DE360293C - Verfahren zum Verbinden von Holzreifen, insbesondere von Fassreifen, mittels Klammern - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Holzreifen, insbesondere von Fassreifen, mittels Klammern

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DE360293C
DE360293C DES53917D DES0053917D DE360293C DE 360293 C DE360293 C DE 360293C DE S53917 D DES53917 D DE S53917D DE S0053917 D DES0053917 D DE S0053917D DE 360293 C DE360293 C DE 360293C
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DE
Germany
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tire
clamp
hoops
slide
legs
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06CDETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
    • C06C5/00Fuses, e.g. fuse cords
    • C06C5/08Devices for the manufacture of fuses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H3/00Manufacture of constructional elements of tubes, coops, or barrels
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/26Production lines for complete match manufacture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verbinden von Holzreifen, insbesondere von Faßreifen, mittels Klammern. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igti die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 1q.. August igig beansprucht. Zum Verbinden der Enden von Holzreifen, insbesondere Faßreifen, hat man bereits die Enden ixbereinandergeleg t und durch Klammern miteinander verbunden, die um die Enden h'ertungalegt und mittels Nägel befestigt wurden. Auch hat man zur Befestigung der Klammern an diesen Vorsprünge vorgesehen, welche in die Reifenenden eindringen.
  • Nach der Erfindung können die Klammern unter Wahrung der guten Befestigung aus einem einfachen Metallstreifen ohne jeden Vorsprung und ohne jede Bohrung bestehen, so daß die Verbindung leicht und schnell hergestellt werden kann. Dies ist dadurch erreicht, daß nach dem Auflegen der Klammern auf die sich überlappenden Reifeneiden und dem Umbiegen der Klammerschenkel auf die Innenseite des Reifens in diese quer zur Klammer eine sich auf die umgebogenen Klammerschenkel legende Kramme eingetrieben wird. Durch die Kramure ist eine Lösung der Klammer sicher verhütet, da ein Abheben der Schenkelenden ausgeschlossen ist.
  • Das Verfahren läßt sich einfach und schnell mittels einer Maschine durchführ en, die einen Arbeitstisch hat, auf den die Reifeneiden mit der darüber geschobenen Klammer mittels eines Drückers festgehalten werden, während durch einen im Tisch längsverschiebbaren Schlitten .mit Anschlägen die Klammerschenkel auf die Innenseite des Reifens umgebogen werden und die Kratrme durch einen quer zu dessen Schubrichtung bewegbaren Stempel eingetrieben wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und, zwar zeigen: Abb. i die Klammer, Abb.2 die zu ihrer Befestigung dienende Kramure, Abb'. 3 eine Seitenansicht der zur Verbindung der Reifeneiden dienenden Maschine. Abb. q. und 5 eine Seitenansicht und den Grundriß des zum Umschlagen der Klammerschenkel dienenden Schlittens in größerem Maßstabe, Abb. 6 bis 8 schematisch, die Art der Anbringung der Klammer und Abb. 9 einen Querschnitt durch den Schlitten und; zugleich schematisch die Befestigungsweise der Kramure.
  • Die vorzugsweise zur Verwendung kommende Metallklammer hat die aus Abb. i ersichtliche Gestalt und besteht aus einem Metall'straifen ca beliebiger Breite, der an seinem mittleren Teile mit einer Verstärkung a1 versehen ist. Dieser mittlere Teil legt sich auf die äußere Umfläche des Reifens, während die Schenkel a2, a3 nach dem Reifeninnern zu umgeschlagen werden, so daß die beiden Reifeneiden von der Klammer umfaßt werden. Die Kramure b hat zwei spitze Zinken b1, b2, die in die Reifeneiden eindringen, und legt sich auf die umgeschlagenen Klammerschenkel, um deren Abheben und damit das Auseinandergehen der Reifeneiden zu verhüten.
  • Da die Anbringung der Klammern und Kramuren von Hand einen großen Arbeits-und Zeitaufwand erfordern würde, so wird vorteilhaft die in den Abb. 3 bis 9 dargestellte Maschine benutzt. Auf einer Grundplatte c ist an Doppel-`r-Trägern d einerseits ein Tische zur Auflage der Faßreifen angebracht, in dem ein Schlitten f und der Eintreibestempel n für die Kramme gelagert sind, andererseits der im Querschnitt -sichelförmige Drücker h. Der Tisch e besteht aus zwei parallelen, an den Trägern befestigten Wangen f1 und f2, die durch Bolzen, Rohrsteifen o. dgl. in einem gewissen Abstand; voneinander gehalten und durch Streben i unterstützt sind". Die Innenflächen. der Wangen sind mit Gleitführungen versehen, auf denen der Schlitten f längsverschiebbar gelagert ist. Beim dargestellten Schlitten sind die Wangen f1, f2 (Abb. q. und 5) außen mit Nuten oder Rillen versehen, in die entsprechende Führungsleisten des Tisches e eingreifen. Die Wangen sind durch das an einer derselben vorgesehene Zwischenstück i und Bolzen im Abstand voneinander gehalten. In dem Schlitten ist einerseits eine bewegliche Rolle h gelagert, deren Zapfen in schräge Schlitze l eingreift, die in den Wangen f1, f2 vorgesehen sind. Für gewöhnlich liegt die Rolle am unteren Ende der Schlitze. Andererseits ist ein an seiner vorderen Fläche abgerundeter Anschlag m vorgesehen. Das Zwischenstück j ist miit einer Aussparung zur Aufnahme des Stempels n versehen, dessen abgeplatteter Kopf W in dem Raume zwischen dem Zwischenstück j und der Rückseite des Anschlages .m hin und her gehen kann. Auf den Kopf W kann die Kramure b gelegt werden (Abb. q. und 9). Das untere Ende des Stempels n ist durch eine Gelenkstange o mit dem Handhebel p verbunden.
  • Die Längsverschiebung des Schlittens in dem Tisch e erfolgt mittels eines um dLn Bolzen q" drehbar in den Trägern d gelagerten Handhebels q. Auf dessen Drehachse sitzt eine Gelenkstange q4, deren mit einem Langloch versehenes Auge q5 den Bolzen f3 umfaßt, der für die Wangen f1, f2 des Schlittens einen Abstandshalter bildet.
  • Der Drücker h ist muldenförmig ausgebildet, damit @er sich dem Profil der Klammer und des Reifens, auf den er gedrückt werden soll, anpassen kann. Er wird von einer Stange r getragen., die in einer Führung s eines auf den Trägern der Maschine befestigten Bügels s" verschiebbar ist. Die Stange r ist gelenkig mit einem Hebel r1 verbunden, der an einen am Maschinengestell angebrachten Arm dl angelenkt ist. Der Drücker h wird mittels des Fußhebels t gesenkt, der durch eine Zugstange t1 mit dem Hebel r1 verbunden und mit einem Gegengewicht t2 versehen ist, durch das für gewöhnlich der Drücker in seiner Höchstlage gehalten wird.
  • Die Verbindung der Reifeneiden erfolgt mittels dieser Maschine in folgender Weise: Zunächst legt man eine Kramme b so in den Schlitz j1 zwischen dem Zwischenstück j und dem Anschlag m, daß sie mit nach oben gerichteten Zinken auf dem abgeplatteten Kopf n1 des Stempels zz liegt. Die Höhe und Lage dieses Schlitzes ist natürlich so gewählt, daß die Spitzen der Zinken in gleicher Fläche mit 'der Oberfläche des Schlittens liegen, so daß sie in keiner Beziehung das Auflegen der Reifen behindern. Der Reifen wird dann über den Tisch e geschoben, auf dessen Platte die zu verbindenden Enden des Reifens überlappt liegen. Über die Enden schiebt man dann eine Klammer a, deren Schenkel zwischen den Wangen des Schlittens herabhängen, wie dies. die Abb. 6 zeigt. Darauf senkt man den Drücker h durch einen auf den Fußhebel t ausgeübten Druck und hält ihn auf ,der Klammer während des ganzen Verfahrens fest aufgedrückt, so daß sich der Reifen und die auf ihm sitzende Klammer nicht auf dem Tisch verschieben können. Der Schlitten f nimmt in diesem Augenblick seine Mittellage ein, d. h. er befindet sich, wie die Abb. 3 zeigt, in der Mitte seines Hubes, wobei der Hebel q senkrecht steht. Wird der Hebel in die Stellung q1 nach rechts gedreht, so verschiebt sich der Schlitten f im Tisch e bis an das. Ende seines Hubes. Bei dieser Bewegung trifft die Rolle k auf einen der Schenkel der Klammer a (beim dargestellten Beispiel auf den Schenkel a2, Abb-. 6). Da die Klammer durch den Drücker h festgelegt ist, fängt die Rolle beim Auftreffen an, den Schenkel a2 umzubiegen, wobei sie unter der Wirkung des Widerstandes, den sie ihrem Vorschub entgegensetzt, bis in den oberen Teil des schrägen Schlitzes i gelangt. Die Rolle wirkt dann allmählich auf den Schenkel a2, bis sie in dem Augenblick, in welchem sich der Schlitten am Ende seines Vorwärtshubes befindet, das äußerste Ende des Schenkels d2 erreicht hat. Der Schenkel ist dann vollständig umgelegt und schließt sich eng an die Innenseite des Reifens an.
  • Durch Zurückdrehen des Hebels q wird der Schlitten im entgegengesetzten Sinne verschoben, und der Anschlag in trifft auf den Schenkel a3 der Klammer. Unter der Wirkung der Abrundung des Anschlags wird der Sehenkel a3 allmählich über den Schenkel a2 geschlagen, bis bei der Lage q2 des Hebels q, bei welcher der Schlitten am Ende seines Rückhubes ist, der Schenkel infolge des Vorschubs des Anschlags in eng auf den anderen Schenkel gelegt ist. Dann befindet sich der Reifen genau über dem Schlitz j1, in dem die Kramme b liegt. Man braucht dann nur den Handhebel p anzuheben, um die Zinken der Kram,me in den Reifen einzutreiben. Der Steg der Kramme legt sich dann auf die umgeschlagenen Klammerschenkel. Die verschiedenen Verfahrensvorgänge, die sehr schnell vor sich gehen, ermöglichen es, in sehr kurzer Zeit so viel Klammern anzubringen, als zur Sicherung einer einwandfreien Verbindung der beiden Reifenenden erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren -zum Verbinden der Enden von Holzreifen, insbesondere von Faßreifen, mittels Klammern, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem- Auflegen der Klammern (a) auf die sich überlappenden Reifenenden und dem Umbiegen der Klammerschenkel (a2, a3) auf die Innenseite des Reifens in diese quer zur Klareimer eine sich auf die umgebogenen Klammerschenkel fegende Kramurne (b) eingetrieben wird. a. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch: i, gekennzeichnet durch einen Arbeitstisch (c), auf dem die Reifenenden mit der darüber geschobenen Klammer (a) mittels eines Drückers (h) festgehalten werden, während durch einen im Tisch längsverschiebbaren Schlitten (f) mit Anschlägen (k und in) die Klammerschenkel (a2, a3) auf die Innenseite des Reifens umgebogen werden und durch einen quer zu dessen Schubrichtung bewegbaren Stempel (n) die Kramure (b) eingetrieben wird. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Anschlag des Schlittens (f) durch eine Rolle (k) gebildet ist, die in entgegengesetzt zu ihrer Schubrichtung schrägliegenden Schlitzen (L) des Schlittens gelagert ist. 4.. Maschine nach. Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen im Schlitten (f) quer zu dessen Schubrichtung hin und her bewegbaren Stempel (n), dessen Kopf (ml) in einem parallel zum Reifen liegenden Schlitz (j1) des Schlittens spielt, der zur Aufnahme der Kramirre (b) dient, deren Zinken (bl, b2) in den Reifen eindringen, und deren Steg sich gegen die umgelegten Schenkel (a2, a3) der Klammer (a) legt.
DES53917D 1919-08-14 1920-08-10 Verfahren zum Verbinden von Holzreifen, insbesondere von Fassreifen, mittels Klammern Expired DE360293C (de)

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