DE3608432C2 - - Google Patents
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/64—Heating using microwaves
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mikrowellenherd gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruches 1. Ein derartiger Mikrowellen
herd ist aus der US-PS 28 60 926 bekannt.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß bei dem bekannten Mikro
wellenherd die Kühlung von Transformator und Oszillator, ins
besondere bei längerem Betrieb, nicht voll zufriedenstellend
ist und daß darüber hinaus die Kühlgebläse zu Vibrationen nei
gen.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es deshalb, die Kühl
gebläse so anzubringen und zu haltern, daß die Kühlung des Trans
formators und des Oszillators verbessert ist, dabei aber die
Halterung trotz einfacher Konstruktion möglichst starr und
vibrationsfrei ist. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus
den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1.
Bei der Lösung nach der Erfindung geben die beiden Kühlgebläse
zueinander parallele Kühlluftströme auf die beiden zu kühlen
den Geräte ab, wobei der konstruktive Aufwand für die sehr
steife und vibrationsfreie Gebläsehalterung deshalb vergleichs
weise gering ist, weil die Gebläsehalterung zugleich als Halte
rung für die Heizkammer dient.
Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung
wird das dem Hochspannungstransformator zugeordnete Kühlgebläse
von einem am Heizkammer-Tragkörper befestigten Motor direkt
angetrieben, während das andere Kühlgebläse über ein Kraft
übertragungselement indirekt von diesem Motor angetrieben ist.
In diesem Zusammenhang ist jedoch darauf hinzuweisen, daß es
aus der DE-OS 32 11 487 bereits vorbekannt war, die beiden
Kühlgebläse durch einen einzigen Motor anzutreiben, wobei
die Kopplung über die Motorachse erfolgt, und daß es weiterhin aus der DE-PS
29 06 501 bereits vorbekannt war, verschiedene Aggregate
durch einen einzigen Motor anzutreiben, wobei die Kopplung
durch Riemen erfolgt.
Die Unteransprüche 3 bis 6 beinhalten weiter vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispiels
weise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Mikrowellenherdes nach der
Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III von Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV von Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich von Fig. 2, durch eine abgewan
delte Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 6 einen Schnitt ähnlich Fig. 3 durch die Ausführungsform
von Fig. 5, und
Fig. 7 eine Skizze zur Darstellung einer alternativen Anord
nung eines Magnetrons.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht auf die Frontseite eines Mikro
wellenherdes nach der Erfindung. Gemäß Fig. 1 ist an einem
Frontbereich eines Gehäuses 1, welches das Gehäuse des Mikro
wellenherdes darstellt, eine Tür 2 vorgesehen; unterhalb der
Tür 2 befindet sich ein Steuerpult 3. Gemäß Fig. 2 weist das
Gehäuse 1 eine Heizkammer 4 auf, in welcher sich ein oberes
Heizelement 5 und ein unteres Heizelement 6 befinden.
Unterhalb der Heizkammer 4, also zwischen der Boden
platte 4 a der Heizkammer 4 und der Bodenplatte 1 a des Gehäuses
1, befindet sich ein Geräteraum 7. In diesem Geräteraum 7 sind
ein Hochfrequenz-Oszillator, nämlich ein Magnetron 8, ein Hoch
spannungstransformator 9, ein erstes und ein zweites Kühlge
bläse 10, 11 und andere zum Betrieb des Herdes erforderliche
elektrische Elemente untergebracht, wie dies aus den Fig. 3 und
4 hervorgeht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind das
Magnetron 8 und der Hochspannungstransformator 9 im Geräteraum
7 bezüglich der Richtung von vorne nach hinten mittig angeord
net, derart, daß sich das Magnetron 8 benachbart der linken
Seitenwand 1 b und der Hochspannungstransformator 9 benachbart
der rechten Seitenwand 1 c des Herdgehäuses 1 befinden. Das Mag
netron 8 ist am unteren Ende eines Wellenleiters 12 angebracht,
der starr an der Außenseite der linken Seitenwand 4 b der Heiz
kammer 4 montiert ist. Das Magnetron 8 führt über den Wellen
leiter 12 und eine Wellenzuführdurchbrechung der linken Seiten
wand 4 b hindurch der Heizkammer 4 hochfrequente elektromagne
tische Wellen zu.
Ein erstes Kühlgebläse 10 befindet sich mit Abstand
hinter dem Hochspannungstransformator 9, ein zweites Kühlge
bläse 11 mit Abstand hinter dem Magnetron 8. Das erste Kühl
gebläse 10 ist unmittelbar mit einer Antriebswelle 13 a eines
Gebläsemotors 13 gekoppelt, der mittels einer Tragplatte 15
mit einem Heizkammer-Tragkörper 14 verbunden ist. Das zweite
Kühlgebläse 11 ist mit einer Welle 16 gekoppelt, die dreh
bar in Lagern 18 a und 18 b gelagert ist. Eine mit dem Heizkammer-
Tragkörper 14 verbundene Wellen-Tragplatte 17 lagert die
Lager 18 a und 18 b in fester Relation zueinander. Um vom Gebläse
motor 13 auf die Welle 16 des zweiten Kühlgebläses 11 eine
Antriebskraft übertragen zu können, sind an der Antriebswelle
13 a und der Welle 16 erste bzw. zweite Rollen 19, 20 starr
befestigt, wobei sich über die Rollen 19 und 20 ein endloser
Treibriemen 21 erstreckt. Wird der Gebläsemotor 13 in Betrieb
gesetzt, dann wird das erste Kühlgebläse 10 durch diesen Motor
13 direkt angetrieben, während das zweite Gebläse 11 über die
Treibriemen-Rollen-Anordnung vom Motor 13 mittelbar angetrie
ben wird.
Der Heizkammer-Tragkörper 14 besteht aus geformten Me
tallstreifen, deren jeder im wesentlichen einen L-förmigen Quer
schnitt aufweist. Nach dem Zusammenfügen der Metallstreifen
weist der Heizkammer-Tragkörper 14 eine im wesentlichen recht
eckige, rahmenartige Gestalt auf und hat ein oberes Seiten
teil 14 a, ein unteres Seitenteil 14 b und zwei Seitenteile 14 c
und 14 d. Von diesen Teilen des Körpers 14 ist der untere Teil
14 b mit der Bodenplatte 1 a des Gehäuses 1 verbunden, welche auch
den Boden des Geräteraums 7 darstellt. Der obere Teil 14 a des
Körpers 14 ist an seinem vorderen Ende weiter nach oben gebogen,
so daß er einen vorderen Halteteil 14 e bildet, während sein
mittlerer Teil teilweise nach oben steht, so daß ein hinterer
Halteteil 14 f gebildet wird. Zwischen dem vorderen und hinteren
Halteteil 14 e, 14 f sind das hintere Ende der Bodenplatte 4 a der
Heizkammer 4 und das untere Ende der Rückwand 4 c, die durch ein Endteil 4 d
miteinander verbunden sind, gehaltert, und die Rückwand 4 c ist
mit dem hinteren Halteteil 14 f durch Schrauben verbunden. Auf
diese Weise wird erreicht, daß die Entfernung zwischen der Bo
denplatte 1 a des Geräteraums 7 und der Bodenplatte 4 a der Heiz
kammer 4, also die Höhe h des Geräteraums 7, auf einem vorgege
benen Wert gehalten wird, der durch den Heizkammer-Tragkörper
14 bestimmt wird.
Das erste und das zweite Gebläse 10 bzw. 11 sind über
die Motortragplatte 15 bzw. die Wellen-Tragplatte 17 mit
dem Heizkammer-Tragkörper 14 verbunden, derart, daß zwischen den
Propellerblättern der Kühlgebläse und der Bodenplatte 4 a der
Heizkammer 4 ein Abstand a entsteht, der im wesentlichen gleich
ist einem zweiten Abstand b zwischen den Propellerblättern der
Gebläse und der Bodenplatte 1 a des Gehäuses 1 (Fig. 2). Auf die
se Weise werden die Strömungsrichtungen der von den Kühlgeblä
sen 10 und 11 erzeugten Kühlluftströme im wesentlichen parallel
verlaufen.
Die Propellerblätter der Gebläse 10 und 11 bestehen bei
spielsweise aus einem flexiblen Kunstharz, etwa Polypropylenharz
oder dergleichen. Die beiden Gebläse 10, 11 und die angeschlos
senen Teile, wie etwa der Gebläsemotor 13, die Welle 16 und
die Lager 18 a, 18 b, sind von Stellen unmittelbar unterhalb des
in der Heizkammer befindlichen unteren Heizelements 6 entfernt,
so daß während des Heizbetriebs des Herdes der untere Heizkör
per 6 keine nachteiligen Einwirkungen auf diese elektrischen
Elemente und Teile ausüben kann.
In einer Rückwand 1 d des Gehäuses 1 befinden sich Lüf
tungslöcher 22, beispielsweise in Form einer Jalousie. Zusätz
liche jalousieartige Lüftungslöcher 23 befinden sich in der Bo
denplatte 1 a des Gehäuses 1, und zwar in einer Position vor
den Kühlgebläsen 10, 11. Eine Mehrzahl von Stanzlöchern 24 be
finden sich in der linken Seitenwand 4 b der Heizkammer 4,
und zwar in einer Position vor der Einlaßöffnung für die Hoch
frequenzwellen.
Wenn sich die Kühlgebläse 10 und 11 in Betrieb befin
den, dann wird Kühlluft durch die Lüftungslöcher 22 der
Rückwand 1 d in den Geräteraum 7 gefördert. Die vom Kühlgebläse
10 gelieferte Luft wird zum Kühlen des Hochspannungstransfor
mators 9 verwendet, während die vom zweiten Kühlgebläse 11 ge
lieferte Luft zum Kühlen des Magnetrons 8 dient. Die den Hoch
spannungstransformator 9 kühlende Luft wird dann durch einen
Teil der Lüftungslöcher 23, die sich vor dem Hochspannungs
transformator 9 befinden, wieder nach außen entlassen, während
ein Teil der Kühlluft, welche das Magnetron 8 kühlt, längs der
linken Seitenwand 4 b der Heizkammer 4 nach oben geführt und
durch die Stanzlöcher 24 hindurch in die Heizkammer 4 entlassen
wird, um für eine Lufterneuerung in der Heizkammer zu sorgen.
Der restliche Teil der das Magnetron 8 kühlenden Luft wird durch
den anderen Teil der Lüftungslöcher 23, die sich vor dem
Magnetron befinden, nach außen entlassen.
In der Heizkammer 4 befinden sich eine Drehplatte 25,
die gemäß Fig. 4 die Gestalt einer Scheibe bzw. eines Tellers hat.
Die Drehplatte 25 ist mit einer Drehscheibe 26 verbunden, die
drehbar auf einer nicht bezifferten Spindel sitzt, welche von
einem zentralen Teil der Bodenplatte 4 a der Heizkammer 4 nach
oben absteht. Ein Motor 27 ist mit der Spindel gekoppelt und
dreht diese.
Bei dem Mikrowellenherd beschriebener Konstruktion
ist der untere Teil 14 b des Heizkammer-Tragkörpers 14 mit der
Bodenplatte 1 a des Gehäuses 1 verbunden, während der verbun
dene Teil 4 d des hinteren Endes der Bodenplatte 4 a und des
unteren Endes der Rückwand 4 c der Heizkammer 4 sich zwischen
den vorderen und hinteren Halteteilen 14 e und 14 f befindet,
welche Teile des oberen Teils 14 a des Heizkammer-Tragkörpers
14 sind, wobei mittels Maschinenschrauben dieser Verbindungs
teil befestigt ist. Als Folge davon ergibt sich, daß die Ent
fernung zwischen der Bodenplatte 1 a des Gehäuses 1 und der
Bodenplatte 4 a der Heizkammer 4, also die Höhe h des Maschinen
raums 7, durch den Heizkammer-Tragkörper 14 so definiert ist,
daß sich ein konstanter Wert ergibt, wobei die Möglichkeit
von Abweichungen durch Produktionsfehler und Fehler beim Zu
sammenbau im wesentlichen vermieden wird. Es ist somit nicht
erforderlich, große Zwischenräume zwischen dem Umfang des ersten
und zweiten Kühlgebläses 10, 11 und der Bodenplatte 4 a der Heiz
kammer 4 vorzusehen, ebenso nicht zwischen dem Umfang dieser
Gebläse und der Bodenplatte 1 a des Herdgehäuses 1, weil keine
Gefahr besteht, daß die Gebläse 10 und 11 die Wände des Ma
schinenraums 7 während des Betriebs berühren. Auch kann das
Verhältnis des Außendurchmessers der Kühlgebläse 10 und 11 zur
Höhe des Geräteraums größer sein als bei den Geräten nach dem
Stand der Technik. Folglich kann der Durchmesser der Kühlgeblä
se 10 und 11 vergrößert und somit der Kühleffekt auf die elek
trischen Teile verbessert werden.
Weil Abweichungen der Höhe des Geräteraums 7 durch
Produktions- und Zusammenbaufehler in der beschriebenen Weise
vermieden werden, können der Abstand a zwischen den Kühlgebläsen
10, 11 und der Bodenplatte 4 a der Heizkammer 4 und der Abstand
b zwischen den Kühlgebläsen 10, 11 und der Bodenplatte 1 a des
Gehäuses 1 exakt gleich gemacht werden. Folglich können Insta
bilitäten der Luftströmung durch den Geräteraum 7 und folglich
dadurch bewirkte Geräuscheffekte beträchtlich vermindert und
Schwierigkeiten beim Zusammenbau infolge der positionsmäßigen
Einstellung der Kühlgebläse vermieden werden.
Weil bei der eben beschriebenen Konstruktion das erste
und das zweite Kühlgebläse 10, 11 durch den Heizkammer-Trag
körper 14 gelagert werden, dessen unterer Teil 14 b mit der
Bodenplatte 1 a und dessen oberer Teil 14 a mit dem
Endteil 4 d der Bodenplatte 4 a und der Rückwand 4 c der Heiz
kammer 4 mittels Maschinenschrauben verbunden sind, ergibt
sich für die Tragkonstruktion der Kühlgebläse 10 und 11 eine
Verstärkung und somit eine Vermeidung von Vibrationen.
Weiterhin sind das erste und zweite Kühlgebläse 10
und 11 ebenso wie der Gebläsemotor und die Lager 18 a und 18 b,
welche mit der Wellen-Tragplatte 17 verbunden sind, die ihrer
seits am Heizkammer-Tragkörper 14 befestigt ist, an Stellen
angeordnet, die von einem Ort unmittelbar unterhalb des un
teren Heizelements 6 entfernt sind, so daß die Gefahr, daß
diese Bauteile durch die vom unteren Heizelement 6 abgegebene
Wärme beschädigt werden, beträchtlich vermindert ist. Folg
lich wird das Auftreten thermischer Deformationen der Gleit
teile der Welle 16 und der Lager 18 a und 18 b verhindert,
womit die Drehung der Kühlgebläse 10 und 11 stabilisiert wird.
Zusätzlich wird die Notwendigkeit der Verwendung von wärmeiso
lierenden Materialien bei der Konstruktion der Kühlgebläse ver
mieden. Die Kühlgebläse 10 und 11 können also aus einem flexiblen
synthetischen Harz, etwa Polypropylen, hergestellt werden, was
nicht nur die Produktionskosten dieser Gebläse vermindert, sondern
auch deren Geräuschbildung.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform
der Erfindung, wobei Teile, welche gleich denjenigen der Fig.
1 bis 4 sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen
worden sind; auf eine ins Einzelne gehende Beschreibung die
ser gleichen Teile wird verzichtet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 sind
in der Bodenplatte 1 a des Herdgehäuses 1 Stanzlöcher 36 vorge
sehen, und zwar unter den Kühlgebläsen 10 und 11, während
in der Bodenplatte 1 a und der Rückwand 1 d Jalousien 22 a bzw.
22 b vorgesehen sind, und zwar an Stellen seitlich unter und
hinter den Kühlgebläsen 10 bzw. 11. Die Jalousien 22 a und
22 b sind derart ausgebildet, daß ihre ausgeschnittenen und
hochgebogenen Ränder nach vorne und nach oben gerichtet sind.
In Bereichen der Bodenplatte 1 a an der Vorderseite des Magne
trons 8 und des Hochspannungstransformators 9 befinden sich
erste und zweite Jalousien 38 a und 38 b, die durch Ausschnei
den und Hochbiegen der Bodenplatte 1 a nach hinten und nach
oben entstanden sind. Gemäß dieser Konstruktion wird beim
Betrieb der Kühlgebläse 10 und 11 Kühlluft von außerhalb des
Herdes her in den Geräteraum 7 wirkungsvoll durch die Stanz
löcher 36 und die Jalousien 22 a und 22 b angesaugt und durch
die Gebläse 10 gegen das Magnetron 8 und den Transformator 9
gerichtet. Der Hauptteil der das Magnetron kühlenden Luft wird
durch die ersten Jalousien 38 a nach außen abgeleitet, während
der Hauptteil der den Transformator 9 kühlenden Luft durch
die zweiten Jalousien 38 b nach außen abgeführt wird. Gemäß die
ser Ausführungsform ist das Magnetron 8 in dem Geräteraum 7
geringfügig vor dem Hochspannungstransformator 9 angeordnet,
wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist. Außerdem ist die Zahl
der ersten Jalousien 38 a, die sich vor dem Magnetron 8 befinden,
kleiner als die Zahl der zweiten Jalousien 38 b, die sich vor
dem Transformator 9 befinden, wobei die gesamte Öffnungsfläche
der ersten Jalousien 38 a geringer ist als diejenige der zwei
ten Jalousien 38 b. In dem Geräteraum kann auch ein Hochspannungs
kondensator 35 angeordnet sein. Wie sich aus Fig. 7 ergibt,
ist das Magnetron 8 bei dieser Ausführungsform in dem Geräte
raum 7 schräg angeordnet, das bedeutet, daß die Niederstrom
seite des Magnetrons 8 höher liegt als die Aufstromseite des
selben und daß das Magnetron 8 mit dem Wellenleiter in Schräg
verbindung steht.
Der Hochspannungstransformator 9 ist vorzugsweise im
Raum 7 schräg angeordnet, wie aus Fig. 5 ersichtlich, derart,
daß sich seine Lagerplatte 9 a dahinter und oberhalb befindet,
so daß sich ein nach hinten öffnender Raum S bildet, und zwar
zwischen der Lagerplatte 9 a und der Bodenplatte 1 a. Weitere Jalousien
31, die sich schräg nach hinten und nach oben erstrecken, kön
nen im Raum S vorgesehen sein, um eine Turbulenz der Luft zu
erzielen, was den Kühleffekt für den Hochspannungstransforma
tor 9 verbessert.
Bei dieser Ausführungsform sind das Magnetron 8 und
der Hochspannungstransformator 9 in Ausfluchtung mit der
Strömungsrichtung der Kühlluft, was bereits erwähnt worden ist,
und eine Anzahl von Jalousien und Stanzlöchern befindet sich
in der Bodenplatte 1 a und der Seitenwand 1 b. Folglich kann in
den Geräteraum 7 eine ausreichende Menge an Kühlluft einge
führt werden, und das Magnetron 8, der Hochspannungstransforma
tor 9 und andere elektrische Teile werden dadurch wirkungsvoll
gekühlt. Der wesentliche Teil der den Transformator 9 kühlen
den Luft wird dabei durch die zweiten Jalousien 38 b nach außen
abgeführt, während der größte Teil der das Magnetron 8 kühlen
den Luft durch die ersten Jalousien 38 a nach außen abgeführt
wird. Lediglich ein Teil der Luft, welche den Transformator
9 kühlt, wird nach oben in die Heizkammer 4 geleitet, um dort
einen Luftwechsel herbeizuführen.
Weil die gesamte Öffnungsfläche der ersten Jalousien
38 a geringer ist als diejenige der zweiten Jalousien 38 b kann
die Menge der das Magnetron 8 kühlenden und nach oben in die
Heizkammer 4 durch die Stanzlöcher 24 strömenden Luft erhöht
werden, und es wird dabei eine glatte Strömung der Kühlluft
sichergestellt.
Weil das Magnetron 8 schräg oberhalb angeordnet und mit
einem Wellenleiter 39 in diesem Schrägzustand verbunden ist, wird
sich auch eine glatte Strömungsführung für die das Magnetron
8 kühlende und nach oben längs der linken Seitenwand 4 b in die
Heizkammer 4 strömenden Luft ergeben.
Nachdem der Hochspannungstransformator 9 sich nach hinten und
nach oben erhebt und die Jalousien 31 im Raum S zwischen
dem schräg angeordneten Transformator 9 und der Bodenplatte
1 a ebenfalls schräg nach hinten und nach oben verlaufen,
wird ein Teil der in den Raum S eindringenden Luft durch
die Kanten der Jalousien 31 verwirbelt,
was eine weitere Verbesserung
des Kühleffekts erbringt.
Bei dieser Ausführungsform wird der Hochspannungstrans
formator 9 durch das Kühlgebläse 10 gekühlt, welches direkt vom
Motor 13 angetrieben wird, wohingegen das Magnetron 8 durch
das Kühlgebläse 11 gekühlt wird, das über den Riemen 21 vom
Motor 13 angetrieben wird. Weiterhin ist außerhalb des Mag
netrons 8 ein Thermoschalter 40 mit der Strom
quelle des Magnetrons 8 verbunden. Wenn also der Betrieb des
Kühlgebläses 11 zum Kühlen des Magnetrons 8 unterbrochen wird,
beispielsweise durch einen Bruch des Treibriemens, womit dann
die Magnetron-Temperatur steigt, oder wenn die Temperatur in
der Heizkammer 4 einen vorgegebenen Wert überschreitet, dann
unterbricht der Thermoschalter 40 die Leitung zwischen der
Stromquelle und dem Magnetron 8. Dabei wird jedoch zu diesem
Zeitpunkt der Hochspannungstransformator 9 weiterhin durch das
Kühlgebläse 10 gekühlt, während der Betrieb des Magnetrons 8
jedesmal dann unterbrochen wird, wenn die Temperatur des Mag
netrons 8 oder der Heizkammer 4 abrupt ansteigt, womit die
Sicherheit des Herdes wesentlich verbessert wird.
Claims (6)
1. Mikrowellenherd mit einem Gehäuse, einer im Gehäuse an
geordneten Heizkammer, einem im Gehäuse unterhalb der Heiz
kammer angeordneten Geräteraum, einem Hochspannungstransfor
mator und einem Hochfrequenzoszillator im Geräteraum, zwei im
Geräteraum angeordneten Kühlgebläsen zum Ansaugen von Kühlluft
von außen und Hindurchführen derselben durch den Hochspannungs
transformator und den Hochfrequenzoszillator und einem Heiz
kammer-Tragkörper, dessen unteres Ende mit dem Boden des Geräte
raums verbunden ist und dessen oberes Ende mit dem Boden der Heiz
kammer abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung des
Bodens (4 a) der Heizkammer (4) an dessen hinterem Bereich er
folgt, daß die beiden Kühlgebläse (10, 11) durch den Heizkammer-
Tragkörper (14) gehaltert sind, und zwar in seitlicher Richtung
des Mikrowellenherdes mit Abstand voneinander und mit Blasrich
tung nach vorne, und daß der Hochspannungstransformator (9)
und der Hochfrequenzoszillator (8) vor den beiden Kühlgebläsen
(10, 11) angeordnet sind.
2. Mikrowellenherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Hochspannungstransformator (9) zugeordnete Kühlge
bläse (10) von einem am Heizkammer-Tragkörper (14) befestigten
Motor (13) direkt angetrieben ist und daß das andere Kühlgebläse
(11) über ein Kraftübertragungselement (21) indirekt von die
sem Motor (13) angetrieben ist.
3. Mikrowellenherd nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor (13) auf einer Tragplatte (15) sitzt, die an der
Rückseite des Heizkammer-Tragkörpers (14) befestigt ist.
4. Mikrowellenherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Heizkammer-Tragkörper (14) aus geformten Metallstreifen be
steht.
5. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der Hochspannungstransformator (9) in
Richtung zum Kühlgebläse (10) hin schräg nach oben erstreckt
und daß in der Bodenplatte (1 a) des Geräteraums (7) unmittelbar
unter dem Hochspannungstransformator (9) Austrittsjalousien
(31) vorgesehen sind.
6. Mikrowellenherd nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sich der Hochfrequenzoszillator (8) in Rich
tung von seinem Gebläse (11) weg schräg nach oben erstreckt.
Applications Claiming Priority (4)
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| JP10443585A JPS61263090A (ja) | 1985-05-16 | 1985-05-16 | 高周波加熱装置 |
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| JP18551085A JPS6244979A (ja) | 1985-08-23 | 1985-08-23 | 高周波加熱装置 |
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