DE362829C - Beleuchtungsverfahren fuer Stillstandskinematographen - Google Patents
Beleuchtungsverfahren fuer StillstandskinematographenInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
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-
- G—PHYSICS
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Description
Bei Stillstandskinematographen mit heißen Lichtquellen scheint ein besonderes Beleuchtungsiverfahren
vorteilhaft zu sein: man setzt während des Bildstillstandes die Stromstärke der Lichtquelle heriab unid macht zugleich den
Verschluß unwirksam, um die verminderte Helligkeit wieder zu erhöhen. Das Unwirksammachen
des Verschlusses kann z. B., wenn drei Sektoren von zusammen i8o° vorhanden
ίο sind, einer Verdoppelung der Lichtausnutzung
gleichwertig sein.
Die gleiche Einwirkung, die das Bild zur stehenden Projektion bringt, kann bei allen
Stillstandskinematographen die nötigen Umschaltungen der Beleuchtung vornehmen und
das Unwirksammachen des Verschlusses übernehmen.
Ein Beispiel eines Versohlusses, der zur Ausübung des Beleuchtungsiverfahrens geeignet
ist, wird im folgenden beschrieben. Er ist so eingerichtet, daß die abdeckenden Teile
allein aus dem Strahlengang d'es Projektors entfernt und wieder hineingebracht werden
können.
Abb. ι zeigt den Verschluß schematisch in Aufsicht; auf der rechten Seite sind die oberen
Teile schichtenweise entfernt. Abb. 2 ist ein schematischer Schnitt.
Die abdeckenden Teile i, 2, 3 liegen beweglich
zwischen zwei gleichgroßen dünnen, fest miteinander verbundenen Kreisscheiben 4, S; eine dritte gleichartige Scheibe 11 dient
dazu, sie so weit der Drehachse zu nähern, daß sie vollständig innerhalb der Kreisscheiben
verschwinden, und diese haben eine solche Größe und Lage, daß sie dauernd außerhalb
des Strahlengangs des Projektors liegen. Die Scheiben 4, 5 enthalten für jeden Sektor Füihrungs'schlitze
6, 7, in denen dessen Zapfen 8, 9 gleiten, so daß jeder Sektor nur in der Richtung
seines Mittelhalbmessers beweglich ist. Je einer der Zapfen jedes Sektors, z. B. Zapfen
10 des Sektors 2, durchdringt auch die Scheibe 11 und liegt in einer in sie geschnittenen
Spiraliführung 12. Wird die Scheibe 11
entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die beiden andern Scheiben gedreht, und zwar um i8o°,
so werden die abdeckenden Sektoren eingezogen. Zum Übertragen der Drehbewegung
auf die Scheibe 11 dient eine fest mit ihr verbundene
Hülse 13, durch die die Welle 14 frei hindurchgeht. Um die Drehung der
Hülse 13 zu bewirken, muß irgendeine geeignete Hilfsvorrichtung !benutzt werden.
Man könnte beispielsweise durch Bremsung der Hülse die Scheibe 11 gegen die beiden
andern in der gewünschten Weise verdrehen; ferner könnte man die Hülse mit einem Gewinde
auf die Welle setzen, so daß eine Längsverschiebung der Hülse auf der Welle die Verdrehung herbeiführt. Die Rückbewegung
der eingezogenen abdeckenden Sektoren erfolgt unter dem Einfluß der Fliehkraft, sobald
die' Einwirkung auf die Hülse 13 aufhört.
Das Einziehen der abdeckenden Sektoren ändert die Massenverteilung der Verschluß-Scheibe.
Dies läßt sich dadurch ausgleichen, daß man an die einziehbaren Sektoren geeignete
Ansätze ansetzt, die nach der Welle zu liegen und sich beim Einziehen über diese
hinaus verschieben. Geschieht dies in solchem Maße, daß die Fliehkraft nicht ausreicht, die
abdeckenden Sektoren in die Ausgangsstellung zurückzubringen, sobald die Einwirkung auf
die Hülse 13 aufhört, so muß in dem Augenblick, wo das Bildband weiterläuft, auch die
Hülse 13 durch ein geeignetes Hilfsmittel zurückgebracht werden.
Claims (4)
1. Beleüchtungsverfahren für Stillstandskinematographen,
dadurch gekennzeichnet, daß .während des Bildstillstands der weiterlaufende Verschluß unwirksam
gemacht und die Stärke des Lamp en Stroms herabgesetzt wird.
2. Verschlußscheibe .zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die abdeckenden Teile der Versohlußscheiibe gegenüber dem
Hauptteil des Verschlusses so verschiebbar sind, 'daß sie durch passende Hilfsmittel
aus dem Strahlengang des Projektors entfernt und wieder in ihn zurückgebracht
werden können, während der Verschluß weiterläuft.
3. Verschlußscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abidekkenden
Teile in Richtung auf die Drehachse zu verschiebbar sind.
4. Verschlußscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abdeckenden
Teile durch die Fliehkraft in ihre Albdeckstellung zurückgebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40644D DE362829C (de) | Beleuchtungsverfahren fuer Stillstandskinematographen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40644D DE362829C (de) | Beleuchtungsverfahren fuer Stillstandskinematographen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE362829C true DE362829C (de) | 1922-11-02 |
Family
ID=7377271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP40644D Expired DE362829C (de) | Beleuchtungsverfahren fuer Stillstandskinematographen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE362829C (de) |
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0
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