DE32061C - Kombinirte Pumpe zur Kompression von Gasen unter Zuhülfenahme einer Flüssigkeit zur Uebertragung der Kraft - Google Patents

Kombinirte Pumpe zur Kompression von Gasen unter Zuhülfenahme einer Flüssigkeit zur Uebertragung der Kraft

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DE32061C
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Germany
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piston
compression
pressure
liquid
gases
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32061D
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English (en)
Original Assignee
R. ASCHE in Paris, Rue des deux Gares 6
Publication of DE32061C publication Critical patent/DE32061C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 17: Eisbereitung und Aufbewahrung.
RICHARD ASCHE in PARIS.
Uebertragung der Kraft.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. August 1884 ab.
Die mechanische Kälteerzeugung beruht bekanntlich darauf, dafs man Gase unter hohen Druck bringt, wobei sich ihre Temperatur erhöht, ihnen in diesem Zustande durch Kühlung Wärme entzieht und sie darauf wieder expandiren läfst, wobei sie der Umgebung Wärme entziehen.
Zu diesen Operationen sind erforderlich: ι. eine Compressionspumpe, 2. ein Apparat, worin den unter Druck befindlichen Gasen Wärme entzogen wird (Condensator; — gewisse Gase verdichten sich hierbei bis zur tropfbaren Flüssigkeit —-) und schliefslich ein dritter Apparat, in welchem die Expansion vor sich geht und der zu kühlenden Flüssigkeit die Wärme entzogen wird.
Der zur Kälteerzeugung benutzte Stoff circulirt während der Arbeit beständig in den Apparaten, indem ihn die Pumpe aus dem Expansionsapparat saugt, hierauf in den Condensator drückt und dann wieder in ersteren leitet.
Bei vollkommener Dichtigkeit sämmtlicher Theile könnte die Arbeit ohne Ersatz des benutzten Stoffes unausgesetzt betrieben werden. Da aber hierzu meist solche flüchtige Stoffe verwendet werden, deren Gase ein Abdichten beweglicher Theile ungemein erschweren und beim Ausströmen den in ihrer Nähe Beschäftigten höchst gesundheitschädlich werden, wobei auch die Betriebskosten bedeutend erhöht werden, so wurde schon manche Anstrengung gemacht, besagte Uebelstände zu beseitigen.
Die älteren Compressionspumpen für derartige Gase sind doppeltwirkend und haben aufsen liegende Kolbenstangen - Stopfbüchsen, bei neueren Constructionen hat man solche theilweise vermieden, dagegen den Kurbelmechanismus in einen geschlossenen Raum gebracht; da jedoch dieser Mechanismus bei Maschinen, welche unter so hohem Druck arbeiten, einer sehr aufmerksamen Wartung bedarf, welche ebenso wie die Entfernung der Stopfbüchse von der Kurbelwelle bei diesen Anordnungen sehr erschwert ist, nahm ich zu folgender Construction Anlafs:
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. .1 drei durch Zwischenstücke dicht verschraubte Cylinder dar, deren bewegte Theile von der atmosphärischen Luft vollkommen dicht abgeschlossen sind; hierbei sind A1 der treibende, CC1 die getriebenen Kolben; letztere wirken auf die an ihren Enden befindlichen Saugventile α α1 und Druckventile b b\ Fig. 2.
Die eventuell während der Compression zwischen Kolben und Cylinder durchgehenden Gase treten in die Zwischenstücke BB1, werden von hier aus durch deren Stutzen c c1 mittelst Rohre nach den Saugleitungen ddl geführt , so dafs hinter den Kolben nur der Druck der Saugleitungen oder des Expansionsapparates vorkommen kann, der während der Arbeit nur ca. Y5 vom Condensatordruck ist. Damit nur die von den Kolben durchgelassenen Gase in die Zwischenstücke B B1 kommen, werden die Verbindungsrohre von d d1 und c c1 mit Rückschlagventilen versehen.

Claims (3)

In erwünschten Fällen lassen sich diese Räume mit den Compressionspumpen entleeren, indem die zwischen den Saugleitungen und dem Expansionsapparat angebrachten Hähne geschlossen werden, während die Pumpen arbeiten. Die treibende Kurbel K, Fig. 2, bewegt den Kolben A und dieser überträgt die Kraft auf den Kolben A1 durch die Flüssigkeit, womit beide Cylinder bis zum Sammler und Windkessel D gefüllt sind; letzterer ist. mit einem Hahn e versehen, durch welchen die Füllung der Cylinder erfolgt. Der Kolben A1 bewegt beide Compressionskolben CC1 direct, weil diese drei Kolben auf einer Stange befestigt sind. Da hoher Druck im allgemeinen leicht Undichtigkeiten herbeiführt, so ist hier die Möglichkeit gegeben, denselben in den Cylindern A A1 beliebig zu vermindern, indem ihre Querschnitte auf ein Mehrfaches von denen der Compressionscylinder gebracht werden. Die Stopfbüchsen des Cylinders A1, als die einzigen bewegten Dichtungstheile, welche aufser den Ventilen mit den Gasen in Berührung kommen, sind in geschlossenen Räumen und stehen unter niedrigem Flüssigkeitsdruck, der gutes Abdichten leicht ermöglicht. Fig. 3 zeigt die Verbindung der Cylinder AA1, woraus ersichtlich ist, dafs die Kanäle beliebig weit gemacht werden können, um den Compressionskolben die nöthige Geschwindigkeit zu geben, ohne irgend welchen störenden Einflufs zu veranlassen. Fig. 4 zeigt eine Anordnung zum Nachziehen der Stopfbuchsenmuttern in geschlossenem Räume, wobei die Muttern der Schrauben mit Schneckenrädchen versehen sind und mittelst Schnecken und Räderübersetzung f von der Spindel g aus bewegt werden. Das neue Lidern der Stopfbüchsen geschieht, indem die Zwischenstücke B B1 in früher beschriebener Weise entleert und deren Deckel hhλ entfernt werden. Diese Arbeit wird aber unter den günstigen Verhältnissen dieser Construction nur nach Monaten nöthig sein, mithin können die Compressionspumpen ebenfalls Monate lang in dicht geschlossenen Räumen mit absoluter Sicherheit arbeiten, womit nicht nur das Ausströmen der Gase vermieden, sondern auch solider Betrieb erreicht ist. Um zu erkennen,l ob die Stopfbüchsen Flüssigkeit durchlassen und ein Nachziehen bedürfen, sind an den Zwischenstücken BB1, Fig. i, die Sammler c" c'" angebracht. Diese, eventuell mit Anzeigern versehen, lassen den Zustand leicht erkennen. Patent-Ansρruch: An der Pumpe zur Compression von Gasen die nachfolgend angegebenen Einrichtungen in Verbindung mit einander:
1. die beiden gleich grofsen, mit Flüssigkeit ausgefüllten Cylinder AA1, von denen der Kolben des einen A* mit den Druckkolben CC1, die kleiner als der Kolben von A1 sind, auf einer Stange sitzt, um den auf den Kolben von A ausgeübten Druck durch die Flüssigkeit auf die Druckkolben CC1 zu übertragen;
2. das Rohr c, welches den Raum hinter den Kolben CC1 mit dem Saugrohr d verbindet, um den Druck hinter den Kolben C C1 auf den Druck der Saugleitung zu reduciren;
3. die Verlegung der Stopfbüchsen des Cylinders Al in gegen aufsen geschlossene Räume, damit sie einem niedrigeren Flüssigkeitsdruck ausgesetzt sind, so dafs ein gutes Abdichten ermöglicht und ein Lecken der zu comprimirenden Gase nach aufsen ausgeschlossen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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