DE164137C - - Google Patents

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DE164137C
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valves
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valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/004Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Ablaßventil, welches an den Zylindern von Dampfmaschinen oder dergl. angebracht werden soll und sich vorzugsweise bei Kondensationsmaschinen anwenden läßt. Es wird mit der Erfindung bezweckt, es zu ermöglichen, daß von jeder Seite des Dampfzylinders der zu kondensierende Dampf bezw., das Wasser nach dem Kondensator abgeleitet werden kann,
ίο ohne daß hierbei Dampf von der anderen, noch unter Druck stehenden Seite des Dampfzylinders nach dem Kondensator bezw. Luft in den Zylinder gelangen könnte. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß in einem an den beiden Enden mit den beiden Enden des Dampf Zylinders verbundenen Ventilgehäuse zwei Ventilpaare angeordnet sind, auf die der Dampfdruck in dem Zylinder so einwirkt, daß beim Überdruck auf einer der Seiten des Maschinenkolbens das eine Ventilpaar seine Öffnungen im Ventilgehäuse verschließt und das andere die betreffenden Öffnungen öffnet. Hierdurch wird erreicht, daß Dampf von der Überdruckseite nicht in das Gehäuse dringen kann, jedoch der Raum hinter diesem geschlossenen Ventil in freie Verbindung mit dem nach dem Kondensator führenden Abfluß gelangt, während gleichzeitig Dampf von der Unterdruckseite des Zylinders in einen von dem Abflußrohr abgeschlossenen Raum im Ventilgehäuse zu treten vermag. Das Ablassen des Wassers findet somit immer nur unter Abschluß des Zylinderdampfes bezw. der Luft statt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch ein Ablaßventil bei normaler Stellung, d. h. wenn auf keiner Seite des Ventils Druck herrscht.
Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt, wobei jedoch die Ventile die Stellung einnehmen, wenn auf beiden Seiten gleicher Druck vorhanden ist, und
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Ventile, wenn auf der einen Seite derselben ein größerer Druck vorhanden ist als auf der anderen Seite.
Fig. 4 veranschaulicht im Schnitt eine andere Ausführungsform des Ablaßventils.
Fig. 5 zeigt schematisch die Anordnung des Ablaßventils an einer Dampfmaschine.
Das Ablaßventil wird, wie Fig. 5 ergibt, an beiden Enden M mit den beiden Enden des Dampfzylinders T durch Rohre verbunden und steht durch Abflußrohr F mit dem Kondensator in Verbindung. Der Dampfzylinder ist in bekannter Weise durch die Schieberkanäle X mit dem Kondensator, der eine Luftpumpe V und das Einspritzrohr W besitzt, in Verbindung gebracht. Die Ablaß vorrichtung besteht aus einem Gehäuse C, in dem zwei Paar Doppelventile A, A1, B, B1 angeordnet sind, deren Ventile untereinander durch die Zapfen α2, b2 verbunden sind. Der Zapfen α2 ist gleitbar in dem Zapfen b2 angeordnet.
An der Ventilstange a2 ist ein Stift as angebracht, der durch den Schlitz b3 des
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Zapfens b2 hindurchführt und den Ventilkörper ΑΛ trägt. Die Ventile A1, B1 werden für gewöhnlich durch die Feder E zusammengehalten und nehmen, wenn weder auf das Ventil A noch auf das Ventil B irgendwelcher Druck wirkt, die in Fig. ι veranschaulichte Stellung ein, in welcher sie beide mitten über der Abflußöffnung F stehen. Es sind dann die durch die Ventile zu schließenden öffnungen /, P, K, K1 offen, so daß der Abfluß ungehindert vor sich gehen kann, wenn also auf keinem der Ventile ein Druck ruht. Wirkt auf die beiden Ventile A1 B von den Dampfzylindern aus ein gleichmäßiger Druck, so werden die Ventile A, B etwas gegen die von ihnen zu verschließenden Öffnungen /, K geschoben, lassen jedoch diese Öffnung frei, während durch die Verschiebung der Ventile A, B die Ventile A1, B1 so verschoben werden, daß die Öffnungen 71, K1 nach dem Abfluß F zu abgeschlossen werden, und es kann somit in diesem Fall kein Dampf durch die Ablaßventile austreten. Wird der Druck auf der einen Seite der Ventile größer als auf der anderen Seite, beispielsweise auf der rechten Seite (Fig. 3), so wird dieses Ventil die Öffnung K abschließen, während das Ventil A sich so verschiebt, daß das mit ihm verbundene Ventil A1 die Öffnung K1 freigibt, wodurch der Innenraum R mit der Abflußöffnung F in freier Verbindung steht, während der Dampf aus den Zylindern vollständig von der Abflußöffnung abgeschlossen ist. Es kann also dann nur der Dampf oder das Wasser aus dem Raum R abfließen. Gleichzeitig wird auf der anderen Seite der Zylinder durch die Öffnung / mit dem Raum S in Verbindung stehen. Das Ventil B1 schließt dabei diesen Raum gegen die Abflußöffnung F ab, so daß in den Raum 5 bezw. nach der betreffenden Zylinderseite keine atmosphärische Luft dringen kann. Das beschriebene Ausflußventil eignet sich infolgedessen besonders gut bei Anwendung eines Kondensators.
Man kann auch die Ventile A, A1 und B, B1 aus einem Stück herstellen, wie in Fig. 4 veranschaulicht, wobei dasselbe Resultat wie bei der oben geschilderten Ausführungsform erreicht wird, nur daß bei Einwirkung gleicher Drucke auf die beiden Ventile A, B kein Ab-Schluß nach der Abflußöffnung F stattfindet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wasserablaß vorrichtung für Dampfzylinder und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß vier in einer Achse liegende Ventile (A, B1, A1, B) über Kreuz zu zwei Ventilpaaren (A, A1 bezw. B, B1J verbunden sind, die sich infolge des Druckunterschiedes im Dampfzylinder derart gegeneinander verschieben, daß die zwischen den äußeren Ventilen (A, B) und den inneren Ventilen (A1, B1) vorhandenen Kammern (R bezw. S) entweder nur mit dem Dampfzylinder oder nur mit dem Abflußrohr (F) in Verbindung treten, so daß ein unmittelbares Ausströmen von Dampf in das Abflußrohr und umgekehrt ein Eindringen von Luft in den Zylinder verhindert wird.
2. Ausführungsform der Wasserablaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Ventile untereinander in fester Verbindung stehen, und 7^ die beiden inneren Ventile zu einem Kolbenschieber vereinigt sind, der das Abflußrohr (F) steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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