DE359776C - Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Waermeerhaltung der in entgasten gluehenden Brennstoffen, z. B. Koks, enthaltenen Waermemenge fuer die Weiterverarbeitung in Hoch-, Schmelz- oder sonstigen Industrieoefen - Google Patents

Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Waermeerhaltung der in entgasten gluehenden Brennstoffen, z. B. Koks, enthaltenen Waermemenge fuer die Weiterverarbeitung in Hoch-, Schmelz- oder sonstigen Industrieoefen

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DE359776C
DE359776C DEB101304D DEB0101304D DE359776C DE 359776 C DE359776 C DE 359776C DE B101304 D DEB101304 D DE B101304D DE B0101304 D DEB0101304 D DE B0101304D DE 359776 C DE359776 C DE 359776C
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    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces

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Description

  • Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Wärmeerhaltung der in entgasten glühenden Brennstoffen, z. B. Koks, enthaltenen Wärmemenge für die Weiterverarbeitung in Hoch-, Schmelz- oder sonstigen Industrieöfen. Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Durchführung des in Patent 358523 niedergelegten Verfahrens zur Wärmeerhaltung der in entgasten glühenden Brennstoffen, z. B. Koks, enthaltenen Wärmemenge für die Weiterverarbeitung in Hoch-, Schmelz-oder sonstigen Industrieöfen. Dort wurde vorgeschlagen, den glühenden Koks zwischen Reduktions- und Kohlungszone in den SchmelzprozeB einzuführen, um dadurch das Hängenbleiben der Begichtung zu verhindern, wie auch durch die Wärmeerhaltung eine Brennstoffersparnis zu erzielen. Die Einführung des glühenden Kokses zwischen Reduktions- und Kohlungszone bedingt eine Teilung des Ofens, der nach der Erfindung in eine tatsächliche übergeführt werden soll, für die Zeit der Kokseinführung durch den Einbau einer Schleuse. Durch die Einführung einer solchen Schleuse wird eine einfache Bedienung des Ofens ermöglicht; Koks und Erz gehen durch die Schleuse. Unter der Schleuse schließt sich unmittelbar die Kohlungszone an, über der Schleuse bleibt die Reduktionszone mit der Erzgicht, die aber nur mittelbar durch die Gase der Kohlungszone beheizt wird. Nach der Erfindung wird also der Hochofen in zwei Teile gespalten, die durch die Schleuse zur Einführung des glühenden Kokses verbunden werden. Der obere Teil des Hoch- oder Schmelzofens enthält die Vorbereitungs- und Reduktionszone, der untere Teil die Kohlungs-und Schmelzzone. Die Vorteile, dieser Einrichtung sollen an der Hand der Zeichnung erläutert werden Der Koksofen a kann nach den üblichen Systemen zur Gewinnung der Nebenerzeugnisse gebaut sein und ist, wie dies heute schon vielfach üblich, in der Nähe des Hochofens errichtet. Aus den einzelnen Ofenkammern wird der Koks über die Rampe b, die im übrigen nach dem zweckmäßigsten Betrieb gestaltet werden kann, in die Kübel gedrückt und gelangt in diesen im glühenden Zustande über einen Aufzug d in den Hochofen. Nach der Erfindung wird dieser geteilt durch die Schleuse e in den oberen Reduktionsofen f und den unteren Schmelz- und Kohlungsofen g. Während das Schmelzen im unteren Teil g in der üblichen Weise *vor sich geht, ergibt sich von der Einschiebung der Schleuse e zwischen Reduktionsofen f und Schmelzofen g folgendes: Die Zubringung der Kokskübel c erfolgt stetig, und gleichlaufend damit wird aus dem Reduktionsoberteil f Erzgicht nachgegeben. Der Vorgang ist so gedacht, daß die Schleuse e derart beschaffen ist, daß durch sie sowohl eine Entleerung der Kokskübel c, wie auch eine Regelung in der Nachführung der Erzgicht aus dem Reduktionsofen f erfolgt, unter gleichzeitiger Durchführung der Gichtgase zum oberen Ofenteil f. Es wird etwa in der Weise verfahren: Nachdem die Beschickung im unteren Ofenteil g etwas gesunken ist, erfolgt über den Aufzug d ein Heranführen glühenden Kokses. Der Kokskübel wird in der Schleuse e entleert, wobei der Kokskübel c nach Art der Entladewagen mit klappbarem Boden versehen sein kann, der Mantel h der Schleuse aber geschlossen ist. Als Abschluß nach dem Oberteil f genügt ein einfacher Rost, oder maschinell bewegte Klappen oder auch ein Trichter i, der aber die Möglichkeit eines Durchtritts der Gase besitzen muß und durch dessen Senkung oder sonstige Bewegung die vorbereitete und reduzierte Erzgicht aus Ofenteil f über Schleuse e in den eigentlichen Schmelzofen g fallen kann. Der Fachmann hat es in der Hand, durch Wahl geeigneter Konstruktionselemente die Zufuhr von Koks und Erzgicht zu regeln und in den Gang des Verfahrens einzupassen.
  • Durch die Einbringung der Schleuse e zwischen Reduktions- und Kohlungszone gemäß der Erfindung wird das gefürchtete Hängenbleiben und Frühschmelzen vollständig vermieden, im weiteren aber ein Weg gezeigt, wie die früher vorgeschlagene Anwendung des unmittelbar aus dem Koksofen kommenden glühenden Koks tatsächlich praktisch verwirklicht werden kann. Weiterhin hat aber die wirkliche Teilung in Reduktions- und Schmelzzone auch noch den Vorteil, daB in. die Schmelzzone niemals anderes als wirklich schwammiges, gekohltes Eisen gelangt, in der Reduktionszone das Erz aber- richtig vorbereitet wird. Ferner öffnet die Einschaltung der Schleuse e auch noch Wege für die mechanische Beeinflussung der vorbereiteten Begichtung ohne schädliche Mittelung und ohne daß besondere Aufbauten nötig würden. Ebenso können auch Störungen leichter geprüft und behoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patent 358523 bei Hochöfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochofen in einen Reduktionsteil (f) und einen Schmelzteil (g) unterteilt und diese beiden durch eine Schleuse (e) verbunden sind, durch die sowohl die Einführung des glühenden Kokses, wie die Zumischung der Erzgicht und Überleitung der Lichtgase in den Oberteil (f) geregelt wird.
DEB101304D 1921-04-22 1921-04-22 Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Waermeerhaltung der in entgasten gluehenden Brennstoffen, z. B. Koks, enthaltenen Waermemenge fuer die Weiterverarbeitung in Hoch-, Schmelz- oder sonstigen Industrieoefen Expired DE359776C (de)

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