des Gehäuses ist ein mit zahnförmigem Ausschnitt versehener Hebel c,
Fig. 2, aufgeschraubt, in welchen beim Aufziehen der Walze der Zahn der Platte m einschnappt und so die Walze am Zurückdrehen hindert. An das Gehäuse sind ferner die Krallen dd, Fig. 4, angeschraubt oder angelöthet;
II. der Walze, welche aus einer Achse e, Fig. 3 und 5, zwei als Patronenlager dienenden ausgefrästen Stahlscheiben ff einem Theilg" aus Holz oder Kautschuk, einer Verschlufsplatte h, Fig. 7, einem gerändelten Knopf i und einer auf die Achse e aufgeschraubten, in einem Ring befestigten Feder k, sowie einer die Feder verdeckenden Hülse / besteht. Die Walze ist am Boden des Gehäuses mit der Platte m und der Mutter n, Fig. 2, befestigt;
III. dem Anker 0 mit den aufgeschraubten Zähnen p1 und p11, Fig. 3 und 4, welche durch Schlitze in das Gehäuse eingreifen. Der Anker dreht sich in zwei Zapfen, welche in den beiden auf das Gehäuse aufgeschraubten Lagern q q, Fig. g, ruhen;
IV. dem Wirbel r. Fig. 1 und 4, welcher auf einer Achse drehbar an dem Gehäuse befestigt ist.
Am Gewehr (in diesem Falle System Mauser) wird die Platte s mit einem Prisma t, Fig. 1, 2 und 4, in den Schaft eingelassen und mit zwei Holzschrauben befestigt. Das Auswerfen der Patronenhülsen vermittelt der Hebel u, welcher in der Hülse des Gewehrs, Fig. 8, angebracht ist.
Beim Füllen des Magazins erfolgt zuerst durch Umdrehung des Knopfes i nach rechts ein Aufziehen der Walze, bis der Zahn der Platte m in die correspondirende Ausfräsung des Hebels c einschnappt. Die Verschlufsplatte /?, Fig. 7, wird sodann durch eine Rechtsdrehung so gestellt, dafs die Oeffnungen für die Patronen frei werden, worauf das Einschieben der letzteren erfolgt.
Durch eine Drehung der Verschlufsplatte nach links kommen die Spitzen derselben auf die Mitte der Patronen zu stehen und hindern das Herausfallen derselben.
Soll das Magazin aufgesetzt \verden, so drückt man den Anker 0 in die Höhe, schiebt das Magazin bei geöffneter Kammer von vorn nach rückwärts auf das am Gewehr befindliche Prisma t und klappt' den Wirbel r mit seinem Fufs in die Nuth, welche zu diesem Zweck am Verschlufskopf ausgefräst worden ist. Durch diese Kupplung mufs nun das Magazin die Vor- und Rückwärtsbewegung der Kammer mitmachen und gelangt beim Zurückziehen derselben mit seinem Schlitz genau in die Lage, wo das Einfallen der Patrone in die Hülse erfolgen mufs.
Es erfolgt nun noch kein Austritt der Patrone aus dem Magazin, und kann das Gewehr immer noch als Einzellader benutzt werden. Soll das Magazin repetiren, so wird durch einen Druck gegen den Hebel c der Zahn der Platte m ausgelöst, worauf die erste Patrone gegen den Zahn p1 springt, welcher die Oeffnung noch verschliefst. Beim Zurückziehen der Kammer gelangt der Anker 0 mit der Fläche, welche auf dem Prisma t anliegt, in den Ausschnitt v, Fig. 9, worauf der Anker sich senkt, indem die Patrone durch die Triebkraft der Walze auf der schiefen Fläche der Zunge b gegen den Zahn p1 drängt und die Patrone in die Höhlung der Hülse springen läfst; gleichzeitig wird nun die nächste Patrone durch den Zahn pn, welcher beim Fallen des Ankers in das Gehäuse eintritt, gehalten. Beim Vorschieben der Kammer wird die Patrone in den Lauf geschoben und der Anker durch die schiefe Ebene des Ausschnittes ν gehoben, wodurch der Zahn p11 die nächste Patrone gegen den Zahn jj7 springen läfst, wodurch sich das Spiel wiederholt, bis das Magazin erschöpft ist.
Beim Zurückziehen der Kammer erfolgt das Auswerfen der abgeschossenen Patronen einen Augenblick eher, als die neue Patrone einspringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Magazingewehr die Verbindung einer Triebfeder k mit der Walze, welche durch ihre dadurch bewirkte Drehung die Patrone auf die eingebogene Zunge b des Gehäuses drängt, wodurch der Austritt und Sprung der Patrone in den Laderaum erfolgt, und eines Ankers o, welcher das jeweilige Austreten nur einer Patrone gestattet, sowie einer sternförmigen Scheibe h, welche ein Herausfallen der Patronen aus dem Magazin verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36340D Neuerung an Magazingewehren Expired - Lifetime DE36340C (de)

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DE36340C true DE36340C (de)

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DENDAT36340D Expired - Lifetime DE36340C (de) Neuerung an Magazingewehren

Country Status (1)

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DE (1) DE36340C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8471473B2 (en) 2005-11-08 2013-06-25 Koito Manufacturing Co., Ltd. Arc tube for discharge lamp device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US8471473B2 (en) 2005-11-08 2013-06-25 Koito Manufacturing Co., Ltd. Arc tube for discharge lamp device

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