DE362143C - Verfahren zur Hydrogenisation oder Dehydrogenisation von Kohlenstoffverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Hydrogenisation oder Dehydrogenisation von Kohlenstoffverbindungen

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DE362143C
DE362143C DEB74712D DEB0074712D DE362143C DE 362143 C DE362143 C DE 362143C DE B74712 D DEB74712 D DE B74712D DE B0074712 D DEB0074712 D DE B0074712D DE 362143 C DE362143 C DE 362143C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07BGENERAL METHODS OF ORGANIC CHEMISTRY; APPARATUS THEREFOR
    • C07B31/00Reduction in general

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Hydrogenisation oder Dehydrogenisation von Kohlenstoffverbindungen. Durch das Hauptpatent 30758o ist ein Verfahren zur Hydrogenisation oder Dehydrogenisation von Kohleilstoffverbindungen geschützt, dadurch gekennzeichnet, daß man Kontaktmassen verwendet, welche neben einem nicht der Platin-Palladiumgruppe ancrehörenden katalysierenden Metall Sauer-25 stoffverbindungen der Erdmetalle, einschließ-lich der seltenen Erden sowie des Berylliums und des Magnesiums, in inniger Mischung enthalten.
  • Im Zusatzpatent 307 989 ist dann gezeigt worden, daß man statt der S#uerstoffverbindungen der Erdnietalle der seltenen Erden sowie des Berylliums und des Magnesiums auch andere erdartige, d. h. hochschmelzende, schwer reduzierbare Sauerstoffverbindungen, und zwar insbesondere des Titans, Urans, Mangans, Vanadins, Niobs und Tantals verwenden kann.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß sich bei den erwähnten Verfahren als hochschmelzende, schwer reduzierbare Sauerstoffverbindungen mit Vorteil auch diejenigen des Chroms und Bors verwenden lassen.
  • Die Herstellung der Kontaktmassen kann in verschiedenster Weise erfolgen. Das Chromoxyd kann z. B. Chromnitrat oder aus löslichen Chromaten gewonnen bzw. niedergeschlagen werden. Im Falle der Verwendung des Boroxyds kann man z. D. das zur Herstellung des katalysierenden Metalls bestimmte Oxyd, Carbonat o. dgl. mit fester oder gelöster Borsäure mischen, erhitzen und reduzieren, oder man kann Salzen des katalysierenden Metalls, wie den Nitraten, ein Borat desselben Metalls oder einer flüchtigen Base zufügen und diese Mischung ealcinieren USW.
  • Die Verwendung von im Wasserstoffstrom erhitzten Nickelborat zur Hydrierung von höheren ungesättigten Fettsäuren und ihren Glyceriden wird hierbei ausgenommen.
  • Man versetzt z. B. frisch gefälltes Nickelcarbonat mit einer Lösung von (etwa io bis .2o Prozent) Ammoniumborat, formt gegebenenfalls, trocknet und reduziert. Die so erhaltene Kontaktmasse kann in der zu hy- drierenden Substanz, z. B. einem Öl, sVspendiert und Wasserstoff bei geeigneter Temperatur unter gewöhnlichem oder erhöhtem Druck eingeleitet werden. Beispiel i.
  • 2o Teile frisch gefälltes - Nickelcarbonat werden mit einer Lösung von 5 Teilen Ammoniumborat getränkt, dann wird getrocknet und bei :25o bis 300' mit Wasserstoff reduziert. Cottonöl läßt sich mit der so erhaltenen Kontaktmasse rasch und vollständig bei ioo bis i2o' härten. An Stelle von Ammoniumborat läßt sich auch freie Borsäure verwenden. Beispiel 2.
  • 13 Teile Nickelnitrat und 2 Teile Chromnitrat werden zusammen heiß gelöst. Diese Lösung gibt man in eine ebenfalls heiße Lösung von 6 Teilen Natriumcarbonat. Der Niederschlag wird abfiltriert, bis zum Verschwinden der alkalischen Reaktion gewaschen, getrocknet und reduziert. Die Hydrogenisation von Sojabohnenöl erfolgt bei Anwendung dieser Kontaktinasse sehr glatt bei niedriger Temperatur.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Weiterbildung des durch Patent 307580 und dessen Zusatz 307989 geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß hier als aktivierende Sauerstoffverbindungen diejenigen des Chroms und Bors verwendet werden, und zwar unter Ausschluß der Verwendung von im Wasserstoffstrom erhitztem Nickelborat zur Hydrierung von höheren ungesättigten Fettsäuren und ihren Glyceriden.
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