DE359767C - Verfahren zum Anwaermen der Hochofengase bei Trockengasreinigungsanlagen - Google Patents

Verfahren zum Anwaermen der Hochofengase bei Trockengasreinigungsanlagen

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DE359767C
DE359767C DED37242D DED0037242D DE359767C DE 359767 C DE359767 C DE 359767C DE D37242 D DED37242 D DE D37242D DE D0037242 D DED0037242 D DE D0037242D DE 359767 C DE359767 C DE 359767C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D51/00Auxiliary pretreatment of gases or vapours to be cleaned

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zum Anwärmen der Hochofengase bei Trockengasreinigungsanlagen.
  • Biei Trockengasreinigungsanlagen für Hochofengase müssen Idiese bekanntlich mit einer so hohen Temperatur in die Filter eingeführt werden, daß die in Idem zu reinigenden Gas enthaltenen Dämpfe nicht kondensieren, weil sonst die Kondensate zusammen mit dem Staub die Filter verschmieren und unwirksam machen. Man läßt daher die Gase, bevor sie in die Filter eingeführt werden, einen Vorwärmer durchströmen, in weichem sie auf die erforderliche Temperatur erwärmt werden, sofern sie nicht schon vorher Idiese Temperatur besitzen. Zum ;Beheizen dieser Vorwärmer ist bereits vorgeschlagen worden, irgendwelche Abhitze zu-verwentden, z. B. die Hitze der die Cowper-Apparate verlassenden Heizgase, oder die Abhitze einer sonstigen Einrichtung Ider Hochofen- oder einer anderen, lin der Nähe Ider Gasreinigungsapparate befindlichen Anlage. In vielen Fällen reicht aber die Abhitze nicht aus, um die zu reinigenden Hochofengase auf die erforderliche Temperatur anzuwärmen. Es ist daher weiter vorgeschlagen worden, durch Verbrennen von Hochofengasen in einer besonderen Heizkammer heiße Gase zu erzeugen, durch die die Abhitze bzw. die Abgase so weit erhitzt werden, daß deren Temperatur genügend hoch ist, um die zu reinigenden Gase auf die gewünschte Temperatur anzuwärmen.
  • Gemäß der Erfinding wird nun den zum Anwärmen der zu reinigenden Hochofengase bestimmten Abgasen heiße Luft zugeführt, die aus der bei Hochofenanlagen ohnehin vorhandenen Heißwinldlleitung entnommen ist.
  • Auf diese Weise kommt die beim bekannten Verfahren erforderliche Heizkammer zur Erzeugung heißer, zum Anwärmen Ider Abgase bestimmter Verbrennungsprodukte sowie die dazugehörigen, mehr oder weniger komplizierten nebenapparate gänzlich in Wegfall.
  • Auch die Wartung der besonderen heizkammer sowie deren Instandhaltung fällt bei der vorliegenden Erfindung weg. Es list beim neuen Verfahren lediglich eine kleine Rohrleitung zwischen Heißwindleitung und Abgasleitung erforderlich, in die vorteilhaft ein Absperrorgan (Ventil, Schieber, hahn, Lappe u. dgl.) eingebaut ist. Die Einrichtung kann hierbei so getroffens ein, daß das Offnen und Schließen dieses Absperrorgans selbsttätig erfolgt, und zwar in der Weise, daß das Absperrorgan sich selbsttätig öffnet, sobald die Temperatur der Abgase eine gewisse Höhe unterschritten hat und sich wieder selbsttätig schließt, sobald die Temperatur der Abgase eine gewisse Höhe überschritten hat.
  • Beispielsweise könnte die automatisch wirkende Einrichtung derart ausgeführt werden, daß das zwischen Albas- und Heißwindeitung vorgesehene Abschlußorgan mittelbar durch kontakthermometer, die an sich dem herrschenden Temperatureinfluß unterworfen sind, betätigt werden.
  • Vorteilhaft ist auch die Anordnung, den Heißwind so in die rdie Abgase führende leitung eintreten zu lassen, daß er die Abgase inj ektorartig ansaugt und umgekehrt, wenn die zur Verwendung kommenden Abgase unter höherem Druck stehen sollten als der Heißwind. Auf diese Weise wird der sonst übliche Ventilator zum Hindurchtreiben der Gase durch den Vorwärmer überflüssig.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Anwärmen der Hochofengase bei Trockengasreinigungsanlagen unter Benutzung geeigneter heißer Abgase, dadurch gekennzeichnet, daß diesen Abgasen heiße Luft zugesetzt wird, welche der bei Hochofenanlagen ohnehin vorhandenen Heißwindleitung entnommen ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Ider Heißwind derart in die Abgasleitung eingeführt wird, daß er die Abgase injektorartig ansaugt oder diese ihn, falls die zur Verwendung kommelden Abgase unter höherem Druck stehen sollten als der Heißwind.
  3. 3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Abgasleitung und Heißwindleitung ein Abschlußorgan (Ventil, Schieber, Hahn, Klappe so angeordnet ist, daß dieses sich selbsttätig öffnet, sobald die Temperatur der Abgase bis zu einem bestimmten Grad gefallen ist, uad umgekehrt sich selbsttätig schließt, sobald die Temperatur der Abgase eine gewisse Höhe überschreitet.
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