DE361055C - Verfahren zum Gerben und Faerben von Haeuten - Google Patents

Verfahren zum Gerben und Faerben von Haeuten

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DE361055C
DE361055C DEG44398D DEG0044398D DE361055C DE 361055 C DE361055 C DE 361055C DE G44398 D DEG44398 D DE G44398D DE G0044398 D DEG0044398 D DE G0044398D DE 361055 C DE361055 C DE 361055C
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tanning
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phenols
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GERB und FARBSTOFFWERKE H RENN
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GERB und FARBSTOFFWERKE H RENN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning
    • C14C3/08Chemical tanning by organic agents
    • C14C3/26Chemical tanning by organic agents using other organic substances, containing halogen

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Gerben und Färben von Häuten. Es hat sich ergeben, daß sämtliche Sulfosäuren der Kohlenwasserstoffe und der Phenole sowie deren Kondensationsprodukte, im besonderen die mittels Formaldehyd hergestellten, ausgezeichnete Dispersionsmittel für Chloranile sind, wie die Phenole des Hauptpatents 353076.
  • Weiter können die chemischen Homologen des Chloranils, die auch als Chloranile oder Tetrachlorchinone bezeichnet werden können, in derselben Weise Verwendung finden, wie das Chloranil im engeren Sinne. Unter den Homologen werden hier die mit Chlor gesättigten Homologen des Benzochinons verstanden, im besonderen auch solche, von denen ein oder mehrere Benzolringe Chinongruppen enthalten, wie sie z. B. durch Absättigung von Phenanthrenchinon oder Anthrachinon mit Chlorgas entstehen.
  • Die Überführung des Chloranils mittels dieser Stoffe in ein geeignetes Gerbm-ittel geschieht durch Vermischen der Komponenten in wässeriger Lösung oder angefeuchtetem Zustande und Erhitzen mit oder ohne Anwendung von Druck.
  • In ähnlicher Weise, wie bei dem Verfahren des Hauptpatents, können auch hier die Mengenverhältnisse, ebenso auch die Konzentration der Brühen, je nach Belieben zur Erzielung des jeweilig gewünschten Gerbzweckes außerordentlich schwanken. Beispiel. Einer roprozentigen Lösung desjenigen Produktes, welches man nach dein Verfahren der britischen Patentschrift I¢6166 aus Kohlenwasserstoffen durch Kondensation mit Schwefelsäure erhält, wird nach und nach unter Erwärmung der Lösung auf etwa 8o bis go° so viel pulverisiertes Chloranil zugefügt, als die Lösung ohne Wiederausscheidung in abgekühltem Zustande aufzunehmen vermag. An Stelle des Kondensationsproduktes aus Kohleilwasserstoffen mit Schwefelsäure oder Formaldehyd kann auch eine wässerige Lösung der Kondensationsprodukte aus Phenolen und Kohlenwasserstoff mit Formaldehyd in entsprechender Lösungsstärke verwendet werden.
  • Die Herstellung der Lösung kann auch ,während der Gerbung vorgenommen werden, indem zunächst eine ';=prozentige Lösung der Kondensationsprodukte aus Kohlenwasserstoff bzw. Phenolen mit Schwefelsäure und Formaldehyd in das Gerbfaß hineingetan wird und hierauf nach und nach das Chloranil im pulverisierten Zustande und nach Erschöpfung der Lösung der I,',-ondensationsprodukte auch diese in erneuter Menge zugefügt werden.
  • Der Vorgang der Dispersion geschieht also kontinuierlich während der Gerbung und ist je nach den gewünschten Eigenschaften des Leders zu regeln.
  • Als Richtlinien für den jeweiligen Zweck der anzuwendenden Mengenverhältnisse dient dabei, däß bei einer größeren Menge der Chloranile gegenüber den Lösungen der Kondensationsprodukte ein festeres Leder von größerem Gewicht erzielt wird und im urangekehrten Falle ein weicheres Leder von geringerem Gewicht.
  • Auch für den Zweck als Färbemittel kommen ähnliche Richtlinien in Frage, und zwar wird die Farbe desto kräftiger, je mehr Chloranil durch eine verhältnismäßig geringe Menge Dispersionsmittel gelöst wird.
  • Die so hergestellte Gerbstofflösung ist von kräftig roter Farbe und kann neben der Verwendung als Gerbmittel auch noch als Farbstoff für diejenigen Zwecke in der Gerberei gebraucht werden, für welche bisher die natürlichen Farbhölzer bzw. deren Extrakte Verwendung gefunden haben.

Claims (1)

  1. PATEN T-AxsrRLCZ-1 E: r. Verfahren zum Gerben und Färben von Häuten nach Patent 353076 dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Phenole die Sulfosäuren der Phenole oder der Köhlenwasserstoffe sowie deren Kondensationsprodukte gegebenenfalls miteinander gemischt als Dispersionsmittel verwendet werden. z. Verfahren nach Patent 353076 dadurch gekennzeichnet, daß die Chloranil.e durch mit Chlor gesättigte Homologe des Benzochinons ersetzt werden.
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