DE489367C - Die Verwendung bei der Trennung des Eisens von Zinn gewonnener, an sich bekannter Eisen-Silizium-Zinn-Legierungen als Gusslegierung fuer die Herstellung bearbeitungsfaehiger saeurebestaendiger Gegenstaende und Verfahren zur Vorbereitung der in Frage kommenden Legierungen fuer diesen Zweck - Google Patents

Die Verwendung bei der Trennung des Eisens von Zinn gewonnener, an sich bekannter Eisen-Silizium-Zinn-Legierungen als Gusslegierung fuer die Herstellung bearbeitungsfaehiger saeurebestaendiger Gegenstaende und Verfahren zur Vorbereitung der in Frage kommenden Legierungen fuer diesen Zweck

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
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    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
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Description

  • Die Verwendung bei der Trennung des Eisens von Zinn gewonnener, an sich bekannter Eisen-Silizium -Zinn-Legierungen als Gußlegierung für die Herstellung-bearbeitungsfähiger säurebeständiger Gegenstände und Verfahren zur Vorbereitung der in Frage kommenden Legierungen für diesen Zweck Eisen-Silizium-Legierungen finden seit langer Zeit Verwendung bei der Herstellung säurebeständiger Güsse. Ein Mangel dieser Legierungen ist ihre schwere Bearbteitbarkeit infolge der großen Härte und Sprödigkeit.
  • Man hat sich bereits bemüht, die Bearbeitbarkeit dieser Legierungen dadurch zu erhöhen, daß man ihnen ein plastisches Metall, z. B. Blei, zusetzte. Das plastische Metall, und zwar Zinn, wird erfindungsgemäß nicht durch Einlegieren von reinem Zinn zugefügt, sondern man verwendet gemäß der Erfindung eine zinnhaltige Eisen-Silizium-Legierung, wie sie bei der Aufarbeitung eisen-und zinnhaltiger Rückstände durch Zugabe von Silizium oder Ferrosilizium entsteht.
  • Es ist bekannt, daß, bei der Verhüttung von Zinnerzen z. B. vielfach Zinnschlacken entstehen, die stark eisenhaltig sind. Diese Schlacken schmilzt man bekanntlich zur Trennung des Eisens vom Zinn ein und führt in die Schmelze Silizium oder Ferrosilizium ein, die praktisch alles Eisen aus dem Zinn herausnehmen. Man erhält hierbei neben dem reinen Zinn ein Ferrosilizium, das noch einige Prozente Zinn enthielt.
  • Gemäß der Erfindung soll nun dieses noch etwas zinnhaltige Ferrosilizium zur Herstellung säurebeständiger Güsse benutzt werden. Man erhält auf dieses Weise unmittelbar eine Legierung, die sich für den genannten Zweck eignet, Föhne daß, man, wie bisher, gezwungen wäge, plastische Metalle zu dem Ferrosilizium hinzuzusetzen, um die Bearbeitbarkeit der aus diesen Massen hergestellten Güsse zu erhöhen.
  • Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, den Genalt des Zinns in der Eisen-Silizium-Legierung so zu bemessen, daß es sich als Legierungsbestandteil in gleichmäßiger Verteilung in dieser befindet. Dies läßt sich in der Weise ausführen, daß man durch geeignete, an sich bekannte metallurgische Maßnahmen, z. B. durch Saigerung oder Stehenlassen der Schmelze, während sich das zinnhaltige Ferrosilizium noch im flüssigen Zustande befindet, den Zinngehalt des Ferrosiliziums auf den Betrag bringt, der für die Bearbeitung oder die Verwendung des Gusses am günstigsten ist.

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  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Die Verwendung bei der Trennung des Eisens vom Zinn gewonnener, an sich bekannter Eisen-Silizium-Zinn-Legierungen als Gußlegierung für die Herstellung bearbeitungs£abiger, säurebeständiger Gegenjstände. -2. Verfahren zur Vorbereitung der bei der Trennung des Eisens vom Zinn gewonnenen Eisen-Silizium-Zinn-Legierung für den Verwendungszweck nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß, der Zinngehalt der Eisen-Silizium-Zinn-Legierung durch Saigern oder Abstehenlassen bis auf die erforderlichen Gehalte verringert wird.
DEG64068D 1925-04-09 1925-04-09 Die Verwendung bei der Trennung des Eisens von Zinn gewonnener, an sich bekannter Eisen-Silizium-Zinn-Legierungen als Gusslegierung fuer die Herstellung bearbeitungsfaehiger saeurebestaendiger Gegenstaende und Verfahren zur Vorbereitung der in Frage kommenden Legierungen fuer diesen Zweck Expired DE489367C (de)

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