DE363281C - Lasche zum Befestigen von Leitungsdraehten u. dgl. an Isolatoren - Google Patents
Lasche zum Befestigen von Leitungsdraehten u. dgl. an IsolatorenInfo
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- DE363281C DE363281C DESCH57263D DESC057263D DE363281C DE 363281 C DE363281 C DE 363281C DE SCH57263 D DESCH57263 D DE SCH57263D DE SC057263 D DESC057263 D DE SC057263D DE 363281 C DE363281 C DE 363281C
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- 239000012212 insulator Substances 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/20—Pin insulators
- H01B17/22—Fastening of conductors to insulator
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
B6B281
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Lasche zur Befestigung elektrischer
Leitungsdrähte an Isolatoren. Hauptsächlich dient die Lasche als Endbund, um das Leitungsnetz
sachgemäß und dauerhaft abzuschließen. Bisher wurde hierzu der Leitungsdraht um den Hals des Isolators geschlungen
und einigemal um sich selbst herumgewickelt. Dies erforderte einerseits einen erheblichen
ίο Zeitaufwand, anderseits konnte ein beliebiges
Einstellen des Durchhanges der Leitung nicht vorgenommen werden. Die neue Lasche kann
auch dazu verwendet werden, an die Leitung ein oder mehrere Abzweigungen anzubringen,
was durch Auflegen mehrerer Laschen und Verbinden derselben durch einen Draht o. dgl.
geschehen kann.
Die neue Lasche besteht aus einer Blechplatte, die mit einer Aussparung versehen ist
und in den Hals der Isolatoren eingehängt werden kann. Mit der Blechplatte ist ein
hohler Gewindebolzen vernietet, auf dem eine Mutter verschraubbar angeordnet ist, die zur
Aufnahme eines weiteren in der Achsenöffnung des Gewindebolzens bei Betätigung der Schraubenmutter sich verschiebenden
massiven Bolzens ausgebildet ist. In eine an sich bekannte Querbohrung des Gewindebolzens
wird der zu befestigende Draht geschoben, wobei er an zwei Stellen — den Wandungen des Gewindebolzens — aufliegt
und in der Mitte durch den massiven, mit der Schraubenmutter in Verbindung stehenden
Bolzen durchgedrückt wird. Auf diese Weise entsteht in dem Draht eine doppelte Krümmung,
welche ein Rutschen des Drahtes verhindert und eine sichere Befestigungsart gewährleistet.
Bei Abzweigungen 0. dgl. wird der Draht zu der betreffenden Befestigungslasche geführt oder aber beide durch ein geeignetes
Verbindungsstück miteinander verbunden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsart
dargestellt.
Abb. ι zeigt die Befestigung zweier Abzweige
vermittels der neuen Lasche. Abb. 2 zeigt die Lasche im Längsschnitt, Abb. 3 in Draufsicht und
Abb. 4 in Stirnansicht.
Der Gegenstand der Erfindung besteht aus der Grundplatte a, mit der der hohle Gewindebolzen
b in geeigneter Weise verbunden ist. Auf diesen schraubt sich die Mutter C1 welche
den Druckbolzen d aufnimmt, der an seinem unteren Ende abgerundet ist und sich im
Hohlraum des Gewindebolzens c verschiebt. Die Verbindung des Bolzens d mit der
Mutter c erfolgt durch eine Schraube e, doch kann diese Verbindung auch auf andere Weise P0
hergestellt werden. Zwischen Schraube, e und Draht f, der durch eine Queröffnung des Gewindebolzens
b hindurchgeschoben ist, befindet sich noch ein weiteres Druckstück h, das nach
Art einer Unterlagsscheibe ausgestaltet ist und kegelige Form hat, so daß beim Anziehen
der Mutter c der eingespannte Draht die in Abb. 3 angegebenen Krümmungen annimmt.
Mit der neuen Lasche geht das Befestigen von Drähten usw. an Isolatoren nicht nur viel
schneller und sachgemäßer vor sich, sondern es wird auch ein sauberes Aussehen sowie ein
genaues Einstellen des Durchhanges der Leitung sowie eine bedeutend größere Befestigungssicherheit
ermöglicht als nach dem alten Befestigungsverfahren. Von den Laschen
können bis zu fünf Stück auf einen Isolator aufgebracht werden, wobei dessen Stütze bei
entgegengesetzt gerichteter Anordnung der Drähte weniger beansprucht wird als bei der
Befestigung nur eines Drahtes.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Befestigungslasche mit daran befindlicher, geschlitzter Klemme und mit einer Aussparung zum Anhängen an einen Isolator, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche aus einer Blechplatte besteht, die die Klemme in Form des an sich bekannten, geschlitzten Schraubenbolzens mit aufgeschraubter Spannmutter trägt, die auf das Kabel innerhalb des Bolzens durch einen Druckbolzen ohne Gegenlager, außerhalb durch oeine kegelige Hohlscheibe o. dgl. einwirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH57263D DE363281C (de) | Lasche zum Befestigen von Leitungsdraehten u. dgl. an Isolatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH57263D DE363281C (de) | Lasche zum Befestigen von Leitungsdraehten u. dgl. an Isolatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE363281C true DE363281C (de) | 1922-11-07 |
Family
ID=7436935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH57263D Expired DE363281C (de) | Lasche zum Befestigen von Leitungsdraehten u. dgl. an Isolatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363281C (de) |
-
0
- DE DESCH57263D patent/DE363281C/de not_active Expired
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