DE361973C - Kuenstliches Bein - Google Patents

Kuenstliches Bein

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DE361973C
DE361973C DEW56896D DEW0056896D DE361973C DE 361973 C DE361973 C DE 361973C DE W56896 D DEW56896 D DE W56896D DE W0056896 D DEW0056896 D DE W0056896D DE 361973 C DE361973 C DE 361973C
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JULIUS ALEX WILISCH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof
    • A61F2/604Joints for artificial legs

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Description

  • Künstliches Bein. Die Erfindung betrifft ein künstliches Bein und besteht darin, daß im Innern. der Unterschenkelhülle zur Streckung des. künstlichen Beines dienende und hinter dem Fußh-nöchelgelenk in einem Punkte angreifende Sehnenstränge vorgesehen sind. Diese Sehnenstränge laufen von dem Fersenpunkt über eine Segmentbogenführung. der Kniegelenkachse und über geeignete, im unteren Teile des Oberschenkelschaftes vorgesehene Führungen zum Schulterzug, so daß durch eine entsprechende Bewegung der Schulter das Knie beim Gehen durchgedrückt, die Ferse zwangläufig angehoben und ein natürliches Abrollen des Fußes ermöglicht wird. Bei gehobenem Stumpf wird der Unterschenkel nach vorn angehoben und so .das ganze Kunstbein in Strecklage gebracht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in drei verschiedenen Stellungen des Kunstbeines dar-estellt.
  • Die Sehnenstränge a" laufen von einem Punkte b der Ferse, welcher stets hinter der Knöchelachse c liegen muß, durch den hohlen Unterschenkel d nach oben in einer $-Bogenwindung über die Kniescharnierwalzen e nach hinten und werden durch Führungen f im oder auch am unteren Teile des Oberschenkelschaftes g nach oben geleitet, wo sie an den Schulterzug h anschließen..
  • Wird die Schulter angehoben, so werden die Sehnenstränge ax gestreckt und so nach oben verschoben, daß sie den $-Bogen zu strecken suchen. Tritt der Fuß bei geringer Kniebeuge auf, wie es beim Gehen in lässiger Haltung vorkommt, üben, die Sehnenbänder a, einen Druck von vorn auf die Kniescharnierwalzen e aus, heben dabei den Körper, wie aus dem gehobenen Trochanter zu entnehmen ist, und bringen den Fuß in Strecklage (s. Abb. i und :2). Bei unbelastetem, gehobenem Fuß ergibt sich derselbe Vorgang, nur kann sich der Unterschenkel frei nach dem Oberschenkel strecken, der Trochanter bleibt in gleicher Höhe, j edoch nimmt,der Fuß an der Streckung teil; .da ferner der Angriffs-oder auch Befestigungspunkt b der Sehnenstränge ax hinter dem Knöchelgelenk c liegt, wird die Fußspitze nach) vorn gesenkt, eine Bewegung, die einem Schreiten in strammer Haltung entspricht (s. Abb.3).
  • Durch Begrenzung des Sehnenweges zwischen der Führung f und der Schulter mittels eines Anschlages i an den Sehnensträngen ax, der verschiebbar angeordnet werden kann und der sich gegen die Führungsstelle f des Oberschaftes g oder eine ähnliche - zweckmäßig elastisch - wirkende Anlage bei gebeugtem Knie anlegt, kann auch ein übermäßiges Einknicken des Kunstbeines begrenzt werden, ein Vorgang, der einer Kniegelenkfeststellung oder auch Bremsung gleich kommt. Durch deru Sehnenzug mittels Angriffs an der Ferse infolge Schulterbetätigung hat der Beinträger den Unterschenkel und .den Fuß vollkommen in der Gewalt, da er sozusagen mit der Fußspitze fühlen kann, wodurch die Stand- und Gehsicherheit gesteigert wird und bei genügender Schulung selbst ein Einknicken des Knies im Falle eines Strauchelns durch Heben der Schultern vermieden wird. Damit sich das Bein nicht nach vorn überstreckt, ist es in seinem Pendelweg begrenzt.

Claims (1)

  1. PATMNT-ANSPRUCH: Künstliches Bein, gekennzeichnet durch im Innern der Unterschenkelhülle (d) vorgesehene, zur Streckung des künstlichen- Beines dienende und, in einem Punkte (b) hinter dem Fußknöchelgelenk (c) angreifende Sehnenstränge (a"), welche vom Fersenpünkte (b) über eine Segmentbogenführung (e) der Kniegelenkachse nach: hinten und im oder auch am unteren Teile des Oberschenkelschaftes (g) vorgesehenen Führungen (f) zum Schulterzug (h) geleitet werden, so daß durch Schulterbetätigung das. Knie beim Gehen durchgedrückt, die Ferse zwangläufig angehoben und ein natürliches Abrollen des Fußes ermöglicht wird, oder bei gehobenem Stumpf der Unterschenkel nach vorn angehoben und so das ganze Kunstbein in Strecklage gebracht wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143966B (de) * 1960-09-14 1963-02-21 Hans Brandscheidt Oberschenkelprothese, insbesondere fuer Badezwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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