DE359780C - Verfahren zur Gewinnung hochprozentigen reinen Ferrosiliziums - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung hochprozentigen reinen Ferrosiliziums

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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung hochprozentigen reinen Ferrosiliziums. Die Herstellung von Ferrosilizium erfolgt durch elektrothennische Verschmelzung der Ursprungsmaterialien oder Erze, die die Legierungselemente als Oxyd und außer diesem Oxyd schlackenbildende Bestandteile enthalten. Nach erfolgter Reduktion der Oxyde findet in bekannter Weise die Scheidung von Legierungsmetall und Schlacke auf Grund des Unterschieds der spezifischen Gewichte statt.
  • Diese Scheidung begegnet jedoch vielfach Schwierigkeiten. Die - spezifischen Gewichte der erschmolzenen Metalle sind in vielen Fällen nicht sehr hoch; anderseits ist insbesondere bei armen Erzen und Rohmaterialien die Menge des erschmolzenen Metalles verhältnismäßig gering. Die Folge davon ist, daß in solchen Fällen eine reinliche Scheidung nicht eintritt.
  • Diese Nachteile treten nicht in so hohem Maße in Erscheinung, wenn die Erze bzw. die Ausgangsmaterialien, aus denen die Legierungselemente erschmolzen werden, an sich eisenreich sind. Dann wird die Anwesenheit einer erheblichen Metallmenge von sehr hohem spezifischen Gewicht und somit eine reinliche Scheidung von Metall und Schlacke erzielt. Die gleichen Vorteile erreicht man natürlich auch, wenn man bei den Ausgangsstoffen mit niedrigem Eisengehalt beim Schmelzen eine genügende Menge Eisen zuschlägt.
  • Die geschilderte Verfahrensweise leidet nun erheblich darunter, daß auf diese Weise nur niedrigprozentiges bzw., wenn von unreinen Erzen oder Rohmaterialien ausgegangen wird, unreines Ferrosilizium erhalten wird. Die Herstellung hochprozentigen und reinen Ferrosiliziums war daher bisher nur mit reinen und reichen Ausgangsmaterialien möglich.
  • Die vorliegende Erfindung ist bestimmt, diese Nachteile zu beseitigen, so daß mit jeder Art Erz oder Ausgangsmaterial ein hochprozentiges, reines Ferrosilizium erzielt wird, ohne daß die Erzeugungskosten gesteigert werden.
  • Zu diesem Zweck wird das aus dem Erz bzw. Rohmaterial ausgeschmolzene Metall bzw. Ferrolegierung bei weiteren Schmelzungen in fester oder feuerflüssiger Form wieder zugesetzt, bzw. es wird ein erforderlicher Eisenzusatz durch die Ferrolegierung ersetzt, so daß je nach Wunsch ein hochprozentiges reines Produkt gewonnen wird. Die Wiederholung des Zusetzens hängt natürlich in erster Linie von dem Gehalt des Ausgangsmateriales an dem hochwertigen Metalle ab.
  • Es ist in der Metallhüttenkunde bekannt, die Ausbeute an Metall durch wiederholtes Zusetzen von reichen Metallprodukten zu erhöhen. Im vorliegenden Falle handelt es sich jedoch um die Anreicherung des Siliziums innerhalb der Eisenlegierung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucH-Verfahren zur Gewinnung hochprozentigen reinen Ferrosiliziums, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer ersten Schmelze gewonnenen metallischen Produkte weiteren Schmelzungen zugesetzt, dabei angereichert und raffiniert werden.
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