DE359284C - Endlos durch Auswalzen von gezogenem Metalldraht hergestelltes Metallband fuer Postpaketverschnuerungen - Google Patents

Endlos durch Auswalzen von gezogenem Metalldraht hergestelltes Metallband fuer Postpaketverschnuerungen

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DE359284C
DE359284C DEW56163D DEW0056163D DE359284C DE 359284 C DE359284 C DE 359284C DE W56163 D DEW56163 D DE W56163D DE W0056163 D DEW0056163 D DE W0056163D DE 359284 C DE359284 C DE 359284C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D63/00Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles
    • B65D63/02Metallic straps, tapes, or bands; Joints between ends thereof
    • B65D63/06Joints produced by application of separate securing members, e.g. by deformation thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Endlos durch Auswalzen von gezogenem 1Vletalldraht hergestelltes lVletallband für Postpaketverschnürungen. Bei den bekannten Postpaketverschnürtingell, bei denen ein vorzugsweise aus weichem Eisen bestehendes Metallband als Verschnürungsmittel benutzt wird, haben sich, abgesehen von der bisher meist nicht zuverlässigen und auch sonst nachteiligen Befestigung der Bandenden, erhebliche Beschädigungen des Postpersonals und andere Unzuträglichkeiten aus dem Umstande ergeben, @daß die Kanten des dünnen Bandmaterials mehr oder weniger scharf sind, so daß sie zu Verletzungen der damit hantierenden Personen Anlaß geben. Selbst wenn die betrettenden ' Verpackungsbänder nicht durch Zerschneiden von Blech in entsprechend schmale Streifen, wobei ein scharfer Grat sich bildet, sondern durch Plattwalzen von rundgezogenem Draht hergestellt werden, ergibt sich eine fast schneidenartige und vielfach von feinen Ein? rissen und Auszackungen nicht freibleibende i Kante, welche oft wie eine rauhe Messerschneide wirkt.
  • Um diese Übelstände zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung das für derartige j Zwecke bestimmte, vorzugsweise aus weichem 1-isen bestehende -Metallband im Anschluß an das Auswalzen aus gezogenem Metall.dralit so behandelt, daß die beiden Längsränder des Bandes in größerer oder geringerer Breite saumartig umgelegt werden. Hierdurch wird eine von Einrissen und sonstigen Rauheiten freie, rundliche Begrenzung des Bandes an den Längskanten erreicht, welche keinen schneidenartigen Charakter mehr besitzt und keinen Anlaß zu Handverletzungen der .dieses Bandmaterial verarbeitenden und mit den damit verschnürten Paketen hantierenden Personen abgibt.
  • Außerdem wird die die Reißfestigkeit des Bandes einschränkende Rißbildung an den Rändern, «-elche, wie erwähnt, beim Kaltauswalzen des Metalldrahtes um so weniger vermeidbar ist, je dünner das Band ausgewalzt wird, durch das Umlegen der Ränder unschädlich gemacht, weil dadurch die in ihrer Festigkeit geschädigten Walzränder aus der für das Zinreißen gefährlichen Randzone in die mittlere Gegend des Bandes verlegt werden. Infolge des Umlegens der Bandränder wird daher eine bedeutende Erhöhung der Zerreißfestigkeit des Bandes erzielt, welche es ermöglicht, das Band noch merklich dünner auszuwalzen, wie dies bei den bisherigen Verschnürungsbändern üblich war. Hierdurch sowie durch die geringere Bandbreite wird die geringfügige Verminderung der Schmiegsamkeit des Bandes, welche sich aus der Verdoppelung der umgelegten Bandränder ergibt, wett gemacht und auch eine erhebliche Ersparnis an Metallmaterial ermöglicht.
  • Für solche Metallbänder, welche zum Beschlagen von -Kisten dienen sollen, ist zwar (las Umlegen der Ränder bereits früher v orgeschlagen; hierbei handelt es sich jedoch um solche Bänder, die durch Zerschneiden von Blechen hergestellt sind mit begrenzter Länge und bei denen die umgelegten Ränder zum Einbinden von Längsdrähten oder Papierstreifen dienen. Derartige Bänder haben eine für die zur Verschnürung von Postpaketen ganz ungenügende Schmiegsamkeit. Im Gegensatz hierzu sind nach vorliegender Erfindung die Längsränder des durch Plattwalzen von dünnem gezogenen Metalldraht in unbegrenzten Längen hergestellten Bänder unmittelbar auf die Breitseiten des Bandes selbst umgelegt, um die schädlichen Folgen des Auswalzens auf die Bandränder zu beseitigen.
  • Auf der Zeichnung sind in Abb. i, 2 zwei Ausführungsformen des Verschnürungsbandes in Ansicht und Querschnitt dargestellt, .AM- 3 zeigt eine mit der Ausführungsform nach Abb. i ausgeführte Verschnürung.
  • Bei dem in Abb. i dargestellten Bande, welches, wie erwähnt, vorzugsweise aus plattgewalztem, weichem Eisendraht besteht, sind die beiden Ränder 2 des Bandkörpers saumartig nach derselben Seite des Bandes umgebogen. Bei der .Ausführungsform nach Abb. 2 ist das Umlegen beider Ränder nach den verschiedenen Flachseiten des Bandes ausgeführt. Das Umlegen wird zweckmäßig im unmittelbaren Anschluß an das Auswalzen des Metalldralites durch ein entsprechendes tüllenartiges Werkzeug bewirkt, durch welches das Band hindurchgezogen wird, und welches ähnlich wie die 1.;ekannten Säumer der Nähmaschine die Ränder des Bandes aus der Ebene desselben zunächst abbiegt und dann allmählich nach beiden Seiten umlegt. Die Breite des umgelegten Saumes kann entweder gering oder so breit bemessen werden, daß die nach der einen Seite umgelegten Ränder in der Mitte zusammenstoßen.
  • Zum Durchziehen des Bandes durch das die Ränder umlegende Werkzeug bedient man sich zweckmäßig eines Zttgwalzenpaares, welches jedoch vorzugsweise so eingerichtet ist, daß der Walzendruck beschränkt ist, um ein scharfes Umknicken der umgelegten Ränder zu vermeiden.
  • Aus Abb. 3 ist ersichtlich, wie infolge der Wendung des Bandes- im Ring 6 die beiden nach einer Seite umgelegten Ränder 2 beispielsweise in -der Längsverschnürung 3 des Paketes .4 nach innen, in der Querverschnürung 5 nach außen gewendet sind. Die Befestigung der Bandenden erfolgt vorzugsweise, wie in Abb. 3 angedeutet, unter Anwendung eines Gien sogenannten Selbstbinclerkrawatten ähnlichen Knoten, ohne Anwendung von Durchlochungen und unter Einbindung der äußersten Bandenden in eine durch denWendering hindurchgedrückte Bleiplombe.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Endlos durch Auswalzen von gezogenem Metalldraht hergestelltes Metallband für Postpaketverscbnürungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder des Metallbandes auf die Bandflächen umgelegt sind.
  2. 2. Metallband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die beiden Längsränder auf verschiedene Bandflächen umgelegt sind.
DEW56163D 1920-08-29 1920-08-29 Endlos durch Auswalzen von gezogenem Metalldraht hergestelltes Metallband fuer Postpaketverschnuerungen Expired DE359284C (de)

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