DE358460C - Explosionsgaserzeuger fuer Kraftmaschinen - Google Patents

Explosionsgaserzeuger fuer Kraftmaschinen

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DE358460C
DE358460C DEH84023D DEH0084023D DE358460C DE 358460 C DE358460 C DE 358460C DE H84023 D DEH84023 D DE H84023D DE H0084023 D DEH0084023 D DE H0084023D DE 358460 C DE358460 C DE 358460C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Explosionsgaserzeuger für Kraftmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Explosionsgaserzeuger, der das zum Betriebe von Expansionsmaschinen notwendige Kraftmittel in einem besonderen, den Kraftmaschinen vorgeschalteten Sammelbehälter auf richtiger Spannung erhalten soll.
  • Es sind bereits Einrichtungen bekannt ge. «-orden, mit welchen die zum Betriebe von Kraftmaschinen dienenden Arbeitsgase in einem besonderen Behälter gesammelt werden, aus dem die Maschinen gespeist werden können, wobei auch eine für diese Maschinen vorteilhafte Herabminderung der Temperatur des Kraftmittels erzielt wird.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Regelung des Kraftmittels dadurch zu gewährleisten, daß dessen Druck den Schwankungen in der Belastung der Kraftmaschinen angepaßt werden kann.
  • Dies wird dadurch erreicht,- daß bei einem an sich bekannten Zusammenbau ein- oder mehrzvlindriger Verdichter mit einem Druckspeicher und einer oder mehreren Kraftmaschinen die im Gasspeicher herrschende, von dem .Verdichter erzeugte Spannung der Gase vermittels einer Steuerung auf ein zwischen der Welle der Kraftmaschinen und der Kurbelwelle des Verdichters vor diesen eingebautes Getriebe derart wirkt, daß der Verdichter gemäß dem Gasverbrauch der Kraftmaschinen beeinflußt wird und dadurch mehr oder weniger Gas zur Aufrechterhaltung eines gleichmäßigen Gasdruckes dem Druckgasspeicher zuführt.
  • In den Abb. i und a der Zeichnung ist ein solcher Verbrennungsgaserzeuger für Gaskraftmaschinen in einer Ausführungsform veranschaulicht. Abb. i zeigt hierbei die Vorderansicht, teilweise im Schnitt nach Linie A-B der Abb. z, während Abb. 2 selbst eine Draufsicht erkennen läßt.
  • Wie aus den Abbildungen hervorgeht, sind in bekannter Weise ein Verdichter a, ein Druckgasspeicher b und eine Turbine c zu einem ganzen Kraftwerk kombiniert. Der Druckspeicher b dient dazu, die von dem Verdichter a eingesaugte und nach der Explosion weitergeleitete Gasmenge aufzustauen und im geregelten Strom nach der anderseits angeschlossenen Kraftmaschine, der Turbine c, zuzuführen. Hierbei erfolgt der Antrieb des Verdichters von der Turbine c. Zu diesem Zweck ist auf der Kurbelwelle d des Verdichters a ein Schneckenrad c aufgekeilt, welches mit einer auf dem linken Ende der Welle f festsitzenden Schnecke g in Eingriff steht. Auf dem rechten Ende der Welle f ist ein verschiebbares Reibrad h. gelagert, das seinerseits an die auf der Turbinenwelle i befestigte Reibscheibe h angedrückt wird. Das rechte Ende der Welle f ist vor dem Lager zu einem Vierkant ausgebildet, auf welchem. das Reibrad la gleiten kann, so d.aß Welle fauch beim Verschieben des Reihrades la gegenüber der Scheibe h in seiner Geschwindigkeit verändert werden kann.
  • In der Vorderwand des Druckspeichers b ist nun über der Welle fein Kniestück l befestigt. In diesem Zylinder 1, der mit dem Spannungsraum L des Druckspeichers b in Verbindung steht, eist ein Kalben za geführt. Seine Kolbenstange ztz trägt an ihrem rechten Ende einen Ring r, der in. eine Rille s des Reibrades h einfaßt. Die Führung der Kolbenstange in erfolgt weiterhin einerseits durch den Deckel e des Zylinders 1 und anderseits durch eine mit Handrad zum Drehen ausgestattete Spannschraube p, die in einem mit Innengewinde versehenen, amDruckspeicher b befestigten Lager q ruht und dadurch achsial zur Welle f verschiebbar ist. Mittels dieser Spannschraube p ist es möglich, die zwischen dieser und einem Querkeil w der Welle f auf letzterer gelagerten Druckfeder v mehr oder weniger zu spannen, d. h. den Gegendruck des Kolbens st von außen, gegenüber dem innern Druck des Zylinders 1 zu regeln. Um hierbei eine gute, reibungsfreie Lagerung der Feder v zu gewährleisten, ist dieselbe zwischen Lagertellern t und u gehalten. Der Keil w ist in der Welle f so angeordnet, daß er sich in der linken Endstellung des Kolbens n an den Zylinderdeckel c anlegt.
  • Die Zvlinder x, x' des Verdichters cs sind so .kurz gehalten, daß deren Kolben y, y' in ihren obersten Totpunktlagen einen Rauen in den Zylindern x, x' nicht mehr frei lassen (Abb. i). In den Zylinderdeckeln z, z' befinden sich nach dem Zylinderinnern öffnende und die Ansaugleitung 2, 2' abschließende Ansaugventile i, i' und nach außen öffnende, die Druckleitungen 3, 3' nach den Zylindern x, x' hin abschließende Druckventile ¢, 4'. Durch die Druckleitungen 3, 3' stehen die Zylinder x, x' mit dem Druckgasspeicher b in Verbindung, der seinerseits durch eine Rohrleitung 5, in welcher sich ein Absperrschieber 6 befindet, mit der Turbine e verbunden ist. Mit den Druckventilen 4, 4' stehen Steuergestänge 7, 7' derart in Verbindung, daß durch letztere die Ventile 4, 4' nach erfolgter Explosion des Gasgemisches so lange offen gehalten werden, bis die Gase in den Druckspeicher b expandiert sind und die Kolben y, y' :ihre höchsten Stellungen erreicht baten, worauf sie wieder freigegeben werden und selbsttätig schließen.
  • In das gemeinsame Zuleitungsrohr der Ansaugleitungen 2":21 ist eine Drosselklappe 8 eingebaut. Dadurch wird bezweckt, bei entsprechender Steuerung derselben eine geringere Ladedichte zu erzielen, so daß die Selbstzündung je nach Ladedichte erst etwa bei neunzehn Zwangzigstel des zurückgelegten Kolbenweges eintritt und letzterer daher nur noch einen kurzen Weg während des Verdrängens der Gase nach' dem Druckspeicher zurückzulegen hat. An den Zylinder L ist noch eine Rohrleitung g angeschlossen, die in die Turbine mündet, so daß, wenn der Kolben n in der rechten Endlage angelangt sein sollte, bei der Öffnung io des Zylinders 1 durch das Rohr 9 die Gase nach der Turbine c entweichen können und nutzbar gemacht werden, wodurch eine Sicherung gegen Drucksteigerung über die höchste zulässige Grenze geschaffen ist.
  • Die Wirkungsweise des Druckgaserzeugers ist nun folgende: Bei der ersten Inbetriebsetzung der Maschine wird der erforderliche Druck von etwa io Atm. im Druckspeicher b, bei kleineren Ausführungen durch einen Handverdichter, bei größeren durch in Stahlflaschen verdichtete Kohlensäure erzeugt. Ist im Druckspeicher b eine genügende Spannung vorhanden, so wird das Ventil 6 geöffnet, und die Druckgase strömen auf die Turbine c und versetzen diese in Drehung. Dadurch wird unter Vermittelung des Reibradgetriebes k, da die Welle f und durch diese mittels des Schraubengetriebes g, e die Kurbel d und damit der Verdichter a in Tätigkeit gesetzt. Die Kolben y, y' saugen dann beim Abwärtsgehen das Gasgemisch in die Zylinder x, x', worauf dieses beim Aufwärtsgehen der Kolben y, y' bis zur Selbstentzündung verdichtet wird.
  • Bei der nun folgenden Explosion des Gasgemisches werden die Ventile 4, 4' aufgestoßen und durch die Steuergestänge 7, 7' so lange offen gehalten, bis die Verbrennungsgase nach dem Druckspeicher b expandiert sind. Hierbei gehen die Kolben y, y' ganz nach oben und verdrängen die letzten Reste der noch in den Zylindern x, x' befindlichen Gase, worauf die Steuergestänge 7, 7' die Ventile 4, 4' frei geben und diese beim Abwärtsgehen der Kolben y, y' den Druckspeicher b nach dem Verdichter a abschließen und sich nun der Vorgang wiederholt. Wird nun die Turbine c höher belastet, so wird durch eine an sich bekannte, in das Zuleitungsrohr 5 eingebaute Regelungsvorrichtung auch die Gaszufuhr zu derselben erhöht, wodurch ein Sinken des Druckes im Speicher b hervorgerufen wird. Dies hat zur Folge, daß durch die entstandene Druckverminderung die Feder v zur Wirkung kommt und den Kolben iz des Zylinders l und damit das Reibrad h nach links schiebt. Dadurch wird dann die Geschwindigkeit der Welle f und damit die des Verdichters d sowie auch die in der Zeiteinheit erzeugte Gasmenge erhöht, und zwar so lange, bis der Druck im Druckspeicher b wieder seine frühere Spannung erreicht hat. Bei allenfalls eintretender niedrigerer Belastung der Turbine c, wobei infolge geringeren Gasverbrauches der Druck im Speicher b steigt, tritt durch die Organe n, la, feine umgekehrte Regelungswirkung ein.
  • Bei Stillegung der Maschine wird das Absperrventil 6 geschlossen und ist dabei darauf zu .achten, daß auch die Druckventile d:, 41 geschlossen sind, damit zur Wiederingangsetzung der Maschine der Druck im Druckspeicher b erhalten bleibt. Die Druckventile 4,4' werden hierbei durch den im Druckspeicher b herrschenden Druck auf ihre Sitze gepreßt und können auch nicht durch die in den Zylindern x, x:' auftretenden Drücke geöffnet werden. Die Öffnung derselben erfolgt vielmehr erst bei der eintretenden Selbstzündung durch den hohen Explosionsdruck, und können sich dieselben erst wieder schließen, wenn die Kolben y, y" die oberste Totpunktlage überschritten haben.
  • Die Kurbeln für die Kolben des beispielsweise angeordneten Zwillingsverdichters könnten auch zueinander versetzt sein, so daß die Kolben nacheinander in die oberste Lage kommen, d. h. die hohen Explosionsdrücke nicht gleichzeitig auftreten. , Auch ,könnten die Überleitungsrohre und der Druckspeicher selbst mit Wärmeschutzmitteln derart umgeben werden, daß durch Strahlung und Ableitung an die Wandungen Wärmeverluste vermieden werden.
  • Schließlich :könnte auch ein Verdichter mit Drehkolben gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Explosionsgaserzeuger für Kraftinaschinen, bei welchem die zurr Betriebe von ein oder mehreren Kraftmaschinen benötigten Gase in einem besonderen Behälter gesammelt werden, dem sie von einem ein oder mehrzylindrigen, von den Kraftmaschinen angetriebenen Verdichter mit Explosionsraum zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die imDruckspeicher b befindlichen Kraftgase vermittels Steuerung (n, o, in, p) auf ein zwischen der Welle (i) der Kraftmaschine (c) und der Kurbelwelle (d) des,Verdichters (a) eingebautes Getriebe (h, h, f, g, e) derart wirkt, daß die Geschwindigkeit des Verdichters (a) dem Gasverbrauch der Kraftnnaschine (c) entsprechend beeinflußt wird. a. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einem Kolben (n) mit Gegenfeder (v) besteht, wobei der Kolben (n) in einem an den Druckspeicher (b) angeschlossenen Zylinder (L) verschiebbar und mittels einer Stange (in) gegen ein Reibrad (h) wirkt, das auf dem einen Ende der Getriebewelle (f) verschiebbar gelagert ist und sich auf der Welle (i) der Kraftmaschine gelagerte Reibscheibe (h) verschieben läßt, während das andere Ende der Welle (f) mittels einer Schnecke (g) .mit einem auf der Kurbelachse (d) des Verdichters (a) befestigten Schneckenrades (e) kämmt, so daß entsprechend dem im Speicher (b) herrschenden Gasdruck der Kolben (n) und damit auch das Reibrad (h) gegenüber der Reibscheibe (h) so verschoben wird, d.aß die Welle (f) des `Getriebes rascher oder langsamer gedreht und damit auch die Umdrehungszahl des Verdichters (a) erhöht oder erniedrigt. 3. Gaserzeuger nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfeder (o) des Kolbens (n) auf dessen Stange (m) gelagert ist und sich einerseits gegenüber der Stange (in) auf einen durch Anschlag (w) gesicherten Teller (u) und ,anderseits auf einen Teller (t) stützt, welch letzterer durch eine in einem ortsfesten Lager (q) mittels Handrades verstellbare Hohlspindel (p) achsial derart verschiebbar ist, daß beim Verstellen der Spindel (p) die Spannung der Feder (v) geändert und damit die Steuerung von Hand auf verschieden hohe Normalspannungen eingestellt werden kann.
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