DE36095C - Umhüllungsrohr bei Kolbenstangendichtungen für Kompressoren, namentlich Ammoniakpumpen - Google Patents

Umhüllungsrohr bei Kolbenstangendichtungen für Kompressoren, namentlich Ammoniakpumpen

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Publication number
DE36095C
DE36095C DENDAT36095D DE36095DA DE36095C DE 36095 C DE36095 C DE 36095C DE NDAT36095 D DENDAT36095 D DE NDAT36095D DE 36095D A DE36095D A DE 36095DA DE 36095 C DE36095 C DE 36095C
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DE
Germany
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piston rod
compressors
pumps
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rod seals
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36095D
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English (en)
Original Assignee
H. BECKMANN in Solingen
Publication of DE36095C publication Critical patent/DE36095C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • F16J15/182Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings with lubricating, cooling or draining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

Watte diction
if
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47; Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1885 ab.
• Bei den bisher gebräuchlichen Compressoren, Ammoniakpumpen u. dergl. erfolgt die Dichtung der Kolbenstange, welche meist mit der Kolbenstange des Dampfmaschinencylinders aus einem Stück hergestellt ist, durch eine doppelte Stopfbüchse. Besonders bei Ammoniakpumpen wird die Dichtung gewöhnlich noch dadurch zu erhöhen gesucht, dafs in der Stopfbüchse eine OeI- oder Glycerinfüllung angebracht ist. Trotzdem sind Verluste an Ammoniak hierbei . unvermeidlich, was besonders insofern ungünstig wirkt, als dadurch die Luft in den betreffenden Räumen verpestet wird. Die Beseitigung dieses Uebelstandes ist der Zweck der vorliegenden Erfindung; die Anwendung von OeI oder Glycerin fällt fort.
Die Zeichnung zeigt die Einrichtung im Schnitt. A ist der Boden des Dampfcylinders und B der gegenüber liegende Boden des dahinter stehenden Pumpencylinders. Die gemeinsame Kolbenstange C ist auf Seiten des Dampfcylinders durch eine einfache Stopfbuchse a, am Pumpencylinder durch eine doppelte Stopfbüchse b c abgedichtet. Zwischen der letzteren und der Stopfbüchse α am Dampfcylinder wird die Kolbenstange von zwei sich über einander schiebenden Rohren d und e umschlossen, welche entweder mittelst Flantsche an den Stopfbüchsendeckeln befestigt und abgedichtet oder mit diesen Deckeln aus einem Stück hergestellt sind.
Die beiden Rohre können durch eine Ueberschraubmuttery gegenseitig abgedichtet werden. Nach Lösen dieser Mutter können die einzelnen Stopfbüchsen, welche lediglich mit Hanf und Talg verpackt sind, nach Bedarf angezogen werden.
Für den Kolben und die Ventile von Ammoniakpumpen ist eine Schmierung mit OeI nicht erforderlich, da diese durch die durchgehenden Ammoniakdämpfe besorgt wird. Etwa durch die Stopfbüchse b hindurchdringendes Ammoniak wird durch die warme Kolbenstange in dem zwischen den beiden Stopfbüchsen b und c befindlichen Raum g verdampft und durch das Rohr h abgeführt.
Dringen nun etwa Ammoniaktheile auch noch durch die Stopfbüchse c hindurch bis in die Rohre d und e, so verdampfen dieselben ebenfalls an der heifsen Kolbenstange. Ein Entweichen derselben wird beim Hub der Maschine schon durch den Druck im Dampfcylinder nicht zugelassen. Beim Rückgang des Kolbens werden diese Dämpfe dagegen nach g mit zurückgerissen, so dafs sie hier ebenfalls abgeführt werden können.
Wird die Stopfbuchse α undicht, so dafs Niederschlagwasser in die Rohre d und e tritt, so wird der Hahn im Rohr i geöffnet und das Wasser nach dem Destillationsapparat, mit welchem das Rohr i in Verbindung steht, abgeleitet.
Will man in den Rohren d und e einen geringeren Druck als in g haben, so bleibt der Hahn im Rohr i geöffnet, und in den Destillationsapparat wird eine Ammoniak aufsaugende Flüssigkeit, z. B. Wasser, eingepumpt, so dafs das etwa bei c austretende Ammoniak ebenso wie das bei α etwa austretende Niederschlagwasser in den Destillationsapparat treten kann, -woselbst das Gas sofort aufgesaugt wird.
Steigt der Druck im Destillationsapparat bis auf ι Atmosphäre, dann mufs abdestillirt und der Druck auf ο Atmosphären heruntergeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Compressoren und Pumpen, welche mit hohem Druck arbeiten, z. B. Ammoniakpumpen, und deren Kolbenstange die Verlängerung der Kolbenstange des Dampfkolbens bildet, die vollständige Umhüllung der Kolbenstange zwischen Pumpe und Dampfcylinder mittelst der sich über einander schiebenden, an den Deckeln der Stopfbuchsen α und c abgedichteten Rohre d und e, in Verbindung mit einem Ableitungsrohr i, welches etwa durch die doppelte Stopfbüchse b c durchdringende Theile, sowie den durch α durchtretenden Dampf in den Destillationsapparat abführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36095D Umhüllungsrohr bei Kolbenstangendichtungen für Kompressoren, namentlich Ammoniakpumpen Expired - Lifetime DE36095C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073261B (de) * 1960-01-14 Bopp & Reuther GmbH Mann heim-Waldhof Spindelabdichtung insbesondere an Armaturen fur Kernenergieanlagen

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