DE362852C - Achsenabfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge - Google Patents

Achsenabfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge

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DE362852C
DE362852C DEA29845D DEA0029845D DE362852C DE 362852 C DE362852 C DE 362852C DE A29845 D DEA29845 D DE A29845D DE A0029845 D DEA0029845 D DE A0029845D DE 362852 C DE362852 C DE 362852C
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Germany
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vehicles
axle suspension
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air housing
aircraft
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DEA29845D
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ALBATROS GES fur FLUGZEUGUNTE
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ALBATROS GES fur FLUGZEUGUNTE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/58Arrangements or adaptations of shock-absorbers or springs
    • B64C25/62Spring shock-absorbers; Springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Achsenabfederung für Fahrzeuge, insbesondere aFlugzeuge. Die gegenwärtig in Gebrauch befindlichen Laufradabfederungen für Fahrzeuge, bei denen Luftgehäuse mit starren Wandungen Verwendungfinden, haben den Nachteil, daß bei ihnen die Federung verhältnismäßig hart ausfällt, weil sich der Druckkolben nur in der Achsenrichtung des Luftgehäuses bewegen kann und deshalb nur die senkrechten Fahrtstöße, nicht aber zugleich auch die seitlichen aufnimmt.
  • Um diesen Übelständen abzuhelfen, ist bereits vorgeschlagen worden, Luftgehäuse zu verwenden, deren Druckkolben um ein in entsprechenden Führungsteilen liegendes Scharniergelenk schwenkbar ist und deshalb den senkrecht zur Fahrtrichtung auftreffenden Landungsstößen ausweichen kann. Als Luftgehäuse selbst dient bei derartigen Federungseinrichtungen ein nach unten zu offener Behälter, in den unter Zwischenschaltung eines Mantels ein Luftsack eingebettet ist.
  • Auch mit Federungen dieser Art erreicht man jedoch den angestrebten Zweck nur unvollkommen, weil einerseits der Druck der Kolben immer nur die senkrecht zur Fahrtrichtung auftreffenden Stöße auffangen kann, nicht aber die seitlich schräg von vorn kommenden, und i anderseits, weil die gelenkige Anordnung des i Druckkolbens sowie der hierzu erforderlichen Führungsteile die Gesamteinrichtung ziemlich kompliziert und beschwert.
  • Von diesen bekannten Luftfederungen unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung dadurch, daß zur Erzielung der Abfederung ein Luftgehäuse mit einer unstarren, elastischen Wandung ohne jedes Zwischenglied zwischen Laufradachse und Fahrgestell eingeschaltet wird. Ordnet man ein solches Gehäuse zwischen die Fahrgestellteile und die Laufradachse des@Fahrzeuges ein, so ergibt sich eine nach allen Richtungen hin leicht federnde Verbindung. Dabei ist die Federungseinrichtung in ihrem Aufbau einfach und besitzt gegenüber den bekannten Einrichtungen ,außerdem noch den Vorteil eines beträchtlich geringeren Gewichtes.
  • Als Luftgehäuse kann dabei eine Membran j irgendwelcher Art dienen, so etwa ein entsprechend starkwandiger Gummiball, der durch eine Umhüllung von Leinwand, Leder o. dgl. eine so große Oberflächenversteifung erhält, daß er dem Druck der Laufradachse standhalten kann. Gleichzeitig aber muß diese Umhüllung elastisch genug sein, um Ausbiegungen des Luftgehäuses in denjenigen Richtungen zuzulassen, in denen der Kraftangriff durch die Laufradachse erfolgt. Versuche haben ergeben, daß es zur Erzielung dieser Wirkung ausreichend ist, wenn man als Mantel für den Gummiball eine mehrlagige Hülle von Leinwand nimmt.
  • Zweckmäßig verwendet man diese Hülle gleichzeitig dazu, um das Luftgehäuse einerseits auf der Fahrgestellachse und anderseits an den entsprechenden Stellen des Fahrgestelles festzuhalten.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die besonders für Rad- oder Schwimmergestelle von Flugzeugen geeignet ist, und zwar in Abb. z in Seitenansicht, in Abb. 2 in Ansicht von vorn. Sie besteht im wesentlichen darin, daß die Fahrgestellstreben a und b des Flugzeuges mit einem tellerförmigen Fuß c versehen sind, an dessen unterer Seite das aus Membran und elastischer Umhüllung gebildete Luftgehäuse d befestigt ist. Mittels einer weiteren Verbindung e ist dann das Luftgehäuse d auch auf der Laufradachse f befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Achsenabfederung für Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge, gekennzeichnet durch ein zwischen der Laufachse und dem dieser gegenüber in der Wagerechten frei beweglichen Rumpf eingeschaltetes, nach allen Richtungen hin frei durchfederndes Luftgehäuse mit unstarrer, elastischer Wandung.
DEA29845D Achsenabfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge Expired DE362852C (de)

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