DE359740C - Ausziehtisch mit vier Auszugsplatten, welche nach den vier Seiten hin ausziehbar sind und damit die Verwandlung des Tisches aus einem viereckigen in einen runden oder ovalen Tisch ermoeglichen - Google Patents

Ausziehtisch mit vier Auszugsplatten, welche nach den vier Seiten hin ausziehbar sind und damit die Verwandlung des Tisches aus einem viereckigen in einen runden oder ovalen Tisch ermoeglichen

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DE359740C
DE359740C DEH85092D DEH0085092D DE359740C DE 359740 C DE359740 C DE 359740C DE H85092 D DEH85092 D DE H85092D DE H0085092 D DEH0085092 D DE H0085092D DE 359740 C DE359740 C DE 359740C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00—Extensible tables
    • A47B1/04—Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery
    • A47B1/05—Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery the leaves being extensible by drawing-out

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  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen nach allen vier Seiten derart ausziehbaren Tisch, daß etwa aus einer quadratischen oder rechteckigen Tischfläche eine kreisrunde bzw. elliptische gemacht werden kann, indem Auszüge in Form von Kreis- oder Ellipsensegmenten unter der Tischplatte untergebracht sind, welche ausgezogen an die viereckige Tischplatte anschließen und mit ihr zusammen die runde ίο Tischfläche bilden.
Sie besteht in der besonderen Art der Unterbringung der Ausziehplatten unter der mittleren Tischplatte sowie ihrer Führung für die Ausziehbewegung, deren Mittel übrigens gleichzeitig noch dazu dienen, die Ausziehplatten im ausgezogenen Zustand in Lage zu halten.
Auf der Zeichnung ist ein Tisch nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht bei ausgezogenem
Tisch und abgehobener mittlerer Tischplatte, deren Lage jedoch gestrichelt angedeutet ist; Abb. 2 ist eine Draufsicht in zusammengezogenem Zustand, bei welcher wiederum die mittlere Tischplatte als abgehoben zu denken, jedoch gestrichelt angedeutet ist;
Abb. 3 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie A-A in Abb. 2;
Abb. 4 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie B-B in Abb. 2;
Abb. 5 ist eine Ansicht einer Längsseite bei entfernten Auszugsplatten; Abb. 6 ist eine Ansicht einer Breitseite bei entfernten Auszugsplatten.
Es bedeutet a die mittlere viereckige Tischplatte, b und c sind die Auszüge der beiden Längsseiten, d und e die der beiden Breitseiten. Die Zargen f, g, Ji, i schneiden mit den Füßen k, I, m, η in gleicher Höhe ab. Auf den Zargen h und i ist das Haltebrett 0 .bsfestigt. Dieses ist zwischen den tragenden Zargen bis nahe an diese heran so stark, wie etwa zwei Auszugsplatten zusammengenommen stark sind. Unmittelbar über und jenseits der Zargen Ji und i hat es dagegen nur halbe Stärke und ragt über sie um nicht viel weniger hinaus als die viereckige Tischplatte a. Die Löcher p und q in dem Haltebrett 0 nehmen die in Abb. 3 punktiert angedeuteten Dübel der mittleren Tischplatte α auf, welch letztere dadurch Halt gegen horizontale Verschiebung findet und sich im übrigen auf die obere Fläche des Haltebrettes 0 legt, εο daß sie, bei entfernt gedachten Auszügen gemäß Abb. 6 zu beiden Seiten des Haltebrettes frei über den Zargen f und g und über den Kopf flächen der Füße schwebt und einen Abstand von ihnen hat, welcher gleich Lt der Stärke des Haltebrcttes, mithin auch gleich etwa der Stärke zweier Auszugsplatten zusammengenommen. Es ist mit anderen Worten zu beiden Seiten des Haltebrettes je ein leerer Zwischenraum r zwischen der von den oberen Zargenrändern und den Kopfflächen der Füße gebildeten Ebene und der unteren Fläche der mittleren Tischplatte α gebildet, welcher gerade so 1. och ist, daß er zwei aufeinandergelegte Auszugsplatten aufzunehmen vermag. Ferner wird je ein spaltförmiger Zwischenraum s zwischen der unteren Fläche der mittleren Tischplatte α und der oberen horizontalen Fläche des Haltebrettes, dort, wo dieses nur halbe Stärke hat, d. h. an den beiden Enden dadurch gebildet, daß die gegenüber den Enden vermehrte Stärke des mittleren Teiles des Haltebrettes von der horizontalen Endfläche aus jeweils nach oben ragt und die mittlere Tischplatte a auf dem mittleren, dickeren Teil des Haltebrettes 0 liegt.
In den eben beschriebenen Zwischenräumen r und s liegen bei nicht ausgezogenem Tisch die Auszugsplatten, und zwar die Auszugsplatten b und c der Längsseiten in den Zwischenräumen r zu beiden Seiten des Haltebrettes, und die Auszugsplatten d und β der Breitseiten in ihren mittleren Teilen in den Zwischenräumen s, während ihre seitlichen Enden in die Zwischenräume r ragen, derart, daß sie über bzw. auf den seitlichen Enden der Auszugsplatten δ go und c der Längsseiten liegen.
Jede der Auszugsplatten ist mit zwei Führungsleisten versehen, die bei den Platten der Längseiten mit t und bei den Platten der Breitseiten mit u bezeichnet sind. Die Führungsleiäten t laufen in den Ausschnitten ν der
Zargen f und g, die Führungsleisten u laufen in den Ausschnitten w der Zargen h und i. Die Ausschnitte w sind unmittelbar neben den seitlichen Rändern des Haltebrettes ο angeordnet, und es ist in geringem Abstande von den Ausschnitten w j e ein seitlich vorspringender Klotz χ an dem Haltebrett ο vorgesehen. Die Führungsleisten t stoßen bei nicht ausgezo~enem Tisch gegen die Innenflächen der gegenüberliegenden Zargen, wodurch die Lage der Auszugsplatten derart begrenzt ist, daß zwischen ihnen und dem Haltebrett ein schmaler Raum übrigbleibt, in welchen sich die Führungsleisten u bewegen können. Die Lage der Auszugsplatten g und & bei nicht ausgezogenem Tisch begrenzt die hintere Grenzwand jedes Zwischenraumes s.
Will man den Tisch ausziehen, so hebt man die mittlere Tischplatte α etwas an. Es
ao lassen sich dann die Auszugsplatten ungehindert nach außen ziehen, wobei sie in ihrer Grenzlage in die Ebene der mittleren Tischplatte gelangen, etwa weil, wie Abb. 3 beispielsweise darstellt, die unteren Führungsflächen der Führungsleisten in dem Bereich, welcher bei ausgezogenem Tisch gerade in den jeweiligen Ausschnitt zu liegen kommt, nach unten vorspringen. Die oberen Führungsflächen der Führungsleisten liegen bei ausge- zogenen Tischplatten gegen die untere Fläche des Haltebrettes 0 bzw. der Klötze x. Die Auszugsplatten werden also in ihrer Lage völlig festgehalten, wann man an den Führungsleisten noch abwärts oder seitlich gerich- tete Vorsprünge, Dübel o. dgl. vorsieht, welche hindern, daß die Führungsleisten über die Grenzlagen bei ausgezogenem Tisch hinaus durch die Ausschnitte in den Zargen bewegt werden können.
Man sieht zweckmäßig in der unteren Fläche des Haltebrettes 0 noch Einschnitte für die Führungsleisten t vor, wie das aus Abb. 1 insbesondere ersichtlich ist, und kann ferner entsprechende Mittel an diesen Führungsleisten und dem Haltebrett anordnen, welche bewirken, daß die Führungslei:ten, wenn die Tischplatten ausgezogen sind, an dem Haltebrett festgehalten werden, sich also nicht abwärts bewegen können.
Weitere Mittel, als die beschriebenen, um der Gesamtplatte bei ausgezogenem Tisch Halt in sich zu geben, erübrigen sich offenbar. Denn gegen ein Heben sind die Auszugsplatten durch die angepaßte Mittelplatte α im Verein mit den gegen ein weiteres Herausziehen sperrenden Führungsleisten gesichert, während einem Gesenktwerden die Zargen durch Aufnahme der abwärts gerichteten, und die Klötze χ bzw. das Haltebrett 0 durch Aufnahme der aufwärts gerichteten Drucke entgegenwirken, indem die Führungsleisten gewissermaßen doppelarmige Hebel sind, denen die Zargen als Drehstützen dienen.
Will man die Tischplatte wieder um die Auszugsplatten kleiner machen, so braucht man die Mittelplatte α nur anzuheben, um darauf die Auszugsplatten ohne weiteres nach innen und unter die Mittelplatte α schieben zu können. Die Auszugsplatten gelangen hierbei ganz von selbst, infolge der beschriebenen Ausbildung der Führungsleisten, paarweise in die beiden verschiedenen Höhenlagen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausziehtisch mit vier Auszugsplatten, welche nach den vier Seiten hin ausziehbar sind und damit etwa die Verwandlung des Tisches aus einem viereckigen in einen runden oder ovalen ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitterplatte (a) auf einem von zwei einander gegenüberliegenden Zargen {h, i) getragenen, vergleichsweise schmalen Haltebrett (0) in einer etwa der doppelten Dicke einer Auszugsplatte gleichen Höhe über den Zargenrändern liegt, die Längsenden des Haltebrettes (0) bis zu einer gewissen Tiefe nach der Mitte des Tisches hin in nur etwa halber Dicke des Haltebrettes (0) im übrigen ausgebiltet sind und die Auszugsplatten (b, c, d, β) Führungsleisten (i, ti) haben, welche in nach oben offenen Führungsausschnitten (υ, w) in den Zargen (f, g, h, i) und längs der Unter fläche des Haltebrettes (0) bzw. längs der Unterflächen von an dem Haltebrett (0) angebrachten Klötzen (x) o, dgl. laufen und gegebenenfalls noch Anschlagflächen zur Begrenzung der Auszugsbewegung aufweisen, derart, daß die Auszugsplatten (δ, c, d, e) im ausgezogenen Zustande gegen ein Abwärtsbewegen um die Zargen (f, g, h, i) als Kippstützen an den Unterflächen des Haltebrettes (0) bzw. der Klötze (x) gegen ein Aufwärtsbewegen an der an sie anschließenden Mittelplatte (a) Halt finden, und, zum Zwecke der Verkleinerung der Tischplatte unter die — hierzu etwas angehobene — Mittelplatte [a) geschoben, teils in die gegenüber den Zargenrändern gehobenen Zwischenräume (s) zwischen den Längsenden des Haltebrettes (0) und der Mittelplatte («), teils darunter in die Zwischenräume (r) zwischen Mittelplatte (a) und Zargen (f, g, h, i) zu beiden Seiten des Haltebrettes (0) gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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