DE36084C - Doppelmalzdarre - Google Patents
DoppelmalzdarreInfo
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- DE36084C DE36084C DENDAT36084D DE36084DA DE36084C DE 36084 C DE36084 C DE 36084C DE NDAT36084 D DENDAT36084 D DE NDAT36084D DE 36084D A DE36084D A DE 36084DA DE 36084 C DE36084 C DE 36084C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/067—Drying
- C12C1/10—Drying on fixed supports
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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- C12C1/073—Processes or apparatus specially adapted to save or recover energy
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
ROB. LEICHT in VAIHINGEN a. F.
Doppelmalzdarre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1885 ab.
Diese Darre bietet gegenüber den meisten bisher bekannten Malzdarren den wesentlichen
Vortheil, dafs auf zwei neben einander angeordneten und unter sich verbundenen Horden
zu beliebiger Zeit jede beliebige Temperatur und jeder beliebige Luftzug hergestellt werden
kann, was durch folgende Anordnung erreicht wird:
Die Verbrennungsgase von Feuerung α ziehen durch die Kanäle b unter den Luftvorwärmerraum
nach Kanal c, in welchem Falle die verstellbaren Schieber A B und D geschlossen
sind, dagegen E geöffnet ist, und von da durch die in der Sau befindlichen eisernen
Kanäle d nach dem gemeinschaftlichen Kanal e und bei geschlossenem Schieber F und geöffnetem
Schieber G nach Kanal f zum Dunstkamin h in der angegebenen Pfeilrichtung. In
umgekehrter Weise nehmen die Verbrennungsgase von Feuerung a1 ihren Weg durch die
Kanäle b1 c1 bei geschlossenen Schiebern A B
und E und geöffnetem Schieber D nach dl e,
ferner bei geschlossenem Schieber G und geöffnetem Schieber F nach f1 zum Dunstkamin
h1 in der in punktirten Pfeilen angegebenen Richtung.
Durch wechselseitiges Oeffnen und Schliefsen der Schieber A D und B E können jedoch
die Verbrennungsgase von Feuerung α oder a1
direct in die je darüber befindliche Sau geleitet werden, wodurch das Rösten des Malzes
auf der einzelnen Horde unterstützt werden kann; ferner können die abziehenden Heizgase
je nach Oeffnen und Schliefsen der Schieber F und G zum Dunstkamin h oder h1
geleitet werden, um abwechselnd, je nachdem auf Horde H oder H1 geschwelkt wird, den
Luftzug daselbst zu beschleunigen.
Die genannten Schieber sind so construirt, dafs sie aufserhalb der Darre gestellt werden
können; ferner sind sie mit Zeiger und Scala versehen, so dafs schon von Weitem
sichtbar ist, nach welcher Richtung die Heizgase ihren Weg nehmen.
Der Betrieb der Darre ist folgender:
Es wird an einem Tage auf der einen Horde gescbwelkt, während auf der anderen
geröstet wird; der umgekehrte Fall tritt den darauf folgenden Tag ein.
Wird auf Horde H geschwelkt, so ist Feuerung α mit in Dienst gestelltem Vorwärmerraum
R in Thätigkeit, und wird durch den geheizten Kamin h der Luftzug beschleunigt,
wobei die Temperatur auf Horde H selbst bei lebhaftestem Feuer nur eine mäfsige blei-·
ben wird, während die strahlende Hitze in' den Kanälen d der Sau zum Rösten auf der
Horde H1 abgegeben wird..
Reicht die Temperatur auf Horde H1 bei
beliebig geschmälertem Luftzug und ungeheiztem Dunstkamin zum Rösten nicht aus, so
wird Feuerung al mit geöffnetem Schieber B
und E so zur Beihülfe verwendet, dafs sie direct zu den Kanälen d gelangen kann.
Wird des anderen Tages auf Horde U1 geschwelkt,
so hat Feuerung a1 mit in Dienst gestelltem Vorwärmerraum R1 und geheiztem
Kamin h1 ihre Thätigkeit zu entfalten, während auf der Horde H, welche am Tage zuvor
zum Schwelken gedient hat, nunmehr geröstet wird. Reicht auch hier bei geschmälertem
Luftzug und ungeheiztem Kamin die
Temperatur zum Rösten nicht aus, so kann Feuerung α mit geöffnetem Schieber A und D
zur Beihülfe verwendet werden, wobei die Heizgase direct zu den Kanälen d1 gelangen.
Die wesentlichsten Vortheile der Vervollkommnung sind folgende:
ι. Sie gewährt unbeschränkte Sicherheit und die Möglichkeit der Herstellung jeder Temperatur,
sowie' jeder gewünschten Stärke des Luftzuges.
2. Eine Ueberhitzung der Schwelkhorde ist unmöglich.
3. Es ist wenig Brennmaterial erforderlich, indem der Luftzug auf der Rösthorde sehr
geschmälert werden kann.
4. Endlich wird auch eine Beschränkung der gesundheitsschädlichen Arbeit des Ableerens
einer Horde auf die andere herbeigeführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Combination der beiden Malzdarren, von welchen abwechselnd die eine zum Schwelken, die andere zum Rösten des Malzes dient, und der zu diesem Zwecke symmetrisch angeordneten Rauchkanäle b b1 unter den Vorwärmräumen für den Schwelkprocefs und der Rauchrohre d dl unter den Horden für den Röstpro cefs, sowie den Kanälen cc1 mit den Schiebern ABDE, alles wie auf der Zeichnung dargestellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36084C true DE36084C (de) |
Family
ID=311915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36084D Expired - Lifetime DE36084C (de) | Doppelmalzdarre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36084C (de) |
-
0
- DE DENDAT36084D patent/DE36084C/de not_active Expired - Lifetime
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