AT281594B - Klebepresse - Google Patents

Klebepresse

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AT281594B
AT281594B AT793566A AT793566A AT281594B AT 281594 B AT281594 B AT 281594B AT 793566 A AT793566 A AT 793566A AT 793566 A AT793566 A AT 793566A AT 281594 B AT281594 B AT 281594B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cutting
lever
pressure plate
film
bearing block
Prior art date
Application number
AT793566A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Ing Keznickl
Original Assignee
Eumig
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Klebepresse 
Im Stammpatent ist eine Klebepresse zum stumpfen Kleben von Filmen mit einer Einrichtung zum Zuschneiden der Filmenden nach einer zickzack-oder mäanderförmigen Schnittlinie beschrieben, welche Halteeinrichtungen zum Fixieren der Filmenden und eine obere und untere Druckplatte aufweisen, die an beiden Flächen der zu verbindenden Filmenden anliegen, um einen Austritt des Klebemittels aus der Fuge zu verhindern. Mindestens eine der beiden Druckplatten ist dabei normal zur Filmlängsrichtung verstellbar und nimmt in einer Schneidestellung der Klebepresse eine Position seitlich neben dem Film ein. 



   Wird bei einer Klebepresse der oben beschriebenen Art die verstellbare Druckplatte vor dem Schneiden des Filmes irrtümlich nicht in ihre Schneidestellung zurückgestellt, so stösst bei Betätigung des Schneidestempels derselbe auf die Druckplatte, wodurch es zu einer Beschädigung sowohl des Schneidestempels samt seinem Antrieb, als auch der Druckplatte kommen kann. 



   Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäss durch eine Sicherungseinrichtung behoben, die durch die verstellbare Druckplatte gesteuert ist und die Schneideeinrichtung in ihrer Funktion sperrt, bzw. ein Ausweichen der Teile der Schneideeinrichtung ermöglicht, wenn sich die verstellbare Druckplatte ausserhalb der Schneidestellung befindet. Wesentlich ist dabei, dass die Funktion der Schneideeinrichtung gesperrt ist,   d. h.   dass die Schneideeinrichtung ihre Funktion nicht ausüben kann. 



  Dies kann entweder durch tatsächliche Sperrung einer Bewegung der Schneideeinrichtung erfolgen oder dadurch, dass das Schneidewerkzeug wohl betätigt werden kann, es jedoch infolge des Ausweichens der Teile nicht zur Ausführung eines Schnittes kommt. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In   Fig. 1   ist die erfindungsgemässe Klebepresse im Schaubild dargestellt, Fig. 2 zeigt die Klebepresse teilweise im Schnitt, Fig. 3 ist die Ansicht eines Details der Klebepresse, wobei das Gehäuse derselben weggelassen worden ist. Fig. 4 veranschaulicht ein zweites Ausführungsbeispiel, teilweise im Schnitt, die Fig. 5 bis 7 sind die einander zugeordneten Darstellungen eines weiteren Ausführungsbeispieles. 



   Die in   Fig. 1   dargestellte Klebepresse weist eine Grundplatte-l-auf, in der ein Lagerblock   - -2-- um eine Achse --3-- schwenkbar   gelagert ist. Um die Achse--3--sind ferner zwei Plattenpaare--4 und 5--schwenkbar, zwischen denen die zu bearbeitenden Filmenden fixiert werden können. Der   Lagerblock --2-- enthält   den beweglichen Schneidestempel, der mit Hilfe des um die   Achse--6--schwenkbaren Hebels--7--betätigbar   ist. Der   Lagerblock--2--wird   in der in Fig. l dargestellten Position durch eine Rasteinrichtung fixiert, die durch Drücken des Knopfes 

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   --8-- lösbar ist.-9-bezeichnet   einen um eine vertikale Achse schwenkbaren Hebel, der zur Steuerung einer im folgenden näher zu erläuternden Druckplatte dient. 



   Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Sicherungseinrichtung. Der im Lagerblock --2-- geführte Stempel --10-- trägt an seiner Unterseite eine   Schneidplatte --11-- und   wird durch eine am Hebel --7-- angeordnete Nocke --12-- 
 EMI2.1 
 Filmlängsrichtung verschiebbar angeordnet. Der Schieber weist einen Schacht --15-- sowie eine   Druckplatte --16-- und   einen   Zapfen --17-- auf,   der in ein   Langloch --18-- des   Hebels - ragt. Der bei --19-- gelagerte Hebel --9-- steht unter der Wirkung einer Kippfeder   - -20--.   Diese bewirkt, dass der   Hebel-9-und   damit der   Schieber --14-- unter   Federkraft in seiner jeweiligen Endstellung anliegt.

   In der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Position nimmt der Schieber -   -14-- seine Schneidestellung   ein, wobei der   Schacht --15-- zur   Abfuhr der abgetrennten Filmenden dient. Wird der   Hebel-9-im   Uhrzeigersinn verschwenkt (Fig. 3), so verschiebt sich der   Schieber --14-- nach   links, wobei die   Druckplatte --16-- unter   die Filmenden zu liegen kommt. 



  Den Filmenden liegt eine zweite Durckplatte --21-- gegenüber, die in dem beweglichen Schneidwerkzeug federnd angeordnet ist. 



   Der   Lagerblock-2-trägt   einen   Rastbolzen-22-,   der an seinem unteren Ende nach Art eines Doppelkegels gestaltet ist. Der   Rastbolzen --22-- wirkt   mit einer verschiebbaren Platine   - -23-- zusammen,   die unter der Wirkung einer   Feder --24-- steht   und den Auslöseknopf --8-trägt. Die zur Aufnahme des Rastbolzens --22-- bestimmte Öffnung --25-- der Platine weist eine Schrägfläche auf, an die sich die obere Kegelfläche des Rastbolzens abstützt. 



   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist   folgende : Zunächst   werden bei hochgeklapptem Lagerblock die beiden Filmenden zwischen die Halteplatten--4 und 5-- eingelegt und fixiert. Der   Lagerblock --2-- wird   dann geschlossen, wobei die untere Kegelfläche des   Rastbolzens --22-- die     Platine--23--nach   links verschiebt. Nach Passieren des grössten Durchmessers des Rastbolzens kehrt die   platine --23-- wieder   in ihre in Fig. 2 gezeigte Position zurück. Der   Hebel --9-- wird   in die in Fig. 3 gezeigte Position verstellt, wobei der   Schieber --14-- und   damit die   Druckplatte --16-- ihre   Schneidestellung einnehmen.

   Durch Schwenken des   Hebels-7-im   Uhrzeigergegensinn kann der Schneidestempel nach unten gedrückt werden, wodurch die Filmenden zickzackförmig zugeschnitten werden. Der   Lagerblock --2-- wird   dann hochgeschwenkt und der   Hebel-9-im   Uhrzeigersinn verdreht. Nach Benetzen der beiden Filmenden mit Klebemittel werden sie stumpf aneinandergepresst. 
 EMI2.2 
 



   Befindet sich die   Druckplatte --16-- unter   der   Schneideplatte-11-und   wird der Hebel --7-- betätigt, so stösst die   Schneideplatte-11-auf   diese Druckplatte. Die dabei auftretende Reaktionskraft am   Rastbolzen --22-- überwindet   die Wirkung der   Feder-24--,   so dass der   Lagerblock --2-- im   Uhrzeigergegensinn verdreht wird. Die   Feder --24-- ist   so dimensioniert, dass der   Lagerblock --2-- bei   normalem Zuschnitt des Filmes geschlossen bleibt, bei der oben beschriebenen Fehleinstellung jedoch eine überlastung der   Schneideplatte-11-sowie   der 
 EMI2.3 
 



   Während gemäss dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel eine Betätigung des Hebels-7auch bei falscher Position des Hebels --9-- möglich ist, wird bei den im folgenden erläuterten beiden Ausführungsbeispielen der Hebel --7-- gesperrt, wenn die   Druckplatte --16-- eine   Position ausserhalb der Schneidestellung einnimmt. In den Fig. 4 bis 7 sind für Teile, die mit den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Teilen übereinstimmen, gleiche Bezugszahlen verwendet. Bei der Ausführung gemäss Fig. 4 weist der   Rastbolzen --26-- nur   einen einfach kegeligen Ansatz auf, so dass auch bei Auftreten von relativ grossen Kräften die Rastung nicht gelöst wird. Die Druckplatte weist gemäss dieser Variante eine schräg verlaufende Steuerfläche --27-- auf, an die sich unter der Wirkung einer Feder--28--eine Schubstange --29-- abstützt.

   Das obere Ende der Schubstange liegt an einer mit dem Hebel--7-verbundenen Sperrnocke-30-auf. Bei der in Fig. 4 gezeigten Position der Druckplatte-16wird damit eine Betätigung des Hebels--7--verhindert. Nimmt die Druckplatte --16-- ihre rechte Endstellung ein, so kann der   Hebel--7--im   Uhrzeigersinn verschwenkt werden, wobei die   Schubstange --29-- nach   unten bewegt wird. Das Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 5 bis 7 weicht insofern von den oben erläuterten ab, als eine schräge   Steuerfläche-31-seitlich   an der Druckplatte --16-- angeordnet ist. Die Steuerfläche wirkt mit einem zweiarmigen   Hebel --32-- zusammen,   der   bei-33-im Lagerblock-2-gelagert   ist.

   Das obere Ende des   Hebels --32-- greift   in den 

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 Ausschnitt--34--einer Sperrnocke--35--ein und verriegelt den Hebel--7--, wenn sich die   Druckplatte --16-- in   ihrer in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Klebestellung befindet. Abschrägungen am 
 EMI3.1 
 Arbeitsstellung verschwenkt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Klebepresse zum stumpfen Kleben von Filmen mit einer Einrichtung zum Schneiden der Filmenden nach einer zickzack-oder mäanderförmigen Schnittlinie mit Halteeinrichtungen zum Fixieren der Filmenden und einer oberen und unteren Druckplatte, die an beiden Flächen der zu verbindenden Filmenden anliegen, um einen Austritt des Klebemittels aus der Fuge zu verhindern, wobei mindestens eine der beiden Druckplatten normal zur Filmlängsrichtung verstellbar ist und in einer Schneidestellung der Klebepresse eine Position seitlich neben dem Film einnimmt, gemäss Zusatzpatent Nr. 268877, (A 9912/64),   gekennzeichnet durch   eine Sicherungseinrichtung, die durch die verstellbare Druckplatte gesteuert ist und die Schneideeinrichtung in ihrer Funktion sperrt, bzw.

   ein Ausweichen der Teile der Schneideeinrichtung ermöglicht, wenn sich die verstellbare Druckplatte ausserhalb der Schneidestellung befindet.

Claims (1)

  1. 2. Klebepresse nach Anspruch 1 mit einem Lagerblock, der ein mittels eines Hebels od. dgl. betätigbares Schneidwerkzeug trägt und um eine parallel zur Filmlängsrichtung verlaufende Achse schwenkbar und durch eine Rasteinrichtung in einer Arbeitsstellung gehalten ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Haltekraft der Rasteinrichtung (22, 23) kleiner als die zulässige Belastung der Schneideeinrichtung (11, 13) und der Druckplatte (16) ist.
    EMI3.2 des Betätigungshebels (6) der Schneideeinrichtung (11, 13) parallel zur Schwenkachse (3) des Lagerblockes (2) ist und die Schwenkrichtung des Hebels beim Schneiden der Schwenkrichtung des Lagerblockes beim Verschwenken aus der Arbeits-in die Ruhestellung gleichgerichtet ist, so dass der Lagerblock in die Ruhestellung verschwenkt wird, wenn sich bei Betätigung des das Schneidwerkzeug steuernden Hebels die Druckplatte (16) im Bereich des Filmes befindet und die Haltekraft der Rasteinrichtung (22, 23) überwunden wird. EMI3.3 der Welle (6) des Betätigungshebels (7) des Schneidwerkzeuges (11, 13) angeordneten Sperrnocke (12) zusammenwirkt und in diese einrastet und damit den Betätigungshebel des Schneidwerkzeuges sperrt, wenn sich die Druckplatte (16) im Bereich des Filmes befindet.
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