DE331864C - Verfahren zur Herstellung von saeurebestaendigen Eisenlegierungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von saeurebestaendigen EisenlegierungenInfo
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- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C7/00—Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Verfahren zur Herstellung von säurebeständigen Eisenlegierungen. Bekanntlich kann man gegen Mineralsäuren, insbesondere- Halogensäuren, beständige Eisenlegierungen herstellen, wenn man dem Eisen q.o bis 50 Prozent Silizium zusetzt. Diese Legierung eignet sich jedoch nicht zurr Formguß, da sie zu brüchig ist, sich zu leicht zersetzt und in Staub zerfällt. Es ist auch bekannt, @daß die Eisenwolfram- und, die Eisenvanadiumlegierungen dem Einfluß von Säuren widerstehen, wenn sie einen hohen Gehalt an Wolfram bzw. Vana-dium besitzen; aber auch hier läßt die Säurebeständigkeit zu wünschen übrig. An Wolfram und Vanadium, allein oder vermischt, reiche Legierungen lassen sich übrigens nur schwer in Formen gießen.
- Es wurde nun gefunden, daß man alle diese Übelstände beseitigen und Eisenlegierungen erhalten kann, die verhältnismäßig leicht in Formen gegossen werden können und sowohl in kaltem als in warmem Zustande der Einwirkung von Halogen- und anderen Mineralsäuren widerstehen, wenn man Eisen mit Silizium und einem oder mehreren härtenden Metallen, wie z. B. Wolfram oder Vanadium, miteinander legiert. Vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Eisenlegierung.
- Nach diesem Verfahren schmilzt man zuerst eine Eisensiliziumlegierung und setzt der geschmolzenen Masse wenigstens ein den Härtegrad er Legierung erhöhendes Metall, wie z. B. Wolfram oder Vanadium, zu.
- Diese Metalle können dem geschmolzenen Ferrosilizium in Form von Legierungen, wie z. B. Ferrowolfram, Ferrovanadium, S.ilikowolfram oder Silikovanadium, zugesetzt werden.
- Zur Ausführung des Verfahrens kann man Eisen und Silizium in einem Verhältnis verwenden, welches einemFerrosiliziumm von 1o bis-30 Prozent Siliziumgehalt, dessen Schmelzpunkt möglichst niedrig, d'. h. etwa zwischen 1200 bis 1300° liegt, entspricht. Der Fisensiliziumlegierung gibt man Eisenwolfram oder Eisenvanadiüm bei, so daß eine Legierung erhalten wird, welche 1o bis 2o Prozent oder mehr Wolfram bzw. Vanadium enthält.
- Unter diesen Bedingungen erhält man Eisenlegierungen, welche. starken "Glanz besitzen, an der Luft nicht anlaufen, säurebeständig sind und sich verhältnismäßig leicht in Formen gießen lassen.
- Die Analyse dieser Legierungen hat gezeigt, daß =darin wahrscheinlich sehr beständige Verbindungen von Eisen, Silizium und Wolfram einerseits und Eisen, Silizium und Vanadium anderseits vorhanden sind, und dies ganz besonders, wenn sie plötzlich abgekühlt werden. Beispiel I.
- ioo kg Ferrosilizium von 2o Prozent Siliziumgehalt- -werden @-esphmolzen und der Schmelze 3ö kg' Fer öwolfram von 50 Prozent beigegebeit '` Di&9eLegierung löst sich rasch in der Schmelze, und man erhält eine homogene, leichtflüssige Masse. Will man die Legierung rasch abkühlen, so gießt.man sie in Kokillen.
- Beispiel II.
- ioo kg Ferrosilizium von 15 Prozent Siliziumgehalt werden geschmolzen und der Schmelze 28 kg Silikowolfram von i9 Prozent Siliziumgehalt zugesetzt. Man verfährt sodann nach Beispiel I.
- In beiden Beispielen kann das Ferrowolfram und das Silikowolfram durch Ferro- bzw. Silikovanadium .ersetzt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPFUCH: Verfahren zur Herstellung von säurebeständigen, an :der Luft nicht anlaufenden und verhältnismäßig leicht gießbaren Eisenlegierungen, dadurch gekennzeichnet, daß man Eisen, Silizium und wenigstens ein den Härtegrad der Legierung erhöhendes Metall, z. B. Wolfram und Vanadium, miteinander legiert, indem man zuerst die leicht schmelzbaren D(Jppelverbindungen, wie z, _i., Ii errösIlzium, schmilzt und dann der Schmelze Ferrowolfram oder Ferrovanadium bzw. Silikowolfram oder Siliko= vanadium beigibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH331864X | 1919-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE331864C true DE331864C (de) | 1921-01-14 |
Family
ID=4502230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919331864D Expired DE331864C (de) | 1919-09-27 | 1919-10-09 | Verfahren zur Herstellung von saeurebestaendigen Eisenlegierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE331864C (de) |
-
1919
- 1919-10-09 DE DE1919331864D patent/DE331864C/de not_active Expired
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