DE360573C - - Google Patents

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DE360573C
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typewriter
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B13/00Teaching typing
    • G09B13/02Dummy practice keyboard apparatus

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Jtt 3£0573 KLASSE \Z§ GRUPPE
(W57I35XIIjISg)
Theodor Wulf jr. in Werl, Westf.
Schreibmaschinenübungstastatur.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1921 ab.
Schreibmaschinenübungstastaturen bisheriger Art haben eine solche Anordnung der Buchstaben und sonstigen Zeichen, daß sie jeweils nur für eine bestimmte Schreibmaschinensystemart als Lehrmitel verwandt werden. Diese beschränkte Verwendungsmöglichkeit wird durch die vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, daß sämtliche die Tastatur darstellenden Bezeichnungen (Buchstaben, Zahlen usw.) einzeln auswechselbar
angeordnet sind. Hierdurch wird ermöglicht, daß jede beliebige Tastatur sämtlicher mit Umschaltung versehenen Sehreibmaschinenarten aus ein und derselben Vorrichtung mit Leichtigkeit zusammengesetzt werden kann. In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung durch Abb. ι in schaubildlicher Ansicht dargestellt. Abb. 2 und 3 veranschaulichen Musterbeispiele der zur Verwendung kom-
to menden Buchstaben- und sonstigen Zeichenscheiben. Abb. 4 zeigt einen Teilschnitt nach Linie A-B in Abb. 1. Abb. 5 und 6 zeigen verschiedene Ausführungsarten der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus mehreren stufenförmig übereinanderliegenden, aus Holz oder sonstigem Material hergestellten Platten von bestimmter Stärke σ. In jede Platte eingelassen oder daraufgelegt (bei entsprechender Verminderung der Plattenstärke) ist eine weiche Lage aus Filz oder anderem passenden Stoff b (Abb. 5 und 6). Auf dieser Stofflage ruhen die Buchstaben- und sonstigen Zeichenscheiben c aus Karton o. dgl., die in der Reihenfolge entsprechend den Tastenbezeichnungen der zum Erlernen des Schrei- * bens auf der später zu benutzenden Schreibmasohinenart anzuordnen sind. Je nach der Maschinenart können diese Buchstaben- und sonstigen /Zeichenscheiben einzeln, zu zweien oder dreien aufgelegt werden, weshalb dieselben mit Groß- und Kleindruck und die Scheiben selbst in verschiedener Form, wie abgerundet, spitz usw., ausgeführt sein. Diese Buchstaben- und sonstigen Zeichenscheiben werden zum Schütze überdeckt mit einem Gelatine- oder sonstigem durchsichtigen Streifen d, der jeweils lose aufgelegt oder unmittelbar an das darüberliegende Schlußstück e befestigt wird. Dieses Schlußstück besitzt kreisrunde Ausschnitte, durch welche alsdann die darunterliegenden Buchstaben und sonstigen Zeichen sichtbar werden. Nur die unterste Fläche weicht von den anderen insofern ab, als das Schlußstück neben einigen mit allen vorstehend genannten Unterlagen ausgestatteten Ausschnitten für die Umschaltusw. Tasten auch noch eine Erhöhung f zur Kenntlichmachung der Leertaste ohne Unterlagen c und d besitzt. Zur Gebrauchsfertigmachung werden sämtliche Flächen mit ihren Ein- oder Auflagen mittels nach Bedarf anzubringender Schrauben zusammengefügt (Abb. 1) und hierdurch gleichzeitig die Buchstaben- und sonstigen Zeidienscheiben infolge der weichen Unterlage b fest eingeklemmt, so daß eine Verschiebung durch die nun folgenden Griff- und Fingerübungen nicht möglich ist. Um zwecks genauer Einstellung der zu erlernenden Tastatur auch eine kleine seitliche Verschiebung der Flächen vornehmen zu können, sind letztere einschließlich ihrer Ein- und Auflagen an den Schraubstellen mit Schlitzen versehen, wie aus Abb. 1 ersichtlich.
Es sind auch noch andere als die in den Zeichnungen veranschaulichten und vorstehend beschriebenen Ausführungsarten möglich, insbesondere kann die Art der Anbringung und Befestigung der Buchstaben- und sonstigen Zeichenscheiben mit ihren Unterlagen und Überdeckungen verschieden sein.
Das Wesen der Erfindung besteht eben darin, daß Anordnungen vorhanden sind, die das Auswechseln der einzelnen Bezeichnungen (Buchstaben- und sonstigen Zeichenschei'ben) ermöglichen.
Die Vorteile dieser Übungstastatur ergeben sich daraus, daß hiernach die Erlernung des Maschinenschreibens nach jeder Umschaltsystemart mittels einer billig herzustellenden Vorrichtung erfolgen kann, ohne eine Schreibmaschine zur Verfügung zu haben, und ohne eine Abnutzung des teuren Maschinenmaterials durch Übungen hervorzurufen.

Claims (1)

  1. Pa ten T-Anspruch:
    Schreibmaschinenübungstastatur mit stufenförmigem Aufbau, dessen Stufen, den Tastenreihen einer Schreibmaschine mit Umschaltung entsprechend, Typen- und sonstige Bezeichnungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezeichnungen unter je einer auf die Stufen gelegten und in ihrer Längsrichtung einstellbaren, mit kreisrunden Ausschnitten versehenen Deckplatte auswechselbar vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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